DE189152C - - Google Patents
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- DE189152C DE189152C DENDAT189152D DE189152DA DE189152C DE 189152 C DE189152 C DE 189152C DE NDAT189152 D DENDAT189152 D DE NDAT189152D DE 189152D A DE189152D A DE 189152DA DE 189152 C DE189152 C DE 189152C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0097—Press moulds; Press-mould and press-ram assemblies
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JV* 189152-KLASSE 80β. GRUPPE
FERDINAND KLOSTERMANN in BERLIN.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Formen von Hohlgefäßen,
z. B. Blumentöpfen u. dgl., unter Benutzung eines Hohlzylinders.
Dieses Verfahren wird unter Benutzung einer an sich bekannten Form ausgeübt. Die
herzustellenden Gefäße selbst sollen aber nicht,
. wie bisher üblich, aus Ton, sondern aus Zement bestehen.
Die zur Ausübung des Verfahrens erforderliche Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise
in einer Ausführungsform zur Herstellung von Blumentöpfen aus Zement dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Handformkasten mit aus dem Kasten herausgehobenem Formstempel in Ansicht,
Fig. ι einen Handformkasten mit aus dem Kasten herausgehobenem Formstempel in Ansicht,
Fig. 2 einen Grundriß der Vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Kasten mit eingesetzter Form nach Linie I-II der Fig. 4, Fig. 4 eine Unteransicht der Fig. 3.
Ein Formkasten I wird von einem zu Handgriffen 2 ausgebildeten Fuß 3 getragen. Auf dem Fuß 3 ruht ein den Formkasten 1 abschließender, mit Schlitzen 4 und Bohrung 5 versehener Boden 6, auf dem eine bewegliche Platte 9 von größerem Eigengewicht frei aufliegt. Die letztere trägt unten Bolzen 8, die durch Bohrungen des Bodens 6 greifen und unterhalb dieses Bodens mit einer Scheibe 7 verbunden sind. Zwischen Boden 6 und Scheibe 7 befindet sich ein Spielraum.
Fig. 3 einen Schnitt durch den Kasten mit eingesetzter Form nach Linie I-II der Fig. 4, Fig. 4 eine Unteransicht der Fig. 3.
Ein Formkasten I wird von einem zu Handgriffen 2 ausgebildeten Fuß 3 getragen. Auf dem Fuß 3 ruht ein den Formkasten 1 abschließender, mit Schlitzen 4 und Bohrung 5 versehener Boden 6, auf dem eine bewegliche Platte 9 von größerem Eigengewicht frei aufliegt. Die letztere trägt unten Bolzen 8, die durch Bohrungen des Bodens 6 greifen und unterhalb dieses Bodens mit einer Scheibe 7 verbunden sind. Zwischen Boden 6 und Scheibe 7 befindet sich ein Spielraum.
Die eigentliche Erfindung besteht nun darin, daß beim Formen ein Hohlzylinder 12 benutzt
wird, der etwa aus Blech hergestellt sein kann. Zu dem Formkasten 1 gehört ein mit Handgriff
10 versehener Formstempel 11 und eben jener Hohlzylinder 12.
Die Wirkungsweise des Verfahrens ist bei der Vorrichtung folgende:
Nachdem der Raum 13 zwischen dem in die Form eingesetzten Hohlzylinder 12 und
dem Formkasten 1 mit Zementmörtel angefüllt ist, wird der Zylinder 12 herausgehoben
und in den dabei im Mörtel frei werdenden Raum die Form 11 eingetrieben und so lange
nach unten gedreht, bis die Scheibe 14 mit dem oberen Rande 15 des Formkastens 1 eine
Ebene bildet.
Bei dieser Gelegenheit wird der zuviel im Formkasten 1 befindliche Zementmörtel teils
durch die im Boden 6 angebrachten Schlitze 4, teils nach dem Spielraum, der beim Eintreiben
des Formstempels 11 in den Formkasten 1 entsteht, entweichen. Nachdem die Form 11
wieder entfernt ist, wird die Ablegung des gesamten Topfes 18 in bekannter Weise durch
Umstürzen des Kastens 1 auf eine geeignete Unterlage und Abheben des Kastens 1 bewerkstelligt.
Beim Umstürzen des Kastens 1 drückt die Platte 9 infolge ihres Eigengewichtes gegen
den Topfboden; sie verursacht hierbei ein leichtes Lockern des geformten Topfes 18 in
dem Kasten 1 und ermöglicht so ein bequemes Herausnehmen aus der Form. Die Außenseite
der so hergestellten Töpfe entspricht natürlich der Innenfläche des Formkastens 1.
Auf diese Weise können Blumentöpfe und ähnliche Hohlgefäße ohne und auch, wie in
der Zeichnung dargestellt, mit Rändern 16 hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zum Formen von Blumentöpfen und ähnlichen Hohlgefäßen aus Zementmörtel o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfüllen der Mörtelmasse in den Formkasten die zum Eintreiben des Formstempels nötige Öffnung durch einen Hohlzylinder (12) frei gehalten wird, indem der Zylinder (12) vor dem: Einfüllen der Mörtelmasse in den Formkasten eingesetzt und vor dem Eintreiben des Formstempels aus dem Kasten wieder herausgehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189152C true DE189152C (de) |
Family
ID=452726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189152D Active DE189152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189152C (de) |
-
0
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