DE2225907A1 - Handwebstuhl - Google Patents

Handwebstuhl

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DE2225907A1
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William Kenneth Stars
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CRAFTOOL CO
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CRAFTOOL CO
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Handwebstuhl von einfacher Konstruktion.
Die Hauptaufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines neuen und einzigartigen Handwebstuhls, bei dem keine Geschirre oder Litzen erforderlich sind. Weiter betrifft die Erfindung die Schaffung eines Handwebstuhls mit Einrichtungen zum automatischen Spannungsausgleich im Zuge des Webvorgangs. Außerdem hat die Erfindung die Schaffung eines Handwebstuhls mit Vorrichtungen zum Gegenstand, die eine schnellere und genauere Fadenaufreihung auf dem Webstuhl gewährleisten. Schließlich bezweckt die Erfindung noch die Schaffung eines Handwebstuhls zur Verdopplung der Anzahl der Kettfäden pro Zoll ohne Vergrößerung des Webstuhls selbst. Ein weiteres erfindungsgemäßes Merkmal liegt in der Herstellung eines Handwebstuhls, bei dem zur Herstellung verschiedener Muster eine Fadenversetzung möglich ist. . ·
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Handwebstuhl mit einer oberen Kettfaden-Haltevorrichtung und einer unteren Kettfaden-Haltevorrichtung auf Rahmen montiert, die in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet und zwischen denen Kettfäden gespannt sind. Durch die obere Kettfaden-Haltevorrichtung kann die Anzahl der Kettfäden verdoppelt werden, da jeder eina? Reihe von Drahthaken zwei Fäden aufzunehmen vermag. Die untere Kettfaden-Haltevorrichtung umfaßt einen Ständer zur vereinfachten Fadenaufreihung auf dem Webstuhl in einem kontinuierlich fließenden Ablauf sowie eine Spannvorrichtung zur automatischen Einstellung der den Kettfäden während des Webvorgangs beaufschlagten Spannung. Die unteren Kettenden werden durch eine Haltestange gehalten.
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Das obere iragelement ist drehbar gelagert, damit es zur Bildung abwechselnder Fächer zum Eintragen eines den Schuß tragenden Schützen durch diese hindurch in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist.
Auf dem Blatt bzw. auf der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung können Schablonen angeordnet sein, um die Kettfachkombination zu verändern mit dem Vorteil, .daß verschiedene Muster oder Dessins im Gewebe hergestellt werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäß konstruierten Handwebstuhl in Ansicht und teilweise im Schnitt;
Fig. 2 denselben Handwebstuhl in Seitenansicht;
Fig. 3 eine Perspektivansicht desselben Handwebstuhls zur Veranschaulichung des Aufreihens der Kettfäden;
Fig. 4 eine Abwicklung eines faltbaren Schützen in Draufsicht;
Fig. 5 denselben Schützen gefaltet und in Seitenansicht;
Fig. 6 denselben Schützen entlang der Linie 6-6 in Figur geschnitten;
Fig. 7 denselben Schützen gefaltet und in Draufsicht;
Fig. 8 eine Perspektivansicht einer Ausführungsform einer zur abnehmbaren Anordnung auf einer oberen Kettfaden-Haltevorrichtung oder der Weblade geeigneten Schablone für die Fachbildung;
Fig. 9 eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform einer zur abnehmbaren Anordnung auf der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung oder einer Weblade geeigneten Schablone;
Fig.10 die Schablone gemäß Figur 8 in Draufsicht;
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Fig.11 Seitenansichten des Handwebstuhls mit auf der oberen
und 12 .Kettfaden-Haltevorrichtung angeordneter Schablone zur Veranschaulichung der Fachbildung;
Fig.15 ein' Gewebe, welches unter Verwendung verschiedener Schablonen der in den Figuren 8 und 9 gezeigten Art gewebt wurde, in Draufsicht;
Fig.14 die Schablone aus Figur 8 in lösbarer Anordnung auf der Weblade oder dem Blatt in perspektivischer Darstellung.
Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Handwebstuhl 20 besitzt einen länglichen und teleskopartig ausgebildeten Rahmen 22 zur lösbaren Anordnung auf einem Grundgestell 24. Auf dem oberen Ende des Rahmens 22 sitzt eine obere Kettfaden-Haltevorrichtung 26 und am unteren Ende desselben eine untere Kettfaden-Haltevorrichtung 28.
