DE377947C - Entfernungsmesser - Google Patents

Entfernungsmesser

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DE377947C
DE377947C DEL49069D DEL0049069D DE377947C DE 377947 C DE377947 C DE 377947C DE L49069 D DEL49069 D DE L49069D DE L0049069 D DEL0049069 D DE L0049069D DE 377947 C DE377947 C DE 377947C
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mirror
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telescope
guided
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DEL49069D
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PAUL VON LUBY
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PAUL VON LUBY
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Entfernungsmesser. Die Erfindung betrifft einen Entfernungsmesser zum Messen von einem einzigen Beobachtungspunkt mit zwei miteinander zwangläufig gekuppelten, gegenüber dem Fernrohr des Entfernungsmessers beweglichen spiegelnden Flächen (Spiegeln, Prismen o. dgl.). Die Neuerung besteht darin, daß die eine Spiegeltl-'iche so gelagert ist, daß sie bei der Einstellung nur eine schwingende Bewegung ausführt, die andere Spiegelfläche dagegen an zwei Punkten auf zwei verschiedenen Zwangsbahnen geführt ist, so daß ihr Neigungswinkel sich gegenüber der Ziellinie des Fernrohres und gegenüber der ersten Spiegelfläche ständig ändert. Es sind bereits Entfernungsmesser bekannt, bei denen zwei gemeinsam bewegte Prismen vorhanden sind, doch fehlt bei diesen bekannten Vorrichtungen die besondere Art der Führung, die das Messen von einem Beobachfungspunkt aus ermöglicht. Bei anderen Entfernungsmessern bekannter Art sind zwei Spiegel vorhanden, und die Messung erfolgt von einem Beobachtungspunkt aus. Diesen Vorrichtungen gegenüber bietet der neue Entfernungsmesser, abgesehen von seiner einfacheren Bauart den Vorteil der schnellen und bequemen Handhabung, wodurch die sofortige Feststellung der Entfernung eines festen Punktes von einem beweglichen Punkte, eines beweglichen Punktes von einem festen Punkte oder der gegenseitigen Entfernung zweier beweglicher Punkte ermöglich wird.
  • Dieser Umstand hat in der Lösung schießtechnischer Aufgaben, besonders beim Beschießen von Flugzeugen, im gegenseitigen Feuerkampf von Flugmaschinen und beim Beschießen fester Gegenstände von Flugzeugen eine um so größere Bedeutung, als der Entfernungsmesser von den bekannten' Vorrichtungen abweichend nicht nur die in der Luftlinie genommene Entfernung des Beobachtungspunktes von dem festzustellenden Punkte, sondern auch gleichzeitig die Länge der wagerechten und lotrechten Projektion dieses Linienstückes angibt.
  • Der Entfernungsmesser kann auf Grund dieser Eigenschaft auch zum bequemen Feststellen der augenblicklichen Höhenstellung eines Flugzeuges-benutzt werden. Die schnelle Handhabung des Entfernungsmessers ermöglichtes, hierbei die Flugmaschine auf ihrer Bahn ständig zu verfolgen. Bei der Lösung schießtechnischer Aufgaben kann mit dem Entfernungsmesser auch die entsprechende Einstellung der Zielvorrichtung bewirkt werden. Hierzu steht gegebenenfalls die Zielvorrichtung mit dem Entfernungsmesser in zwangläufiger Verbindung. Der Entfernungsmesser kann auch mit der Waffe so zusammengebaut sein, daß beim Erscheinen des Ziels im Fernrohr die Waffe abgefeuert wird und das Geschoß das Ziel trifft.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht des Entfernungsmessers nach Entfernung der vorderen Deckplatte; Abb. 2 stellt die Oberansicht dar.
  • Das Fernrohr A ist zwischen zwei Führungsplatten B angeordnet, die gegebenenfalls durch ein geschlossenes Gehäuse beliebiger Form ersetzt werden können, dessen gegen den zu bestimmenden Punkt gerichtetes Ende offen und an dessen anderem Ende das Augenstück des Fernrohres ist.
  • Zwischen den Platten B sind Spiegel S und JI derart angeordnet, daß der von dem Zielpunkt kommende Lichtstrahl vom Spiegel S in den Spiegel M und von dort weiter reflektiert wird. Dieser reflektierte Lichtstrahl fällt gewöhnlich nicht in die Ziellinie des Fernrohres A. Um den reflektiertenLichtstrahl in die Ziellinie des Fernrohres A zubringen, werden die miteinander zwangläufig verbundenen und auf Zwangsbahnen geführten Spiegel @'1'I, S derart verstellt, daß das Bild des zu bestimmenden Punktes im Fernrohr A erscheint.
  • Der Spiegel M ist in den Platten B, B mittels Zapfen m drehbar gelagert. Die zwangläufige Verbindung der beiden Spiegel M und S erfolgt durch Führungsstangen k, die bei g in den Platten B, B drehbar gelagert sind. Der Spiegel M ist auf der einen oder an beiden Seiten mit einer Nut i versehen, in ! der das eine Ende des Zapfens 2 drehbar und verschiebbar gelagert ist. Das andere Ende des Zapfens 2 ist in der ähnlich ausgeführten Nut 3 der Führungsstange 7a verschiebbar gef ührt.
