DE3817206A1 - Geber mit mittig geteiltem gehaeuse, insbesondere fuer pkw-kupplung - Google Patents
Geber mit mittig geteiltem gehaeuse, insbesondere fuer pkw-kupplungInfo
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Description
In der Kraftfahrzeugtechnik ist es vielfach üblich durch
eine Kraft zu betätigende Einrichtungen mittels hydrauli
scher Kräfte zu bedienen. Hierzu werden sogenannte Geber
benötigt, die mechanische Kräfte in hydraulische Kräfte um
wandeln, die dann über Druckleitungen direkt oder mehrfach
umgewandelt zu der zu betätigenden Einrichtung gebracht
werden können. Die Vorteile derartiger Geber sind bei
spielsweise in dem im Bartsch Verlag erschienenen Bremsen
handbuch (9. Aufl.) auf den S. 34-38 und insbesondere auf
S. 123, 124 erläutert. Die Erfindung geht daher aus von ei
nem Geber der in dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ge
schilderten Gattung.
Aufgabe der Erfindung ist es einen Geber der genannten Art
zu beschreiben, welcher einen einfachen Aufbau besitzt und
durch ein einfaches Gießverfahren hergestellt werden kann.
Der anzugebende Geber soll insbesondere zur Übermittlung
niedrigerer Drücke wie beispielsweise einen Maximaldruck
von 10 Bar zur Betätigung von Kupplungen geeignet sein.
Die Erfindung wird durch die in dem kennzeichnenden Teil
des Hauptanspruchs aufgeführte Merkmalskombination gelöst.
Die Erfindung besteht im Prinzip also darin, den Geber in
zwei möglichst gleichartige Hälften aufzuteilen, die für
die Gießtechnik insbesondere für die Kunststoffgießtechnik
leichter herstellbar sind. Es hat sich gezeigt, daß auch
bei Ausführung der Gehäusehälften aus Kunststoff die in dem
Zylinder bei der Betätigung auftretenden Kräfte durchaus
beherrscht werden können ohne daß es zu Dichtigkeitsproble
men führt. Die Erfindung macht insbesondere von der Tatsa
che Gebrauch, daß bei der Betätigung des Gebers unter Kraft
das vordere Ende des Kolbens in die erste Gehäusehälfte
ragt, so daß nur dort die zum Bedienen der zu betätigenden
Einrichtung notwendigen Kräfte beherrscht werden müssen.
Andererseits lassen sich aber zwei Hälften, insbesondere
bei großen Stückzahlen preiswerter gießen als ein kompli
ziertes Teil.
Zum Zusammenfügen der beiden Gehäusehälften hat sich eine
Merkmalskombination gemäß Anspruch 2 in vorteilhafter Wei
terbildung der Erfindung bewährt. Dabei ist zu beachten,
daß die Flansche hinreichend dick gemacht werden, damit sie
die zum Dichten notwendige Steifigkeit besitzen.
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die beiden Flansche
über entsprechend eingearbeitete Gewinde miteinander zu
verbinden, etwa indem der eine Flansch in den anderen
Flansch hineingeschraubt wird. Eine andere Weiterbildung
der Erfindung kann darin bestehen zumindest einen der Flan
sche mit Gewindelöchern zu versehen. Bringt man in den an
deren Flansch den Gewindelöchern entsprechende mit diesen
fluchtende Bohrungen ein, so können die beiden Flansche
durch Schrauben in einfacher Weise miteinander dichtend
verschraubt werden.
Üblicherweise muß der in Ruhestellung befindliche Geber be
lüftet werden, um beispielsweise auf Grund von Temperatur
schwankungen sich ergebende Druckunterschiede auszuglei
chen. Hierzu empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung
eine Merkmalskombination nach Anspruch 4 gemäß der in den
Flansch ein radialer Belüftungskanal eingearbeitet wird.
