DE378330C - Vorrichtung zum Pruefen gelochter Zaehlkarten - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen gelochter Zaehlkarten

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DE378330C
DE378330C DET24025D DET0024025D DE378330C DE 378330 C DE378330 C DE 378330C DE T24025 D DET24025 D DE T24025D DE T0024025 D DET0024025 D DE T0024025D DE 378330 C DE378330 C DE 378330C
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Germany
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card
pins
levers
punched
bracket
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DET24025D
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Tabulating Machine Co
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Tabulating Machine Co
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K5/00Methods or arrangements for verifying the correctness of markings on a record carrier; Column detection devices

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)

Description

Die Nachprüfung der Lochungen von Zählkarten, wie solche beispielsweise auf den bekannten Hollerithmaschinen hergestellt werden, geschieht bisher mittels einfacher Durchsieht ohne maschinelle Hilfsmittel.
Die Erfindung betrifft ein solches Hilfsmittel, d. h. eine Vorrichtung, welche diese Prüfarbeit bequemer und zuverlässiger machen soll. Zu diesem Zweck wirken erfindungsgemäß Prüfstifte mit Anzeigeorganen. z. B. Stiften, zusammen, welche die Nichtübereinstimmung der Prüfstifte mit einem Loch der eingelegten Karte zur Anzeige bringen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf die Prüfungsvorrichtung,
ao Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i,
Abb. 3 eine vergrößerte Einzelansicht der Hemm- oder Schaltvorrichtung für den Lochkartenträger,
Abb. 4 eine Teilansicht der Hemm- oder Schaltvorrichtung im Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3",
Abb. 5 eine Teilansicht eines Teiles der Hemm- oder Schaltvorrichtung; Abb. (> zeigt die Arbeitsweise einer Taste und der mit ihr zusammenwirkenden Teile, wenn das Loch in der Karte die richtige Lage hat;
Abb. 7 zeigt die Arbeitsweise der Teile, wenn das Loch eine unrichtige Lage in der Karte hat;
Abb. 8 ist Ansicht einer gelochten Karte; Abb. 9 ist eine Einzelheit der Schaltvorrichtung.
In Abb. ι und 2 ist 10 die Grundplatte der > Maschine, welche verschiebbar den hin und | her beweglichen Lochkartenträger 11 trägt. '. Die Lochkarte 12 (Abb. 8) wird zwischen ; die Führungen 13 in den Rahmen der Maschine gelegt, so daß die Enden der Karte mit den Anschlägen 14 an dem Träger 11 in Berührung kommen. Wenn der Träger 11 hin und her bewegt wird, wird die Karte 12 zurück- und vorgeschoben. Der Kartenträger wird in der einen Richtung durch eine Antriebsfeder M (Abb. 4) bewegt, die mit dem Trägern durch das Zahnradis, Zahnritzel iö, Welle 17, Zahnritzel 18 und Zahnstange 19 verbunden ist. Die Zahlentasten K sind senkrecht verschiebbar in Rahmenteilen angeordnet (Abb. 2, 6 und 7). Die Tasten λ" setzen, wenn sie niedergedrückt werden, Hebel 20 in Schwingung, von denen je einer für jede Taste vorgesehen ist (Abb. 1). Die Enden der Hebel 20 liegen gegen Stützbolzen 21 an, die durch Federn 22 nach unten gedrückt werden, welche unten auf an den Stützbolzen angebrachte Ringe drücken und an ihren oberen Enden gegen ein Gehäuse anliegen (Abb. 2).
Zwischen den Stützbolzen 21 und den Tasten K ruhen die Hebel 20 auf dem oberen Ende eines Bügels 24, der auf dem Rahmen der Maschine und auf der Achse 25 drehbar befestigt ist. Der Bügel 24 hat einen vorspringenden Teil 26 (Abb. 5 und 9), der ein hülsenartiges Glied 27 in einer Richtung entgegengesetzt zur Drehung des L'hrzeigers nach unten schwingt, wenn der Bügel 24 niedergedrückt wird. Der Hülsenteil 27 wird gewöhnlich durch eine in Abb. 5 ersichtliche Feder zurückbewegt. An dem Ende des Hülsenteils 27 ist eine Klinke 28 befestigt.
Die Klinke 28 trägt einen Bolzen 29, der lose in eine Öffnung einer Halteklinke 31 eingreift, die gewöhnlich durch eine Feder mit den Sperrzähnen eines Sperrades 30 in Eingriff gehalten wird. Beim Niederdrücken einer Taste wird der Bügel 24 nach unten geschwungen und durch die Hülse 27 die Klinke 28 in Eingriff mit dem Sperrad 30 und die Halteklinke 31 außer Eingriff gebracht, worauf beim Freigeben der Taste die Klinke
S78B3Ö
28 ausschwingt und die Klinke 31 wieder in Eingriff mit dem Sperrad kommt. In der Zwischenzeit ist das Sperrad 30 unter der Wirkung der Hauptfeder M um einen Schritt vorwärts geschaltet worden. Das Sperrad 30 ist mit dem Zahnrad 15 verbunden und regelt dadurch die Bewegung des Karten trägers 11.
