DE212305C - - Google Patents

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DE212305C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
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    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • F23D11/441Vaporising devices incorporated with burners
    • F23D11/443Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212305 — KLASSE 24 b. GRUPPE
HERMANN KNIES in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, die sich infolge ihrer besonderen Ausbildung für die Vergasung von Ölen von hohem Siedepunkt, z. B. Petroleum, eignet. Die Vorrichtung besteht aus einem mit einem Mischrohr und einem dieses umgebenden Vergaser versehenen Brenner, der gemäß der Erfindung so in ein Rohr vor der Feuerung, zu deren Beheizung die Vorrichtung bestimmt ist, eingebaut ist, daß er die aus ihm austretenden und sich alsdann mit Luft mischenden Heizgase gegen einen vor dem Brennerkopf im Innern der zu beheizenden Feuerung befindlichen festen Körper treibt, der durch seine strahlende Wärme auf den Vergaser einwirkt und den in diesem eingeschlossenen flüssigen Brennstoff vergast. Das Einbauen des Brenners in ein Rohr vor der zu beheizenden Feuerung hat zunächst den Vorteil, daß dieser stets leicht zugänglich und der unmittelbaren schädlichen Einwirkung der brennenden Gase entzogen ist. Ferner wird die aus der Feuerung zurückstrahlende Wärme
. durch das den Brenner umgebende Rohr gut zusammengehalten und auf den am Brennerkopf angeordneten Vergaser gerichtet. Endlich ist den aus der Brennerdüse austretenden Heizgasen durch das Einbauen des Brenners in das Rohr Gelegenheit gegeben, sich vor ihrer Entzündung gründlich mit Luft, und zwar vorgewärmter, zu mischen, wodurch eine erhebliche Steigerung der Verbrennungstemperatur und eine nicht rußende Flamme in der Feuerung erzielt wird.. Dadurch nun, daß die erwähnten mit Luft gemischten Heizgase gegen einen vor dem Brennerkopf im Irinern der Feuerung angebrachten festen Körper geleitet werden, wird die Wirkung der zurückstrahlenden Wärme auf den Brenner bzw. den Vergaser erheblich verstärkt, wodurch eben die Vergasung von ölen von hohem Siedepunkt ermöglicht ist.
Die vorliegende Vorrichtung läßt sich für öfen verwenden, die den verschiedensten Zwecken dienen.
In der Zeichnung ist als ein Beispiel ein Tiegelofen angegeben, in dem beispielweise ., Eisen oder andere Metalle' erhitzt werden. Ferner ist ein Tiegelofen in Verbindung mit einem Läuterofen angegeben, und zwar befindet sich der Läuterofen, der eine geringere Temperatur benötigt als der Tiegelofen, hinter dem letzteren bzw. über demselben. ■- Schließlich ist noch ein Beispiel angegeben, durch das die Verwendung der Vorrichtung zur Heizung von Küchenöfen erläutert wird.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Gesamtansicht des Brenners mit der Druckpumpe für das Petroleum,
Fig. 2 ein Querschnitt durch den Brenner in vergrößertem Maßstabe, und
Fig,. 3 bis 5 sind Beispiele für die Anwendung der Vorrichtung. .
Die Heizvorrichtung besteht aus dem eigentlichen Brenner 1, einem Druckbehälter 2, einer von Hand oder durch Kraftbetrieb bewegten
Pumpe 15, einer Heizkammer 3 und einem Behälter 4 -zum ■ Vorheizen des Brenners. Der Brenner selbst besteht aus einem scheibenförmigen Kopfstück 5, dessen Hohlräum 6 zur Aufnahme und zur Verdampfung des Petroleums dient. Der Vergaser 5, 6 umgibt einen rohrähnlichen Ansatz 7, der die Mischkammer bildet. Hinter der Mischkammer ist eine Düse 8 angebracht, die durch die Rohrleitung 9
ίο und 10 mit dem oberen Teil des Brennerkopfes 5 in Verbindung "steht. Die Rohrleitung 9, 10 läßt sich durch eine Schraube 11 absperren. Um die Düse im Falle von Verunreinigungen reinigen zu können, ist eine auf einer Schraube 12 angebrachte Nadel vorgesehen. Diese ist im allgemeinen zurückgezogen. Der untere Teil des Hohlraumes 6 steht durch ein Rohr 13 mit dem Druckbehälter 2 unter Zwischenschaltung eines Ventiles 14 in Verbindung. Der Druckbehälter 2 ist mit einer ölpumpe 15 versehen, deren Saugrohr 16 in einen Ölbehälter 17 eintaucht. Das Rohr 16 kann durch ein Ventil 18 abgeschlossen werden. Außerdem ist auf dem Druckbehälter ein abschraubbares Manometer 19 angeordnet.
In Fig. 3 ist als Beispiel der Anwendung des Brenners ein Tiegelofen 20 mit einer Anzahl Von Tiegeln 21 dargestellt. Der Ofen enthält eine Brenneroffnung/22 und einen Abzug 23 für die verbrauchten Gase.