Der Flansch sorgt somit nicht nur für eine dichtende Ver
bindung der beiden Gehäusehälften sondern trägt gleichzei
tig auch noch den quer zum Geberzylinder verlaufenden Be
lüftungskanal, wobei vorzugsweise dieser Belüftungskanal
erst durch Aufsetzen des Flansches auf den ersten Flansch
geschlossen wird. Hierdurch ergibt sich eine relativ einfa
che Gußform, da hier Hinterschneidungen beim Gießen vermie
den werden. Hinzu kommt, daß der Flansch auch gleichzeitig
für die Befestigung eines Anschlußstutzens verwendet werden
kann. Da das Ende dieses Stutzens zur leichteren Zugäng
lichkeit in hinreichender Entfernung von dem Geberzylinder
liegen muß, trägt der Belüftungskanal dazu bei, daß der An
schlußstutzen kürzer ausgeführt werden kann, als wenn er
mit seinem Ende direkt in den Zylinder geführt wäre.
Die erfindungsgemäße Konstruktion schafft zusätzlich Raum
für eine Verbesserung, wie sie sich aus Anspruch 5 ergibt.
Danach kann der Anschlußstutzen unmittelbar an den Flansch
angegossen sein, wobei die gewählte Neigung für einen ent
sprechenden Abstand des Anschlußendes gegenüber der äußeren
Zylinderwand sorgt.
Die Erfindung löst auch in recht einfacher Weise die Her
stellung eines Raums für eine ventilartig wirkende Dich
tung, wie dies in der Merkmalskombination gemäß Anspruch 6
in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen wird. Die Ven
tilwirkung wird im wesentlichen durch die Dichtlippen er
reicht, die in dem flacheren Nutteil die gewünschte Bewe
gungsfreiheit erhalten. Dabei dichten die Lippen gegenüber
der Kolbenwand das Druckmittel ab falls vor dem vorderen
Kolbenende ein Überdruck besteht. Andererseits kann aber
Druckmittel unter den Lippen von einem Ausgleichsbehälter
her in dem Raum vor dem Kolben nachfließen, falls dort ein
Unterdruck herrschen sollte.
Die Gestaltung des Raums für die Dichtung wird gießtech
nisch besonders einfach durch Anwendung einer Merkmalskom
bination gemäß Anspruch 7 da hier Hinterschneidungen ver
mieden werden.
Eine besonders einfache Ausgestaltung des Druckausgleichs
in Ruhestellung des Kolbens ergibt sich in Weiterbildung
der Erfindung durch eine Merkmalskombination gemäß Anspruch
8. Durch die dort beschriebenen Maßnahmen ist dafür ge
sorgt, daß in der End- bzw. Ruhelage des Kolbens eine Ver
bindung des vor dem Kolben liegenden Zylinderraums mit dem
Ausgleichskanal und damit dem Ausgleichsbehälter besteht.
Die Weiterbildung besteht im Prinzip darin, daß unterhalb
der ringförmig an der Kolbenwand angreifenden Dichtlippe
einzelne im wesentlichen in Kolbenlängsrichtung verlaufende
kurze Kanäle vorgesehen sind, die einen Weg von dem Zylin
derraum zu in radialer Richtung verlaufenden Öffnungen in
nerhalb der Dichtung schaffen, die wiederum mit dem Aus
gleichskanal verbunden sind. Diese Ausnehmungen sind aller
dings relativ kurz, so daß die Dichtlippe die Kolbenwand
dichtend umschließt, sobald der Kolben ein kurzes Stück
nach vorne gefahren ist und damit das Ende der Ausnehmungen
nicht mehr unter sondern vor der Dichtlippe liegt.
