DE373371C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen selbsttaetig ueber Gruppen- und Leitungswaehler erfolgt, an denen eine Mehrzahl gleichartiger Leitungen angeschlossen sind - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen selbsttaetig ueber Gruppen- und Leitungswaehler erfolgt, an denen eine Mehrzahl gleichartiger Leitungen angeschlossen sind

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DE373371C
DE373371C DEB94898D DEB0094898D DE373371C DE 373371 C DE373371 C DE 373371C DE B94898 D DEB94898 D DE B94898D DE B0094898 D DEB0094898 D DE B0094898D DE 373371 C DE373371 C DE 373371C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen selbsttätig über Gruppen- und Leitungswähler erfolgt, an denen eine Mehrzahl gleichartiger Leitungen angeschlossen sind. Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit maschinell angetriebenen Wählern und, ist insbesondere für ein großes Amt bestimmt, hei welchem die Verbindungen über eine verhältnismäßig große Anzahl von Wählern hergestellt werden.
  • Das wesentlichste :Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß für Anordnungen, bei denen an die Wähler aus einer Mehrzahl gleichartiger Leitungen bestehende Gruppen angeschlossen sind, aus welchen eine jeweilig freie Leitung selbsttätig ausgesucht wird, eine Einrichtung vorgesehen ist, welche beim Besetztsein sämtlicher Leitungen einer solchen Gruppe die Auswahlbewegung des Wählers in dieser Gruppe so lange zurückhält, bis darin eine der Leitungen wieder frei wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung, welches auf das Vorgesagte Bezug hat, besteht darin, daß der Wähler nach Eintritt seiner Auswahlbewegung infolge Freiseins einer Leitung der Gruppe an der Fortsetzung der Bewegung verhindert wird, sobald diese Leitung vor Erreichen durch den Wähler von anderer Seite besetzt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der nachstehenden eingehenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen zu ersehen, in welchen die aneinanderzureihenden Abb. i und :2 eine vollständige Verbindung zwischen einer anrufenden Teilnehinerstation und einer Privatnebenstellenanlage mit mehreren Amtsleitungen darstellen.
  • ,Abb. :1 zeigt eine anrufende Teilnehmer-Station und einen Gruppenwähler, welcher die Merkmale der vorliegenden Erfindung enthält. Abb. a zeigt einen ebenfalls die Merkmale der Erfindung enthaltenden Leitungswähler, an welchen an eine Reihe hzw. Gruppe aufeinanderfolgender Kontakte eine Mehrzahl zur gleichen Privatnel;enstellenanlage führende Leitungen angeschlossen sind. Für letztere Anlage ist in der Abb. z für eine der Leitungen auch die an diese angeschlossene Station B dargestellt.
  • Die anrufende Station .1 (Abb. i ) wird beim; Abnehmen ihres Höhrers vom Hakenumschalter über einen Anrufsucher, von welchem nur die Kontakte t und t1 sowie die Schaltarme b und b1 dargestellt sind, über ihre Leitungen c und cl selbsttätig mit einem freien ersten Gruppenwähler, von welchen nur die Schaltarme b= und b$ sowie,dieKontakte t= und t3 dargestellt sind, verbunden, über welche dann der Teilnehmer A in an sich bekannter Weise über eine Verbindungsleitung c2 und c3 einen zweiten Gruppenwähler, von welchem ebenfalls nur die Schaltarme b4 und b', sowie die Kontakte t4 und t - dargestellt sind, und dann über diesen den in der Abb. i dargestellten dritten Gruppenwähler erreicht. An letzteren wird nunmehr über die Leitungsschleife und die Arme i und 2 des in