DE37558C - Pianoforte-Mechanik mit einknickendem Stöfser - Google Patents

Pianoforte-Mechanik mit einknickendem Stöfser

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DE37558C
DE37558C DENDAT37558D DE37558DA DE37558C DE 37558 C DE37558 C DE 37558C DE NDAT37558 D DENDAT37558 D DE NDAT37558D DE 37558D A DE37558D A DE 37558DA DE 37558 C DE37558 C DE 37558C
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pianoforte
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lever
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DENDAT37558D
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F. ZECH in San Francisco, Californien
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pianoforte-Mechanik, bei welcher die Bewegung der Taste auf den Hammer durch einen Gelenkstab übertragen wird, der gleich nach erfolgtem Anschlag der Saite einknickt, um das Zurückfallen des Hammers zu ermöglichen, dagegen beim Loslassen der Taste sofort wieder in seine gestreckte Anfangsstellung zurückkehrt.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1 und 2 in Seitenansicht die Anordnung der neuen Mechanik an einem Flügel, Fig. 3 ebenfalls in Seitenansicht die Anordnung derselben an einem aufrechtstehenden Piano und Fig. 4 eine perspectivische Ansicht der Mechanik.
Der die Bewegung der Taste auf den Hammer übertragende Gelenkstab L M steht einerseits mit dem hinteren Ende der Taste A und andererseits mit der Hammernufs Q2 in Verbindung; er besteht aus den beiden Gliedern L und M, welche bei N drehbar verbunden sind, Fig. 4. Das untere Glied L trägt auf der einen (rechten) Seite ein oben über L hervorstehendes Klötzchen U, gegen, welches sich das Glied M anlegt, wenn der Gelenkstab gestreckt ist. Um Geräusch beim Anschlagen von M an U zu vermeiden, ist das Klötzchen U mit Filz belegt und in das Glied M ein Filzpfropfen R1 eingesetzt.
Die Gröfse des Winkels, um welchen der Gelenkstab einknicken kann, wird durch eine mit Knopf S1 versehene Regulirschraube S bestimmt, welche durch einen Schlitz des Klötzchens U hindürchgeführt und in das Glied M eingeschraubt ist. Wenn der Gelenkstab einknickt, so legt sich der Knopf S1 der Schraube 5 gegen das Klötzchen U und verhindert somit ein weiteres Durchknicken des Stabes LM.
Auf der hinteren Seite trägt das Glied M, einen in dem Klotz Sa drehbar gelagerten, unten mit Filzbuffer T1 versehenen Hebel S5, welcher beim Anschlagen der Saite von dem an der Hammernufs sitzenden Draht H, Fig. 1 bis 3, gegen die untere Nase Q. des Gliedes M gedrückt wird und hierdurch das Einknicken des Gelenkstabes bewirkt. Der Draht H der Hammernufs wirkt dabei auf ein in den Hebel &5 eingeschraubtes, verstellbares Knöpfchen T.
Damit nun nach dem Loslassen der Taste der Gelenkstab wieder in die gestreckte Lage zurückkehrt, steht das obere Ende des Hebels S5 durch eine Schnur F2, welche durch ein in dem Glied M vorgesehenes Loch R hindurchgeht, mit einer an dem Glied L befestigten Feder Vs in Verbindung. Die Feder V3 zieht den HebelS15 und infolge dessen das Glied M immer wieder in die normale Lage zurück, nachdem der Finger von der Taste abgehoben ist. Ein zu weites Zurückziehen des Hebels <S5 wird durch die mit Filz überzogene Nase V1 des an dem Glied L sitzenden Querarmes V verhütet. Der Gelenkstab L M knickt in demselben Augenblick bei N ein. wo der Hammer die Saite anschlägt; letzterer kann also sofort frei von der Saite abfallen. Dies geschieht auch dann, wenn die Taste noch vom Finger herabgedrückt bleibt. Von dieser Stellung aus können nun sehr leicht ein oder mehrere Repetitionsschläge gegeben werden, ohne dafs es
nöthig wäre, die Taste zuvor in ihre normale Stellung gelangen zu lassen.
Die Mechanik gestattet sogar noch dann eine Repetition, wenn das Spiel der Taste sehr gering ist, etwa 6 mm.

Claims (1)

  1. PATENT-A N SPRUCH:
    Eine Mechanik für Pianoforte's, bestehend aus den scharnierartig mit einander verbundenen Theilen L und M zwischen Hammer und Taste, von denen M mit einer Nase Q. versehen ist, gegen welche ein Hebel S5, von dem passend gebogenen Draht H des Hammerstieles gezwungen, schlägt, welcher Hebel S5 durch eine Schnur F2 mit einer Feder V5 verbunden ist und durch einen mit Nase V1 versehenen Arm V in seiner normalen Lage gehalten wird.
    Die gewerbliche Verwerthung dieser Pianoforte - Mechanik ist nur mit Zustimmung des Inhabers, der Patente No. 31545 und 32347 zulässig.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37558D Pianoforte-Mechanik mit einknickendem Stöfser Expired - Lifetime DE37558C (de)

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