DE37892C - Bewegungsmechanismus für das endlose Tuch an Auslesemaschinen - Google Patents
Bewegungsmechanismus für das endlose Tuch an AuslesemaschinenInfo
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- DE37892C DE37892C DENDAT37892D DE37892DA DE37892C DE 37892 C DE37892 C DE 37892C DE NDAT37892 D DENDAT37892 D DE NDAT37892D DE 37892D A DE37892D A DE 37892DA DE 37892 C DE37892 C DE 37892C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B1/00—Preparing grain for milling or like processes
- B02B1/02—Dry treatment
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1886 ab.
Die Maschine, welche durch beiliegende Zeichnung erläutert wird, besteht aus einem
Holzgestell, auf welchem die einzelnen Theile wie folgt montirt sind.
Auf den beiden oberen Wandungen a des Holzgestelles, Fig. 1 und 2, ist die Welle b
gelagert, an deren einem Ende das Zahnrad c und die Handkurbel d befestigt sind, während
auf der anderen Seite eine Kurbel e angebracht ist. Auf den beiden unteren Wangen Ci1 des
Holzgestelles ruhen zwei Wellen, an deren beiden Enden sich je eine Rolle f befindet,
deren, äufsere Kante mit der inneren Fläche der unteren Wangen abschneidet. Die vier
Rollen f tragen einen Holzrahmen■ g, auf
dem die zwei Wellen h und Zz1 gelagert sind,
auf denen je eine sechsseitige Trommel i aufgekeilt ist. Um diese beiden Trommeln i legt
sich ein sogenanntes endloses Tuch Ar, Fig. 1 und 2, aus Zinkblechtafeln bestehend, die unter
einander mit Scharnieren verbunden und auf der Oberfläche mit Vertiefungen versehen sind,
Fig. 5. Um das obere Trum des endlosen Tuches k vor einem Durchhängen zu bewahren,
ist dasselbe durch Leisten m unterstützt, die ihr Auflager auf einem U-förmig
gebogenen Flacheisen η haben, dessen Schenkel an den inneren Wandungen des Rahmens g
befestigt sind. Auf der Welle Zz1 befindet sich
1 ferner fest aufgekeilt ein Sperrrad 0, während eine Kurbel ρ lose aufgesteckt und um die
Welle Zj1 drehbar ist. Am Zapfen der Kurbel ρ
befindet sich die zum Sperrrade 0 gehörige Sperrklinke q und der Hebel r, dessen anderer
Drehpunkt sich am Hebel s befindet. Der Hebel s ist nun mit dem einen Drehpunkt an
dem Holzrahmen g befestigt, während der andere durch eine Pleuelstange t mit der bereits
oben erwähnten Kurbel e verbunden ist. Eine Pleuelstange u vermittelt die Verbindung der
Kurbelwelle ν und des Zapfens »>, der mit
dem Rahmen g fest verbunden ist. An den Aufsenseiten des Rahmens g sind, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, vier Keile χ angeordnet, die mit ihren Flächen an den in den Querstücken
y angebrachten Rollen \ anliegen.
Setzt man durch die Handkurbel d die Maschine in Bewegung, so wird der Rahmen g
mit dem darauf befindlichen endlosen Tuch k vermittelst der Kurbelwelle ν, der Pleuelstange u
und des Zapfens n> auf den Rollen/ hin- und herbewegt. Die Kurbel ρ der Welle Zz1 erhält
durch die Bewegung der Kurbel e, der Pleuelstange £, der Hebel s und r eine oscillirende
Bewegung, die an dem Zapfen der Kurbel ρ befindliche Sperrklinke q wird sich demgemäfs
bei der Bewegung des Hebels ρ nach oben um das Sperrrad 0 bewegen, beim Niedergang
desselben aber in einen Zahn des Sperrrades ο einfallen und so dasselbe mitsammt der Welle hi
und der darauf befindlichen Trommel i und des endlosen Tuches k mitnehmen, wodurch
das obere arbeitende Trum des endlosen Tuches k eine intermittirende Bewegung bezw.
intermittirende Verschiebung nach oben erhält.
Durch die von der Kurbelwelle ν übertragene
Bewegung des Rahmens und des endlosen Tuches erhalten diese beiden Theile
noch eine geringe seitliche hin- und hergehende Bewegung vermittelst der Keile χ und der
Rollen \.
Der längere zu sortirende Samen wird demgemäfs
auf dem Tuch nach unten gleiten, während der kürzere, auszuscheidende sich in den Vertiefungen desselben sammelt und nach
oben hin transportirt wird.
Anstatt des aus Metallplatten angefertigten und durch Scharniere zu einem Ganzen verbundenen'
endlosen Tuches kann man ein solches auch aus anderen Stoffen, wie Gummi, gewebtem Zeug u. s. w., mit irgend anderen
entsprechenden Vertiefungen, als Fig. 5 angiebt, anwenden, und würde man dasselbe dann über
zwei runde Trommeln spannen, wie es beispielsweise Fig. 3 und 4 zeigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Auslesemaschinen, bei welchen ein mit entsprechenden Vertiefungen versehenes endloses Tuch (k) in geneigter Lage bewegt wird, der die obere Walze absetzend drehende Schaltmechanismus (t s r ρ q) in Verbindung mit einem den Rahmen (g), welcher die Walzen (i) des endlosen Tuches (k) trägt, der Länge nach schüttelnden Mechanismus (v u w) und einer ihn der Breite nach verschiebenden Vorrichtung (x i)._
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37892C true DE37892C (de) |
Family
ID=313627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37892D Expired - Lifetime DE37892C (de) | Bewegungsmechanismus für das endlose Tuch an Auslesemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37892C (de) |
-
0
- DE DENDAT37892D patent/DE37892C/de not_active Expired - Lifetime
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