Der Vorschub des Kartenträgers findet
beim Aufwärtsschwingen des Bügels 24 statt.
Infolge des Spielraumes zwischen dem Bolzen 29 und der Öffnung in der Halteklinke 31 kann der Bügel 24 etwas niedergedrückt werden, ohne die Schaltvorrichtung zu betätigen und ohne daß sich der Kartenträger unter dem Einfluß ■ der Antriebsfeder M bewegen kann.
Im folgenden werden nun die Vorrichtungen beschrieben, die eine Bewegung des Kartenträgers 11 erlauben, wenn die Karte richtig gelocht ist, und diese Bewegung verhindern, wenn die Karte nicht richtig gelocht ist. Unter jedem Tastenhebel 20 und zwischen dem Bügel 24 und den federnden Stützkolben 21 sind eine Anzahl Knöpfe 40 angeordnet.
Jeder dieser Knöpfe trägt einen nach unten gerichteten Prüf stift 41. Diese Stifte und Knöpfe werden gewöhnlich durch Federn 42 in der oberen Stellung im Maschinenrahmen gehalten. Die Prüfstifte sind in einer geraden Linie quer über der Maschine angeordnet und nehmen dieselbe relative Stellung ein wie die Lochstempel in der Kartenlochmaschine. Die unteren Enden sind leicht abgerundet, um die Karte 12 nicht zu beschädigen.
Falls eine Karte richtig gelocht ist, wird durch das Niederdrücken der richtigen Taste K der Hebel 20 um das untere Ende des Kolbens 21 als Stützpunkt nach unten geschwungen, wobei der Prüfstift 41 durch ■ das Loch in der Karte tritt und der Bügel 24 in einem solchen Maße nach unten geschwungen wird, daß beim Freigeben der Taste K die Schaltvorrichtung 28, 30, 31 in Gang gesetzt und der Kartenträger 11 in der zuvor beschriebenen Weise vorgerückt wird. Die Arbeitsweise, wie der Prüfstift 41 durch das Kartenloch hindurchtritt, ist in Abb. 6 dargestellt.
Wenn indessen das Loch in der Karte nicht richtig gestempelt worden ist, oder wenn die falsche Taste K niedergedrückt wird, so wird der Hebel 20 zuerst um 21 als Stützpunkt in Schwingung gesetzt und der Bügel 24 leicht nach unten geschwungen, wie in Abb. 7 dargestellt ist. Sobald der Prüfstift 41 mit der Karte 12 in Berührung kommt, wechselt der Stützpunkt des Hebels, d. h. es wird nun der Knopf 40 zum Stützpunkt des Hebels, wodurch der Kolben 21 entgegen der Spannung seiner Feder angehoben wird. Infolge dieser geänderten Lage des Stützpunktes für den Hebel 20 wird der Bügel 24 durch das weitere Niederdrücken der Taste nur um einen geringeren Betrag nach unten geschwungen, und diese Bewegung ist nicht ausreichend, um die Halteklinke 31 aus dem entsprechenden Sperrad 30 auszuheben. Daher findet beim Freigeben der Taste K kein Vorschub des Kartenträgers 11 statt. Dadurch wird dem Prüfenden unmittelbar angezeigt, daß hier ein Fehler in der Karte vorhanden ist, oder daß der Prüfende die falsche Taste der Prüfmaschine niedergedrückt hat. Wenn das letztere der Fall ist, so kann der Prüfende seinen Fehler unmittelbar durch Niederdrücken der richtigen Taste verbessern. Wenn der Kartenträger sich immer noch nicht fortbewegt, so weiß der Prüfende, daß die Karte nicht richtig gelocht ist, und er kann sie dann aus der Maschine herausnehmen und den Fehler angeben, so daß eine neue und richtige Karte hergestellt werden kann.
Durch die Benutzung dieser Prüfmaschine kann die Arbeit zur Prüfung der Karten mit größerer Leichtigkeit ausgeführt werden, und es werden doppelte Fehler beim Lochen und Prüfen fast vollständig ausgeschaltet.

Claims (3)

-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Prüfen gelochter Zählkarten, gekennzeichnet durch mit Prüf stiften (41) zusammenwirkende Anzeigeorgane, z. B. Stifte (21), welche die Nichtübereinstimmung der Prüf stifte (41) mit einem Kartenloch zur Anzeige bringen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstifte (41) mit Hebeln (20) zusammenwirken, die von Tasten (K) bewegt werden, und bei Nichtübereinstimmung der Stifte (41) mit Kartenlöchern als Stützpunkte für die Hebel dienen, die darauf die Anzeigestifte (21) bewegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Stifte (41) als Stützpunkte für die Hebel (20) dienen, diese Hebel daran gehindert werden, einen Bügel (24) so zu bewegen, daß er die in bekannter Weise durch ein Hemmwerk (28-31) bewirkte Fortschaltung des Kartenträgers (11) veranlassen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DET24025D 1916-07-25 Vorrichtung zum Pruefen gelochter Zaehlkarten Expired DE378330C (de)

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FR487201A (fr) 1918-06-18
GB108313A (en) 1918-06-27

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