DE47420C - Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen

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Publication number
DE47420C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
ventilation device
railroad cars
car
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47420D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. ANDERSON in Oban, Schottland
Publication of DE47420C publication Critical patent/DE47420C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
JOHN ANDERSON in OBAN (Schottland] Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1888 ab.
An der Aufsenseite des oberen Theiles der Wagenthür A, Fig. 1 bis 4, werden zwei Mäntel aus Blech angebracht, welche Luftkanäle B C bilden; dieselben erhalten nach vorn weiter werdende Mündungen, und die inneren Enden sind nach dem Wagen zu gerichtet. Die Mündungen oder äufseren Enden der beiden Luftkanäle B C liegen nach entgegengesetzten Richtungen, so dafs, wenn der Wagen in Bewegung ist, die Luft in den einen Kanal eintritt und durch den anderen auszutreten sucht. Ein dritter Kanal D wird mit den beiden Luftkanälen B C verbunden und besteht aus einem Rohr, das horizontal von einem Mundstück nach dem anderen, und zwar in gerader oder nahezu gerader Richtung verläuft; auch die Enden dieses Rohres sind tichterförmig ausgebildet und werden von den Kanälen B C ganz umgeben. Wenn der Wagen in Bewegung ist, so geht die Luft durch dieses Rohr D und wirkt am Ende wie ein Ejector, der den beschleunigten Austritt der Luft aus dem Wagen durch das zur Zeit hintere Rohr B oder C veranlafst. An den inneren Enden E F der Luftkanäle B C sind zwei einfache Schieber G vorgesehen, die zum Verschliefsen oder regulirbaren Oeffnen der Luftkanäle dienen.
Die in Fig. 5, 6 und 7 dargestellte Construction ist der vorbeschriebenen sehr ähnlich. Das Rohr D erhält durchweg denselben Querschnitt und wird nur an den Enden etwas ausgeweitet; die inneren Theile der Luftwege B C sind durch eine verticale Scheidewand H getheilt, die zur besseren Führung der Luft dienen soll. Ein äufserer Mantel / liegt über den äufseren Theilen der Luftkanäle, und auf der inneren Seite der ThUr ist ein einziger Schieber G vorgesehen, durch welchen die inneren Enden E F der Luftwege gleichzeitig geschlossen bezw. geöffnet werden können.
Bei den in Fig. 8 bis 11 dargestellten Modifikationen wird das Rohr D durch einen gröfseren Mantel K gebildet, innerhalb welches die äufserer. Theile der Luftkanäle B C liegen. Das Rohr K hat eine derartige Gröfse, dafs es die Rohre B C ganz und gar oder zum gröfsten Theil einschliefst; der durch das Rohr K aufgenommene Luftstrom tritt an dem hinteren Ende aus und veranlafst ein Ansaugen der Luft aus dem Wagenraum durch das zur Zeit hinten liegende Rohr B oder C.
Die inneren Theile E F können nach oben schräg verlaufen, wie aus Fig. 4 und 7 ersichtlich, oder sie können horizontal durch die Thür geführt werden, wie in Fig. 10 und 11 dargestellt, während der eintretenden Luft durch schräge Brettchen L etc. eine nach oben gehende Richtung ertheilt wird. Eine direct nach oben gehende Richtung erhält der Luftstrom durch einen inneren Kasten M, welcher oben mit Schieber G versehen ist (Fig. 11).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ventilationsvorrichtung für Eisenbahnwagen, bestehend aus den trichterartig erweiterten, mit dem Wageninnern communicirenden und
    aufsen nach entgegengesetzten Richtungen gekehrten Luftkanälen B C in Verbindung mit dem entweder innerhalb dieser Kanäle liegenden (Fig. ι bis 7) oder dieselben einschliefsenden (Fig. 8 bis 11) Rohre D bezw. K, das von dem Ende des einen Kanales B nach dem des anderen C reicht und den Zweck hat, den in Richtung der Fahrt aufgenommenen starken Luftstrom nach Art eines Ejectors zur Absaugung der Luft aus dem Wageninnern durch den der Fahrtrichtung abgewandten Kanal C bezw. B nutzbar zu machen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47420D Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE47420C (de)

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