DE536202C - Signaleinrichtung, insbesondere fuer Grubenbahnen - Google Patents

Signaleinrichtung, insbesondere fuer Grubenbahnen

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DE536202C
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piston
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rail
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/286Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated using conductor circuits controlled by the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft durch Druckluft betätigte Signaleinrichtungen, bei denen ein Schienenventil durch eine Leitung mit einer Signalauslösevorrichtung verbunden ist. Sie will bei solchen Signaleinrichtungen an Stellen, an denen mehrere Abzweige von der Hauptstrecke ausgehen, die Verwendung einer gemeinsamen Leitung und eines gemeinsamen Signals ermöglichen; dadurch wird die Anlage vereinfacht.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schienenventile verschiedener Zweigstrecken über eine gemeinsame Leitung, vor der Rückschlagventile liegen, mit einer gemeinsamen Signalauslösevorrichtung verbunden sind.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Anlage dargestellt, bei der mit dem Schienenkontakt ein Auspuffventil ver-
bunden ist, durch dessen Öffnung die Signalsteuervorrichtung ausgelöst wird, und zwar zeigt Abb. 1 ein Gleis mit Abzweigungen und Signaleinrichtungen in schematischer Darstellung, Abb. 2 den Querschnitt eines Ganges mit der Signaleinrichtung, Abb. 3 einen Schnitt durch eine Signalsteuerung und Abb. 4 ein Schienenventil.
Das Hauptgleis ist in Abb. 1 mit a, die Abzweigungen mit a1, az und a3 bezeichnet. In gewisser Entfernung von der Abzweigstelle ist in jedes dieser Gleise ein Schienenventil b, δ1, δ2, bs eingebaut. In der Nähe der Schienenventile ist über dem Gleis am Hangenden je din Signal c, c1, c2, cs angeordnet. Das Signal (Abb. 3) besteht zweckmäßig aus einer Platte d, in die einige Rückstrahler dx eingesetzt sind. Die Platte d sitzt an einer Kolbenstange e1, deren Kolben e durch eine Feder f in seiner Ruhestellung gehalten wird, in der die Platte d hinter einer Deckplatte g verschwindet. Der Raum hinter dem Kolben e steht durch eine Leitung W-mit dem kleineren Zylinder i eines Differentialkolbens k, m in Verbindung; der Raum hinter dem größeren Teil m des Kolbens ist durch eine Leitung η mit dem Schienenventil b verbunden. Die Druckluftleitung 0 mündet in einen Kanal h3, der durch eine Bohrung h2 mit dem Zylinderteil i und durch eine zweite Bohrung Ä·4 mit dem größeren Zylinderteil i1 verbunden ist. Die Bohrung A·4 kann durch erne Schraube f gedrosselt werden. Der Raum zwischen den Kolbenteilen k und m steht durch eine Bohrung q mit der Außenluft in Verbindung; sie dient als Auspuff.
Das Schienenventil b besteht im wesentlichen aus einem Zylindergehäuse, in dem ein Kolben geführt ist, der für gewöhnlich durch eine Feder δ4 in seiner oberen Endstellung gehalten wird. In dieser Stellung deckt der Kolben die Auspuff Öffnung δ5 der Leitung η ab.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende : In Abb. 3 ist ein Doppelsignal, und zwar das linke Signal in der Ruhestellung und das rechte in der Arbeitsstellung, dargestellt. Wenn das Schienenventil δ geschlossen ist, steht das Druckmittel in der gleichen Weise auf den ungleich großen Flächen des Kolbens k, m, so daß der Druck auf die größere Kolbenfläche m zur
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Geltung kommt; der Kolben nimmt daher seine in der linken Hälfte der Abb. 3 dargestellte Stellung ein, in der der kleinere Kolben k die Bohrung h1 von der Druckluftleitung 0 trennt. Diese Bohrung h1 steht daher mit dem Auspuff q in Verbindung. Die Feder h hat den Kolben & zurückgedrückt, und die Platte d ist durch die Platte g verdeckt.