Stellung i befindlichen Steuerschalters des dritten Gruppenwählers das Leitungsrelais ioi in folgendem Stromkreis erregt: von Erde über Batterie, linke Wicklung des Relais ioi, Arin i des Steuerschalters, Kontakt t', Schaltarm b4, Leitung c2, Kontakt C, Schaltann b2, Schaltarm b, Kontakt t, Impulskontakt am Nummernschalter i oo der Station A zur Sprecheinrichtung an dieser und über -diese,dann über die Leitung c, den Kontakt t1, Schaltarm b1, Schaltarm b3, Kontakt t', Leitung c3, Schaltarm bl, Kontakt t', Arm 2 des Steuerschalters und rechte Wicklung des Relais ioi zur Erde. Das in diesem Stromkreis ansprechende Relais ioi schaltet dann an seinen Arbeitskontakt das Verzögerungsrelais io2 ein; letzteres bereitet nunmehr durch Schließen seines auf der Zeichnung links liegenden Arbeitskontaktes den Stromkreis für den Hubmagneten 113 vor, welcher durch die darauf vom Teilnehmer A mit Hilfe seines Nummernschalters Zoo abgegebene Nummernstrornstoßreihe durch die bei jedem Stromstoß reintretende vorübergehende Aberregung des Relais ioi und dementsprechende Schließung seines Ruhekontaktes betätigt wird und dabei die Schaltarme 104, 105 und io6 -des Gruppenwählers bis auf die der dritten Ziffer der verlangten Nummer entsprechenden Kontaktreihe einstellt. Zugleich mit dem Hubmagneten 113 erhält bei den Aberregungen des Relais ioi auch das Verzögerungsrelais 114 Stromstöße und hält seinen Anker bis nach Beendigung der Stromstoßreihe angezogen, wodurch der Steuerschaltermagnet i 15 über seine linke Wicklung eingeschaltet wird. Wenn dann nach Beendigung der Nummernstromstoßreihe das Relais ioi wieder dauernd erregt gehalten und dadurch nach einiger Zeit der Anker des Relais 114 zum Abfall gebracht wird, wird der Steuerschaltermagnet aherregt und bewegt dabei die sämtlichen Schaltarme des Steuerschalters aus der ersten in ihre zweite Schaltstellung. Das Relais io2 schaltet leim Ansprechen auch das Relais i2o ein, welches, infolge,des erst nach Gesprächsschluß der Verbindung eintretenden Ankerabfalls, für ,die Dauer der .Verbindung erregt bleibt und dabei den Stromkreis des Auslösemagneten i o7 geöffnet hält.
  • Während der ersten Einstellbewegung des Gruppenwählers wird zugleich mit dessen Schaltarmen auch eine Schaltbürste io8 tewegt, welche an einer Schaltwelle iog tefestigt ist und durch die Tätigkeit des Hubtnagneten 113 in die Bahn der Kontakte 123 gebracht wird. Wenn nun die sämtlichen Leitungen der Reihe bzw. Gruppe, auf welche der Gruppenwähler eingestellt wurde, besetzt sind, so ist an dem Kontakt 123 üter eine Kette von Kontakten der Relais ca; cal, a2 . . ., von denen je eines je einer Leitung der Gruppe zuggeordnet ist, Erde angeschaltet, und wenn dann die Bürste io8 hier in später noch beschriebener Weise bei ihrer Drehung den Kontakt I23 erreicht, so spricht über den Arm 5 des in Stellung 2 befindlichen Steuerschalters das Relais 117 an. Dieses. Relais .schaltet dabei, eine Besetztsignaleinrichtung i 18 über :die Leitung i l g und den Arm a des Steuerschalters an die b-Ader der Sprechleitung an, wodurch mit Hilfe der Wicklungen des Relais ioi auf induktivem .Wege an den, Teilnehmer ein Besetztsummersignal gegeben wind. Dieses Zeichen gibt dem Teilnehmer zu erkennen, daß es nicht zweckmäßig ist, im gegenwärtigen Augenblick .eine weitere @Nummernstromstoßreihe abzugeben und durch eine solche die Verbindung weiterzuführen. Er hat damit vielmehr zu warten, bis. das Bes-etztsignal wieder verschwindet.
