DE381007C - Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung (z.B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe fuer ihre unmittelbare Einfuehrung in die Schmelzzone von Schachtoefen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung (z.B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe fuer ihre unmittelbare Einfuehrung in die Schmelzzone von Schachtoefen

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DE381007C
DE381007C DEH74879D DEH0074879D DE381007C DE 381007 C DE381007 C DE 381007C DE H74879 D DEH74879 D DE H74879D DE H0074879 D DEH0074879 D DE H0074879D DE 381007 C DE381007 C DE 381007C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung (z. B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe für ihre unmittelbare Einführung in die Schmelzzone von Schachtöfen. Schmelz- und Brennstoffe, die man unmittelbar in die Schmelzzone der Schachtöfen (Hochöfen, Gaserzeuger) -einführen will, sind vorzubereiten, beispielsweise zu trocknen, was auch bereits vorgeschlagen worden ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß hierzu besondere Wärmequellen unnötig sind, wenn man gemäß der Erfindung die Eigenwärme der Ofengicht und Ofengase ausnutzt.
  • Zur Durchführung des Verfahrens kann man die Schmelz- und Brennstoffe in üblicher Weise aufgichten; es tritt dann selbsttätig eine Scheidung zwischen groben und feinen Stoffteilen ein, indem letztere von den Gichtgasen fortgeführt werden und sich in den Staubabscheidern absetzen. Auf dein Wege werden sie, in den heißen Gichtgasen schwebend, vollständig ausgetrocknet, so daß sie sich nunmehr zum Einführen in die Schmelzzone eignen. Die Einführung der feuchten Stoffe kühlt die Gichtgase, wodurch die Gasreinigung erleichtert wird.
  • Wenn die Gefahr besteht, daß der Ofengang durch das Aufgichten von feinkörnigen Schmelz- und Brennstoffen leidet, so empfiehlt es sich, die Stoffe in die Giehtgaskanäle oder Leitungen einzuführen. Dort werden sie durch die Eigenwärme der Gichtgase ausgetrocknet.
  • Abb. i zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des obigen Verfahrens. Die Lichtgase aus Leitung i durchstreichen ein Trockenrohr 2 mit Fortschaufelvorrichtung 3. Die zu trocknenden Stoffe werden bei 4 aufgegeben und verlassen das Trockenrohr bei 5, wo sie gesammelt und von dort aus dem Hochofen zugeführt werden. 6 ist eine Umgangsleitung zum Ausschalten der Trommel 2, 3 bei Wiederherstellungsarbeiten. Es ist selbstverständlich belanglos, daß sich in z auch aus dem Ofen stammender Gichtstaub absetzt, da beide ja doch dem Ofen wieder zugeführt werden.
  • Statt das Trockenrohr mit einer sich drehenden Schaufelvorrichtung .zu versehen, kann man z.B. auch eine umlaufende Trockentrommel benutzen, die durch einen Mantel oder Stopfbüchsen nach außen gasdicht abgeschlossen ist.
  • !Bei ungenügender Eigenwärme d°_r -Gase oder wenn eine weitergehende Vorbereitung, beispielsweise eine teilweise Reduktion, beabsichtigt wird, empfiehlt es sich, die Temperatur durch eine äußere Wärmequelle zu steigern. Eine solche ist bei 7 gezeichnet. Sie besteht aus dem Brenner 8, die Abgase entweichen durch 9. Um eine Klumpenibildung beiiil Trocknen zu vermeiden, empfiehlt es sich, hinter .der Trockenvorrichtung eine Zerkleinerungsvorrichtung einzubauen, die sich zweckmäßig im Gasstrom selbst befindet, damit sie auch beheizt ist, andernfalls backt die Masse leicht zusammen. Die Vorrichtung besteht aus dem Siebkorn io mit den Mahlkugeln ii. Während die Entstäubung von Trockentrommeln bekanntlich Schwierigkeiten macht, ist eine Staubentwicklung im vorliegenden Falle belanglos und keine Belästigung für dic Nachbarschaft, da der Staub von den Lichtgasen fortgeführt und in der Grob- und Feinreinigung ausgeschieden und zum Teil auch wiedergewonnen wird.
  • Die Eigenwärme der Lichtgase kann auch mittelbar durch Oberflächenheizung ausgenutzt werden. Die Abb.2 zeigt eine Ausführungsform. In den Staubsack 12 ist ein Trockenrohr 2 mit Fortschaufelvorrichtung,3 eingebaut. Das Material wird bei q. aufgegeben.

Claims (1)

  1. PATEN-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zur Vorbereitung (z. B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe für ihre unmittelbare Einführung in die Schmelzzone von Schachtöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführstofe durch die Wärme der Ofengicht oder Lichtgase vorgetrocknet werden. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Berührung mit den Lichtgasen gleichzeitig deren reduzierende Eigenschaft ausgenutzt wird. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, bestehend aus einer in die Lichtgasleitung eingebauten Trockenvorrichtung, beispielsweise einem Trockenrohr mit Fortschaufelungsvorrichtung oder einer umlaufenden Trockentrommel. d.. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gasstrom eingebaute Trockenvorrichtung2 und 3 für die Einführstoffe noch durch eine besondere Wärmequelle beheizbar ist, um die Lichtgase bei -höheren Wärmegraden auf die Schmelzstoffe einwirken zu lassen.
DEH74879D 1918-07-27 1918-07-27 Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung (z.B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe fuer ihre unmittelbare Einfuehrung in die Schmelzzone von Schachtoefen Expired DE381007C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219957B (de) * 1962-02-15 1966-06-30 E H Hermann Schenck Dr Ing Dr Verfahren fuer die Zufuehrung von Kohle in die Blasformen eines Hochofens
EP0166679A1 (de) * 1984-06-12 1986-01-02 Deutsche Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh Anordnung aus einem Vergaser und Direktreduktionsofen
EP0184405A3 (en) * 1984-12-03 1986-10-29 Canadian Patents & Development Ltd. Processes and apparatus for the smelting reduction of ores
US4756748A (en) * 1984-12-24 1988-07-12 Canadian Patents and Development Limited--Societe Canadienne des Brevets et d'Exploitation Limitee Processes for the smelting reduction of smeltable materials

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