DE377276C - Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere - Google Patents

Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere

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DE377276C
DE377276C DESCH57970D DESC057970D DE377276C DE 377276 C DE377276 C DE 377276C DE SCH57970 D DESCH57970 D DE SCH57970D DE SC057970 D DESC057970 D DE SC057970D DE 377276 C DE377276 C DE 377276C
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DE
Germany
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punching machine
slide
lever
round
flat
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Expired
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DESCH57970D
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WERKZEUG MASCHINENFABRIK A SCH
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WERKZEUG MASCHINENFABRIK A SCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 15. JUNI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 377276 -KLASSE 49 b GRUPPE 18
(Sch 57970 I/49 b*)
Werkzeug-Maschinenfabrik A. Schaerfl's Nachfolger in München.
Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1920 ab.
Die Erfindung betrifft eine hauptsächlich für das Kleingewerbe bestimmte, nicht zu große, aber dennoch leistungsfähige Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere für Riemenantrieb, die sich zufolge ihres gedrängten Baues unter anderem auch vorzüglich für die Ausfuhr eignet, und die wegen ihrer einfachen Bauart vorteilhaft im Reihenbau herstellbar ist. Die neue Lochmaschine kennzeichnet sich dadurch, daß ihr Schlitten mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels in an sich bekannter Weise ein- und ausschaltbar verbunden ist,
dessen anderer Arm durch ein Exzenter, einen Lenker, einen Schlitten und ein Druckstück angetrieben wird und seinerseits mittels eines ein- und auskuppelbaren Druckstückes den Obermesserträger einer Hebelschere bewegt.
Diese Neuerung ermöglicht den Einbau der
belasteten Bauteile in die Mitte des Gestells und schafft zugleich die Möglichkeit, gute und nie versagende Auslösungen, die auch leicht zugänglich sind, anzubringen.
Durch die Anwendung des zweiarmigen Hebels wird aber bei der abweichenden Stellung der Antriebswelle zum Stanzkörper, nämlich parallel zu demselben statt wie bisher im rechten Winkel, eine besondere Einrichtung erforderlich, um die Lochmaschine bzw. Hebelschere je nach Bedarf von der ständig umlaufenden Antriebswelle unabhängig machen zu können.
Auf der Zeichnung ist die neue Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere für Riemenantrieb in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
Abb. ι zeigt die Lochmaschine in einem senkrechten Schnitt. In Abb. 2 und 3 ist die auf ihrer Außenseite den Auslösehebel tragende Deckplatte in Vorder- und Stirnansicht dargestellt. Abb. 4 zeigt eine Stirnansicht der Lochmaschine unter Weglassung des Auslösehebels, und Abb. 5 ist ein Horizontalschnitt durch den für die Ausschaltung des Schlittens bestimmten Schieber.
t ist der den Schlitten ν der Lochmaschine antreibende zweiarmige Hebel, der durch Vermittlung eines Druckstückes a1, eines Schlittens s sowie eines Lenkers f von einem Exzenterzapfen e angetrieben wird. Dieser erhält durch eine Zahnradübersetzung g und t,1 seinen Antrieb von der als Schwungrad ausgebildeten Riemenscheibe r.
p ist der Obermesserträger für die Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere, der durch ein zweites, jedoch leicht auslösbares Druckstück avom Hebel t angetrieben werden kann.
Da zur Schonung der Maschine nie gleichzeitig gelocht itnd geschnitten werden soll, muß die Möglichkeit gegeben sein, entweder den Schlitten ν oder die Schere nach Belieben vom Antrieb unabhängig zu machen, was auf folgende Weise geschieht:
Soll der Scherenhebel p außer Betrieb gesetzt werden, so ist nur das Druckstück a'2 entgegen ι dem Einfluß seiner Feder außer Eingriff mit dem j Hebel t zu bringen. Hierzu dient ein auf der Außenseite der Deckplatte b1 sitzender Riegel I (Abb. 2), welcher einen nach innen ragenden Schaltstift 2 trägt, der sich an das Druckstück «2, wie aus Abb. 1 ersichtlich, anlegt. Bei einem Verschieben des Riegels Z nach rechts bringt der Stift 2 das Druckstück a- außer Eingriff mit dem Hebel t und der Scherenhebel p ist außer Betrieb gesetzt.
Soll jedoch die Lochmaschine ausgeschaltet werden, so bleibt das Druckstück a- eingeschaltet, während ein in einem Ausschnitt des Schlittens ν angeordneter Schieber d (s. Abb. 1, 4 und 5) nach außen gezogen werden muß. In dieser zurückgezogenen Stellung ist er durch einen Riegel c zu sichern. Der Schlitten ν wird nach seinem erstmaligen Tiefgang durch den Hebel t nicht mehr mit hochgezogen, und somit ist die Lochmaschine außer Betrieb gesetzt. Dieser Schieber d kann auch zugleich dazu dienen, um das Aufsetzen auf Körner oder das Neueinsetzen des Stempels m zu ermöglichen, zu welchem Zweck der Schieber il ebenfalls herauszuziehen und durch den Riegel c zu sichern ist. Auf diese Weise kann der Schlitten mittels des zugleich als Handgriff dienenden Schiebers d bequem in die tiefste Stellung gebracht werden. Die Einschaltung des Schlittens υ geschieht Iediglich dadurch, daß man den Riegel c aus der am Schieber d vorgesehenen Rast herauszieht. Der Schieber d wird dann unter dem Einfluß seiner Feder selbständig in die Kupplungstellung Abb. i, zurückschnellen, sobald der Schlitten ν hoch genug steht. Der Schlitten ν ist dann eingeschaltet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere, deren Antrieb durch einen Riemen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (v) der Lochmaschine mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels (t) in an sich bekannter Weise ein- und auskuppelbar verbunden ist, dessen anderer Arm durch ein Exzenter (e) einen Lenker (/"), einen Schlitten (s) und ein Druckstück (a1) angetrieben wird und seinerseits mittels eines ein- und ausschaltbaren Druckstückes (a'1) den Obermesserträger (/>) einer Hebelschere bewegt.
2. Lochmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Obermesserträger (/>) der Hebelschere wirkende Druckstück («2) durch eine Feder eingeschaltet und durch einen Schieber (/), welcher mit einem Stift (2) auf das Druckstück wirkt, ausgeschaltet wird.
3. Lochmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (v) mit Hilfe eines in einem Ausschnitt desselben herausziehbar und feststellbar angeordneten Schiebers (d) nach Belieben mit dem zwei- tlg armigen Hebel (t) gekuppelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH57970D 1920-03-31 1920-03-31 Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere Expired DE377276C (de)

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DE377276C true DE377276C (de) 1923-06-15

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DE (1) DE377276C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2752912A1 (de) * 1977-11-26 1979-05-31 Behrens Ag C Schneidpresse zur bearbeitung plattenfoermiger, insbesondere blechfoermiger bauteile
DE3401807A1 (de) * 1983-01-20 1984-07-26 Omera S.p.A., Schio Hydraulischer einzylinderantrieb fuer universaltyp schneide-lochmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2752912A1 (de) * 1977-11-26 1979-05-31 Behrens Ag C Schneidpresse zur bearbeitung plattenfoermiger, insbesondere blechfoermiger bauteile
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