DE375665C - Vorrichtung zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stueckform - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder StueckformInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D13/00—Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
- C11D13/14—Shaping
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Herstellung
von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stückform nach Patent 375155,
gemäß welchem Verfahren die Seife zunächst unterkühlt und dann allmählich auf die Außentemperatur
erwärmt werden soll. Bei der neuen Vorrichtung gelangen an sich bekannte zu einer endlosen Kette vereinigte Formen
zur Anwendung, die in ebenfalls bekannter Weise in fortlaufendem Arbeitsgang gefüllt
und nach dem Erstarren der Seife entleert werden. Die neue Vorrichtung unterscheidet
sich dabei aber grundsätzlich von den bekannten ähnlichen Vorrichtungen dadurch,
daß zwischen der Füllstelle und der Entleerungsstelle ein Kühlraum und ein unmittelbar
daran sich anschließender Wärmraum ·> angeordnet sind, wobei die Formen nach ihrer
Füllung zunächst durch den Kühlraum und dann durch den Wärmraum geführt werden. Durch die Verwendung von zu einer endlosen
Kette vereinigten Formen in Verbindung mit der Anordnung eines Kühl- und eines Wärm-
raumes, durch weiche Räume die Kette geführt ist, lassen sich die Vorteile des Verfahrens
nach dem Hauptpatent in der denkbar vollkommensten Weise ausnutzen. Vor allen Dingen kann die dort vorgeschlagene Behandlung
der Seifenmasse nunmehr völlig selbsttätig bewirkt und die Herstellung der Seife
aufs höchste beschleunigt werden.
Um einen Verlust von Seifenmasse bei der ίο Füllung der Formen zu vermeiden, bilden
gemäß der Erfindung die Formkasten selbst die Glieder der Förderkette, und sie sind dabei
so aneinandergefügt, daß sie sich in der Strecklage der Kette ohne Zwischenraum aneinanderschließen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in
seinen wesentlichen Teilen dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Aufriß, teilweise im
Schnitt, Abb. 2 einen Grundriß, teilweise im Schnitt, Abb. 3 die Ausbildung der Formkasten
in größerem Maßstabe.
Es ist α der zur Aufnahme der flüssigen Seifenmasse dienende und mit einem Heizmantel
versehene Behälter, der an seinem unteren Ende mit einer Abfüllvorrichtung b
versehen ist. Unter der letzteren befinden sich die Formkasten c, welche gliederartig
durch Gelenkbolzen d zu einer geschlossenen Förderkette miteinander verbunden sind. Die
Gelenkbolzen d ragen, wie aus Abb. 3 ersichtlich, seitlich über den Rand der Formkasten
hervor und legen sich mit diesen vorstehenden Enden an den Umkehrstellen der Förderkette i
in entsprechende Lücken der Triebräder c bzw. /, mittels welcher die Förderkette in der
durch Pfeile angedeuteten Richtung bewegt wird. Die Gelenkbolzen d sind ferner in be- ;
stimmten Abständen mit Laufrollen g versehen, die sich in den geraden Teilen der
Förderkette auf Laufschienen h stützen und dadurch einen geraden Lauf der Kette gewährleisten.
Die Formkasten c sind, wie aus ; Abb. 2 ersichtlich, durch Zwischenwände in
der Querrichtung der Förderkette in vier Einzelfonnen unterteilt und so ausgebildet, daß
ihre benachbarten Seitenwände sich auf der geraden Bahn der Förderkette, wie aus Abb. 3
ersichtlich, ohne Zwischenraum aneinanderlegen. Dadurch wird einerseits erreicht, daß
sich die Kastenwände aneinander stützen und der Kette so eine gewisse Steifigkeit geben,
anderseits wird auch ein Vorbeifließen der flüssigen Seifenmasse unter der Füllvorrichtung
ausgeschlossen. Hinter der Füllvorrichtung ist die Förderkette mit den Formkasten
durch einen Kühlraum i und daran anschließend durch einen Wärmeraum k hindurch
und von dort um die Triebräder / und e wieder zur Füllvorrichtung zurückgeführt.
Unter dem Triebrad f schließt sich ein einfaches Förderband in an, welches zur Weiterbeförderung
der fertigen Werkstücke dient.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Förderkette mit den Formkasten bewegt sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit
in der durch Pfeile bezeichneten Richtung. Dabei wird durch die Füllvorrichtung b jedesmal
eine bestimmte Menge der aus dem Behälter a kommenden flüssigen Seifenmasse in die
jeweils darunter befindlichen Formkasten eingefüllt und dann diese durch den Kühlraum
i hindurchgeführt. Hierbei wird die Seife in den Formen bis unter Außentemperatur
abgekühlt, so daß sie beim Verlassen des Kühlraumes zu festen Stücken erstarrt ist.
Darauf treten die Formkasten in den benachbarten Wärmraum k, wo die Seife allmählich
wieder bis auf die Außentemperatur erwärmt wird. Nach Verlassen des Wärmraumes laufen die Formkasten über das Triebrad f
und kippen dabei die fertigen Seifenstücke auf das anschließende Förderband m aus. Um
das Loslösen der Seifenstücke aus den Formen zu erleichtern, kann an der Auskippstelle
gegebenenfalls noch ein Klopfer o. dgl. angeordnet sein; ebenso kann erforderlichenfalls
auch noch ein Preßstempel vorgesehen werden, welcher die Seifenstücke mit einem Aufdruck versieht. 9<>
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stückform nach Patent 375155 mit einer in sich geschlossenen Reihe von Formen, welche in fortlaufendem Arbeitsgang nacheinander gefüllt und nach dem Erstarren der Seife entleert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen zu einer endlosen Förderkette vereinigt sind, und daß zwischen der Fitlistelle und der Entleerungsstelle ein Kühlraum und ein unmittelbar daran sich anschließender Wärmraum angeordnet sind, wobei die Formen nach ihrer Füllung zunächst durch den Kühlraum und dann durch den Wärmraum geführt werden. no
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Glieder der Förderkette bildenden Formkasten so aneinandergefügt sind, daß die Formen sich in der Strecklage der Kette ohne n5 Zwischenraum aneinanderschließen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI20203D DE375665C (de) | 1920-03-27 | 1920-03-27 | Vorrichtung zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stueckform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI20203D DE375665C (de) | 1920-03-27 | 1920-03-27 | Vorrichtung zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stueckform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375665C true DE375665C (de) | 1923-05-17 |
Family
ID=7186148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI20203D Expired DE375665C (de) | 1920-03-27 | 1920-03-27 | Vorrichtung zur Herstellung von Seife, insbesondere Kernseife, in Block- oder Stueckform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375665C (de) |
-
1920
- 1920-03-27 DE DEI20203D patent/DE375665C/de not_active Expired
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