Das Grundgestell 24 besteht vorzugsweise aus Draht mit einem im allgemeinen rechteckigen Trageteil 30 und im allgemeinen senkrecht angeordneten parallelen Teilen 32, die an ihren oberen Enden zu einer Schlaufe 34 gebogen sind. Der Rahmen 22 ist von rohrförmiger Konstruktion und der untere Abschnitt entspricht in seinem Querschnitt im wesentlichen der Form der Schlaufe 34, so daß der Rahmen 22 durch die Schlaufe 34 hindurchgesteckt ist und von einem im wesentlichen J-förmigen Haken 36 getragen wird, wie dies aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist. Der Haken 36 kann durch Schweissen oder auf eine andere geeignete Art und Weise auf dem Rahmen 22 befestigt sein in der Weise, daß das Ende 38 des Hakens innerhalb des untersten offenen Rahmenendes zu liegen kommt. Die parallelen Teile 32 bilden einen Knick 40 und sind am Übergang 42 zum Trageteil 30 winklig angeordnet, um den Handwebstuhl in einer Senkrechtlage auszubalancieren und zu stützen.
Die obere Kettfaden-Haltevorrichtung 26 besitzt ein oberes Halteelement 44 mit Haken und einem Kettenhalter 46. Das Halte-
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element 44 besteht aus einer Reihe von Drähten 48 mit darin ausgebildeten Biegungen 50. Die Drähte 48 sind gemeinsam auf einem drehbar gelagerten Querelement 52 angeordnet, wobei die Enden 54 t 56 vor und hinter diesem drehbaren Querteil 52 verlaufen. Auf diese Art und Weise läßt sich die Zahl der Kettfaden T verdoppeln, da die Fäden zweimal um Jeden Draht 48 geschlungen werden, nämlich einmal um das Ende 54 und zum anderen Mal um das Ende 56. Jeder Draht 48 bildet mit der Biegung 50 einen langen Vorsprung bis zum Ende 56, um ein Überlaufen der Kettfäden^u verhindern, während am hinteren Ende 54 der Draht 48 über das drehbar gelagerte Querelement 52 hinaus vorspringt und so einen zweiten Halt für jeden Kettfaden bildet.
Das drehbare Querelement 52 besitzt Endabschnitte, die in durch den Kettenhalter 46 gebildete Schlaufen 58 eingeführt sind und von diesen getragen werden. Vorzugsweise wird der Kettenhalter 46 aus einer durchgehenden Länge biegefesten Drahtes mit einem mittleren Halter 60 hergestellt, der in das offene obere Ende des Rahmens 22 und die Schlaufen 58 an beiden Enden eingezogen werden kann. Nach oben gerichtete Griffe 61 sind an jedem Ende des drehbaren Querelements 52 und des Kettenhalters 46 angeordnet und starr befestigt, um die Anzahl der Drähte 48 relativ zum Kettenhalter 46 und zum Rahmen 22 winklig verschieben zu können.
Die untere Kettfaden-Haltevorrichtung 28 besitzt einen Stab 62 mit einem im wesentlichen senkrecht zum Rahmen 22 verlaufenden Teil 64 und einem unter dem unteren Ende des Rahmens 22 verlaufenden Haken 66. Das Teil 64 gestattet die Kettfadenaufreihung auf dem Handwebstuhl in einem kontinuierlich ablaufenden fließenden Vorgang, wobei die unteren Enden der Kettfäden auf einen Punkt gebündelt werden und so der Aufreihvorgang vereinfacht wird. Der Haken 66 dient als Halterung für eine Haltestange 68 für die unteren Enden der Kettfäden über eine Spannvorrichtung 70. Diese Spannvorrichtung besteht aus flexiblem
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Material und besitzt eine Schlaufe 72, die über den Haken 66 geschoben werden kann, sowie Steckhülsen 74, die auf die Enden der Haltestange 68 aufgeschoben werden. Die flexible Spannvorrichtung 70 stellt automatisch nach dem Weben jeweils einer Kettreihe den richtigen Spannungszustand der Kettfaden her. Durch Lösen einer Steckhülse 74 der Spannvorrichtung "JO von der Haltestange 68 kann die letztere entfernt werden,' wobei automatisch das untere Ende des gewebten Materials abgeschlossen wird, so daß sich ein Gewebe mit drei Kanten ergibt. Der Stab 62 ist im unteren offenen Ende des Rahmens 22 durch einen Abschnitt 76 verschiebbar gehalten.
