DE723914C - Mit einer Schusswaffe vereinigter Basisentfernungsmesser - Google Patents
Mit einer Schusswaffe vereinigter BasisentfernungsmesserInfo
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- DE723914C DE723914C DESCH105576D DESC105576D DE723914C DE 723914 C DE723914 C DE 723914C DE SCH105576 D DESCH105576 D DE SCH105576D DE SC105576 D DESC105576 D DE SC105576D DE 723914 C DE723914 C DE 723914C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/06—Aiming or laying means with rangefinder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
- Mit einer Schußwaffe vereinigter Basisentfernungsmesser Es ist bereits bekannt, eine Schußwaffe mit einem Basisentfernungsmesser zu vereinigen und letzteren derart mit dem beweglichen Zielmittel (Zielmarke, Fadenkreuz, Kimme o. dgl.) der Waffe zu kuppeln, daß sich die Einstellbewegung des Entfernungsmessers auf das Zielmittel überträgt.
- Es ist ferner bei Basisentfernungsmessern, die mit Filmkameras vereinigt sind, bereits bekannt, ein gemeinsames Steuermittel für das gleichzeitige Verstellen des einen der bei-, den Spiegel des Entfernungsmessers und einer anderen optischen Einrichtung zu verwenden.
- Die Erfindung betrifft eine besonders einfache und zweckmäßige bauliche Vereinigung eines Basisentfernungsmessers mit einer Schußwaffe und bietet den Vorteil, daß der Basisentfernungsmesser an jeder vorhandenen Schußwaffe ohne wesentliche konstruktive Änderungen derselben angebracht werden kann.
- Erfindungsgemäß ist die Anordnung so getroffen, daß das leine reflektierende Fläche enthaltende Entfernungsmesserrohr an ein durch die Waffe getragenes Zielfernrohr an= gelenkt ist und unter dem Einfluß eines gleichzeitig das Zielmittel (Zielmarke, Fadenkreuz o. dgl.) des Fernrohres bewegenden Trieborgans sowie einer Rückholkraft steht, während sich die andere reflektierende Fläche in dem Zielfernrohr befindet. Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig. i einen schematischen Aufriß, Fig. 2 einen Schrägriß.
- Das Zielfernrohr a mit dem Okular b, den Linsen c und dem Fadenkreuz d ist in der üblichen Weise an der Schußwaffe, z. B. einem Gewehr, befestigt. Das Fadenkreuz wird durch einen Schlitten e getragen, welcher vertikal verschi:eblich geführt ist; dieser, Schlitten steht einerseits unter dem Einfluß einer Feder f, die ihn senkrecht nach oben zu verschieben versucht, und anderseits unter dem Einfluß der Flanke g' eines Steuernokkens g. Die Achse h des letzteren ist in Schenkeln i des Zielfernrohres gelagert und besitzt an ihrem einen überstehenden Ende einen Triebknopf k. Die gleichen Schenkel i dienen der Lagerung des Rohres Z eines Entfernungsmessers; die Lagerachse ist mit m bezeichnet. Der Entfernungsmesser nach Art der bekannten Basisentfernungsmesser enthält ein Prisma i2, dessen Hypotenusenfläche den in Richtung des Pfeiles o eintretenden Lichtstrahl in der Richtung des Pfeiles p gegen eine planparallele Glasplatte q reflektiert; die Glasplatte q befindet sich fest im Innern desZielfernrohres a; sie ist, wie bekannt, durchsichtig und gleichzeitig reflektierend, so daß man beim Einblick in das Okular b das Ziel einerseits unmittelbar durch die Glasplatte hindurch, andererseits mittelbar über -die reflektierenden Flächen n. und q sieht. Der Entfernungsmesser ist richtig eingestellt, wenn sich die Konturen der beiden in dem Okular erscheinenden Bilder des Zieles decken. Das Entfernungsmesserrohr ist mit einer Nase r versehen, welche in Wechselwirkung mit einer Flanke ä" des Steuernockens b arbeitet. Außerdem steht das Entfernungsmesserrohr I