DE375249C - Brennstoffsauger - Google Patents

Brennstoffsauger

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DE375249C
DE375249C DEJ20179D DEJ0020179D DE375249C DE 375249 C DE375249 C DE 375249C DE J20179 D DEJ20179 D DE J20179D DE J0020179 D DEJ0020179 D DE J0020179D DE 375249 C DE375249 C DE 375249C
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DE
Germany
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fuel
suction
container
chamber
auxiliary
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DEJ20179D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/02Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Brennstoffsauger. Die Erfindung betrifft eine Brennstoffsaugförderung und hat zum Gegenstand, eine verbesserte und vereinfachte Vorrichtung dieser Art zu schaffen, die für gewöhnlich dazu dient, Brennstoff aus einem tiefliegenden Vorratsbehälter einem hochliegenden Hilfsbehälter für die Speisung des Vergasers zuzuführen. Insbesondere richtet sich die Erfindung auf eine derartige Saugförderung, bei welcher der Brennstoff aus einem tiefliegenden Vorratsbehälter durch eine Flüssigkeitsleitung gefördert wird, die vom unteren Teile des Behälters zu einem höher liegenden Hilfsbehälter führt, der eine Saugkammer mit Sauganschluß besitzt.
  • Erfindungsgemäß ist eine Zeitregelungskammer vorgesehen, die nach der Außenluft offen ist und gegen den Hilfsbehälter mit einer noch zu besprechenden Ausnahme abgeschlossen ist sowie Mittel besitzt, um Flüssigkeit durch Schwerkraft in die Zeitbemessungskammer zu fördern und ein Ausfließen daraus zu verhindern. Die Kammer besitzt auch eine am tiefsten Punkte der Zeitbemessungskammer ausmündende Luftleitung, die sich zum oberen Teile der Saugkammer erstreckt, um dieser aus der Zeitbemessungskammer Luft zuzuführen, wenn der Flüssigkeitsstand in der Zeitbemessungskammer unter der Mündung der Luftleitung liegt.
  • Auf der Zeichnung ist ein - Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Anlage, Abb. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
  • Oberhalb des tiefliegenden Hauptvorratsbehälters A ist der Hilfsbehälter B angeordnet. Dieser besitzt die übliche Saugkammer i mit der zu einem beliebigen Saugmittel, beispielsweise zur Einlaßhaube der zu bedienenden Kraftmaschine führenden Saugleitung 2. Das Brennstoffzuführungsrohr 3 führt vom unteren Teile des Hauptvorratsbehälters A in den oberen Teil der Saugkammer i des Behälters B. Der Brennstoff läuft aus der Saugkammer i in die Reservekammer 4 wie üblich durch ein Rückschlagventil g, das durch die Schwerkraft der Flüssigkeit geöffnet wird und durch die Saugwirkung geschlossen gehalten wird, wenn in der Saugkammer i Unterdruck herrscht. Soweit ist die Vorrichtung bekannt. In dem Behälter A ist vorteilhaft in seinem oberen Teil eine Zeitbemessungskammer 6 angeordnet, welche so heißt, weil ihr Fassungsraum relativ zu demjenigen der sie entleerenden Leitung als Maßstab für die Zeitspanne zwischen den aufeinanderfolgenden Füllungen der Saugkammer i mittels des vom Behälter A entnommenen Brennstoffes dient. Die Kammer 6 steht mit der Flüssigkeitsleitung 3 in Verbindung, die zu diesem Zweck längs der Seite der Kammer 6 abwärts verläuft und mit einem seitlichen Ausflußstutzen in die Zeitbemessungskammer bei 7 eingeführt ist. Der Stutzen 7 besitzt ein Rückschlagventil 8, das durch das Gewicht