Eine andere zweckmäßige Ausgestaltung der Abdichtung des
Zylinderraums besteht in der Merkmalskombination nach An
spruch 9, bei der die mit einer Dichtlippe versehene Ring
dichtung am Kolben angeordnet ist. Hier genügt es statt
mehrerer am Umfang des vorderen Kolbenendes verteilter Aus
nehmungen eine einzige Ausnehmung in der Wand des Zylinders
vorzusehen, welche bis vor die Dichtlippe in deren Ruhe
stellung reicht und welche wiederum mit dem Ausgleichskanal
verbunden ist. Dabei muß die verwendete Dichtung nicht un
bedingt eine Lippendichtung gemäß Anspruch 10 sein.
Die Merkmalskombination nach Anspruch 11 sorgt in Weiter
bildung der Erfindung für eine einfache Abdichtung der
zweiten Gehäusehälfte gegenüber dem Druckmittel, welches
vorzugsweise ein Hydrauliköl ist. Im Gegensatz zu den be
kannten Abdichtungen wird hier schon am Eingang der zweiten
Gehäusehälfte abgedichtet, wobei es sich allerdings gemäß
Anspruch 12 empfiehlt, den Kolben hinreichend lang zu ma
chen, so daß über die gesamte Hubbewegung des Kolbens die
dichtende Mantelfläche des Kolbens zur Verfügung steht. Um
hier Gewicht und Material zu sparen empfiehlt sich in Wei
terbildung der Erfindung eine Merkmalskombination nach An
spruch 13, indem der Kolben im wesentlichen die Form eines
Bechers mit verhältnismäßig langen Seitenwänden besitzt,
die das Dichtverhalten des Gebers und die Führung des Kol
bens verbessern. Dabei muß allerdings der Boden so tief ge
halten werden, daß die Kolbenstange dort dauerhaft haltbar
befestigt werden kann. Das kann zweckmäßigerweise durch ei
ne Rastverbindung des Kolbenendes in einer entsprechend
ausgeformten Ausnehmung in dem Kolbenboden geschehen, in
der das Kolbenende gelenkig geführt ist. Diese gelenkige
Führung ist deshalb wichtig, da sich bei der Betätigung des
Kolbens der Angriffswinkel der Kolbenstange ändert, da in
der Regel das Ende der Kolbenstange zusammen mit dem Bedie
nungspedal an einem Drehhebel befestigt ist.
Wird aber durch eine entsprechende Führung der Kolbenstange
gewährleistet, daß diese während des gesamten Hubs ihre
Richtung nicht ändert, so empfiehlt sich in Weiterbildung
der Erfindung die Anwendung einer Merkmalskombination nach
Anspruch 14. In diesem Falle kann naturgemäß der Geber sehr
viel kürzer ausgeführt werden, weil es der langen Seiten
wände des Kolbens zu Dichtungs- und Führungszwecken nicht
mehr bedarf. Die Dichtung geschieht ja dann nicht mehr ge
genüber den Kolbenseitenwänden sondern gegenüber der Kol
benstange, so daß der Kolben und damit die zweite Gehäuse
hälfte erheblich verkürzt werden kann.
Die weiter oben angegebenen Merkmalskombinationen eignen
sich insbesondere zur Herstellung des Gebers aus Kunststoff
wie dies in Anspruch 15 geschildert ist. Insbesondere kann
in diesem Falle auch gemäß Anspruch 16 der Anschlußstutzen
an dem ersten Gehäuseteil und dort insbesondere an dessen
Flansch mit angegossen sein.
