DE37570C - Maschine zur Herstellung von Draht-Mailions - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Draht-MailionsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
- B21F45/08—Wire-working in the manufacture of other particular articles of loom heddles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in beiliegenden Zeichnungen, Fig. 1 bis 5, dargestellte . Maschine bezweckt die selbsttätige
Herstellung von Maillons, wie dieselben in der Weberei in sehr grofser Zahl gebraucht werden.
Um die Herstellung dieses kleinen Massenartikels vollständig mechanisch zu ermöglichen,
mufs die hierzu erforderliche Maschine eine Anzahl Mechanismen in sich vereinigen, welche
in bestimmter Reihenfolge die Umgestaltung des in die Maschine eingeführten Drahtes zum
fertigen Maillon bewirken.
Im wesentlichen bestehen die Haupttheile der Maschine aus folgenden Einrichtungen:
1. Drahtzuführ- und Abschneidemechanismus;
2. Abnehmer und Umbiege-Apparat;
3. Einrichtung zum Festhalten und Verdrehen des Drahtes zum fertigen Maillon;
4. Rieht- und Beschneidevorrichtung;
5. Auswerfer für das fertige Maillon.
Der Draht wird bei a, Fig. 1 und 3, eingeführt
und durch einen Hebel b, welcher mit dem Mitnehmerschlitten A verbunden ist, vorgeschoben,
so dafs ein bestimmtes Stück über das Abschneidemesser c hervorragt. Dieses
herausragende Stück wird nach erfolgtem Abschneiden durch den in diesem Moment in
emporgehobener Stellung, in Fig. 1 punktirt gezeichnet,
befindlichen Hebel B erfafst und durch die kleine Klemmklaue d vor dem Herabfallen
bewahrt. Hebel B geht dann abwärts und bringt das Drahtstück vor die Biege·- und Verdreheinrichtung.
Ist Hebel B in seiner tiefsten Stellung, Fig. 1 (nicht punktirte Lage), angelangt,
so macht derselbe eine horizontale Bewegung und biegt den Draht H haarnadelförmig
über die Verdrehstifte e, wobei die beiden freien Drahtenden von der bisher geöffneten
Zange C erfafst und durch ' Schlufs der letzteren festgeprefst werden. Nach stattgefundenem
Festpressen der Drahtenden durch Zange C kommt der Verdrehapparat zur Wirkung, indem sich die auf dem kurbelartig gestalteten
Zapfen f sitzenden zwei Stifte e um die Achse des Maillons bezw. des Drahtes
drehen, während der mittelste Stift g, welcher besonders befestigt ist, feststehen bleibt. Durch
diesen Vorgang werden dem Draht die erforderlichen Windungen gegeben, welche die
Oesenbildung zur Folge hat. Das fertig gewundene Drahtende bezw. bereits fertig gestaltete
Maillon wird nun durch geringes Emporgehen der Zange C von den Stiften e und G
abgestreift, um durch die Zange nach der Richt- und Beschneidvorrichtung D gebracht zu werden.
Letzteres geschieht durch eine Drehung der Zange bezw. eine Schwingung derselben
um den Zapfen u, wobei sie das Maillon zwischen
die am Ständer E befindlichen Prefsklötze h legt, welche sich sofort schliefsen, während
die Zange C sich öffnet und zurückgeht. Nach stattgefundenem Pressen des . Maillons
kommt das Beschneidemesser i und schliefslich ein Abstreicher k zur Wirkung, welcher das
fertige Maillon aus der Maschine entfernt.