der Flüssigkeit in der Leitung 3 geöffnet und durch die Saugwirkung in der Leitung 3 geschlossen wird. Der Behälter A und die Zeitbemessungskammer stehen durch die Luftlöcher g und io mit der Außenluft in Verbindung. Außer der Brennstofförderleitung 3 für die Saugkammer i ist noch eine verhältnismäßig enge Leitung 12 vorgesehen, die vom unteren Teile der Zeitbemessungskammer 6 nach dem oberen Teile der Saugkammer i führt. Vorzugsweise steht das Saugrohr 2 mit der Saugkammer i durch eine verhältnismäßig enge Öffnung in Verbindung, da die Vorrichtung mit ständiger Saugung ohne ein besonderes Ventil arbeiten soll. Die Zeitbemessungskammer besitzt einen falschen Boden oder eine Prellplatte 16 mit einer Öffnung 17 für begrenzten Durchgang von Flüssigkeit in den unter dem falschen Boden gelegenen Raum, nach welchem sich das Rohr 12 für die Zuführung von Luft zwecks Aufhebung des Unterdruckes in der Kammer i öffnet.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Wenn der Behälter A mit Flüssigkeit gefüllt und der höher liegende Behälter B leer ist und durch die Saugwirkung des Rohres A ein teilweiser Unterdruck in der Saugkammer i hervorgerufen wird, so wird Flüssig keit durch die Leitung 3 aus dem Behälter A hochgesaugt und in die Saugkammer gefördert. Die Zeitbemessungskammer 6 ist zuerst mit Flüssigkeit gelegentlich der Füllung des Behälters A gefüllt worden, so daß das untere Ende des engen Rohres 12 durch die in der Zeitbemessungskammer stehende Flüssigkeit verschlossen wird. Um diese erstmalige Füllung der Zeitbemessungskammer zu sichern, ist der Füllnippel 13 des Behälters A vorzugsweise am Deckel der Zeitbemessungskammer angebracht, die in den Hauptbehälter A durch die Überlauföffnung 14 zwecks Füllung des Hauptbehälters überläuft. Der Lufteinlaß io in der Kappe 15 kann dann dazu dienen, den äußeren Luftdruck sowohl in die Zeitbemessungskammer wie den Hauptbehälter A einzulassen. Beim Füllen der Saugkammer i wird der Flüssigkeitsinhalt der Zeitbemessungskammer 6 allmählich durch die Saugwirkung des Rohres 12 abgezogen, dessen Einlaß relativ zum Fassungsraum der Zeitbemessungskammer 6 derart in richtigem Verhältnis steht, daß, wenn die Kammer i im wesentlichen gefüllt ist und das Ausflußende des Rohres 3 um ein bestimmtes Stück in die Flüssigkeit eintaucht, die Kammer 6 leergesaugt ist, so daß die Eintrittsöffnung des Rohres i2 freigelegt ist und der dadurch bedingte freie Lufteintritt durch das Rohr 12 in den oberen Teil der Saugkammer den in letzterer herrschenden Unterdruck ausgleicht. Die Flüssigkeit aus der Saugkammer fließt alsdann durch das Ventil s in die Reservekammer q., während gleichzeitig die Flüssigkeit aus dem oberen Teile der Saugkammer durch das Rohr 3 so weit zuräckgehebert wird, als das Ende des Rohres 3 in die Flüssigkeit in der Saugkammer i eintaucht. Ein großer Teil des Inhalts des Rohres 3 sowie der durch dieses Rohr aus dem oberen Teil der Saugkammer i abgeheberte Teil der Flüssigkeit strömt durch das Rohr 7 unter Öffnung des Ventils 8 durch den Druck der Flüssigkeitssäule des Rohres ,3 in die Kammer 6 aus. Das Ventil 8 ist so leicht, daß es durch einen weit geringeren Druck als denjenigen der erwähnten Flüssigkeitssäule geöffnet wird, so daß das Ausströmen der Flüssigkeit durch. das Ventil 8 so lange dauert, bis das Rohr 3 sich nahezu bis zur Höhe des Ventils entleert hat.
