DE378917C - Einrichtung zur funkenlosen Abschaltung von Fahrschaltern - Google Patents

Einrichtung zur funkenlosen Abschaltung von Fahrschaltern

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DE378917C
DE378917C DEA38678D DEA0038678D DE378917C DE 378917 C DE378917 C DE 378917C DE A38678 D DEA38678 D DE A38678D DE A0038678 D DEA0038678 D DE A0038678D DE 378917 C DE378917 C DE 378917C
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DE
Germany
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switch
control current
crank
switched
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Expired
Application number
DEA38678D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Nowak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/72Electric energy management in electromobility

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Einrichtung zur funkenlosen Abschaltung von Fahrschaltern. Bei den Schaltwalzen elektrischer Fahrschalter entstehen beim Schalten Funken, die während des Abschaltens besonders stark sind. Diese können eine allmähliche Zerstörung der Kontakte und Finger bewirken und auch leicht die Ursache von Überschlägen und Kurzschlüssen bilden. Die vollständige Unterdrückung dieses Schaltfeuers ist daher ein sehr erstrebenswertes Ziel. So hat man versucht, wenigstens beim Rückwärtsschalten des Fahrschalters das Schaltfeuer durch ein vorgeschaltetes Schütz zu unterdrücken. Die einfachste Anordnung ist die, daß ein gewöhnliches Schütz verwendet wird, welches durch eine Feder offen gehalten wird. Das Schütz wird durch einen Steuerstrom eingeschaltet, und zwar dadurch, daß bei der Vorwärtsdrehung der Hauptwalze zwei Kontaktfinger auf zwei Kontaktsegmenten schleifen. Sowie die Kurbel rückwärts gedreht wird, heben sich die beiden Kontaktfinger von den Kontakten ab, der Steuerstrom wird unterbrochen und das Schütz wird durch die Federkraft wieder ausgeschaltet. Der Hauptstrom ist dann unterbrochen und der Fahrschalter kann stromlos ausgeschaltet < <werden. Durch den Steuerstromlichtbogen und die Trägheit des Schützes wird di« Ausschaltdauer verlängert, und hierdurch wird bewirkt, daß beim schnellen Abschalten des Fahrschalters auch noch Feuer an den Fahrschalterkontakten trotz des Schützes entstghen kann. Eine umgekehrte : Schätzanordnung, bei der das Schütz ständig durch einen Steuerstrom offen gehalten wird und erst beim Stromgeben durch -die Wirkung einer Feder eingeschaltet wird, bewirkt zwar auch eine Unterbrechung des Fahrstromes bei Rückdrehung der Fahrkurbel durch Schließen eines Kontaktes, wobei der verzögernde Steuerstromlichtbogen wegfällt. Der Vorteil ist aber gering und wird dadurch beeinträchtigt, daß die Trägheit des Schützes beim Ausschalten noch durch die im Einschaltsinne wirkende Feder unterstützt wird. Die Erfindung bezweckt, die Nachteile beider Anordnungen zu vermeiden, d. 1i. bei der Abschaltung des Fahrstromes den verzögernden Steuerstromlichtbogen zu vermeiden und die Trägheit des Schützes durch das Fortlassen, der einzuschaltenden Feder nicht zu unterstützen, sondern dieselbe noch 'besonders dadurch zu überwinden, daß ein verstärkter Steuerstromstoß die Abschaltung besonders beschleunigt. Ein solches Schütz wäre nach Art eines Fahrtwenders zu bauen und müßte zwei vom Steuerstrom betätigte Spulen enthalten zur Einschaltung und Ausschaltung des Schützes. Hierbei kann die Schaltung auch so getroffen werden, daß eine Spule von der anderen verriegelt wird, so daß auch bei einem etwaigen Hängenbleiben der Steuerstromfinger niemals beide Spulen gleichzeitig Strom erhalten können.