  • Wenn dann in der Gruppe von Leitungen, auf welche der Gruppenwähler eingestellt war, eine Leitung, z. B. die an :die Kontakte iio, i i i und i 12 angeschlossene Leitung, frei wird, so wird an den über diese erreichten Leitungswähler von der Prüfader 121 das Besetztpotential Erde abgeschaltet und dadurch das Relais a zum Abfall gebracht. Dieses schaltet dann den Stromkreis des Relais 117 aus, welches seinerseits für den Drehmagneten i 16 den Stromkreis schließt, welcher auch über die rechte Wicklung des Steuermagneten i 15 führt und folgenden Verlauf hat: Von Erde über Batterie, Wicklung und Selbstunterbrecherkontakt des Drehmagneten 116, Ruhekontakt des Relais 117, rechte Wicklung des Magneten 115 und Arm 4 des Steuerschalters zur Erde. Der Drehmagnet i16 wird in diesem Stromkreis als Selbstunterbrecher 1,etätigt und dreht dabei die Schaltarme ioa, io5 und io6 des Gruppenwählers in der von diesem erreichten Gruppe von Leitungen schrittweise bis auf die frei gewordene Leitung. Bei der Betätigung des Magneten i 16 erhält auch der Magnet i 15 Stromstöße und unterstützt dabei durch die Erregung seiner rechten Wicklung diejenige seiner linken Wicklung, welche über den Arm 3 des Steuerschalters, Leitung 122, Schaltarm io6 stattfindet, .solange letzterer über besetzte Leitungen schreitet. Wenn dann die frei gewordene Leitung erregt wird, läßt der Magnet i 15 seinen Anker abfallen und bringt dabei die Schaltarme des Steuerschalters in ihre dritte Schaltstellung. Hierfür ist zu bemerken, daß der Drehmagnet 116 @im Augenblick des Auftrefens des Schaltarmes i o6 sauf einen Kontakt seinen Unterbrecherkontakt geöffnet hält und erst wieder schließt, nach-dem der Steuerschalter seine zweite Stellung verlassen hat. In der dritten Stellung des Steuerschalters ist (las Relais ioi von der anrufenden Leitung mit den Armen i und 2 ab- und letztere Leitung auf den Leitungswähler in Abb. 2 durchgeschaltet.
  • Beim Belegen des Leitungswählers wird an
    diesem das ein der Sprechleitung liegende
    Impulsrelais Zoo erregt. Dieses schaltet dann
    -las die Ausliisung des Leitungswählers be-
    herrschende Verzögerungsrelais toi ein, (las
    all seinem Ruhekontakt (gen Auslösemagneten
    230 bis zunl Gesprächsschluß abgeschaltet
    hält, all seinem linken Arheitskontakt den
    Stromkreis des \-erzögerungsrelais 2o2 vor-
    l:ereitet und über seinen rechten Arbeitskon-
    takt zur Besetztkennzeichnung der zum Lei-
    tungswähler führenden Zuleitung Erde all die
    ankommende Prüfader i-,i (Abb. i) anlegt,
    wodurch über den Kontakt i 12. Schaltarm
    i o6, Leitung 122 und den Arm 3 das Relais
    i2o in Abb. r erregt wird, «-elches somit nach
    erfolgtem Abfall des Ankers des Relais io2
    heim Ausschalten lies Relais ioi den _-@tts@üse-
    inagneten 107 «-eiter ausgeschaltet hält. Wenn
    nunmehr v(»n Teilnehmer .l die Iinpulsreilie
    für die erste 1?itistellliewe"ulig des Leitungs-
    wählers ahgegehen und dahei das Relais Zoo
    interinittieren (1 al`erregt wird, kommt hei der
    ersten dieser Aherregungen das Relais 2o2
    zum Ansprechen und hält seinen Anker l:is
    nach der Beendigung der Impulsreihen ange-
    zogen. Relais 202 1-ewirkt, claß (Sie Impulse
    voni Relais 202 üker den linken Arl-eitskon-
    takt voll 202 und den Arlll205 des Steuer-
    schalters auf den Hul@inagnetell2o( über-
    tragen «-erden. letzterer wird l:etätigt und
    stellt dal:ei die Schaltarme 20;7, 208 und 20d
    des I_eitungswüh'ers auf die der Zehnerziffer
    ler verlangten Nummer entsprechende Kon-
    t.:ktreilie ein. 1: elais 202 schaltet ferner auch
    den Schaltmagneten 2o4 des Steuerschalters
    ein, welcher durch seine Erregung die Wei-
    terstellung des letzteren vorbereitet. Nach
    Beendigung der Inipulsreilien wird dank las
    Relais 200 wieder dauernd erregt und br@lsg:l
    dadurch hdenAnker desRelais 2o2 zum Abfallen.