  • Um eine noch größere Sicherheit dafür zu schaffen, daß die Flüssigkeit lieber durch den Stutzen 7 strömt, als unmittelbar in den Behälter A zurückzufließen, kann am Fuße des Rohres 3 ein nach außen schließendes Rückschlagventil 3a vorgesehen sein, das ein Ausfließen der Flüssigkeit aus dem Rohre ,3 in den Behälter A verhindert. Der Querschnitt des Rohres 3 und des Stutzens 7 kann so groß gewählt sein, daß das Ausfließen der Flüssigkeit aus dem Rohre 3 und dem oberen Teile der Saugekammer i derart rasch erfolgt, daß die Zeitbemessungskammer 6 überschwemmt und praktisch völlig angefüllt wird, bevor noch genug der Flüssigkeit durch die engen Öffnungen in den falschen Boden bis zur Mündung des Rohres 12 strömen und diese verschließen kann. Sobald die Mündung des Rohres iz durch die zurückströmende Flüssigkeit verschlossen wird, so bewirkt das dadurch bedingte Abschließen der Außenluftverbindung der Saugkammer i, daß in dieser die Saugwirkung die Oberhand erhält, worauf das Ausfließen der Flüssigkeit aus der Kammer i in die Reservekammer q. aufhört und Flüssigkeit aus dem Behälter A durch die Leitung 3 in die Kammer i, diese wie zuvor füllend, gehoben wird, während die Zeitbemessungskammer von neuem vermöge der Ansaugung durch das enge Rohr i2 entleert wird. Neben dem durchbrochenen falschen Boden 16 kann noch jede beliebige andere Aufhaltevorrichtung oder Prellvorrichtung verwendet werden, um die Ansammlung der Flüssigkeit am Boden der Zeitbemessungskammer lange genug zu verzögern, daß die Flüssigkeit aus dem Rohre 3 in die Zeitbemessungskammer überströmen kann, ohne in dem Rohre 3 festgehalten oder zurückgesaugt zu werden, welch letzteres eintreten würde, wenn das Luftrohr 12 zu rasch durch die in die Kammer 6 rückströmende Flüssigkeit abgeschlossen werden würde. Wird in irgendeinem Falle eine längere Verzögerung gewünscht, um eine entsprechend längere Zeitspanne zwischen je zwei Füllungen der Sangkammer i zu erhalten, so können Prellplatten 18 Verwendung finden, die vom Boden der Zeitbemessungskammer hochragen und abwechselnd versetzt kurz vor der entsprechenden Seitenwand der Kammer enden, so daß ein gewundener Kanal entsteht, durch welchen die aus der Öffnung i7 des falschen Bodens ausströmende Flüssigkeit hindurchfließen muß, bevor sie den Einlaß des Rohres 12 erreichen kann.
  • Um eine noch weitere Verzögerung des vollständigen Abschließens des Luftrohres 12 zu erzielen, kann dieses Rohr etwas über seinem unteren Ende, aber doch noch innerhalb der die Prellplatten 18 enthaltenden Kammer eine kleine Nebenöffnung ig erhalten, so daß die auf das Rohr 12 einwirkende Ansaugung praktisch durch diese Öffnung ig noch befriedigt wird, auch wenn die Flüssigkeit bereits über das untere. Ende des Rohres 12 gestiegen ist. Wenn aber der Flüssigkeitsspiegel auch über die Öffnung ig steigt und demzufolge die Flüssigkeit durch das Rohr 12 zur Saugkammer i zu strömen beginnt, so wird der Lufteinlaßvollständig verschlossen gehalten, und das Durchströmen der Flüssigkeit dauert, nachdem es einmal in Gang gebracht ist, auch dann noch fort, wenn der Flüssigkeitsspiegel bereits unter die Öffnung ig gefallen ist, und zwar so lange, bis der Flüssigkeitsspiegel unter die untere Mündung des Rohres 12 fällt.
  • Vorteilhaft ist eine Drossel ii vorgesehen, um von vornherein das Durchflußverhältnis des Rohres 12 zum Fassungsraum der Zeitbemessungskammer so einzustellen, daß die Zeit zur Leerung der Zeitbemessungskammer der zur Füllung der Saugkammer i erforderlichen Zeit sowie der zum angemessenen Eintauchen des oberen Endes des Rohres 3 erforderlichen Zeit entspricht, damit eine genügende Menge von Flüssigkeit zur Abheberung durch das Rohr 3 zwecks Füllung der Kammer 6 verfügbar ist. Diese Drossel kann an irgendeinem bequemen Punkt des Rohres 12 angebracht werden und wird von Anfang so eingestellt, daß das richtige Maß von Drosselung erreicht wird, dessen Höhe von der Länge: Form usw. der Leitung 12 je nach dem jeweiligen Einbau abhängt.