unter dem Einfluß einer Feder (nicht gezeichnet), welche bestrebt ist, das Rohr im Sinne des Pfeiles s mit der Nase r gegen die Flanke g" des Nockens g zu drücken. Das Gelenk in samt Steuernocken und allem Zubehör wird zweckmäßig in eine Manschette, z. B. einen Lederbalg, zum Schutz gegen Eindringen von Licht und Schmutz eingeschlossen. Die Handhabung ist folgende: Der Schütze visiert in der üblichen Weise durch das Okular b des Zielfernrohres a das Ziel an. Er dreht dann 'an dem Knopf k so lange, bis das durch die Gasplatte q hindurch unmittelbar gesehene und das über die reflektierenden Flächen n und q mittelbar gesehene Bild des Zieles sich decken. Bei der Drehung des Knopfes k, welche sich auf den Steuernocken g überträgt, wird über die Flanke g" das Efitfernungsmesserrohr L mit dem Prisma n entgegen der nicht gezeichneten Rückholfeder um die Achse zza gedreht, während das Fadenkreuz d unter dem Einfluß der Feder f bzw. der Flanke g' des Nockens ; eine entsprechende Verschiebung in vertikaler Richtung erfährt. Die Form der Steuerflanken des Nockens g muß so gewählt sein, daß einerseits bei einer gegebenen Entfernung Dekkung der beiden Vergleichsbilder im Okular eintritt, anderseits das Fadenkreuz eine derartige Höhenverstellung erfährt, daß die hierdurch bei Anvisieren des Bildes bedingte Elevation der Waffe der Entfernung ent spricht.
- Wird der Entfernungsmesser nicht benötigt, so kann er um die Achse in in die gestrichelt angedeutete Stellung auf das Zielfernrohr a geklappt werden, in welcher Stellung er nicht stört.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einer Schußwaffe vereinigter Basisentfernungsmesser, dessen Einstellbewegung sich auf das bewegliche Zielmittel (Zielmarke, Fadenkreuz o. dgl.) der Waffe überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß das eine reflektierende Fläche (n) enthaltende Entfernungsmesserrohr (L) an ein Zielfernrohr (a) angelenkt ist und unter dem Einfluß eines gleichzeitig das Zielmittel (e) des Fernrohres bewegenden Trieborgans (g) sowie einer Rückl);olkraft steht, während sich die andere reflektierende Fläche (q) in dem Zielfernrohr (a) befindet. a. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Fernrohr (a) angelenkte Teil (i) des Entfernungsmessers leicht lösbar oder umklappbar an dem Zielfernrohr (a) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH105576D DE723914C (de) | 1934-11-15 | 1934-11-15 | Mit einer Schusswaffe vereinigter Basisentfernungsmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH105576D DE723914C (de) | 1934-11-15 | 1934-11-15 | Mit einer Schusswaffe vereinigter Basisentfernungsmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE723914C true DE723914C (de) | 1942-08-13 |
Family
ID=7447983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH105576D Expired DE723914C (de) | 1934-11-15 | 1934-11-15 | Mit einer Schusswaffe vereinigter Basisentfernungsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE723914C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121976B (de) * | 1960-07-28 | 1962-01-11 | Fritz Feig | Pressluftgewehr mit einstellbarer Geschossgeschwindigkeit, insbesondere zum Verschiessen von Projektilen fuer die Abgabe von Drogen an Tiere |
-
1934
- 1934-11-15 DE DESCH105576D patent/DE723914C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121976B (de) * | 1960-07-28 | 1962-01-11 | Fritz Feig | Pressluftgewehr mit einstellbarer Geschossgeschwindigkeit, insbesondere zum Verschiessen von Projektilen fuer die Abgabe von Drogen an Tiere |
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