DE193194C - - Google Patents

Info

Publication number
DE193194C
DE193194C DENDAT193194D DE193194DA DE193194C DE 193194 C DE193194 C DE 193194C DE NDAT193194 D DENDAT193194 D DE NDAT193194D DE 193194D A DE193194D A DE 193194DA DE 193194 C DE193194 C DE 193194C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
lever
teeth
pin
pivot point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT193194D
Other languages
English (en)
Publication of DE193194C publication Critical patent/DE193194C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIET
- Ml 93194 -■■' KLASSE 20«. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1907 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Vereinfachung bei der Bedienung des Blockapparates in der Weise zu schaffen, daß das Blocken allein durch Niederdrücken der Blocktaste ohne 'Zuhilfenahme des elektrischen Stromes geschieht. Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Rechen- und Ankerzähne außer Eingriff gebracht werden, so daß der Rechen frei herabfallen kann. ίο Hierzu kann man
1. den Drehpunkt des Rechens verschieben,
2. den Drehpunkt des Ankers verlegen,
3. beide Punkte zugleich verschieben,
oder es kann der Zahneingriff auch durch Verschiebung irgendwelcher Teile aus der Ebene des Rechens aufgehoben werden.
Der wesentliche Vorteil der Neuerung ist, daß durch das ungehemmte Herabfallen des Rechens das Blocken beschleunigt wird, was namentlich bei kurzer Zugfolge, von Wert ist. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Darin bedeuten t die mit der Druckstange e verbundene -Blocktaste, α den Rechen, g den polarisierten Anker des bekannten Siemensschen Blockapparates, dessen übrige bekannte Teile nicht wiederholt gezeichnet sind.
Der Rechen α (Fig. 1) ist mit seiner Welle in einem Hebel b gelagert, der bei c seinen festen Drehpunkt, hat. Im unteren Ende dieses Hebels befindet sich ein Schlitz d, in dem ein mit der Druckstange e durch den Steg m starr verbundener Stift/ geführt wird.
Der Rechen α wird in seiner oberen Lage (Fig. 1) dadurch gehalten, daß er mit dem Stift k auf dem Schlitten / aufliegt, den die Feder 0 nach oben drückt. Wird jetzt die Taste t durch Niederdrücken in die Lage nach Fig. 2 gebracht, so wird der Hebel b infolge seiner zwangläufigen Führung durch den Stift/ im Schlitz d nach links gedrückt; dadurch rückt auch der Drehpunkt η des Rechens nach links, die Zähne kommen außer Eingriff und der Rechen fällt herab (Fig. 2), bis er auf den Anschlag ρ aufstößt. Es ist hierbei unwesentlich, ob die Rechenbewegung durch Eigengewicht oder durch andere Kräfte bewirkt wird.
Wenn nun die Taste und der Schlitten / durch die Feder r wieder nach oben bewegt werden, soll der Rechen α von den Zähnen des Ankers g in der unteren Stellung festgehalten werden. Dazu muß der Drehpunkt η des Rechens wieder nach rechts verschoben sein, ehe der Schlitten / an den Anschlag k stößt. Dieser Zustand ist. in Fig. 3 dargestellt. Die Taste hat ein Stück, ihrer Aufwärtsbewegung zurückgelegt, der Schlitten / wird im nächsten Augenblick durch die Feder 0 gegen den Zapfen k gedrückt, der Rechen aber kann der Aufwärtsbewegung nicht folgen, weil er durch die Zähne des Ankers g daran ' gehindert wird, die infolge der Rechtsbewegung des Hebels b und des Rechens wieder in Eingriff mit den Rechenzähnen gekommen sind. Bei der Stellung nach Fig. 3 ist die Rechtsbewegung des Hebels b vollendet, der Schlitz geht von der dargestellten Stellung des Stiftes/ aus senkrecht nach oben, und das Weitergleiten des Stiftes in seine obere Endlage führt keine weitere .Lagenänderung des Hebels b herbei.
Diesen Endzustand kennzeichnet die Fig. 4. Die Feder ο sucht den Rechen α nach oben zu drücken, die Aufwärtsbewegung ist aber durch die Zähne des Ankers g verhindert; die Auslösung (Entblockung) kann erst in bekannter Weise durch einen Strom erfolgen, der durch die Windungen des Magneten i gesandt wird.
Wie schon erwähnt, kann man denselben Zweck erreichen durch Verschiebung des Drehpunktes h des Ankers g nach rechts bei festliegendem Drehpunkt n, oder durch Seitwärtsbewegung beider Drehpunkte η und h. Die für diese Verschiebungen und überhaupt für die Aufhebung des Zahneingriffs erforderlichen technischen Mittel sind zum Teil bekannt und bilden nicht den Gegenstand der Erfindung.
Man kann unter anderem den Schlitz d in einem mit der Druckstange verbundenen Teile und den Stift f am Lagerhebel b anbringen. Auch kann statt des Schlitzes eine vorspringende Leiste gewählt werden, die zwischen zwei Stifte eingreift. Oder man bildet den Lagerhebel als Winkelhebel aus, an dessen einem Ende das zu verschiebende Lager angebracht ist, und dessen anderes Ende von der Druckstange mittelbar oder unmittelbar angetrieben wird.
Die Einrichtung ist in ihrer Anwendung auf das Siemenssche Blockwerk beschrieben, doch kann sie ohne weiteres auch auf Blockwerke anderer Systeme angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 3-
    Blockwerk mit nur beim Entblocken wirksamen Magneten, dadurch gekennzeichnet, daß während des Blockens Ankerund Rechenzähne außer Eingriff gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT193194D Active DE193194C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE193194C true DE193194C (de)

Family

ID=456453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT193194D Active DE193194C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE193194C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE193194C (de)
DE219344C (de)
DE619869C (de) Durch Lochkarten gesteuerte druckende Geschaeftsmaschine
DE913665C (de) Federantrieb, insbesondere fuer elektrische Schalter
DE168715C (de)
DE73956C (de) Signalflügel-Mitnehmer-Auslösung
DE377276C (de) Lochmaschine mit Flach-, Rund- und Vierkanteisenschere
DE271979C (de)
DE510469C (de) Unstarrer Schalterantrieb
DE20574C (de) Elektrische Auslösung der Bremse einer Aufzugsvorrichtung für Theatervorhänge
AT134217B (de) Vielfachbürstenwähler mit mechanischer Bürstenwahl.
DE291534C (de)
DE244796C (de)
DE430357C (de) Weichenantrieb mit Zungenkontrolle
AT129509B (de) Telegraphenempfänger.
DE592137C (de) Vielfachbuerstenwaehler mit mechanischer Buerstenwahl
DE229240C (de)
DE233333C (de)
DE530577C (de) Waehler fuer Fernsprechanlagen, insbesondere fuer solche mit einem einzigen Antriebsmagneten fuer die Fortschaltung der Kontaktarme in zwei Richtungen
DE526548C (de) Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinenwaehler mit elektromagnetisch gesteuerter Reibungskupplung
DE222118C (de)
DE913932C (de) Stufenregelvorrichtung fuer Regeltransformatoren oder Regeldrosseln
DE273798C (de)
DE79945C (de)
DE243203C (de)