Claims (1)

  1. PATENT-AN'spRüeHE: i. Brennstoffsauger, bei welchem der aus dem tiefliegenden Brennstoffhauptbehälter in eine auf Atmosphärendruck schaltbare Saugkammer gehobene Brennstoff aus der Saugkammer nach Herstellung des Atmosphärendruckes in einen dauernd unter Atmosphärendruck stehenden Zwischenbehälter überfließt, von wo er derVerbrauchsstelle zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die dauernd an die Saugquelle angeschlossene Saugkammer (i) mit dem Hauptbehälter (A) und einem als Zeitbemessungskammer dienenden, periodisch gefüllten Hilfsbehälter (6), die beide dauernd unter Atmosphärendruck stehen, durch getrennte Saugleitungen (3, 12) verbunden ist, von denen die Saugleitung T2 des Hilfsbehälters (6) nach Absaugung des Hilfsbehälterinhalts den Zutritt des Atmosphärendruckes zur Saugkammer (i) vermittelt, um den in dieser herrschenden Unterdruck aufzuheben und die weitere Ansaugung des Brennstoffes abzustellen. z. Brennstoffsauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saughilfsleitung (i2) einen kleineren Querschnitt besitzt als die Saughauptleitung (3). 3. Brennstoffsauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saughauptleitung (3) gegen den Brennstoffhauptbehälter (A) durch ein Saugventil (3a) abgeschlossen ist, an den Hilfsbehälter (6) durch eine von einem Druckventil (8) abgeschlossene Nebenleitung (7) angeschlossen ist und mit ihrer oberen Mündung so tief in die Saugkammer (i) ragt, daß sie nach Herstellung des Atmosphärendruckes in dieser durch Heberwirkung die zur Auffüllung des Hilfsbehälters erforderliche Brennstoffmenge durch die Zweigleitung (7) an den Hilfsbehälter (6) abführen kann. 4. Brennstoffsauger nach Anspruch x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbehälter (6) in dem Brennstoffhauptbehälter (A) untergebracht ist und mit ihm durch einen Überlauf (14) in Verbindung steht, über welchen die von der Saugkammer (i) durch die Saughauptleitung (3) abgeführte Brennstoffmenge wieder in den Brennstoffhauptbehälter (A) zurückgelangt, soweit sie das Fassungsvermögen des Hilfsbehälters (6) überschreitet. 5. Brennstoffsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffhauptbehälter (A) und der Hilfsbehälter (6) einen gemeinsamen Füllstutzen (io) besitzen. 6. Brennstoffsauger nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbehälter (6) einen die untere Mündung (i9) der Saughilfsleitung (i2) enthaltenden und dauernd unter Atmosphärendruck stehenden doppelten Boden besitzt und mit diesem durch eine verengte öffnung (17) verbunden ist, aus welcher der Brennstoffinhalt des Hilfsbehälters (6) so langsam ausströmt, daß der Flüssigkeitsabfluß der Saughilfsleitung (12) und das hierdurch ermöglichte Wiederauftreten des Unterdruckes in der Saugkammer (i) erst erfolgt, nachdem sich die Saugkammer (i) entleert hat, und daß die Absaugung des Hüfsbehälterinhaltes erst dann beendigt ist und den Atmosphärendruck an die Saugkammer (i) anschaltet, nachdem der Brennstoff in der Saugkammer (i) bis über die Mündung der Saughauptleitung (3) gestiegen ist. 7. Brennstoffsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem doppelten Boden des Hilfsbehälters (6) zwischen der verengten Überlauföffnung (17) und der Mündung (ig) der Saughilfsleitung (i2) eine gewundene Bahn (18) für den Zulauf des Brennstoffes vorgesehen ist. B. Brennstoffsauger nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (1i) zur Veränderung des Querschnittes der Saughilfsleitung (12).
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