Um Raum zu sparen wurde auf eine konstruktive Ausgestaltung
einer Zentrierung verzichtet. Diese Zentrierung erfolgt
vielmehr durch erfinderische Ausnutzung der zum Geber gehö
renden Baugruppen bei dessen Zusammenbau. Einzelheiten zu
diesem erfinderischen Montageverfahren sind Anspruch 15 zu
entnehmen, wobei im Prinzip die am vorderen Ende abge
schrägte Form des Kolbens dazu ausgenutzt wird, die erste
Gehäusehälfte gegenüber der zweiten Gehäusehälfte auszu
richten, indem die erste Gehäusehälfte auf das aus der
zweiten Gehäusehälfte vorstehende vordere Kolbenende aufge
fädelt wird. Nachdem die beiden Gehäusehälften miteinander
fluchtend ausgerichtet sind, werden sie über die Flansche
miteinander in dieser Lage verschraubt. Eine zusätzliche
Ausnutzung der Schraubverbindung zum Befestigen des Gebers
an einer Wand wie beispielsweise einer Spritzwand eines Au
tomobils beschreibt in Weiterbildung der Erfindung die
Merkmalskombination nach Anspruch 17. Dabei werden die
durch den zweiten Flansch hindurchragenden Schraubenenden
gleichzeitig zum Befestigen des gesamten Gebers benutzt,
indem sie durch entsprechende Löcher in der Spritzwand ge
steckt und durch aufgeschraubte Muttern an der Wand festge
halten werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläu
tert.
Darin zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus
Fig. 1 und
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 etwas abgewandelte zweite
Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Geber, der mittels Schrauben 3 an einer
Wand 4, insbesondere Spritzwand eines PKW befestigt ist.
Das Gehäuse des Gebers besteht aus der ersten Gehäusehälfte
1 und der zweiten Gehäusehälfte 2, die mittels der Befesti
gungsschrauben 3 zusammengehalten werden, wobei eine in den
Flansch 7 der ersten Gehäusehälfte eingefügte Abdichtung 9
für eine Dichtung des Gebers sorgt.
An den Flansch 5 der ersten Gehäusehälfte 1 ist ein An
schlußstutzen 22 angegossen, der mit dem Druckmittelbehäl
ter verbunden ist. Der Anschlußstutzen mündet in einen Aus
gleichskanal 23, der als Ausnehmung in den ersten Flansch 5
eingefügt und durch die Oberfläche des zweiten Flansches 7
abgedeckt ist.
In dem ersten Gehäuse 1 ist eine umlaufende zweistufige
Stufennut eingearbeitet, in deren tieferem Nutteil eine
Lippendichtung 25 eingesetzt ist. Die umlaufende Lippe 26
der Lippendichtung 25 ragt in den flacheren Stufennutteil
und greift an dem vorderen Ende des Kolbens 27 an.
Der Kolben 27 wird durch eine Kolbenstange 14 betätigt, die
mit ihrem im wesentlichen kugelförmigen Kolbenansatz 15 in
eine entsprechende Ausnehmung am Boden des Kolbens 27 ge
lenkig eingerastet ist. Mittels einer Schutzmanschette 13
ist der Innenraum des Kolbens sowie des Arbeitszylinders
gegen Schmutz abgedichtet, wobei die Schutzmanschette an
ihrem einen Ende an einer Manschettennut in der zweiten Ge
häusehälfte und an ihrem anderen Ende an der Kolbenstange
14 dichtend angreift. In einer entsprechenden Nut ist eine
umlaufende Dichtung 8 vorgesehen, welche den Innenraum der
zweiten Gehäusehälfte 2 dadurch abdichtet, daß sie an der
äußeren Mantelfläche des Kolbens 27 angreift. Hierzu sind
die Seitenwände 17 des Kolbens entsprechend verlängert, die
gleichzeitig einen Anschlag für die Ruhe- bzw. Ausgangslage
des Kolbens 27 bilden.
Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist in der in Fig. 1
dargestellten Ruhelage des Kolbens ein Druckausgleich zwi
schen dem Arbeitszylinder 28 und dem Ausgleichskanal 23
möglich, da der Kolben über seinen Umfang verteilt im we
sentlichen in Kolbenlängsrichtung verlaufende Ausnehmungen
aufweist, welche unter der Dichtlippe 26 verlaufend einen
Zutritt zu den radialen Öffnungen 19 in der Lippendichtung
25 haben. Über den Weg 30, 19, 23 zur Austrittsöffnung 22
kann also ständig ein Druckausgleich zwischen dem Zylinder
raum 28 und dem an 22 angeschlossenen Ausgleichsbehälter
stattfinden. Wird nun der Kolben 27 ein Stück in der Fig. 1
nach links verschoben, so kommen die Ausnehmungen 30 vor
der Dichtlippe 26 zu liegen, so daß diese nunmehr dichtet
und zwar um so stärker je größer der Druck in dem Arbeits
zylinder 28 wird. Dementsprechend wird in dem Arbeitszy
linder 28 der Druck aufgebaut, welcher über den Ausgang 29
und die hieran angeschlossenen Druckleitungen zu der zu be
tätigenden Einrichtung geleitet wird. Soweit beim Zurückho
len ein Unterdruck entstehen sollte, so hebt sich die
Dichtlippe 26 ein Stück von der Mantelfläche des Kolbens 27
ab, so daß über den Anschlußstutzen 22 Druckmittel nach
fließen kann.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich halten die Befestigungs
schrauben 3 die beiden Flansche 5 und 7 mittels der Gewinde
6 in dem Flansch 5 zusammen. Die über den Flansch 5 heraus
ragenden Schraubenenden werden zusätzlich zur Befestigung
des Gebers in der Wand 4 verwendet, indem auf die durch die
Wand 4 ragenden Enden die Muttern 31 aufgeschraubt werden.
Selbstverständlich muß für eine entsprechende Öffnung in
der Wand sowohl für die Schrauben 3 als auch für das Zylin
dergehäuse der ersten Geberhälfte 1 als auch des Anschluß
stutzens 22 gesorgt werden.
Hinsichtlich der Abdichtung der zweiten Gehäusehälfte 2
kann auch derart vorgegangen werden, daß man auf die langen
Seitenwände 17 des Kolbens 27 sowie auf den Dichtring 8
verzichtet und statt dessen die Kolbenstange 14 gegenüber
der zweiten Gehäusehälfte 2 durch eine entsprechende Dich
tung in der Öffnung 32 abdichtet.
Fig. 3 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform der
Erfindung, wobei die Änderungen die Abdichtung des Zylin
derraums 28 und die Maßnahmen für den Druckausgleich be
treffen. Aus Gründen der größeren Übersichtlichkeit werden
vergleichbare Baugruppen nicht nochmals neu beschrieben.
Der wesentliche Unterschied gegenüber Fig. 1 ist in Fig. 3
die Anordnung der Lippendichtung 10, welche die Lippendich
tung 24 in Fig. 1 ersetzt. Diese ist in eine Nut des Kol
bens und nicht in eine Nut in der Gehäusehälfte eingefügt.
Zur Belüftung dient eine in Kolbenlängsrichtung sich er
streckende Wandausnehmung 20, die eine Verbindung zwischen
dem Arbeitszylinder 28 und dem Anschlußstutzen über den
Ausgleichskanal schafft. Wird der Kolben durch die in der
Zeichnung nicht dargestellte Kolbenstange (die an der im
wesentlichen kugelförmigen Ausnehmung in dem Boden des Kol
bens 27 angreift) nach vorne geschoben, so wird die Wand
ausnehmung 20 gegenüber dem Arbeitszylinder 28 verschlossen
und der Arbeitsdruck kann aufgebaut werden.
