DE379740C - Zweiteiliger Federtrichter zur Herstellung des Eingusses in Sandformen - Google Patents

Zweiteiliger Federtrichter zur Herstellung des Eingusses in Sandformen

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DE379740C
DE379740C DER54208D DER0054208D DE379740C DE 379740 C DE379740 C DE 379740C DE R54208 D DER54208 D DE R54208D DE R0054208 D DER0054208 D DE R0054208D DE 379740 C DE379740 C DE 379740C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/08Features with respect to supply of molten metal, e.g. ingates, circular gates, skim gates
    • B22C9/082Sprues, pouring cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. AUGUST 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 379740 KLASSE 31 b GRUPPE 11
(R 54208 VI\3ib)
Rheinisch-Westfälisches Gußwerk Alfred Eberhard & Cie. in Sangerhausen.
Zweiteiliger Federtrichter zur Herstellung des Eingusses in Sandformen,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1921 ab.
Aus zwei ineinander verschiebbaren und gegeneinander abgefederten Teilen bestehende" Vorrichtungen zur Herstellung des Gußtrichters in Sandformen sind bereits bekannt. Bei ihnen besteht der untere, in die Modellplatte
einzusetzende Teil aus einem zylindrischen Körper. Diese Bauweise hat den Nachteil, daß das Metall beim Einfließen in die Form um die scharfe Kante des Eingußloches herumströmen muß. Hierdurch können leicht Be-

Claims (2)

879740 Schädigungen dieses Loches und im Gefolge davon Gußfehler vorkommen. Soweit die bekannten Vorrichtungen so gebaut sind, daß die beiden Teile nicht durch einfaches Abheben auseinandernehmbar sind, läßt sich' dieser Mangel auch nicht beseitigen, weil die Vorrichtung nicht aus dem Formsande des Oberkastens würde herausgezogen werden können. Es ist ferner vorgeschlagen worden, an der ίο oberen Preßplatte ein rohrfönniges Messer federnd zu befestigen, welches mit seiner scharfen kreisförmigen Schneide sich in den Formsand eindrücken soll, um auf einen an der Modellplatte vorgesehenen konischen BoI-zen zu treffen, der einerseits dazu bestimmt ist, dem Trichter eine gießgerechte Gestalt zu geben, anderseits die von dem rohrförmigen Messer ausgeschnittene Formsandsäule im Innern dieses Messerrohres hochzuschieben. Abgesehen davon, daß diese Bauart auf dem von der Praxis längst verlassenen Grundsatz beruht, den Trichter aus dem Formsande auszuschneiden, ist dieses Verfahren auch für das Herstellen sogenannter kastenloser Formen nicht anwendbar. Ein weiterer Nachteil dieses Vorschlages besteht darin, daß in der Praxis sich zwischen dem kegelförmigen Bolzen und der kreisförmigen Schneidkante des Messerrohres Formsand ansammeln wird, der nach Entfernung des Trichtermessers die Form verunreinigt. Endlich ist es auch auf diese Weise | nicht möglich, die Wandungen des Trichters j mit der Festigkeit herzustellen, wie es für kastenlose Formen unbedingt erforderlich ist. j Diese Nachteile werden durch den zweitei- I ligen Feder trichter gemäß der Erfindung beseitigt. Er kennzeichnet sich dadurch, daß der j in die Modellplatte einzusetzende Teil der j unteren Trichterhälfte nach unten in einen ! kegelförmigen Teil übergeht, wodurch das j Eingußloch sich in gießgerechter Weise erweitert. Ein weiterer Vorteil des Federtrich- 1 ters gemäß der Erfindung besteht darin, daß ; der in die Modellplatte einzusetzende Zapfen j der unteren Trichterhälfte schwach konisch , ausgebildet ist, um in dem zylindrischen Loche der Modellplatte sich pendelnd bewegen zu ; können. ! Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, j Der kegelförmige Oberteil 1 des Trichters , ist so ausgebohrt, daß der zylindrische Teil 2 | der unteren Trichterhälfte sich ohne Reibung | gleitend darin verschieben kann. In der Boh- ! rung 3 dieser unteren Trichterhälfte ist eine Druckfeder 4 angebracht. An ihrem unteren Ende ist, beispielsweise durch Löten, ein mit Innengewinde versehener Ring befestigt, in welchen sich eine Verschlußschraube 5 hineinschrauben läßt. Der obere Teil dieser Feder δο trägt einen Federteller 6 o. dgl. Im Innern der oberen Trichterhälfte ist ein Bolzen 7 zentrisch angeordnet, der sich auf den Federteller 6 stützt, wenn der zylindrische Teil 2 der unteren Trichterhälfte in die Bohrung der 6g oberen Trichterhälfte eingeführt ist. Die Abmessungen sind so gewählt, daß die beiden Trichterhälften in zusammengedrücktem Zustande nur so weit ineinandergreifen, wie der obere Teil der unteren Trichterhälfte zylindrisch gestaltet ist. Der zylindrische Teil 2 geht nach unten in einen schwach konisch ausgebildeten Teil über, wodurch eine gießgerechte Gestalt des Eingußloches erzielt wird. Der untere Teil des Trichters bleibt im allgemeinen mit seinem Zapfen 2a beim Abheben der Modellplatte in dieser sitzen und zieht sich aus dem Sande des Oberkastens heraus. Wenn nun der Oberkasten von der Modellplatte nicht in vollkommen geradliniger Bewegung abgehoben wird, könnte unter Umständen das Eingußloch durch den sich herausziehenden unteren Trichterteil 2 beschädigt werden. Um dies zu vermeiden, ist der Zapfen 2e schwach kegelförmig gestaltet, während das Loch in der Modellplatte, in welches er eingesetzt wird, zylindrisch ist. Infolgedessen kann der untere Teil des Trichters beim Abheben des Oberkastens nötigenfalls so viel pendelnd nachgeben, daß das Eingußloch unbeschädigt bleibt. Wenn der Unterteil des Trichters beim Abheben des Oberkastens von der Modellplatte im Sande des Oberkastens steckenbleibt, so kann er leicht an seinem Zapfen 2a ergriffen und aus dem Sande herausgezogen werden. Paten τ-A N Sprüche:
1. Zweiteiliger Federtrichter, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil der unteren Trichterhälfte (2) nach unten in einen kegelförmigen Teil übergeht.
2. Zweiteiliger Federtrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (2tt) des unteren Teiles (2) schwach kegelig ausgebildet ist, um in dem zylindrischen Loche der Modellplatte sich pendelnd bewegen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER54208D 1921-09-14 1921-09-14 Zweiteiliger Federtrichter zur Herstellung des Eingusses in Sandformen Expired DE379740C (de)

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