DE379428C - Fuellofen fuer Saegemehl - Google Patents
Fuellofen fuer SaegemehlInfo
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- DE379428C DE379428C DEK76973D DEK0076973D DE379428C DE 379428 C DE379428 C DE 379428C DE K76973 D DEK76973 D DE K76973D DE K0076973 D DEK0076973 D DE K0076973D DE 379428 C DE379428 C DE 379428C
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Landscapes
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 23. AUGUST 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 241 GRUPPE 2
(K 76973 VJ24I)
Thermidor-Gesellschaft m. b. H. in Kiel.
Füllofen für Sägemehl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unions vertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Österreich vom S.April 19.14 beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen Ofen derjenigen ■Art, bei welcher in einem herausnehmbaren Behälter
um einen Luftkana] herum kleinstückiger Brennstoff, ζ. Β. Sägemehl, aufgestampft oder
aufgeschichtet ist, wobei dieser Brennstoff von
unten her durch eine seitliche Öffnung im Ofenfuß entzündet wird.
Gemäß der Erfindung ist zwischen dieser seitlichen Öffnung und dem unteren Ende des
mittleren Luftkanals ein besonderes Rohrstück
S79428
vorgesehen. Durch dieses Rohrstück wird das Inbrandsetzen des Ofens namentlich dann
wesentlich erleichtert, wenn, wie dies z. B. bei Kachelofen, die mit Feuerungen der angegebenen
Art ausgerüstet sind, der Fall ist, der Luftkanal aus baulichen Gründen verhältnismäßig hoch
ansetzen muß. Die Zündflamme wird dabei durch das Rohrstück zusammengehalten und
dem Luftkanal unmittelbar zugeführt. ίο Das zur Bildung des Luftkanals in dem Behälter
dienende Kernstück kann bei derartigen Öfen von einem Rohrstutzen getragen werden,
der sich beim Einsetzen des Behälters in das erwähnte Rohrstück einschiebt und dadurch den
Behälter gleichzeitig zentriert. Da sich der das Kernstück tragende Rohrstutzen abwärts erstreckt,
so ist ferner ein Abbrennen des Kernstückträgers auch nach längerem Betrieb des Ofens vermieden. ;
Auf der Zeichnung ist der Ernndungsgegen- ;
stand beispielsweise dargestellt. Es zeigen ; Abb. ι den Ofen mit Kernstück im Längsschnitt,
Abb. 2 den Ofen im Querschnitt nach i Linie a-b der Abb. 1, Abb. 3 einen Querschnitt
nach Linie c-rf-nach Abb. 1.
In dem auf einem Sockel 1 stehenden und mit einem Abzugsstutzen 4 versehenen Ofen- ;
mantel 2 befindet sich ein Brennstoffbehälter 3, der ebenso wie der Ofenmantel vorteilhaft zylindrisch
gestaltet ist, gegebenenfalls jedoch \ auch in anderer Form hergestellt sein kann. In :
dem nach oben eingezogenen Boden des Behälters 3 ist eine mittlere öffnung g vorgesehen
und an dieser ein abwärts ragender kurzer Rohr- j stutzen 5 angesetzt, der in ein im Sockel befind- \
liches, knieförmiges Luftzuführungsrohr 6 hin- \
einragt und dadurch eine Zentrierung des Behälters gegen den Mantel beim Einsetzen des
ersteren ermöglicht. Der Behälter steht auf der i oberen Abschlußwand des Sockels nur lose auf :
und kann mittels an seinem oberen Rande vor- : gesehener Handhaben leicht herausgehoben
bzw. in den Ofen eingesetzt werden.
In den Behälter 3 kann eine mit einem Hand- i griff versehene Hülse 7 eingesetzt werden, weiche ;
ungefähr die gleiche Höhe wie der Behälter 3 j
besitzt. Sie ist nach unten abnehmend etwas ; konisch gestaltet und so bemessen, daß sie mit 1
ihrem unteren Ende in den Rohrstutzen 5 eingefügt werden kann.
Das Luftzuführungsrohr ö erstreckt sich bis an die Seitenwand des Sockels 1 und trägt eine
Luftregelvorrichtung 8 in Gestalt eines Dreh- ! Schiebers oder anderer bekannter Bauart.
Am Rande des Mantels sitzt abnehmbar ein Deckel 9 auf, der im Bedarfsfalle durch eine
Kochplatte ersetzt werden kann. Den Abschluß bildet ein Aufsatzstück 10, das ebenfalls
leicht abnehmbar ist.
; Die Handhabung des Ofens ist folgende:
; Die Handhabung des Ofens ist folgende:
Nachdem die Hülse 7 in den Behälter 3 in der erwähnten Art untergebracht ist, werden rings
um sie in den Behälter Sägespäne oder andere leicht brennbare Abfälle eingefüllt und mittels
eines Stampfers fest hineingedrückt. Die Füllung kann bis knapp unterhalb des oberen Behälterrandes
reichen. Nun wird die Hülse 7 herausgezogen, wodurch in dem eingestampften
Brennmaterial ein durchgehender Kanal entsteht, durch welchen die durch das Rohr b zugeleitete
Verbrennungsluft hindurchstreichen kann. In den oberen Teil dieses Kanals wird nun ein Papierstopfen nach Art eines Fidibusses
eingeschoben, der für die spätere Entzündung des Brennmaterials bestimmt ist. Der Deckel 9
und der Aufsatz 10 werden sodann an ihren Platz gebracht; der Ofen ist nun zur Entzündung
bereit. Diese wird dadurch bewirkt, daß in das Rohr 6 ebenfalls ein Papierstopfen eingeschoben
und dieser sodann entzündet wird. Die Flammen setzen nun das in dem Luftkanal befindliche Papier in Brand, wodurch das Brennmaterial'in
seiner inneren Schicht in Brand gerät und allmählich in der Richtung nach außen hin
abbrennt, wobei die Luftzuströmung, also auch das Fortschreiten der Verbrennung und damit
die erzeugte Hitze mittels der Vorrichtung S geregelt wird. Der Ofen kann aus Schmiede-,
Gußeisen, Ton oder anderen Materialien hergestellt werden. Der Ofen bietet auch noch den
besonderen Vorteil, daß bei ihm weder ein Rost noch ein Aschenbehälter erforderlich wird, da
die Verbrennung der Abfälle vollständig, d. h. ohne Rückstände zu hinterlassen, erfolgt.
Claims (2)
1. Ofen, bei welchem in einem herausnehmbaren Behälter um einen Luftkanal
herum kleinstückiger Brennstoff, z. B. Sägemehl, aufgestampft oder aufgeschichtet wird,
der von unten her durch eine seitliche Öffnung im Ofenfuß entzündet wird, gekennzeichnet
durch ein zwischen dieser Öffnung und dem unteren Ende des Luftkanals sich erstreckendes Rohrstück (6j.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Bildung des Luftkanals
dienende Kernstück (7) von einem Rohrstutzen (5) getragen wird, der sich beim Einsetzen des-Behälters in das Rohrstück (6)
einschiebt und dadurch den Behälter (3) gleichzeitig zentriert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT379428X | 1914-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379428C true DE379428C (de) | 1923-08-23 |
Family
ID=3673108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK76973D Expired DE379428C (de) | 1914-04-08 | 1921-03-30 | Fuellofen fuer Saegemehl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379428C (de) |
-
1921
- 1921-03-30 DE DEK76973D patent/DE379428C/de not_active Expired
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