Bezugszeichenliste
1 Gehäusehälfte
2 Gehäusehälfte
3 Befestigungsschraube
4 Wand
5 1. Flansch
6 Gewinde
7 2. Flansch
8 Dichtung
9 Abdichtung
10 Lippendichtung
11 Boden
12 Manschettennut
13 Schutzmanschette
14 Kolbenstange
15 Kolbenansatz
16 Ausnehmung
17 Kolbenwand
18 Längsausnehmung
19 radiale Öffnungen
20 Wandausnehmung
21 Lippendichtung
22 Anschlußstutzen
23 Ausgleichskanal
24 Stufennut
25 Lippendichtung
26 Lippe
27 Kolben
28 Arbeitszylinder
29 Ausgang
30 Ausnehmungen
31 Muttern
32 Öffnung
2 Gehäusehälfte
3 Befestigungsschraube
4 Wand
5 1. Flansch
6 Gewinde
7 2. Flansch
8 Dichtung
9 Abdichtung
10 Lippendichtung
11 Boden
12 Manschettennut
13 Schutzmanschette
14 Kolbenstange
15 Kolbenansatz
16 Ausnehmung
17 Kolbenwand
18 Längsausnehmung
19 radiale Öffnungen
20 Wandausnehmung
21 Lippendichtung
22 Anschlußstutzen
23 Ausgleichskanal
24 Stufennut
25 Lippendichtung
26 Lippe
27 Kolben
28 Arbeitszylinder
29 Ausgang
30 Ausnehmungen
31 Muttern
32 Öffnung
Claims (18)
- 2. Geber zur Beaufschlagung einer druckmittelbetätigten Einrichtung, insbesondere einer hydraulisch betätigten Kupplung mit einem in einem Arbeitszylinder (28) durch eine Kolbenstange (14) betätigten Druckkolben (27), wo bei der Arbeitszylinder (28) mit einem Druckmittelbe hälter (22) verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gebergehäuse (1, 2) quer zu seiner Längsrichtung und etwa in seiner Mitte geteilt ist und sich damit aus zwei etwa gleich großen Hälften (1 bzw. 2) zusammensetzt, von denen die erste Gehäuse hälfte (1) über einen Ausgang (29) mit der zu betäti genden Einrichtung und die zweite Gehäusehälfte (2) mit einer Öffnung (32) versehen ist, durch welche die Kol benstange ragt.
- 2. Geber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die beiden Gehäusehälften (1, 2) in Höhe der Schnittebene mit einem umlaufenden Flansch (5 bzw. 7) versehen sind und die beiden Gehäusehälften (1, 2) über die Flansche (5, 7) miteinander dichtend verschraubt sind.
- 3. Geber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß zumindest einer der Flansche mit Gewindelö chern (6) versehen ist, über welche die Flansche (5, 7) miteinander verschraubt sind.
- 4. Geber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, daß in den Flansch (5) vorzugsweise der ersten Gehäusehälfte (1) ein in radialer Richtung verlaufender, mit dem Zylinderraum (28) verbundener zur Flanschoberfläche hin offener Ausgleichskanal (23) vor gesehen ist, welcher durch Aufsetzen des zweiten Flan sches (7) geschlossen wird und daß an den Flansch (5) ein Anschlußstutzen befestigt ist, dessen Durchgangs öffnung mit dem Ausgleichskanal verbunden ist.
- 5. Geber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net, daß der Anschlußstutzen (22) einstückig mit dem Flansch (5) verbunden ist und gegenüber der Teilungs ebene etwa 75° geneigt ist.
- 6. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, daß in den Flansch (5) vor zugsweise der ersten Gehäusehälfte (1) eine zweistufi ge, zum Zylinderraum offene umlaufende Stufennut einge arbeitet ist, wobei in den in radialer Richtung tiefe ren Nutteil eine Lippendichtung (25) eingelegt ist, de ren Dichtlippe (26) in den flacheren Nutteil ragt und wobei die Dichtlippe (26) in Richtung des Ausgangs (29) weist.
- 7. Geber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich net, daß der tiefere Nutteil zur Teilungsebene hin offen ist und durch den aufgesetzten zweiten Flansch (7) geschlossen wird.
- 8. Geber nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn zeichnet, daß der Kolben (27) in seiner Ruhelage mit seinem vorderen Ende unter der Lippendichtung (25) liegt, wobei auf den Kolbenumfang verteilte unter der Dichtlippe in Kolbenlängsrichtung laufende Ausnehmungen (30) über radiale Öffnungen (19) in der Lippendichtung (25) eine Druckausgleichsverbindung mit dem Ausgleichs kanal (23) schaffen.
