DE37450C - Verfahren und Einrichtung zum Weben von Schuhen mit geschlossenem Rand - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Weben von Schuhen mit geschlossenem RandInfo
- Publication number
- DE37450C DE37450C DENDAT37450D DE37450DA DE37450C DE 37450 C DE37450 C DE 37450C DE NDAT37450 D DENDAT37450 D DE NDAT37450D DE 37450D A DE37450D A DE 37450DA DE 37450 C DE37450 C DE 37450C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hook
- shoe
- shoes
- thread
- way
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D41/00—Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf den Zeichnungen dargestellte Einrichtung dient zum Weben von Schuhen aus
Schnur, Litze, Tucheggen etc. Man befestigt zu diesem Zwecke das eine Ende des aufgespulten
Webmaterials bei χ an dem längsten der festen Haken /, zieht dann den Streifen
des Webmaterials über die gezahnte schräge Schiene a, Fig. 6, fort und hängt ihn in den
längsten Haken g ein. Von diesem geht man zuerst unter der Schiene α fort, um dieselbe
nach oben und hängt in den zweiten Haken/ ein, zieht dann von dort zurück, zuerst oben
über die Schiene weg nach unten zum zweiten Haken g und so weiter. Auf diese Weise
wickelt man den Webfaden zwischen den Haken /und g einerseits und um die Schiene a
herum andererseits hin und her, bis die Länge des aufgewickelten Materials der Länge des
Schuhes von der Spitze bis zum Gelenk entspricht. Dann formt man die Lasche oben
auf dem Spann, indem man den Faden von der .Schiene α an den ersten oberen Haken
des Einschlagstückes b hängt, dann wieder nach der Schiene α zurückgeht und nun den
ersten unteren Haken von b benutzt; hierauf webt man den Querfaden (Schufsfaden) durch
die zwischen der Schiene α und den Haken / bezw. g bezw. den Haken von b gespannten
(Ketten-) Fäden durch, doch nur so weit, als die Lasche des Schuhes reicht, Fig. 1. Zum
Weben fährt man mit einer Art Filirnadel, , auf. welche das Garn aufgewickelt ist, durch
die oberhalb der Schiene α liegende Fadenreihe sowohl, wie durch die unterhalb befindliche
(aber getrennt) in der Weise durch, dafs man, wie beim Strümpfestopfen, einen Faden
liegen läfst und den nächsten nimmt, beim nächsten Durchfahren aber den vorher liegen
gelassenen Faden nimmt und den vorher genommenen liegen läfst. Dadurch entstehen
vollständige, von einander getrennte Gewebe aus der oberen Fadenreihe und aus der unteren.
Nachdem man das Einschlagstück b entfernt hat, fährt man wieder mit dem Legen der
Kettenfäden fort, indem man auf den hinteren Ansatz der Schiene α ein doppeltes Zahnstück c,
Fig. 3, 4 und 5, aufsetzt, welches parallel zu den kürzeren Haken / und g liegt, und in
dessen Zähne den von den letzteren geholten Kettenfaden einlegt, doch so, dafs man den in
die eine Hälfte des Zahnstückes c eingehängten Faden von derselben Hälfte1 nach den Haken/
und g zurückführt und ihn von da erst auf die andere Hälfte bringt. Auf diese Weise
bleibt der Schuh oben offen, damit man hineinfahren kann. Dann webt man den Schufsfaden
durch die ganze Länge der neben einander gereihten Kettenfäden und bildet so ein
Hohlgewebe, indem man den Schufsfaden "durch die auf der einen Hälfte der Schiene c
und der einen Seite von α befindlichen Kettenfäden einträgt und durch die auf der anderen
Seite von d und über die andere Hälfte von c liegenden Kettenfäden zurückführt, Fig. 2. Die
letzten Schufsfaden fügt man unter abwechselndem Treten der beiden Fufstritte h ein, wobei
man. durch Kreuzen der Kettenfäden mittelst der Kämme / und g, die beide von dem
doppelarmigen Hebel e beeinflufst werden, Fig. 7 bis 10, das zur Vereinigung der beiden
Hälften des Hohlgewebes nöthige Schufsfach zum Schliefsen des Schuhes bei y bildet.
Es sind der Deutlichkeit wegen die Ausdrücke »Kettenfäden« und »Schufsfäden« gebraucht
worden, um die verschiedenen Functionen ein und desselben Fadenendes, aus welchem der
ganze Schuh besteht, zu erklären.
Claims (2)
1. Das Verfahren, Schuhe ohne Naht durch Weben in solcher Art herzustellen, dafs
der freie Rand rundum durch eine natürliche Salleiste gebildet wird.
2. Eine zur Ausführung dieses Verfahrens
dienende Maschine, bei welcher zwei zur Ausspannung der Kettenfäden dienende
H.akenkämme (f und g) so angeordnet
sind, dafs sie in Gemeinschaft mit einer schräg zu stellenden Schiene^, einer Haken-.
gruppe (b) und einem von Hand zu führen-■ den Webschützen zuerst Hohlgewebe und
alsdann, nach Beseitigung der Haken (b) und entsprechender Vollendung der Seitenflächen
des Schuhes, einfaches Gewebe entstehen lassen, durch welches der Schuh auf der Sohle geschlossen wird. :
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37450C true DE37450C (de) |
Family
ID=313204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37450D Expired - Lifetime DE37450C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Weben von Schuhen mit geschlossenem Rand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37450C (de) |
-
0
- DE DENDAT37450D patent/DE37450C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1945315C3 (de) | Vorrichtung zum Weben eines Reißverschlusses mit vorgefertigter Gliederreihe | |
| CH540362A (de) | Textilmaschine zum Herstellen teilweise gewobener, teilweise gestrickter Textilien | |
| DE37450C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Weben von Schuhen mit geschlossenem Rand | |
| DE2305674C2 (de) | Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden und Vorrichtung zu ihrer Herstellung | |
| DE2153701A1 (de) | Frottier-webmaschine | |
| DE1945317A1 (de) | Reissverschluss mit vorgefertigter angewebter Gliederreihe | |
| DE162567C (de) | ||
| DE810614C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Weben von Drehergeweben sowie nach dem Verfahren hergestelltes Gewebe | |
| DE1907569A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Florgeweben | |
| AT158884B (de) | Vorrichtung an Webstühlen mit feststehender Schußspule. | |
| DE259183C (de) | ||
| DE3502493A1 (de) | Handwebstuhl | |
| DE217468C (de) | ||
| DE2018741C (de) | ||
| DE524264C (de) | Chenillevorware-Webstuhl mit Greifern | |
| DE118782C (de) | ||
| DE1710387C3 (de) | Florwebmaschine mit Längsruten | |
| DE2225907A1 (de) | Handwebstuhl | |
| DE2727290A1 (de) | Gewebekante sowie verfahren und vorrichtung zu ihrer herstellung | |
| AT28971B (de) | Verfahren und Webstuhl zum Weben von Florgeweben mit Perserknoten. | |
| DE2017739C (de) | Verfahren zum Herstellen eines Reiß Verschlusses durch Weben sowie Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE2950505T1 (de) | Schnuerfaeden, insbesondere fuer handwebstuehle, und webstuhl mit schnuerfaeden | |
| DE26592C (de) | Maschine zur Fabrikation von Fischernetzen | |
| DE52213C (de) | Verfahren und Einrichtung zur fehlerfreien Herstellung von Doppelsammt mit Köpergrund und Wollflor | |
| DE32466C (de) | Verfahren zur Imitation von Smyrna-Teppichen |