DE37752C - Verbindung zweier über einander Hegender Kessel, deren Wasserräume stets getrennt sind - Google Patents
Verbindung zweier über einander Hegender Kessel, deren Wasserräume stets getrennt sindInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B33/00—Steam-generation plants, e.g. comprising steam boilers of different types in mutual association
- F22B33/02—Combinations of boilers having a single combustion apparatus in common
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine derartige Anordnung bezw. Verbindung
eines Walzen- oder Flammrohrkessels mit einem Siederohrkessel, dafs eine combinirte
Speisung und Dampfentwickelung in beiden Kesseln und die Abscheidung des Kesselsteins
vorzugsweise nur im Walzen- bezw. Flammrohrkessel stattfindet.
Bei der gebräuchlichen Anordnung und Verbindung der beiden Kessel durch gewöhnliche
Rohrstutzen ist der Unterkessel stets mit Wasser gefüllt und die beiden Wasserräume der Kessel
communiciren mit einander, so dafs eine vollkommene Circulation in denselben und ein
bedeutendes Absetzen des Kesselsteins im Oberbezw. Siederohrkessel -B stattfindet. Bei der
vorliegenden Anordnung sind die Wasserräume ■von einander vollkommen getrennt, und die
Circulation des Speisewassers in den Kesseln ist vermieden. Der Siederohrkessel A wird von
dem Walzen- bezw. Flammrohrkessel B automatisch durch den erhöhten Dampfdruck gespeist,
und zwar mit Wasser, welches möglichst aus den obersten wärmsten Schichten desselben
entnommen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Querschnitt, in Fig. 2 ein Längsschnitt dieser
Kesselanordnung dargestellt.
Der Ünterkessel A, ein gewöhnlicher Walzenoder Flammrohrkessel, trägt mittelst Kesselstutzen
den Siederohrkessel B. Beide Kessel sind in ihren Wasserräumen vollkommen von
einander getrennt und durch ein vom Kessel A ausgehendes und über dem Wasserräum des
Kessels B mündendes Steigrohr k mit einander verbunden. Es wird zwecktnäfsig sein,
dieses Steigrohr k im Kessel A in der Nähe des mittleren Wasserstandes, wie die Zeichnung
zeigt, münden zu lassen, um so das für den Siederohrkessel B verwendete Speisewasser möglichst
den höchsten und wärmsten Schichten des Wassers im Kessel A zu entnehmen und
möglichst kesselsteinfreies Speisewasser dem Siederohrkessel B zuzuführen. Jedoch ist man
hierbei nicht beschränkt; man kann die Mündung dieses Steigrohres k auch tiefer legen,
wenn man die Dampfräume durch ein Rohr ρ (in Fig. 2 punktirt angedeutet) mit einander
verbindet. Durch das Abschlufsorgan im Rohr ρ hat man es dann ganz in der Hand, den Siederohrkessel
B beliebig aus dem Unterkessel A zu speisen.
Die Einführung des' Speisewassers in den Unterkessel A erfolgt an der tiefsten Stelle
durch Rohr r, und die in den Siederohrkessel B indirect durch das Steigrohr k vom
Kessel A aus, und zwar dann, wenn der Wasserstand in demselben die Mündung des
Steigrohres k überschritten hat. In diesem Falle sind die Dampfräume der beiden Kessel
durch das im Steigrohr befindliche Speisewasser getrennt. Die Dampfspannung in A
wird sich erhöhen und das über dem Steigrohr k befindliche- Kesselwasser in den Siederohrkessel
B drücken.
Im anderen Falle, wenn die Dampfräume durch ein abschliefsbares Rohr ρ, Fig. 2, verbunden
sind, findet die Speisung des Siederohrkessels B aus dem Kessel A nach Schlufs
des Abschlufsorgans und nach Entwickelung einer höheren Dampfspannung im Kesselt, statt.
Der Siederohrkessel B erhält für unvorhergesehene Fälle und besonders für das Anfüllen
des Kessels ein besonderes Speiserohr r\ so dafs derselbe auch eventuell direct mit gewöhnlichem
Speisewasser versehen werden kann.
An Stelle des einen können auch zwei oder mehrere Ueberlaufrohre in Anwendung gebracht
werden. Auch kann diese Anordnung, wie schon erwähnt, bei einem Walzenkessel mit Aufsenfeuerung oder bei einem Röhrenkessel
mit Aufsen- oder Innenfeuerung und dem betreffenden Siederohrkessel in Anwendung
gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Siederohrkesseln die Verbindung zweier in ihren Wasserräumen constant von einander abgeschlossenen Kessel, von denen der eine ein Flammrohr- oder Walzenkessel, der andere ein Siederohrkessel ist, durch ein am mittleren Wasserstand des Unterkessels mündendes und zum Dampfraum des oberen Kessels geführtes Verbindungsrohr k, zum Zweck indirecter Speisung des Oberkessels mit dem Wasser bezw. Dampf des Unterkessels, je nach dem Wasserstande des letzteren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37752C true DE37752C (de) |
Family
ID=313491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37752D Expired - Lifetime DE37752C (de) | Verbindung zweier über einander Hegender Kessel, deren Wasserräume stets getrennt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37752C (de) |
-
0
- DE DENDAT37752D patent/DE37752C/de not_active Expired - Lifetime
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