AT100906B - Selbsttätiges Regelventil für Druckmittelpumpen od. dgl. - Google Patents

Selbsttätiges Regelventil für Druckmittelpumpen od. dgl.

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AT100906B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiges Regelventil für Druckmittelpumpen od. dgl. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Regelventil für solche   Druckmittelpumpen,   bei welchen das Druckmittel   zunächst   aus einem Nieder-in einen   Hochdruckbehälter   gelangt, welchem es alsdann nach Massgabe des jeweiligen Verbrauches, z. B. zum Betätigen der Steuerorgane von Wasserturbinen, wieder entzogen wird. Hiebei ist es Aufgabe des Regelventiles, stets   selbsttätig   dafür zu sorgen, dass bei jedem   Überschreiten   des Höchstdruckes in dem Hochdruckbehälter die   Förderleitung für   die Pumpe auf Leerlauf umgestellt wird.

   Hiedurch wird nämlich unter Umständen eine ganz beträchtliche Ersparnis an Kraftmaschinenarbeit erzielt, indem   di &    Pumpe jetzt nur noch dann mit voller Belastung zu arbeiten braucht, wenn hiefür auch ein   wirkliches Bedürfnis   der von dem Druckmittel beeinflussten Maschine vorhanden ist. 
 EMI1.1 
 druckes bezwecken. Dieselben haben jedoch fast ausschliesslich den Nachteil, dass sie in bezug auf den Reglerkolben, welcher die Umschaltung bewirkt, einen zu frühen Druckausgleich zulassen, wodurch der Kolben in einer Totpunktstellung verharrt, bevor er noch die Druck-mit der Leerlaufleitung in Übereinstimmung bringen konnte. Hiedurch wird zwar eine der erzielten   Durchgangsöffnung   entsprechende   Druck-bzw.

   Motorkraftverringerung   erzielt, von einer vollständigen   Umschaltung   auf Leerlauf kann jedoch hiebei keine Rede sein. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Demzufolge arbeitet die Pumpe a aus einem Niederdruckbehälter b in   einbn Hochdruckbehälter c   (Windkessel od. dgl.) und dieser wieder in einen   Sehieberkasten     ,   der seinerseits nur das Kraftmittel in einen 
 EMI2.2 
 gewählt.

   Das Regelventil ist, wie ersichtlich, mit seinem Stutzen 2 an die Druckleitung e, mit seinem Stutzen   3   an die   Leerlaufleitung t und   mit seinem Stutzen 4 an die Hochdruckleitung angeschlossen. 
 EMI2.3 
 verfällt der Kolben in die Stellung gemäss Fig. 3, in welcher die Druckleitung e mit der   Leerlaufleitung t   in Übereinstimmung gebracht ist, so dass die Pumpe (t jetzt auch druckfrei arbeiten kann. 



   Die selbsttätige Verstellung des Kolbens beruht hiebei auf folgender Tatsache : Einerseits unterliegt der Reglerkolben dem aus dem   Hochdruckbehälter   kommenden Druck auf den kleineren Kolben 5 und 
 EMI2.4 
 eine entsprechende Abnahme des Pumpendruckes bedingt. Mit dem Fallen dieses Druckes wird aber auch die Druckwirkung entgegen dem Höchstdruck, der mit   Rücksicht   auf das in die Förderleitung eingebaute Rückschlagventil stets   konstant bleibt, immer geringer, so dass letzterer so   lange andauernd über- 
 EMI2.5 
 stellung festlegen würde, eintreten kann, und, wie ersichtlich, wird dies auch vollkommen erreicht. 



   Die   Stösse,   welche durch die plötzliche Ingebrauchnahme des Reglers erfolgen könnten, werden durch die im Innern desselben vorgesehene Flüssigkeitsbremse verhindert. Zu diesem Zwecke enthält die Aushöhlung 8 des Schieberkolbens 7 eine gewisse Menge   Flüssigkeit,   deren Verbrauch durch die Schraube 12 regelbar ist. Diese Flüssigkeit kann nun durch den axialen Kanal 10 unter den Kolben 6 gelangen, u. zw. geschieht dies regelmässig dann, wenn der Reeglkolben sich nach oben bewegt, weil sonst diese Bewegung   überhaupt   nicht stattfinden könnte. Beim Abwärtsbewegen des Regelkolbens hingegen wird die unter den Kolben 6 gelangte Flüssigkeit wieder in den Behälter   8     zurückverdrängt,   weil anders diese Bewegung nicht möglich wäre.

   Durch entsprechendes Einstellen der Schraube 12   lässt sich   diese   Flüssigkeitsverdrängung   immer so gestalten, dass hiedurch die jeweils gewünschte Bewegungsgeschwindigkeit des Regelkolbens erhalten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätiges Regelventil für Druckmittelpumpen od.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass dessen Regelkolben einerseits der   Einwirkung   des von dem   Hochdruckbehälter   gelieferten Druckes und anderseits der vereinigten Wirkung der von der Pumpe und von einem regelbaren   Spannmittel   gelieferten   Drücke   
 EMI2.6 
 dieses   Höchstdruckes   derart verändern, dass einer wachsenden Druckzunahme des Spannmittels stets eine entsprechende Abnahme des von der Pumpe gelieferten Druckes entspricht, so dass der Regelkolben infolge andauernden einseitigen Drucküberwiegens gezwungen ist, das Ventil auf vollständigen Leerlauf   umzustellen, bevor wieder Druckausgleich stattfinden kann.  

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätiges Regelventil nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe in bekannter Weise aus einem Gehäuse mit zwei seitlichen Anschlüssen für die Förder-und die Leerlaufleitung und einem axialen Anschluss für die Hochdruckleitung sowie einem in dem Gehäuse axial verschiebbaren, federbelasteten Kolben besteht, wobei jedoch die beiden seitlichen Anschlüsse um ein gewisses Stück versetzt zueinander angeordnet sind und der Kolben gleichzeitig als Differential- und Schieberkolben ausgebildet ist.
    3. Selbsttätiges Regelventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sein Gehäuse einen odermehrere Kanälebesitzt, die so angeordnet sind, dass sie das Druckmittel aus derFörder- <Desc/Clms Page number 3> leitung auch unter den grösseren der beiden Differentialkolben gelangen lassen, sobald der Gesamtkolben durch eine HöchstdrucküberschreitU11g einen Bewegungsanstoss erfahren hat.
    4. Selbsttätiges Regelventil nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Überdeckungsläl1gen des grösseren Differentialkolbens in bezug auf die Druckumleitungskanäle und des Schieberkolben in bezug auf die Leerlaufleitung ein solches Verhältnis besteht, dass der bei einer Höchstdrucküberschreitung verursachte Bewegungsimpuls auf den Gesamtkolben zumindestens so lange unterhalten wird, bis der Leerlauf so weit geöffnet ist, dass durch die jetzt einsetzende Abnahme des Förderdruckes die Weiterbewegung des Gesamtkolbens bis zur vollständigen Öffnung des Leerlaufes unbedingt gesichert ist.
    5. Selbsttätiges Regelventil nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sein Kolben gleichzeitig als Flüssigkeitsbremse ausgebildet ist, um seine Geschwindigkeit nach Erfordernis regeln zu können. EMI3.1
AT100906D 1924-08-16 1924-08-16 Selbsttätiges Regelventil für Druckmittelpumpen od. dgl. AT100906B (de)

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