    Hierl-ei wird der Stromkreis des @Iagnet^ti
    20:i unterbrochen, und der Steuerschalter be-
    wegt seine Schaltarme aus der ersten in die
    zweite Schaltstellung. In (fieser ist am Arm
    2o5 der Hubmagnet 2o6 aus- und dafür-drr
    Dreliniagilet 21i eingeschaltet, welcher durch
    die nachfolgende Impulsreihe entsprecher:#1
    der Einerzahl der verlangten Nummer die
    Schaltarme des Leitungswählers bis auf die
    Kontakte 223 und 224 und somit auf die erste
    -ler mehreren zurNebenstellenanlageführenden
    Leituagca 1 e<<-egt. Sind nun a?.er diese s@in@t--
    lichen Leitungen zur Zeit besetzt, so sind die
    ihnen einzeln zugeordneten Relais a3, a# und a'
    s<@nitlich erregst. Demzufolge wird ii[er den
    Kontakt 212, welcher Leim Einstellen des
    Wählers auf die erste der mehreren genann-
    ten Leitungen von dein e' enfalls auf cler
    Schaltwelle des Wählers sitzenden Schaltarm
    21o errei:ltt wird, sowie über den Arin 213
    des Steuerschalters das Relais 21:4 erregt. Die-
    ses hält dann den Steuerinagnetell2o-i auch
    nricli der zweiten Einstelli-ewegung des Wäh-
    lars erregt und damit die Steuerschalterarnie
    ia ihrer zweiten Stellung fest. In der letzte-
    ren ist ii' er (gen Arm -21; und den beim ersten
    Irelischritt des Wählers geschlossenen Kon-
    takt -216i eine Besetzts.ignaleinrichtung 215 an
    ;Sie Sprechleitung angeschjaltet, und es wird da-
    1 ei ;in die anrufende Station ein Besetztsignal
    @cgellcn. Dieses gilt dein Teilnehmer zti er-
    kennen, claß zur Zeit sämtliche der von ihni
    unter der Bleicheis Nummer erreich' aren ver-
    langten Leitungen besetzt sind und er somit
    zu «-arteis hat, Isis eine dieser Leitungen frei
    wird. Sobald dieses erfolgt, wirf eitles der
    Relais a°, a-1, al . . . stromlos und unterbricht
    den -;tr(>iiikreis des Relais -214. Dieses schal-
    tet nunmehr all seinem Ruhekontakt folgenden
    Stromkreis ein: Von den Relais der frei ge-
    wor(ienen Leitung, z. 1>. Relais a', ül:er den
    Schaltarm Zoo, Arm 22s in Stellung; 2, Ruhe-
    kontakt von 2i-t. lZuhekontakt voll 202 und
    Relais 222 zur Erde. In diesem @tronll:reis
    lvir(1 (las Relais 222 erregt und schaltet den
    Drehmagneten 2i1 ein, welcher den Leitungs-
    wähler nunmehr auf die frei gewordene Lei-
    tung, z. B. 212, 220, 223, 22d., einstellt. Bei
    der Einstellung auf diese Leitung wird (Sann
    durch L'nter'#-rechung des Stromkreises über
    den Steuersclialterarln 221 (las Relais 222
    stromlos und schaltet den 1lagnetell 2o.4 aus,
    v: odurch die Arme des Steuerschalters in die
    dritte Stellung gebracht werden. In dieser ist
    minnielir ül;er die Arnie 227 und 228 und dein
    Arl:eitskontakt des «-leder erregten Magne-
    ten 204 der über das Relais: 203 und die Ruf-
    stromeinrichtung 226 all die frei gewordene
    verlangte Leitung Rufstrom angeschaltet, und
    es wird dadurch die Station dieser Leitung;
