DE3740C - Sparherd - Google Patents
SparherdInfo
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- DE3740C DE3740C DENDAT3740D DE3740DA DE3740C DE 3740 C DE3740 C DE 3740C DE NDAT3740 D DENDAT3740 D DE NDAT3740D DE 3740D A DE3740D A DE 3740DA DE 3740 C DE3740 C DE 3740C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stove
- grate
- economy
- fuel
- fire
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B5/00—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
- F24B5/06—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges
- F24B5/08—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges around the baking oven
- F24B5/087—Regulable circulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
1878.
Klasse
RUPPEL, CRAMER & CO. in DORTMUND, Johannes - Hütte.
Sparherd.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1878 ab.
Die Feuerthür d liegt nicht, wie bei den gewöhnlichen
Herden, seitwärts, sondern vorn an der Kopfplatte in möglichster Höhe. Es wird hierdurch eine viel leichtere Bedienung des
Rostes ermöglicht und das Herausfallen von glühendem Brennmaterial oder Asche verhindert,
was letzteres ein sehr unangenehmer Uebelstand der Herde älterer Bauart ist, indem bei solchen
Rost und "Unterkante der Feuerthür in ziemlich gleicher Höhe liegen.
Der Fülltrichter g des Feuertopfes hält eine gröfsere Menge des Brennmaterials; dieses
rutscht allmälig, nach Maafsgabe der stattfindenden Verbrennung, ohne weiteres Zuthun auf
den Rost, und man erspart somit die Arbeit des öfteren" Aufgebens.
Der Rost r hängt unter dem Feuertopf mit Spielraum in zwei Scharnieren und kann mittelst
der Krücke c gekippt sowie hin und her gerüttelt werden; beim Kippen des Rostes fällt
das Brennmaterial in den Aschenkasten h und erlischt dort sofort, beim Rütteln geht die
Asche leicht durch die Rostspalten und man erspart die Arbeit des Schürens mit einem besonderen Schüreisen. Die Zwischenräume des
Rostes sind klein und seine Stäbe dem entsprechend dünn, so dafs man geringwerthiges,
feinkörniges Brennmaterial verwenden kann. Der Zutritt der Luft unter den Rost erfolgt
durch zwei seitliche Ventilationsrosetten i und k und einen in der Kopfplatte des Herdes befindlichen
Ventilationsschieber /; alle drei Oeffnungen sind verstellbar, so dafs hierdurch eine
Regulirung des Feuers vorgenommen werden kann. Dieselben sind auch so hoch angebracht,
dafs durch die einströmende Luft die Seitenwände des Feuertopfes gekühlt und somit vor
dem schnellen Verbrennen geschützt werden.
Die Anordnung der Züge im Herde ist nun folgende: Soll nur auf der oberen Herdplatte m
gekocht werden, so befinden sich die in den Zügen angeordneten beiden Klappen η und o,
welche durch eine sie verbindende Zugstange p immer zugleich mittelst der Krücke b gestellt
werden können, in der gezeichneten Lage.
Die Heizgase müssen nun unter der Platte m her, zwischen dieser und der Decke des Bratofens
hindurch, in Richtung der schwarzen Pfeile nach dem Abzugsrohr A1 entweichen.
Soll aber gebraten bezw. gebacken werden, so stellt man die Klappen η und ο um, wobei
sie die in punktirten Linien gezeichnete Lage einnehmen; die Heizgase fallen jetzt in Richtung
der punktirten Pfeile gleich hinter dem Feuertopf zwischen Blechwand ί und der Seitenwand
des Bratofens nach unten, bestreichen den Boden und die andere Seitenwand des Bratofens, um wieder in das Abzugsrohr Ti1 zu
entweichen. Auf diese Weise erhält der zu bratende bezw. zu backende Gegenstand von
allen vier Seiten eine gleichmäfsige Hitze und kann, bei auch nur geringer Aufmerksamkeit,
nie ein Anbrennen vorkommen. Es ist bei Führung der Heizgase in dieser Art und Weise
vermieden, dafs selbige nochmals mit heifsen Wandungen des Feuertopfes in Berührung kommen
und dadurch der »gute Zug« des Herdes beeinträchtigt wird, ein Fehler, der bei fast
allen älteren Herden sich vorfindet.
Das Reinigen des oberen horizontalen und der beiden verticalen Züge geschieht von oben
nach Abnahme der Einlagen der Herdplatte; der untere horizontale Zug wird gereinigt, nachdem
der Aschenkasten herausgenommen und die Einsatzthür / entfernt ist.
Aus dieser ganzen Anordnung des Rostes und der Züge, sowie aus der richtigen Dimensionirung
des Querschnittes der letzteren e.rgiebt sich, dafs man mit ganz geringwerthigem Brennmaterial
als: Schlammkohle, Koksasche oder Torfklein noch eine sehr lebhafte Verbrennung erzielen kann. Es resultirt hieraus eine grofse
Ersparnifs an Brennmaterial.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Gesammtanordnung des Herdes und namentlich der Mechanismus zum Bewegen der Klappen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3740C true DE3740C (de) |
Family
ID=282664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3740D Active DE3740C (de) | Sparherd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3740C (de) |
-
0
- DE DENDAT3740D patent/DE3740C/de active Active
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