DE94394C - - Google Patents

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DE94394C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den gebräuchlichen Constructionen entstehen stets wesentliche Verluste an Zeit und Wärme dadurch, dafs die Oefen, um sie zu entleeren und neu zu füllen, abkühlen müssen und bei jedem Neuanfeuern der gröfste Theil des Mauerwerkes wieder eine neue Erhitzung erfordert. Diese Verluste sollen bei dem Gegenstand des vorliegenden Patentes auf ein Minimum beschränkt werden. Der gegenwärtige Temperofen besteht aus zwei Theilen, einem festen Untertheil und der abnehmbaren Kappe.
In Fig. ι ist ein Schnitt durch den Ofen, und zwar in der Längsrichtung der Feuerung A,
in Fig. 2 ein Schnitt durch denselben senkrecht zu den Feuerungen dargestellt.
Fig. 3 giebt einen Grundrifs des Untertheiles A des Ofens.
Fig. 4 und 5 geben eine specielle Ausführungsform der Kohlenstaubfeuerung.
Der Untertheil A kann eine oder mehrere Feuerungen irgend welcher Art enthalten, auch kann der Abzugskanal D für die Verbrennungsgase im Untertheil des Ofens sich befinden, doch ist es nicht ausgeschlossen, dafs diese Theile auch an der Kappe angebracht sein können. Die Kappe besteht aus einer mit feuerfestem Material ausgekleideten Eisenconstruction. Um den Ofen in Betrieb zu setzen, werden die Tempergefäfse α (Glühtöpfe) auf - den Sockel A aufgestellt und beschickt, dann werden die Feuer hergerichtet, die Kappe übergestellt und die Feuer entzündet.
Während des Glühens werden auf einem zweiten Ofenuntertheil, welcher genau ebenso construirt ist wie der erste, die gleichen Vorbereitungen zum Glühen getroffen. Ist dann das Glühen auf dem ersten Unterbau beendet, so wird die Kappe mittelst eines Krahnes abgehoben und sogleich auf den zweiten Unterbau gestellt. Die Feuer werden dann in dem letzterem entzündet und das Glühen beginnt, während auf dem ersten Unterbau Abkühlen, Entleeren und Wiederfüllen der Tempergefäfse auf einander folgen.
Durch den wechselnden Betrieb mit mehreren Unterbauten und einer gemeinschaftlichen Kappe wird die . Arbeit des Einsetzens und Füllens der Tempertöpfe erleichtert und durch das Uebersetzen der innerlich glühenden Kappe auf die neu anzuheizenden Untertheile an Zeit und Brennmaterial erheblich gespart.
Die Art der Feuerung, mit welcher dieser Temperofen betrieben werden kann, ist selbstverständlich nebensächlich, doch ist derselbe für Kohlenstaub- oder Gasfeuerungen vorzüglich geeignet.
Für die letztgenannte Art der Feuerung wird eine im' Grundrifs runde Kappe mit tangentialer Zuführung des Kohlenstaubes vorzuziehen sein. Die Art dieser Ausführung ist in den Fig. 4 und 5 erläutert.
Die Ausführung kann so geschehen, dafs in dem Grundmauerwerk A ein ringförmiger Kanal E vorgesehen ist, welcher von dem Rohr G das Gemisch von Kohlenstaub und Luft empfängt und dasselbe durch Blaserohre F dem Herde zuführt. Beim Anheizen sind alle Blaserohre offen, während beim Glühen, wenn nur der Wärmeverlust zu ersetzen, ist, ein Theil davon geschlossen sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruche:
    Temperofen, gekennzeichnet durch einen feststehenden Sockel zur Aufnahme der Glühtöpfe und eine dieselben umschliefsende abnehmbare Kappe mit Decke und Seitenwand, zum Zwecke, mit mehreren Sockeln und nur einer Kappe arbeiten zu können. Eine Ausführungsform des Temperofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Sockel ein Kanal E vorgesehen ist, aus welchem der Brennstoff durch abzweigende Rohre in den durch die abnehmbare Kappe und den Sockel gebildeten Verbrennungsraum geleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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