  • Die Änderung der Lage des Drehzapfens 2, d. h. seine Einstellung, wird durch die Nut 1, h gesichert. Das eine Ende dieser Nut umgibt den Zapfen 2, das andere die Stellschraube c, welche gleichzeitig den Führungsschlitz q. der Platte B durchsetzt und in ihrer eingestellten Lage von außen festgehalten wird.
  • In den Seitennuten des Spiegels S sind ähnlich wie die Zapfen 2 beim Spiegel M Zapfen 5 geführt, die einerseits die Führungsschlitze 6 der Platten B und andererseits die Schlitze 3 der Stange k durchsetzen. Die Zapfen 5 sind außerhalb der Platten B mit Griffen 7 versehen, die das Bewegen des Spiegels S ermöglichen.
  • In der Seitennut des Spiegels S wird außer dem Zapfen 5 noch ein weiterer Zapfen 8 geführt, der gleichzeitig im Schlitz g der Führung P, q gleitet. Diese Führung p, q kann mittels einer Schraube ii im Schlitz io der Deckplatte b eingestellt und festgehalten werden. Die verschiedenen Lagen der Führung P, q entsprechen verschiedenen Längenmaßstäben einer längs der Führung io angeordneten Einteilung.
  • Die Form und Lage der Schlitze io und 6 ist derart gewählt, daß in jeder Stellung des Spiegels S die von dem Zielpunkt kommenden und durch den Spiegel S reflektierten Lichtstrahlen diesen in einem Punkt 71, und zwar in Höhe des Lagerpunktes 5 der Führungsstange k treffen.
  • Auf der Außenseite der Platte B ist längs der Bahn des Zapfens 5 eine Teilung angeordnet, die den einzelnen Stellungen des Spiegels S entsprechend die zu bestimmenden Längen oder deren Projektionen auf die Wagerechte angibt.
  • Die Benutzung des Entfernungsmessers ist folgende Der Spiegel S wird so eingestellt, daß in ihm in seiner anfänglichen Lage das Bild des zu bestimmenden Punktes erscheint. Der Lichtstrahl wird bei z1 gegen den Spiegel M abgelenkt, auf dem er bei ro wieder eine Ablenkung erfährt. Der durch den Spiegel reflektierte Strahl (in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt) ist mit der Sehlinie a-o-y des Fernrohres A parallel oder nahezu parallel, so daß man bei der anfänglichen Einstellung des Entfernungsmessers das durch die Spiegel reflektierte Bild des Zielpunktes im Fernrohr A nicht sieht. Es wird nun der Zapfen 2 in der Nut L, h so lange verstellt, bis das Bild des zu beobachtenden Punktes in der Richtung a-o-y reflektiert wird. Die Einstellung des Spiegels M erfolgt dadurch, daß man den mit ihm zwangläufig verbundenen Spiegel S mittels der Griffe 7 verstellt. Die zwangläufige Verbindung der beiden Spiegel und ihre Führung auf den Zwangsbahnen wird empirisch oder durch Berechnung so festgestellt, daß, sobald der vom Spiegel M zurückgeworfene Strahl in die Richtlinie a-o-r fällt, d. h. sobald das reflektierte Bild des Zielpunktes im Fernrohr A erscheint, die ermittelte Entfernung an der neben dem Schlitze 6 angebrachten Einteilung abgelesen werden kann. Den Maßstab gibt die neben dem Schlitz io angebrachte Einteilung an.
  • Mit dem beschriebenen Entfernungsmesser wird unmittelbar die Entfernung des Zielpunktes von der Beobachtungsstelle bestimmt. Die Vorrichtung läßt aber bei jeder Messung die unmittelbar gemessene (schräge) Entfernung und den Neigungswinkel dieser geneigten Ziellinie zur Wagerechten erkennen und an entsprechenden Einteilungen ablesen.
  • An Stelle der Spiegel M und S können auch Prismen verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i- Entfernungsmesser mit zwei miteinander zwangläufig gekuppelten, gegenüber dem Fernrohr des Entfernungsmessers bewegbaren spiegelnden- Flächen (Spiegeln, Prismen o. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß die eine an ihrem einen Ende in bekannter Weise mittels Zapfen (n2) im Gehäuse (B) gelagerte Spiegelfläche (11l) seitliche Längsnuten (i) hat, in denen Zapfen (2), die auf ihrer anderen Seite in Stangen (k) geführt sind, gleiten, so daß diese Spiegelfläche (M) bei der Einstellung ausschließlich eine Schwingbewegung ausführt, und daß die andere Spiegelfläche (S) an zwei Punkten (5, 8) auf zwei verschiedenen Zwangsbahnen (6, g) geführt ist, so daß sie bei der Einstellung ihren Neigungswinkel gegenüber der Ziellinie des Fernrohres (A) und gegenüber der ersten Spiegelfläche (M) ständig ändert.
  2. 2. Entfernungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für den einen Zapfen (8) der Spiegelfläche (S) verschwenkbar angeordnet ist, um verschiedene Maßstäbe für die Entfernungsermittlung verwenden zu _ können.
  3. 3. Entfernungsmesser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt der die beiden Spiegelflächen (M, S) zwangläufig verbindenden Stangen (k) im gemeinsamen Schnittpunkt der durch die Spiegelfläche (S) reflektierten Lichtstrahlen liegt.
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