DE383218C - Schaltvorrichtung fuer einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstuecktraeger von Bohrmaschinen - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstuecktraeger von BohrmaschinenInfo
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- DE383218C DE383218C DEA35640D DEA0035640D DE383218C DE 383218 C DE383218 C DE 383218C DE A35640 D DEA35640 D DE A35640D DE A0035640 D DEA0035640 D DE A0035640D DE 383218 C DE383218 C DE 383218C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 11. OKTOBER 1923
AM 11. OKTOBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 383218 -KLASSE 49 a GRUPPE
(A 35640 Il4g a>)
Auto-Räder und Felgenfabrik Max Hering in Ronneburg, S.-A.
Schaltvorrichtung für einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstückträger
von Bohrmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für Werkstückträger von Bohrmaschinen,
und zwar insbesondere für solche Werkstückträger, deren Achse gegenüber der BoJirtischfläche unter versdh;edene Winkel eingestellt
werden kann. Die Schaltvorrichtung soll ohne weiteres an jeder vorhandenen Bohrmaschine
angebracht werden können. Sie besteht darin, daß die Übertragung der Schaltbewegung
auf die Teilscheibe mittels eines um zwei Drehpunkte schwenkbaren Hebelgestänges
erfolgt, deren Hebelarme unter Einwirkung einer Feder 0. dgl. derart miteinander in
Eingriff gehalten werden, daß ihr die Teil-
scheibe schaltender endgültiger Hebelausschlag lurch Veränderung der Winkelstellung des mit
der Teilscheibe verbundenen Werkstückhalters nicht wesentlich verändert wird. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung
in
Abb. ι in einer Seitenansicht und in Abb. 2 in einer Stirnansicht erläutert.
Die Bohrspindel ι mit dem Futter 2 ist in ίο bekannter Weise in einem Hauptständer 3 gelagert
und erhält ihren Antrieb von einer Stufenscheibe 4 aus über eine zweite Riemenscheibe
5 mittels der mit der Spindel verkeilten Riemenscheibe 6. Der Vorschub der Bohrspindel
wird durch eine Zahnstange 7 bewirkt, in die ein Zahntrieb 8 eingreift, der seinen Antrieb
über ein Kettenradpaar 9, 10 und die Kette 11 von einer Welle 12 aus erhält, an die
mehrere Bohrmaschinen angeschlossen werden können. Zwischen dem Kettenrad 9 und dem
Trieb 8 ist eine unter der Einwirkung einer Feder 13 stehende Zahnkupplung 14 eingeschaltet,
durch die der selbsttätige Vorschub der Spindel ausgeschaltet werden kann. Das in regelmäßigen Abständen erfolgende Stilllegen
der Vorschubkette 11 wird durch eine unter der Einwirkung der Federn 16 stehende
Kupplung 17, 18 bewirkt. Die Kupplungshälfte 18 ist mit dem Kettenrad 10 fest verbunden
und auf der Welle 12 zwischen den Stellringen 19 und 20 drehbar gelagert. Die
achsial auf der Welle bewegliche Kupplungshälfte 17 wird in achsialer Richtung von einer
Rolle 21 gesteuert, die mit den ortsfesten Nocken 22 des Ständers 23 derart zusammenwirkt,
daß beispielsweise nach jeder halben Umdrehung der Welle 12 ein Auslösen der
Kupplung 17, 18 vor sich geht. Die Kette 11
kommt dann zum Stillstand und die Bohrspindel ι kann durch die Feder 15 in ihre Anfangsstellung zurückgezogen werden.