Um die Länge der die Kette bildenden Fäden sowie den Abstand zwischen der unteren Kettfaden-Haltevorrichtung 28 und der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung 26 verändern, zu können, besteht der Rahmen 22 aus zwei Teleskopteilen 78 und 80. Das Teleskopteil 78 weist eine Reihe von öffnungen 82 (Figur 2) auf, in die ein Verriegelungsstift 84 eingesteckt wird. Das Teleskopteil 80 mit einem Paar zur Aufnahme des Verriegelungsstiftes 84 ausgebildeter fluchtender öffnungen wird auf dem Teleskopteil 78 verschoben, bis sich die Öffnungen decken. Danach wird der Verriegelungsstift 84 eingesteckt,, um die Teleskopteile 78, 80 in ihrer relativen Stellung zu fixieren.
Aus den beiden im wesentlichen horizontal angeordneten Stangen 86, 88 wird eine Weblade 85 gebildet, wobei diese Stangen durch eine Reihe gebogener und mit Wiederkehr ausgebildeter Rietstäbe 90 auf Abstand gehalten werden, die an jedem Ende durch Schweissen oder sonstwie geeignete Art und Weise an den Stangen 86, 88 befestigt sind. Ein entsprechend geformter Griff 92 ist mit der oberen Stange 86 verbunden, um dem Weber eine griffsichere Betätigung der Weblade bequem zu ermöglichen. Unter nichtbetrieblichen Bedingungen ist die Normalstellung der Weblade 85 neben der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung 26, wie dies aus Figur 2 ersichtlich ist.
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Vor der Benutzung des HandwebStuhls werden die Spannvorrichtung 70 und die Haltestange 68 entfernt, um das Aufreihen der Kettfaden zu vereinfachen. Der Weber bindet ganz einfach das Ende des Kettfadens zu einer Schlaufe, wirft diese Schlaufe über das Teil 64, geht zu den Drähten 48 und schlingt den Faden um eines der Enden 56 oder 54, zurück nach unten und um das Teil und sodann zurück um das andere Ende 56 bzw. 54 usw., bis die Kettfaden in der jeweils gewünschten Zahl aufgereiht sind. Das Garn wird sodann zu einer Schlaufe geschlungen, über das Teil 64 geworfen und vom Restfaden getrennt..
Die untere Haltestange 68 wird vor dem Teil 64 eingesetzt und mit den Steckhülsen 74 verschlossen, wie dies die Figur 3 zeigt. Die Schlaufe 72 wird sodann über den Haken 66 gelegt. Die Fäden werden durch die Haltestange 63 vom Teil 64 abgehoben und es wird die Weblade 85 entlang den Kettfaden T nach unten in Richtung auf die Haltestange 68 zubewegt, wobei die Fäden über die Haltestange 68 hinweg automatisch auf den zum Weben richtigen Abstand eingestellt werden. Es gibt kein Auffädeln einer Lade wie bei herkömmlichen Webstühlen, da die Weblade als Lade wirkt und bereits dann vorgefädelt wird, wenn die Aufreihung der Kettfaden auf das Halteelement 44 erfolgt.
Durch Drehen der Griffe 61 nach links (Figur 2) werden die obere Kettfaden-Haltevorrichtung 44 und die Drähte 48 in die Stellung A bewegt, um so ein Fach 94 zu bilden, durch das ein Schützen 96 hindurchgeführt werden kann. Die Trennung der fachbildenden Kettfäden erfolgt durch Drehen der Biegungen 50 der Drähte 48, wodurch die hier aufliegenden Fäden in die Stellung A verbracht werden. Die durch die Enden 54 gehaltenen Kettfaden werden im Zuge der Drehbewegung des oberen Halteelements 44 nicht wesentlich bewegt.
Soll ein neues Fach 98 gebildet werden, so wird das obere Halteelement 44 mittels der Griffe 6l nach rechts in die Stellung B
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gedreht. Durch diese entgegengerichtete Betätigung werden die durch die Enden 54 und die durch die Biegungen 50 gehaltenen Kettfaden aus ihren im wesentlichen in der gleichen Ebene liegenden relativen Stellungen - wie durch die voll ausgezogenen Linien in Figur 2 wiedergegeben - herausbewegt, um das Fach zur Aufnahme des Schützen 96 zu bilden.