- 9. Geber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net, daß der in radialer Richtung verlaufende Aus gleichskanal (23) mit einer sich in Längsrichtung des Zylinders gestreckten Wandausnehmung (20) in der Zylin derwand verbunden ist, unter der in der Ruhelage des Kolbens eine in eine Kolbennut eingefügte Ringdichtung (10) derart zu liegen kommt, daß eine Druckausgleichs verbindung zwischen dem Zylinderraum (28) und dem Aus gleichskanal (23) geschaffen wird.
- 10. Geber nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich net, daß die Ringdichtung eine Lippendichtung (10) ist.
- 11. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, daß der Flansch (7) vorzugs weise der zweiten Gehäusehälfte (2) eine zum Zylinder raum (28) offene, umlaufende Nut aufweist, in der eine Dichtung (8) angeordnet ist, welche an dem Kolben (27) anliegt und so den Zylinderraum (8) zur Zylinderöffnung (32) hin abdichtet.
- 12. Geber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich net, daß der Kolben (27) sich in seiner Länge über die Länge der zweiten Geberhälfte (2) erstreckt und in seinem Ruhezustand mit seinem rückwärtigen Ende am Bo den der zweiten Geberhälfte anliegt.
- 13. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, daß der Kolben (27) im wesent lichen einen zur Öffnung (32) hin offenen Becher bil det, wobei am Becherboden eine hinterschnittene vor zugsweise kreissektorförmige Öffnung (16) vorgesehen ist, in welche das entsprechend ausgeformte Ende (15) der Kolbenstange (14) einrastbar und gelenkig geführt ist.
- 14. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, daß die Kolbenstange (14) starr mit dem Kolben (27) verbunden ist und die am Stangenende angreifende Kraft im wesentlichen in Kol benlängsrichtung wirksam ist und daß in die Öffnung (32) eine Dichtung eingesetzt ist, die an der Kolben stange (14) angreift und den Zylinder (28) gegenüber der Umgebung abdichtet.
- 15. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, daß die erste und zweite Ge häusehälfte (1 bzw. 2) und/oder der Kolben (27) aus Kunststoff hergestellt sind.
- 16. Geber nach Anspruch 4 und 15, dadurch gekenn zeichnet, daß der aus Kunststoff bestehende An schlußstutzen (22) einstückig mit dem ersten Gehäuse teil (1) verbunden ist.
- 17. Verfahren zum Zusammenbau eines Gebers gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeich net, daß der Kolben (27) in die zweite Gehäusehälfte (2) eingesetzt und dann das durch die Öffnung geführte kolbenseitige Kolbenstangenende in den Kolbenboden ein gerastet wird, daß anschließend der Kolben (27) nach vorne geschoben und die erste Gehäusehälfte (1) über den vorragenden Kolben (27) geschoben und anschließend die Gehäusehälften (1, 2) miteinander verschraubt wer den.
- 18. Verfahren zur Befestigung eines Gebers nach einem der Ansprüche 1 bis 15 an einer Wand, dadurch gekenn zeichnet, daß die zum Verbinden der Flansche (5, 7) dienenden Befestigungsschrauben (3) in ihrer Länge so groß gewählt sind, daß die Schraubenenden nach dem Gehäusezusammenbau aus dem Flansch der ersten Gehäuse hälfte (1) in Richtung Ausgang (29) ragen und an schließend die Schraubenenden mit der Wand (4) ver schraubt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3817206A DE3817206A1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Geber mit mittig geteiltem gehaeuse, insbesondere fuer pkw-kupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3817206A DE3817206A1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Geber mit mittig geteiltem gehaeuse, insbesondere fuer pkw-kupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3817206A1 true DE3817206A1 (de) | 1989-11-23 |
Family
ID=6354770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3817206A Ceased DE3817206A1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Geber mit mittig geteiltem gehaeuse, insbesondere fuer pkw-kupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3817206A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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