  • Die Abbildung zeigt schematisch den Gegenstand der Erfindung. Wenn die Fahrschalterkurbel im Einschaltsinne bewegt wird, Lerührt zunächst der Steuerstromfinger a den Kontakt b, wodurch ein Stromkreis von dem Netz n über den Stromabnehmer t, den Widerstand w, die Spule c des schätzartigen Umschalters, den Finger a, den Kontakt b zur Erde geht. Die Spule c wird erregt, der Umschalter nimmt die gezeichnete Lage ein und der Hauptstrom kann nun von t über den Umschalterkontakt h, die Anlaßwiderstände, den Anker in und das Feld k des Motors zur Erde fließen. Der Umschalter bleibt in der gezeichneten Lage stehen, auch wenn der Finger a den Kontakt b verlassen hat. Der Kontakt b und die erste Fahrstellung liegen reichlich hinter der Vorderkante des Hauptbelages der Schaltwalze, so daß selbst bei einem schnellen aufeinanderfolgenden Ein- und Ausschalten des Fahrschalters der Umschalter schon umgelegt und damit der Hauptstrom unterbrochen ist, bevor die Hauptwalzenfinger die Hauptwalzenkontakte verlassen haben. Wird in irgendeiner Stellung des Fahrschalters rückwärts gedreht, so wird der Finger.a hochgehoben und der Finger e an f angelegt. Durch die Wirkung der Spule d wird der Umschalter sofort umgelegt, und der Schätzkontakt h, unterstützt durch die Wirkung der Blasspule g, schaltet den Strom aus. Ein erneutes Einschalten des Stromes kann erst dann erfolgen, wenn die Fahrschalterwalze nach der Nullstellung zurückgedreht und der Kontaktfinger a mit dem Kontakt b in Berührung gebracht worden ist.
  • Der Kontaktfinger e kann beim Beginn des Vorwärtsschaltens in eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) Xlinke eingehängt werden, die bei einer Rückwärtsdrehung der Kurbel ausgelöst wird und nur in der Nullstellung ,wieder eingeklinkt werden kann. Durch diese Anordnung bleibt dieser Steuerstromfinger stets unten liegen, auch wenn die Kurbel plötzlich wieder vorwärts gedreht wird. Erst von der Nullstellung aus kann der Hauptstrom wieder eingeschaltet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur funkenlosen Abschaltung von Fahrschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Hauptwalze ein schätzartiger Schalter liegt, welcher beim Vorwärtsdrehen des Fahrschalters von einer durch Steuerstrom betätigten Spule eingeschaltet, beim Zurückdrehen des Fahrschalters von einer zweiten ebenfalls vom Steuerstrom betätigten Spule ausgeschaltet wird und den Hauptstrom unterbricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptwalze Kontaktfinger zur Betätigung des schätzartigen Schalters derart angeordnet sind, daß der Hauptstrom erst in der ersten Fahrstellung des Fahrschalters eingeschaltet werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abschalten des Hauptstromes dienenden Kontaktfinger derartig angeordnet sind, daß (las Zurücklegen des schüttartigen Schalters in jeder. beliebigen Stellung der Kurbel sofort bei jeder Rückwärtsdrehung erfolgt. d..
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger für den Steuerstrom zum Umlegen des schätzartigen Umschalters sowohl in der einen wie in der anderen Richtung als Schleppfinger ausgebildet sind, die sich erst nach Änderung der Bewegungsrichtung an die Steuerstromkontakte anlegen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Beginn des Vorwärtsschaltens der Fahrwalze der Steuerstromfinger für das Rückwärtsschalten in eine Klinke eingehängt wird, aus welcher er bei j edesmaliger Rückwärtsdrehung der Kurbel ausgehängt wird und einen Kontakt schließt, so daß bei erneuter Vorwärtsdrehung der Kurbel der Steuerstromfinger stets liegenbleibt und der Umschalter den Stromkreis immer offen hält, wenn nicht die Kurbel bis in die Nullstellung zurückgedreht worden ist.
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