DE483258C - Verfahren zur selbsttaetigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen - Google Patents

Verfahren zur selbsttaetigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen

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DE483258C
DE483258C DEA49275D DEA0049275D DE483258C DE 483258 C DE483258 C DE 483258C DE A49275 D DEA49275 D DE A49275D DE A0049275 D DEA0049275 D DE A0049275D DE 483258 C DE483258 C DE 483258C
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press
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AMME LUTHER WERKE BRAUNSCHWEIG
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AMME LUTHER WERKE BRAUNSCHWEIG
Ind A G
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

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Description

  • Verfahren zur selbsttätigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen Die Regelung der Holzschleifer erfolgt meist durch Veränderung des Anpreßdruckes des Holzes an den Stein, so daß z. B. bei. 11ntrieb durch Wasserturbinen die Drehzahl annähernd gleichgehalten wird bei gleichzeitig voller Ausnutzung der jeweils zur Verfügung stehenden Betriebskraft. Hierzu wird ein Geschwindigkeitspendel benutzt, das ein Drosselventil mehr oder weniger öffnet. Wird z. B. durch Zufluß einer größeren Betriebswassermenge die Betriebskraft erhöht, so beginnt die Drehzahl zu steigen. Infolgedessen öffnet das Geschwindigkeitspendel das Drosselventil etwas mehr, wodurch so viel mehr Druck auf die einzelnen Schleiferpressen gelangt, daß die erhöhte Betriebskraft bei annähernd gleicher Drehzahl ausgenutzt wird. Geht die Betriebskraft zurück, so stellt der Regler dementsprechend geringeren Pressendruck ein.
  • Zur Erzielung eines wirtschaftlichen Betriebes muß der Pressendruck eine bestimmte Größe haben; wenn er darunter sinkt, so geht die Erzeugungsmenge, berechnet auf die Einheit der Betriebskraft, zurück. Um dies zu vermeiden, müssen eine oder mehrere Schleiferpressen ausgeschaltet werden, so daß infolge der kleineren Schleiffläche trotz der geringen Betriebskraft der günstigste Pressendruck besteht.
  • Das Ausschalten von Hand wird jedoch häufig versäumt, und dadurch wird der Betrieb unwirtschaftlich.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die Pressen selbsttätig gesteuert, wenn der Pressendruck zu hoch oder zu gering ist.
  • DieAbbildung zeigt z. B. einen vierpressigen Schleifer z mit dem Fliehkraftregler 2, der von der Pumpe 3 gleichbleibenden Druck erhält. Jede der vier Schleiferpressen wird mit einer Steuervorrichtung 4 ausgerüstet, die für die eine Presse im Schnitt vergrößert dargestellt ist. Auf den Steuerkolben 5 wirkt einerseits der Pressendruck und andererseits eine Feder 6. Der Steuerkolben ist mit einem Steuerschieber 7 verbunden, der dem Preßzylinder 8 die Preßflüssigkeit oben oder unten zuführt. Sinkt z. B. die Betriebskraft, so wird vom Regler 2 der Pressendruck kleiner eingestellt, die Kraft der Feder 6 überwiegt und bewegt den Steuerkolben 5 mit (lern Steuerschieber 7, der diese Presse ausschaltet. Infolge der dadurch entstehenden verkleinerten wirksamen Schleiffläche beginnt die Drehzahl zu steigen und der Regler 2 gibt höher en Schleifdruck, so,daß der normale Schleifdruck annähernd wieder erzielt ist. Genügt hierzu die Abschaltung der einen Presse noch nicht, so erfolgt noch die Abschaltung der zweiten usw. Damit nicht mehrere Pressen gleichzeitig abgeschaltet werden, können die Federn 6 mit verschiedenen Spannungen eingestellt werden.
  • Wenn die Betriebskraft ansteigt, so erhöht der Regler 2 den Pressendruck, und wenn er ein bestimmtes Maß überschreitet, so bewegen sich Steuerkolbens mit Steuerschieber? gegen die Federkraft und schalten der Reihe nach die Pressen wieder ein.
  • Außer dieser selbsttätigen Schaltung können Hähne vorhanden sein, damit die Pressen von Hand ausgeschaltet werden können. Auch können die Steuerschieber? von den Schleiferkolben durch mechanische oder sonstige Mittel so betätigt werden, daß die Presse bei Erreichung der tiefsten Stellung, also wenn Holz nachgefüllt werden muß, in bekannter Weise selbsttätig zurückgeführt wird.
  • Diese Einrichtung kann in sinngemäßer Weise auch für andere Betriebsarten angewendet werden, z. B. für elektrischen Antrieb oder z. B. bei gleichbleibender Betriebskraft, um die Schleiffläche, die an sich infolge der runden "Form des Schleifholzes starken Schwankungen unterworfen ist, durch Ab-und Zuschalten von Pressen annähernd gleich zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur selbsttätigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß mit hydraulischen, mechanischen oder sonstigen Mitteln einzelne Pressen selbsttätig -ab- oder zugeschaltet werden, wenn der Schleifdruck die jeweils gewünschte Größe Unter-oder übersteigt.
DEA49275D Verfahren zur selbsttaetigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen Expired DE483258C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198190B (de) * 1962-08-11 1965-08-05 Miag Muehlenbau Hydraulische Steuervorrichtung fuer Pressenschleifer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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