Wie aus den Figuren 4 bis 7 ersichtlich, wird der Schützen 96 aus einem ebenen Zuschnitt 100, der vorzugsweise aus Kunststoff bestehen und die in Figur 4 gezeichnete Form aufweisen soll, hergestellt. Der Zuschnitt 100 wird zu einem Z-förmigen Querschnitt (Figur 6) gefaltet. Nach dem Falten konvergieren die spitzen bzw. konischen Endabschnitte 102 und bilden so für jedes Schützenende einen verjüngten Endabschnitt, was die Hindurchführung des Schützen 96 durch ein Fach vereinfacht. Der Mittelteil 104 kann einen Garnvorrat 106 aufnehmen, wobei das innere Ende des Garns in Schlitzen I05 an jedem Ende dieses mittleren Abschnitts gehalten wird. Die Länge des Schützen 96 kannlm allgemeinen der Breite der oberen und unteren Kettfad en-Halt evorr i chtungen entsprechen. Der Weber dreht den Schützen zum Abwickeln von Garn in dem Maße, wie Schußgarn während des Webvorgangs benötigt wird.
Die Figuren 8 bis 10 betreffen eine Vorrichtung zur Änderung der Kettfadenfachkombination, wodurch der Webstuhl die Vorteile des Jacquardwebens erhält. Die Vorrichtung ist eine kammartige Schablone ΙΟ? aus Draht I08 (Figur 9), oder Folienmaterial, wie beispielsweise Kunststoff 110 (Figur 8), die auf das obere Halteelement 44 aufgefedert wird. Wahlweise kann die Schablone I07 aber auch lösbar auf der Weblade 85 befestigt sein, wie dies die Figur 14 zeigt
Die Zwischenräume 112 zwischen den Zähnen 114 gestatten, daß bestimmte Kettfäden T unabhängig von den Zähnen 114 der Schablone 107 arbeiten, und lenken bestimmte Kettfaden umin der
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Weise, daß sie entgegen der Zugrichtung des Webstuhls wirken. Wie aus Figur 11 ersichtlich, hat die Schablone 107 bei der Bildung des Fachs 116 keinen Einfluß auf die Fäden. Gemäß Figur 12 erfolgt die Bildung des Faches 118 durch Drehen des oberen- Halteelements 44. Die Bewegung des Halteelements 44 und der Schablone 107 lenkt bestimmte der um die Enden 54 der Drahthaken 48 verlaufenden Faden T ab und führt so zu einer anderen Fachkombination.
Die spezielle Form der Schablone 107 kann je nach dem gewünschten Muster oder Dessin unterschiedlich sein, wodurch unbeschränkte Kombinationen von Kettfadenanordnungen, wie beispielsweise 1 oben, 2 untenj 3 oben, 1 unten; 2 oben, 3 unten usw. möglich sind. Die Schablone könnte auch aus zwei Rücken an Rücken gegeneinandergelegten Platten bestehen, so daß ganz einfach ein Verschieben der einen Platte relativ zur anderen zu völlig unterschiedlichen Fachkombinationen führt.
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Claims (17)

Ansprüche:
1. Handwebstuhl zum Herstellen von Geweben, gekennzeichnet durch einen Rahmen (22), eine auf diesem Rahmen (22) gelagerte obere Kettfaden-Haltevorrichtung (26) mit einem darauf befindlichen Halteelement (42I-), eine untere Kettfaden-Hai te vorrichtung (28), die auf dem Rahmen (22) im Abstand von der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) befestigt ist, eine relativ zu der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) bewegliche Weblade (85), Vorrichtungen zum Verdrehen der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) mit dem Ziel der Ausbildung bestimmter Fächer nach erfolgter Betätigung, durch welche ein Schützen (96) hindurchgeführt werden kamuzur Herstellung eines Gewebes, wobei die untere Kettfaden-Haltevorrichtung (28) Mittel zur automatischen Regulierung der dem Kettfaden im Zuge eines Webvorgangs beaufschlagten Spannung enthält.
2. Handwebstuhl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (22) ein Grundgestell (24) umfaßt, um den Handwebstuhl in seiner Senkrechtlage zu halten.
3. Handwebstuhl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (22) Teleskopteile und Mittel zur relativen Verstellung dieser Teleskopteile zur Veränderung des Abstands zwischen der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) und der unteren Kettfaden-Haltevorrichtung (28) umfaßt.
4. Handwebstuhl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (44) der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) eine Anzahl von im Abstand zueinander angeordneten Drähten (48) umfaßt, die fest auf einem drehbaren Querelement (54) angebracht sind, wobei über Jedes Ende dieser Drähte (48) Kettfaden schlaufenartig geworfen sind.