Auf dem Bohrtisch 24 ist nach zwei Richtungen verstellbar der Ständer 25 gelagert, der
den um den Zapfen 27 schwenkbaren und mittels der gegen die geschlitzte Führung 30 anliegenden
Mutter 26 feststellbaren Teil 28 trägt, an dem ein Tragdorn 29 für den zu bohrenden
Gegenstand drehbar befestigt ist. In Abb. 2 ist beispielsweise die Nabe eines Drahtspeichenrades
als zu bohrender Gegenstand strichpunktiert angedeutet. Der Dorn 29 ist um die Länge des Schlitzes in der Führung 30
schwenkbar und ermöglicht im A^erein mit der Verstellbarkeit des Ständers 25 in zwei Richtungen
jede praktisch vorkommende Winkelstellung der Bohrlöcher. Die Teilscheibe 31,
die mit dem drehbaren Dorn 29 fest verbunden
ist, erhält ihre Vorschubbewegung von einem Zahn 32 des um den Zapfen 33 schwenkbaren
Hebelarmes 34, der unter der Einwirkung der 60 Feder 35 steht und von dem Hebelarm 36 gegen
den Zug der Feder 35 gehoben werden kann. Bei dieser Hebung des Hebelarmes 34 kommt
der Zahn 32 in Eingriff mit den Zähnen der Scheibe 31 und erteilt letzterer eine durch die 65
Ausschlaglänge des Hebels 34 bestimmte Drehung, wobei der zu bohrende Gegenstand mit.
dem Dorn 29 gleichzeitig gedreht wird. Der Hebel 36 ist verstellbar mit dem doppelarmigen
Hebel 37, 38 verbunden, der sich um den Zap- 70 fen 39 dreht und am freien Ende des Armes 37
eine Rolle 40 trägt, die mit den Daumen 41 der Welle 12 bei der Umdrehung der letzteren in
Eingriff kommt, wobei der Arm 37 nach unten gedruckt wird und der Arm 38 mit der daran 75
angeschlossenen Verlängerung 36 eine Aufwärtsschwenkung erhält. An dieser Aufwärtsschwenkung
nimmt dann der um den Zapfen 33 drehbare Hebelarm 34 teil, wobei der Zahn 32 der Teilscheibe 31 die bereits beschriebene 80
Drehbewegung übermittelt. Sobald der Daumen 41 an der Rolle 40 des Hebelarmes 37 vorbeigeglitten
ist, zieht die Feder 35 den Hebelarm 34 in die Anfangsstellung zurück, und der Zahn 42 der Hebelarmverlängerung 34° sperrt 85
die Teilscheibe 31 in der ihr durch die Drehung gegebenen Stellung. An dieser Sperrtätigkeit
nimmt gleichfalls die unter Federeinwirkung stehende Klinke 43 teil, die der Teilscheibe 31
nur eine Bewegung in der Vorschubrichtung, 90 aber keine Rückwärtsbewegung gestattet. Die
Verbindung der Armverlängerung 36 mit dem Hebelarm' 38 mittels des Kurvenschlitzes 44
und der Stützschraube 45 ermöglicht eine genaue Einstellung des Zusammenwirkens der 95
entgegengesetzt schwingenden Hebel 36 und 34.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltvorrichtung für einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstückträger von Bohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Schaltbewegung auf die Teilscheibe (31) mittels eines um zwei Drehpunkte (39, 33) schwenkbaren Hebelgestänges erfolgt, deren Hebelarme (36 und 34) kraftschlüssig derart miteinander in Eingriff gehalten werden, daß ihr die Teilscheibe schaltender endgültiger Hebelausschlag durch Veränderung der Winkelstellung des mit der Teilscheibe verbundenen Werkstückhalters (29) nicht wesentlich verändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35640D DE383218C (de) | 1921-06-11 | 1921-06-11 | Schaltvorrichtung fuer einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstuecktraeger von Bohrmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35640D DE383218C (de) | 1921-06-11 | 1921-06-11 | Schaltvorrichtung fuer einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstuecktraeger von Bohrmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE383218C true DE383218C (de) | 1923-10-11 |
Family
ID=6929163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA35640D Expired DE383218C (de) | 1921-06-11 | 1921-06-11 | Schaltvorrichtung fuer einen unter verschiedene Winkel einstellbaren Werkstuecktraeger von Bohrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE383218C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1131562B (de) * | 1960-10-10 | 1962-06-14 | Dingler Werke Ag | Beschussvorrichtung |
-
1921
- 1921-06-11 DE DEA35640D patent/DE383218C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1131562B (de) * | 1960-10-10 | 1962-06-14 | Dingler Werke Ag | Beschussvorrichtung |
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