Der Betrieb für die vorgenannten Mechanismen wird von einer Welle M aus mit Hülfe
verschiedener Excenter und Curvenscheiben bewirkt, und zwar ist die specielle Anordnung
für die verschiedenen Vorgänge folgende: Der Draht χ wird durch einen Schieber A, welcher
mit Klemmbacken / versehen ist, verschoben, und zwar mittelst des durch Nasenscheibe m
bewegten Winkelhebels η. Das Abschneidemesser c wird gleichzeitig mit dem Beschneidemesser
i mittelst der Scheibe ο und der Hebel r und r: bewegt. Der Abnehmerhebel B,
welcher combinirte Bewegungen auszuführen hat, ist einestheils mit der durch Winkelhebel F
beeinflufsten Hebestange G, anderenteils mit dem Verschiebhebel H, welcher mittelst Nasenscheibe
J bewegt wird, verbunden. Seinen verschiebbaren Drehpunkt hat derselbe in der
Führung. Die am Hebel B befindliche kleine Halteklaue d öffnet sich in oberster Stellung
des Hebels, indem sie an den Stift s anstöfst, um sich sofort beim beginnenden Niedergang
von B durch Feder w wieder zu schliefsen. Ist Hebel B in seiner untersten Stellung angelangt,
so wird er durch Hebel H horizontal verschoben, der Draht wird über die Verdrehstifte
e gelangen und die beiden Enden desselben werden in das Maul der sich in diesem Moment
schliefsenden Zange C gelegt. Die Zange C macht ebenfalls combinirte Bewegungen, und
zwar wird das bewegliche Maul K derselben durch Segmentstange L und Excenter N bewegt.
Der um die Stifte e gelegte Draht mufs verdreht werden, während welches Vorganges
die Zange geschlossen bleibt und die beiden auf Kurbelzapfen f sitzenden Stifte e um den
feststehenden Stift g verdreht werden. Letzterer ist eigenthümlich angebracht, indem er
der Drehung von Zapfen f im gewissen Sinne nachgeben mufs. Zu diesem Zweck sitzt Stift g
auf dem um t beweglichen Hebel P und befindet sich einmal in unterer (punktirter) Stellung,
Fig. 4. Der Zapfen f bezw. die Welle desselben macht wechselweise Drehungen, indem
sie jede volle Drehung auch wieder rückwärts zurücklegt. Es geschieht diese eigenthümliche
Drehbewegung mittelst des Segmentes i?, welches bei jeder vollständigen Tour der Maschine eine Schwingung in der einen
oder anderen Richtung macht, so dafs während einer solchen Periode, bei nur einer einmaligen
Drehung von f, die immer noch im geschlossenen Zustande befindliche Zange C
gehoben und das fertig gedrehte Maillon von den drei Stiften e und g entfernt wird, um
durch Drehung der Zange nach der Presse D gebracht zu werden. Die Zange C wird mittelst
Knaggenscheibe und Stange S gehoben, während die Drehung derselben mittelst der
Nasenscheibe T und des Dreharmes u bewirkt wird. Die Zurückbewegung der Zange in die
ursprüngliche Lage geschieht durch die Druckfeder p. Sobald die Zange das Maillon an die
Presse D abgegeben hat, wird die Prefsplatte h durch Hebel ν niedergedrückt und auch fast
gleichzeitig das Beschneidemesser i durch Hebel r zur Wirkung gebracht, während Zange C
in ihre normale Stellung zurückgegangen ist. Nach erfolgtem Beschneiden öffnet sich die
Presse, und der Auswerfer k tritt zwischen Prefsplatte und Unterlage, um das vollständig
fertige Maillon zu entfernen. Das gesammte Spiel der ganzen Maschine wiederholt sich bei
jeder Umdrehung der Welle M, d. h. bei jeder Tour wird ein Maillon vollständig fertig aus
der Maschine gebracht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung von Maillöns, gebildet aus dem Drahtzuführ- und Abschneidemechanismus V, dem Abnehme- und Biegehebel B, der Festklemmzange C der Verdrehstiftkurbel f nebst beweglichem Träger P für den feststehenden Stift g in Zusammenwirkung mit der mit Abschneidemesser i und Auswerfer k versehenen Presse D.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37570C true DE37570C (de) |
Family
ID=313314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37570D Active DE37570C (de) | Maschine zur Herstellung von Draht-Mailions |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37570C (de) |
-
0
- DE DENDAT37570D patent/DE37570C/de active Active
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