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5. Handwebstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Draht (48) eine Biegung (50) an einem Ende aufweist und daß ein zweiter Endabschnitt sich über dieses drehbare Querelement (52) erstreckt, so daß die Endabschnitte vor und hinter dem Querelement angeordnet sind.
6. Handwebstuhl nach Anspruch 1·, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kettfaden-Haltevorrichtung (28) ein Teil zum vereinfachten Ziehen von Kettfaden und eine Lagerung für die Vorrichtungen zur automatischen Regulierung der dem Kettfaden beaufschlagten Spannung umfaßt.
7. Handwebstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kettfaden-Haltevorrichtung (28) desweiteren eine Haltestange (68) mit herumgewickelten bzw. schlaufenartig herumgelegten Kettfaden umfaßt.
8. Handwebstuhl nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur automatischen Regulierung der den Kettfaden beaufschlagten Spannung eine flexible und federnde Einrichtung mit daran befindlichen Steckhülsen (74) zur Aufnahme der Enden der Haltestange (68) umfassen, wobei diese federnde Einrichtung die Bewegung der Haltestange (68) relativ zur oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) beim Weben ermöglicht.
9. Handwebstuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckhülsen (74) ein Entfernen der Haltestange (68) vom Kettfaden ermöglichen, damit der Kettfaden von der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) abgenommen werden kann.
10. Handwebstuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schablonen (107), die zur Änderung der Kettfadenfachkombination abnehmbar (lösbar) auf der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) angebracht werden können.
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11. Handwebstuhl gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schützen (96) zum Hindurchführen durch die Fächer zwecks Herstellung eines Gewebes, wobei dieser Schützen.einteilig hergestellt ist und einen Garn aufnehmenden Mittelabschnitt (1O4) von im wesentlichen Z-förmigem Querschnitt soivie konische Endabschnitte aufweist.
12« Handwebstuhl gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Endabschnitte konvergierend ausgebildet sind, um die Hindurchführung des Schützen (96) durch die Fächer zu vereinfachen, und daß an-Jedem Ende des Mittelteils Vorkehrungen zur Befestigung des Garns am Schützen getroffen sind.
13. Handwebstuhl zur Herstellung von Geweben, gekennzeichnet durch einen Rahmen (22), eine auf diesem Rahmen (22) gelagerte obere Kettfaden-Haltevorrichtung (26) mit einem darauf befindlichen Halteelement (44), eine untere Kettfaden-Haltevorrichtung (28), die auf dem Rahmen (22) im Abstand von der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) befestigt ist, eine relativ zur oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) bewegliche Weblade (85), Vorrichtung zum Verdrehen der oberen Kettfaden-Haltevorrichtung (26) mit dem Ziel der Ausbildung bestimmter Fächer nach erfolgter Betätigung, durch welche ein Schützen (96) hindurchgeführt werden kann zur Herstellung eines Gewebes, wobei das Halteelement (44) eine Reihe von im Abstand angeordneten und fest an einem Querelement (54) drehbaren angebrachten Drähten (48) umfaßt, deren jeder an einem Ende eine Biegung (50) sowie ein weiteres Ende umfaßt, das sich über das drehbare Querelement (54) erstreckt, so daß die Endabschnitte vor und hinter dem Querelement (54) angeordnet sind.
14. Handwebstuhl nach Anspruch Ij5, dadurch gekennzeichnet, daß Kettfaden schlaufenartig über jeden Endabschnitt der Drähte (48) geworfen werden, um eine Kette zu bilden.
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15· Handwebstuhl nach Anspruch Γ3, gekennzeichnet durch Schablonen (107), die auf dem Halteelement (44) lösbar befestigt werden können, um eine Änderung der Kettfadenfachkombination zu ermöglichen.
16. Schützen zur Garnbevorratung bei Einsatz in Verbindung mit einem Handwebstuhl, gemäß den Ansprüchen 1 bis 15, gekennzeichnet durch einen länglichen Mittelabschnitt (104) von Z-förmigem Querschnitt zur Aufnahme eines Garnvorrats und durch konische Endabschnitte an jedem Ende des Mittelteils, woböi jedes Ende aus konischen und konvergierenden Teilen besteht.
17. Schützen nach Anspruch l6, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche Mittelabschnitt (104) unmittelbar neben den konischen Endabschnitten mit jeweils einem Schlitz zur Aufnahme von Garn versehen ist und daß der Mittelabschnitt und die konischen konvergierenden Teile aus einem Stück ausgebildet sind.
DE2225907A 1971-06-02 1972-05-27 Handwebstuhl Pending DE2225907A1 (de)

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