DE37532C - Fadenanzugvorrichtung für Schiffchen-Stickmaschinen - Google Patents

Fadenanzugvorrichtung für Schiffchen-Stickmaschinen

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Publication number
DE37532C
DE37532C DENDAT37532D DE37532DA DE37532C DE 37532 C DE37532 C DE 37532C DE NDAT37532 D DENDAT37532 D DE NDAT37532D DE 37532D A DE37532D A DE 37532DA DE 37532 C DE37532 C DE 37532C
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DE
Germany
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thread
piece
lever
tightening
embroidery machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37532D
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English (en)
Original Assignee
F. SAURER & SÖHNE in Arbon, Schweiz
Publication of DE37532C publication Critical patent/DE37532C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1885 ab.
Durch die vorliegende Fadenanzugvorrichtung soll, um die in dem Stickmuster befindlichen Lochungen in einer der Handarbeit ähnlichen Weise mittelst der Stickmaschine festoniren zu können, abwechselnd ein starker und schwacher Anzug des Fadens bewirkt werden.
Auf der Antriebswelle G sind das Zahnrad R1 und das Excenter F fest aufgekeilt. Die Zähne des Zahnrades R 1 greifen in die Zähne des in der Gestellwand A gelagerten Zahnrades R ein, und stehen beide Zahnräder zu einander in dem Verhaltnifs wie 1:2, so dafs, wenn das Zahnrad R eine Umdrehung macht, das Zahnrad R1 zwei Umdrehungen ausführt. Auf derselben Welle mit dem gröfseren Zahnrade R befindet sich fest das Excenter E. An der Gestell wand A ist um den Zapfen m drehbar der Hebel B angebracht. An demselben befindet sich eine kleine Gleitrolle s, gegen welche bei der Umdrehung der Antriebswelle G das Excenter F drückt und den Hebel B zu einer in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles erfolgenden Bewegung veranlafst. Bei ν ist mittelst eines Gelenkes der Hebel B mit dem Verbindungsstück D verbunden und steht letzteres in ähnlicher Weise mit der vertical stehenden Welle k in Verbindung, auf welcher oben ein Winkelstück L angebracht ist, das seinerseits wieder mit irgend einer bekannten Vorrichtung zum Fadenanzug in Verbindung steht, und zwar in der Weise, dafs bei einem stärkeren Ausschlag des Winkelstückes L ein starker Fadenanzug, bei minder grofsem Ausschlag desselben Stückes ein schwacher Fadenanzug erfolgt. Bezüglich der Vorrichtung zum Fadenanzug ist in vorliegendem Falle beispielsweise ein in dem Stück M hin- und herschiebbarer Schlitten w, welcher durch Gelenke mit dem Winkelstück L bezw. der Welle k verbunden ist, angenommen. Auf dem Stück M sind die Zinken % in zwei Reihen angeordnet, während auf dem Schlitten w die Zinken y in einer Reihe angeordnet sind. Zwischen diesen Zinken ist der Nadelfaden in der durch Fig. 1 dargestellten Weise hindurchgeführt, und zwar so, dafs derselbe hinter den Zinken \ und vor den Zinken y liegt. .
Wird deshalb durch die besagte, durch das Excenter F veranlafste Bewegung des Hebels B die Welle k zu einer theilweisen Umdrehung gezwungen, so wird sich der Schlitten n> verschieben und die Zinken y werden zu den Zinken \ die in der Seitenfigur bei α angegebene Stellung einnehmen, wodurch der Faden angezogen wird. Je weiter nun der Schlitten w aus der Führung heraustritt, um so stärker wird der Anzug des Fadens sein, wie sich aus der Seitenfigur bei β ergiebt.
Diese aus dem Schlitten u> und dem Stück M mit den Zinken y und \ bestehende Vorrichtung kann z. B. durch eine solche in Form einer sogenannten Nürnberger Scheere oder durch sonst irgend eine andere bekannte Construction ersetzt werden. Dieselbe ist hier, wie schon bemerkt, nur beispielsweise angeführt.
Um nun den Schlitten w zu einem weiteren Heraustreten aus dem Führungsstück M und hiermit also einen stärkeren Anzug des Fadens zu veranlassen, ist folgende Vorrichtung getroffen. . ..
Der Hebel B ist bei t durch ein Gelenk mit dem Stück C verbunden. Letzteres ist an dem anderen Ende mit dem Schlitz u versehen, in welchen ein an der Gestellwand A fest angebrachter Gleitstift eingreift, wodurch dem Stück C bei seiner Hin- und Herbewegung sichere Führung gegeben ist. An der dem Excenter E zugekehrten Seite des Stückes C "befindet sich ein kleiner Stift oder auch eine Gleitrolle x, gegen welche bei der Umdrehung des Rades R das Excenter E drückt und hierdurch eine Verschiebung des Stückes C von links nach rechts und hiermit einen gröfseren Ausschlag des Hebels B, sowie in weiterer Folge einen stärkeren Fadenanzug veranlafst. Durch die gewählten Gröfsenverhältmsse, sowie auch durch die Anordnung der Gleitrollen s und χ und die Anbringung des Gelenkes t mehr oder weniger oberhalb des Drehpunktes m läfst sich die Ungleichheit der beiden Ausschläge des Hebels B nach Belieben vergröfsern oder verkleinern. Da nun, wie gesagt, die Zahnräder R1 und R in dem Verhältnifs wie ι : 2 stehen, so wird abwechselnd ein gröfserer und ein weniger grofser Ausschlag des Hebels B in gleichen Zeitzwischenräumen und hiermit ein stärkerer oder schwächerer Anzug des Nadelfadens erfolgen, womit die Bedingung zu einem accuraten Lochfestoniren beim Sticken mit Maschinen erfüllt ist.
Durch die an.dem unteren Ende des Hebels B und an der Gestellwand A fest angebrachte Spiralfeder / wird der Hebel nach erfolgtem Ausschlag wieder in die alte Lage zurückgezogen. Will man einen immer gleichmäfsigen Anzug haben, so braucht man nur das Stück C zu entfernen, so dafs dann nur die Wirkung des Excenters F zur Geltung kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stickmaschinen eine Vorrichtung, durch welche beim Lochfestoniren abwechselnd ein schwacher und starker Anzug des Fadens veranlafst wird, bestehend aus dem Zahnradgetriebe R R1 mit den Excentern E und F, dem bei m drehbar gelagerten und mit der Gleitrolle s versehenen Hebel B, dem mit diesem 'durch ein Gelenk bei t verbundenen und mit dem Gleitstift bezw. der. Rolle x, sowie mit dem Schlitz u versehenen Stück C, dem Verbindungsstück D und der Welle k, durch welche die Doppelbewegung des Hebels B auf irgend eine bekannte Fadenanzugvorrichtung übertragen und hiermit ein abwechselnd schwacher und starker Fadenanzug herbeigeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37532D Fadenanzugvorrichtung für Schiffchen-Stickmaschinen Expired - Lifetime DE37532C (de)

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