Wenn dagegen das Schienenventil δ durch einen darüber hinwegrollenden Wagen geöffnet wird, sinkt sofort der Druck hinter dem größeren Kolben m, so daß der auf den kleineren Kolben k wirkende Druck des Druckmittels zur Geltung kommt; der Kolben k, m wird daher in seine in der rechten Hälfte der Abb. 3 dargestellte Stellung gedrückt. Der Raum hinter dem Kolben e steht nun über die Bohrungen h1 und hz mit der Druckluftleitung 0 in Verbindung. Der Kolbens wird daher unter Zusammendrückung der Feder f vorgeschoben, so daß das Signal d sichtbar wird.
Die Zeitdauer, nach der der Kolben k, m wieder in seine Anfangsstellung zurückkehren, die Signalplatte d also wieder verschwinden soll, läßt sich dabei mit Hilfe der Schraube φ regeln. Da sämtliche Wagenräder eines Zuges über das Ventil δ hinwegrollen, wird der Leitung η jedesmal Luft entzogen, und das Signal d bleibt so lange sichtbar, bis der ganze Zug das Ventil δ passiert hat. Die Leitungen η sind in Abb. 1 so gelegt, daß beim Befahren eines Schienenventils δ an den anderen Zweigstrecken das Signal d ausgelöst wird.
Erfindungsgemäß ist nun an den Stellen, an denen ein einziges Signal zum Anzeigen der von verschiedenen Seiten herannahenden Züge genügt, dieses durch eine gemeinsame Leitung mit den an den anderen Strecken liegenden Schienenventilen verbunden, deren Abzweige η zu den einzelnen Schienenventilen führen und mit je einem Rückschlagventil ausgerüstet sind. In Abb. ι ist die an der Hauptstrecke liegende Signalvorrichtung c in dieser Weise ausgebildet.
Wird dabei das Ventil δ3 niedergedrückt, so öffnet sich das in der von diesem Ventil zum Signal c führenden Zweigleitung befindliche Rückschlagventil s, während das andere geschlossen bleibt. Durch die der größeren Kolbenseite m dabei entzogene Luft verschiebt sich in der oben beschriebenen Weise der Kolben k, m, so daß das Signal d sichtbar wird. Wird dagegen das Ventil δ1 niedergedrückt, so öffnet sich das in der von diesem Ventil zum Signal c führenden Zweigleitung befindliche Rückschlagventil s, während das andere geschlossen bleibt, und das Signal c wird in der gleichen Weise ausgelöst.
Als Signale können natürlich auch elektrische Lampen Verwendung finden. Auch kann man das Schienenventil unmittelbar in die Druckluftleitung einbauen, so daß das Steuerorgan k, m entbehrlich wird; dafür ist dann aber eine besondere Auspuffleitung zum Ventil b nötig. Das Signal wird dann durch die durch das geöffnete Schienenventil zur Signalsteuerung strörnende Druckluft sichtbar gemacht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Durch Druckluft betätigte Bahnsignaleinrichtung für feindliche Zugfahrten und für mehrere in beiden Richtungen befahrene, von einer Hauptstrecke abzweigende Gleise, an denen Schienenventile liegen, die über Leitungen mit den einzelnen Signalauslösevorrichtungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenventile (δ1, δ3) der Zweigstrecken (a1, a3) über je ein Rückschlagventil (s) an eine gemeinsame Leitung geführt sind, in der die Signalauslösevorrichtung (c) der Hauptstrecke liegt.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEST46253D 1929-08-09 1929-08-09 Signaleinrichtung, insbesondere fuer Grubenbahnen Expired DE536202C (de)

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DEST46253D DE536202C (de) 1929-08-09 1929-08-09 Signaleinrichtung, insbesondere fuer Grubenbahnen

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DE536202C true DE536202C (de) 1931-10-21

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DE (1) DE536202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116264B (de) * 1955-01-25 1961-11-02 Fritz Gruender Maschinenfabrik Weichenstellanlage, insbesondere fuer Grubenbahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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