DE37558C - Pianoforte-Mechanik mit einknickendem Stöfser - Google Patents
Pianoforte-Mechanik mit einknickendem StöfserInfo
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- DE37558C DE37558C DENDAT37558D DE37558DA DE37558C DE 37558 C DE37558 C DE 37558C DE NDAT37558 D DENDAT37558 D DE NDAT37558D DE 37558D A DE37558D A DE 37558DA DE 37558 C DE37558 C DE 37558C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
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- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pianoforte-Mechanik, bei welcher die Bewegung der
Taste auf den Hammer durch einen Gelenkstab übertragen wird, der gleich nach erfolgtem
Anschlag der Saite einknickt, um das Zurückfallen des Hammers zu ermöglichen, dagegen beim Loslassen der Taste sofort wieder
in seine gestreckte Anfangsstellung zurückkehrt.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1 und 2 in Seitenansicht die
Anordnung der neuen Mechanik an einem Flügel, Fig. 3 ebenfalls in Seitenansicht die
Anordnung derselben an einem aufrechtstehenden Piano und Fig. 4 eine perspectivische Ansicht
der Mechanik.
Der die Bewegung der Taste auf den Hammer übertragende Gelenkstab L M steht einerseits
mit dem hinteren Ende der Taste A und andererseits mit der Hammernufs Q2 in Verbindung;
er besteht aus den beiden Gliedern L und M, welche bei N drehbar verbunden sind,
Fig. 4. Das untere Glied L trägt auf der einen (rechten) Seite ein oben über L hervorstehendes
Klötzchen U, gegen, welches sich das Glied M anlegt, wenn der Gelenkstab gestreckt
ist. Um Geräusch beim Anschlagen von M an U zu vermeiden, ist das Klötzchen U mit
Filz belegt und in das Glied M ein Filzpfropfen R1 eingesetzt.
Die Gröfse des Winkels, um welchen der Gelenkstab einknicken kann, wird durch eine
mit Knopf S1 versehene Regulirschraube S bestimmt, welche durch einen Schlitz des
Klötzchens U hindürchgeführt und in das Glied M eingeschraubt ist. Wenn der Gelenkstab
einknickt, so legt sich der Knopf S1 der Schraube 5 gegen das Klötzchen U und verhindert
somit ein weiteres Durchknicken des Stabes LM.
Auf der hinteren Seite trägt das Glied M, einen in dem Klotz Sa drehbar gelagerten,
unten mit Filzbuffer T1 versehenen Hebel S5,
welcher beim Anschlagen der Saite von dem an der Hammernufs sitzenden Draht H, Fig. 1
bis 3, gegen die untere Nase Q. des Gliedes M
gedrückt wird und hierdurch das Einknicken des Gelenkstabes bewirkt. Der Draht H der
Hammernufs wirkt dabei auf ein in den Hebel &5 eingeschraubtes, verstellbares Knöpfchen
T.
Damit nun nach dem Loslassen der Taste der Gelenkstab wieder in die gestreckte Lage
zurückkehrt, steht das obere Ende des Hebels S5
durch eine Schnur F2, welche durch ein in dem Glied M vorgesehenes Loch R hindurchgeht,
mit einer an dem Glied L befestigten Feder Vs in Verbindung. Die Feder V3 zieht
den HebelS15 und infolge dessen das Glied M
immer wieder in die normale Lage zurück, nachdem der Finger von der Taste abgehoben
ist. Ein zu weites Zurückziehen des Hebels <S5 wird durch die mit Filz überzogene Nase V1
des an dem Glied L sitzenden Querarmes V verhütet. Der Gelenkstab L M knickt in demselben
Augenblick bei N ein. wo der Hammer die Saite anschlägt; letzterer kann also sofort
frei von der Saite abfallen. Dies geschieht auch dann, wenn die Taste noch vom Finger
herabgedrückt bleibt. Von dieser Stellung aus können nun sehr leicht ein oder mehrere Repetitionsschläge
gegeben werden, ohne dafs es
nöthig wäre, die Taste zuvor in ihre normale Stellung gelangen zu lassen.
Die Mechanik gestattet sogar noch dann eine Repetition, wenn das Spiel der Taste sehr gering
ist, etwa 6 mm.
Claims (1)
- PATENT-A N SPRUCH:Eine Mechanik für Pianoforte's, bestehend aus den scharnierartig mit einander verbundenen Theilen L und M zwischen Hammer und Taste, von denen M mit einer Nase Q. versehen ist, gegen welche ein Hebel S5, von dem passend gebogenen Draht H des Hammerstieles gezwungen, schlägt, welcher Hebel S5 durch eine Schnur F2 mit einer Feder V5 verbunden ist und durch einen mit Nase V1 versehenen Arm V in seiner normalen Lage gehalten wird.Die gewerbliche Verwerthung dieser Pianoforte - Mechanik ist nur mit Zustimmung des Inhabers, der Patente No. 31545 und 32347 zulässig.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37558C true DE37558C (de) |
Family
ID=313303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37558D Expired - Lifetime DE37558C (de) | Pianoforte-Mechanik mit einknickendem Stöfser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37558C (de) |
-
0
- DE DENDAT37558D patent/DE37558C/de not_active Expired - Lifetime
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