Zum Zwecke der Vorwärmung des Brenners wird derselbe aus dem Heizrohr 3 herausgenommen und mittels Spiritus erhitzt. Zur Aufnahme des Spiritus dient die Schale 4. Durch die Vorwärmung des Brenners wird in der Leitung 9 und in dem Brennerkopf 5 Petroleumdampf erzeugt. Infolgedessen sinkt die Oberfläche desselben in dem Raum 6 etwa bis auf die in Fig. 2 angedeutete Höhe. Wenn dies erreicht ist, wird der Spiritusbehälter ab-
*■ gestellt, der Brenner bis an die Ofenöffnung in das Heizrohr 3 eingeführt, die Leitung 9 durch Rückdrehen der Schraube 11 geöffnet und der bei 8 ausströmende Petroleumdampf entzündet. Die Entzündung findet unmittelbar hinter der Düse im Mischrohr 7 statt, in dem sich der mit großer Geschwindigkeit ausströmende Damrjf mit Luft mischt. Durch die Flamme wird der Tiegel erhitzt; sobald der Tiegel zur Rotglut gebracht ist, wird die Flamme geloscht, beispielsweise durch Schließen des Ventiles 11. Unmittelbar darauf wird das Ventil wieder schnell geöffnet, so daß der Petroleumdampf aufs neue ausströmt. Er entzündet sich dann erst an der heißen Wandung des Vorderen Tiegels, wahrend in dem Mischrohr 7 ausschließlich eine Mischung des Dampfes mit der Luft stattfindet. Die Flamme erstreckt sich dann vom Brennerkopf in den Ofen hinein.
Die Erhitzung des Brennerkopfes, die zur Verdampfung des Petroleums erforderlich ist, erfolgt durch die aus dem Ofen und vorwie-^ gend von der Tiegelwandung zurückgestrahlte Wärme. Diese wird durch das Heizrohr 3 auf dem Brenner zur Wirkung gebracht. Hierdurch ist die zur Verdampfung des Petroleums erforderliche Temperatur leicht erreicht, und zwar ist diese so hoch, daß der Brennerkopf dauernd rotglühend ist. Er muß auch aus diesem Gründe bei der beschriebenen Verwendung für die Beheizung eines Tiegelofens aus Gußeisen, Stahl oder Nickel hergestellt werden.
Die für den Betrieb des Brenners zweckmäßigsten Spannungen richten sich nach dem Zwecke des Ofens. Zum Anlassen des Brenners hat sich eine Spannung von 1 bis I1Z4 Atmosphären als vorteilhaft erwiesen. Für die Beheizung von Läuteröfen ist eine Spannung von 2 bis 3 Atmosphären zweckmäßig. Soll die Temperatur noch mehr gesteigert werden, so wird die Atmosphäre entsprechend, beispielsweise bis auf 4 oder 5 Atmosphären erhöht.
In Fig. 4 ist ein Ofen dargestellt, der eine Tiegelkammer und eine Läuter kammer enthält. Die durch den Tiegelofen 20 abströmenden heißen Gase umspülen die Retorten der Läuterkammer 24 und ziehen durch die Esse 23 ab.
Ein ferneres Verwendungsgebiet des Brenners ist ein Emaillierofen oder ein Schmiedefeuer. Im letzteren Falle ist der Ofen auf zwei Seiten des Brenners mit Öffnungen versehen, so daß lange Schmiedestücke, wie Walzen, in den Ofen eingeführt und durch die auf beiden Seiten abströmenden heißen Gase gleichmäßig erhitzt werden können. Von Bedeutung ist auch die Verwendung des Brenners zum Heizen von Dampfkesseln. Zu diesem Zwecke wird der Rost aus dem Kessel herausgenommen und der Brenner vor der Feuerbrücke, außerhalb des Kessels,, aufgestellt. Der Betrieb ist deshalb besonders vorteilhaft, weil kein Rauch oder Asche gebildet wird.
Soll der Ofen für Heizzwecke in der Küche Verwendung finden, so wird der Brenner zweckmäßig nicht in wagerechter, sondern in senk- no rechter Richtung angebracht. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Fig. 5 dargestellt. Der Brennerkopf 5 besteht der besseren Verdampfung wegen aus dünnem Messing. Er befindet sich unmittelbar unter der Herdplatte und wird durch die von dieser ausstrahlende Wärme erhitzt, so daß das Petroleum zur Verdampfung kommt. Zum Zwecke des Vorwärmens der Brenners liegt unter ihm ein Spiritusbehälter.
Falls der Brenner zur Beheizung eines Ofens Verwendung finden soll, ist der oben angege-
bene hohe Druck nicht erforderlich. Man kommt dann unter Umständen ohne Druckpumpe aus und kann den Petroleumbehälter im oberen Geschoß des Gehäuses aufstellen. Sofern für den Betrieb der Pumpe eine Kraftmaschine nicht zur Verfugung steht, kann man eine durch Gewicht betriebene Antriebsmaschine verwenden. Diese kann beispielsweise aus einer um eine Walze gewickelten Schnur
ίο bestehen, an der das Gewicht hängt. Die Walze ist durch Kurbelgetriebe mit der Pumpenkolbenstange verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Erzeugung einer Petroleumdampfflamme, bestehend aus einem Brenner mit einem Mischrohr und einem dieses umgebenden Vergaser, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner in einem Rohr vor der Feuerung eingebaut ist und die mit Luft gemischten Heizgase gegen einen vor dem Brennerkopf im Innern des Ofens befindlichen festen Körper (Tiegel, Feuerbrücke) treibt, der durch seine strahlende Wärme auf den Vergaser einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE212305C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058191B (de) * 1957-07-05 1959-05-27 Baier Wilhelm Kg Druckverdampferbrenner
DE1064182B (de) * 1955-02-17 1959-08-27 Baier Wilhelm Kg Verdampferbrenner

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064182B (de) * 1955-02-17 1959-08-27 Baier Wilhelm Kg Verdampferbrenner
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