DE3735C - Sicherheits- Signal -Apparat für Eisenbahnen und Bergwerke - Google Patents

Sicherheits- Signal -Apparat für Eisenbahnen und Bergwerke

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DE3735C
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DENDAT3735D
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Original Assignee
A. HABERSTOLZ, Fabrikant, in Berlin
Publication of DE3735C publication Critical patent/DE3735C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
    • B61L15/0018Communication with or on the vehicle or train
    • B61L15/0036Conductor-based, e.g. using CAN-Bus, train-line or optical fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

1878.
ADOLPH HABERSTOLZ in BERLIN. Sicherheits-Signal-Apparat für Eisenbahnen und Bergwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Apparate vermitteln eine "Verbindung zwischen Passagieren und Zugführern eines Eisenbahnzuges. Da es sich nur darum handelt, mittelst Luftdruckes zuverlässig ein Läutewerk auszulösen, so ist dieses selbst, das in jeder bekannten Construction hergestellt werden kann, weggelassen, und es sind nur hervorgehoben:
1. die Rohrkupplung,
2. die Compressionsapparate.
i. Die Rohrkupplung.
Dieselbe besteht aus Gummischläuchen a mit Gewebeeinlage, welche mit metallenen Verschraubungen B versehen sind. Aus der Detailzeichnung, Fig. i, ist ersichtlich, dafs sich über einen aus zwei Theilen b und c zusammengesetzten Innenkörper, von denen c ein äufseres Gewinde trägt, die Mutter d vorwärts schrauben läfst, bis das Anstofsen eines kleinen Innenflantsches e dies verhindert. Im Innern des aus b und c bestehenden Körpers befindet sich das Ventil f, welches durch eine Spiralfeder stets verschlossen ist, so lange ein anderer Einflufs den Verschlufs nicht aufhebt. In Fig. 2 sind zwei dergleichen Apparate gegen einander gekehrt und verbunden gezeigt. Die Construction der Apparate gestattet jeden derselben entweder als Schraube oder als Mutter zu gebrauchen, je nachdem die Mutter d vorwärts oder zurück geschraubt wird, ehe die Verbindung erfolgt. Diese Eigenschaft der Kupplung ist für den Eisenbahnbetrieb nothwendig und ein wesentliches Merkmal derselben neben der zweiten wichtigen Eigenschaft, das Rohr stets so lange durch das Ventil / geschlossen zu halten, bis es durch Kuppeln mit dem Rohre des benachbarten Wagens verbunden ist, wodurch die Ventile mit ihren Spitzen auf einander stofsend sich zurück schieben, und die Röhren gegenseitig in Communication bringen. Beim Zusammenschrauben stofsen dann endlich die Endflächen der Körper b und c zusammen, die entweder dicht auf einander geschliffen, oder mit eingelegten Gummiringen versehen sind, um luftdichten Abschlufs zu bewirken. Sobald das Entkuppeln erfolgt, schliefst sich jedes Rohrende wieder selbstthätig.
In Fig. 3 ist die Verbindung zweier Wagen W und W1 in dieser Weise dargestellt; die Kupplung hängt in der Mitte. Wird entkuppelt, so hängt man den Schlauch an einem über die Kupplung passenden gegabelten Haken an der Stirnwand des Wagens auf.
Eine Modification dieser Art der Kupplung, die unabweislich an beiden Seiten des Wagens in gleicher Form sich befinden müfste, stellt Fig. 4 dar. Aehnlich wie jeder Wagen, diagonal sich einander gegenüberstehend, ein Paar gewölbte und ein Paar flache Buffer besitzt, würde jeder Wagen an jeder Stirnwand einen festgeschraubten Rohrkupplungstheil g und einen festgeschraubten Ansatz mit Schlauch besitzen, der an seinem Ende eine Kupplungshälfte, wie oben beschrieben, trägt. Sind an jeder Stirnwand diese Apparate in gleichem Sinne gleich und gleich sich diagonal gegenüberstehend angebracht, so kann der Wagen gedreht werden wie er will, es wird auf jeder Längenseite desselben eine sichere, leicht zu handhabende Verbindung vorhanden sein. Diese Verbindungen mögen nach Bedürfnifs etwa in Manneshöhe angebracht werden.
Im Innern des Wagens läuft in der Mitte desselben in der Längenrichtung unter der Decke entlang ein enges Metallrohr, das sich an den Enden so verzweigt, dafs es ein T im Grundrifs darstellt. Die gedachten Abzweigungen führen zu den Kupplungen.
2. Der Compressionsapparat.
Jedes Coupe" erhält einen Luft-Compressionsapparat zum Zweck der Zeichengebung an entfernter Stelle des Zuges. Derselbe ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. In einem Kästchen K ist ein Cylinder h eingeschlossen, in welchem ein Gummiballon i sich befindet; die in demselben enthaltene Luft wird durch Herabziehen des Knopfes k so lange comprimirt, bis der Hahn / sich geöffnet hat und dieselbe durch das Rohr w entläfst, welches mit der Hauptrohrleitung in Verbindung steht. Hierdurch entsteht ein Luftstofs, in der Rohrleitung, welcher geeignet ist, die Schaltvorrichtung eines Läutewerkes auszulösen, wodurch der Zugführer und der Maschinist vernehmliche Zeichen erhalten. Läfst man den Knopf k los, so wirkt die Spiralfeder η auf den Hebel 0, wodurch sich der Hebel / wieder schliefst. Gleichzeitig dehnt sich der Ballon i wieder aus und saugt sich durch einen '
' Kreuzschnitt, der sich unter der Kolbenplatte ρ in ihm befindet, und mit letzterer ein Saugeventil bildet, wieder voll Luft. Durch das selbstthätige OefFnen und Schliefsen des Hahnes / beim Signalgeben ist zugleich das Mittel gegeben, dafs der Luftstrom stets nur durch die "Hauptleitung sich ergiefst, weil alle Nebenausgänge nach den Ballons der übrigen Compressionsapparate ihm verschlossen sind.
Es leuchtet ein, dafs dieser Apparat ebenfalls zur Zeichengebung bei Bergwerken, wenn auch in anderer Anordnung, wird vielfach Verwendung finden können.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Die Construction einer Schlauchkupplung, welche die Eigenschaft hat, dafs jede Hälfte derselben entweder als Schraube oder als Mutter dienen kann.
  2. 2. Die Construction einer Schlauchkupplung, welche die Enden der nicht verbundenen Röhren durch Ventile verschlossen erhält, und der durchströmenden Luft den Weg frei giebt, wenn die Verbindung durch Zusammenschrauben erfolgt ist.
  3. 3. Die Construction eines Luft-Compressionsapparates für pneumatische Signalapparate, bei welchem erst während der Compression der Hahn zur Luftleitung sich öffnet, um einen Luftstofs zu erzeugen, mit selbstthätigem Wiederverschlufs nach der Zeichengebung.
    Alles wie durch Zeichnung und Beschreibung näher erläutert. \
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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