DE375913C - Vorrichtung zur Regelung des Presswassers zum Betriebe von Grosskraftschleifern zur Erzeugung von Holzschliff - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Presswassers zum Betriebe von Grosskraftschleifern zur Erzeugung von Holzschliff

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DE375913C
DE375913C DEN21266D DEN0021266D DE375913C DE 375913 C DE375913 C DE 375913C DE N21266 D DEN21266 D DE N21266D DE N0021266 D DEN0021266 D DE N0021266D DE 375913 C DE375913 C DE 375913C
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. MAI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 a GRUPPE 1
(N 2i266VIIiss a)
Georg Nenzel in Herischdorf i. Rsgb.
Vorrichtung zur Regelung des Preßwassers zum Betriebe von Großkraftschleifern
zur Erzeugung von Holzschliff.
Zusatz zum Patent 349879.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1922 ab. Längste Dauer: 17. September 1935.
Bei der Vorrichtung nach Patent 349879 erfolgt die Regelung des Preßwassers zum Betriebe von GroßkraftscKleifern zur Erzeugung von Holzschliff durch zwei federnde Membranen und einer zwischen diesen liegenden
Wassersäule. Gemäß vorliegender Erfindung ist dieses Hilfsmittel zur Veränderung des Durchgangsquerschnitts für das Preßwasser im Reglerventil durch ein starres mechanisches Mittel, z. B..ein Gestänge, ersetzt, was gegen-
über den Membranen mit dazwischenliegender Wassersäule in zweifacher Beziehung einen wesentlichen Fortschritt bedeutet.
Erstens ist die Wirkung des starren mechanischen Gestänges andauernd eine durchaus zuverlässige, wogegen die Federung der Membranen infolge ihrer ununterbrochenen Berührung mit Wasser mit der Zeit eine erhebliche Einbuße erfahren dürfte, worunter die ίο Zuverlässigkeit der Regelung leiden muß.
Zweitens erübrigt sich beim Benutzen eines starren Hilfsmittels das Einschalten einer besonderen Vorrichtung, durch die eine Einstellung der Belastung der Kraftmaschine ermöglicht wird, da das starre Gestänge ohne weiteres die Möglichkeit bietet, das Gestänge selbst einstellbar, d. h. verlängerbar und verkürzbar, auszubilden. Außerdem ist mit dem starren Hilfsmittel der Vorteil größerer Einao fachheit verbunden, da nur eine Vorrichtung erforderlich ist, während die zwischen zwei Membranen liegende Wassersäule für jede Membran, ein besonderes Gehäuse mit Anschlußvorrichtungen benötigt. Auch wird das die Wassersäule enthaltende Rohr völlig entbehrlich.
Die Zeichnung veranschaulichst eine Ausführung der neuen Vorrichtung zur Regelung des Preßwassers zum Betriebe des Schleifers beim Benutzen einer Dampfturbine als Kraftmaschine. Die Steuerung des Ventilstiftes des Preßwasserventils erfolgt bei dieser Ausführung nicht unmittelbar vom Stellzeuge des Reglers, sondern von dem vom Regler gesteuerten Drosselventil der Dampfturbine.
Der Ventilstift 1 des Preßwasserventils 2 ist mittels eines, z. B. durch eine zwischengeschaltete Schraubbüchse, verstellbaren Gestänges 3 an einem auf dem Gehäuse 4 des Drossel ventils 5 der Turbine 6 drehbar gelagerten Hebel 7 angeschlossen, der durch den das Drosselventil steuernden Kolben 8 beeinflußt ■wird. Der Regler 9 beeinflußt durch ein Hebelgestänge 10 einen Kolben 11, der in bekannter Weise durch Drucköl den Kolben 8 steuert, wodurch das Drosselventil gehoben und gesenkt wird. Eine den Kolben 8 belastende Schraubengangfeder 12 bewirkt, daß der Kolben unverzüglich auf alle Änderungen in der Belastung der Dampfturbine anspricht.
Sobald durch Ausschalten einer Presse des Schleifers oder aus sonstiger Ursache eine Entlastung der Dampfturbine eintritt, wird durch den Einfluß des Reglers 9 mittels des Hebelgestänges 10 der Kolben 11 gehoben, hierdurch ein Niedergang des Kolbens 8 herbeigeführt und durch die mittels des Hebels 7 auf das Gestänge 3 bewirkte Übertragurg der Bewegung auf den Ventilstift 1 dem Preßwasser ein größerer Durchflußquerschnitt erteilt. Es tritt damit in den übrigen Pressen sofort ein entsprechend stärkerer Druck auf, und die Belastung der Dampfturbine wird wieder auf das normale Maß zurückgeführt. Umgekehrt wird bei irgendwie verursachter stärkerer Belastung der Dampfturbine der Durchgangsquerschnitt im Preßwasserventil verringert und damit der Schleifer entlastet.
Das den Ventilstift 1 bewegende Gestänge 3 kann bei entsprechender Anordnung des Preßwasserventils auch unmittelbar mit dem Stellzeug des Reglers verbunden sein. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um den Regler einer Dampfturbine, einer Wasserturbine, einer Dampfmaschine oder eines Verbrennungsmotors handelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Regelung des Preßwassers zum Betriebe von Großkraftschleifern zur Erzeugung von Holzschliff nach Patent 349879, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung des Durchgangsquerschnittes für das Preßwasser im Reglerventil (2) durch starre mechanische Mittel, z. B. ein verstellbares Gestänge (3), vom Kraftmaschinenregler (9) oder einem von diesem beeinflußten Steuergliede bewirkt wird. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei,
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