    ,nigelätitet. Sohald dann in dieser Station
    daraufhin der Hörer abgehängt wird, spricht
    (las Relais 203 all und hält all seinem Ruhe-
    kontakt (gen Stromkreis des Magneteil2o4
    ull<1 ferner auch den des Auslö selnagneten 23o
    geciinet. Beim Übergang der Steuerschalter-
    arme aus ihrer zweiten in die dritte Stellung;
    wurde am Arm 21; die Besetztsignaleinrich-
    trng und ans Arlll 213 das Relais 214 ausge-
    schaltet. In der Stellung 3 des Steuerschalters
    führt (ler Stromkreis seines 'Iagnetell204
    über (gen Arin 225, und es wird daher, sobald
    (las Relais 203 anspricht, der :Magnet 204 ah-
    erregt und l)ringt dal:ei die Arine des Steuer-
    schalters in die vierte Stellung. In dieser ist
    ans Arm 221 ebenso wie auch schon in Stel-
    lung 3 der Stromkreis des Relais a--, geschlos-
    sen und damit die vom Leitungswähler belegte
    Leitung als l esetzt gekennzeichnet.
    Wenn !tann nach Beendigung des Gesprä-
    ches der Teilnehmer :l seinen Hörer anhängt,
    wird ain Leitungswähler das Relais Zoo stroni-
    los und schaltet das Relais toi aus, welches die Einschaltung des Magneten 23o vorbereitet. Das Relais toi schaltet hei seiner Aberregung die Erde von der zum Gruppenwähler führenden Prüfleitung 121 ab und schaltet dadurch das Relais a sowie auch das Relais 12o des Wählers der - Abb. i aus. Letzteres schaltet nunmehr den Auslösemagneten io7 über den beim ersten Hubschritt des Wählers geschlossenen Kontakt des Relais i-oo ein, und der Magnet 107 löst ;dabei .den Gruppenwähler aus. Beim Anhängen des Hörers an der verlangten Station B wird am Leitungswähler das Relais 218 stromlos, und diese schaltet nun den Auslösemagneten 23o ein, welcher die Auslösung des Leitungswählers 1@ewirkt.
  • An beiden dargestellten Wählern sind also Einrichtungen vorgesehen, welche nach Einstellung des Wählers auf die erste von mehreren gleichartigen Leitungen bei Besetztsein dieser sämtlichen Leitungen ein Weiterdrehen des Wählers so lange verhindern, bis in der betreffenden Gruppe eine Leitung frei wird, auf welche dann der Wähler sofort eingestellt wird. Dazu ist es natürlich zweckmäßig, 41e Wähler derart auszubilden, daß die Einstellung der Wähler auf eine frei werdende Leitung im gleichen Sinne bewirkt wird, .in welchem auch die Einstellung des Wählers auf .die erste Leitung der Gruppe erfolgte.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen selbsttätig über Gruppen- und Leitungswähler erfolgt, an welchen eine Mehrzahl gleichartiger Leitungen angeschlossen sind, aus denen der Wähler eine jeweilig freie aussucht, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche bei Besetzt-sein sämtlicher der Gruppe zugehörigen gleichartigen Leitungen in Tätigkeit treten und dabei den Suchvorgang seitens eines weiteren Wählers in dieser Gruppe verhindern.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schalteinrichtungen beim Frei= werden einer Leitung der betreffenden Gruppe die Fortsetzung der unterbrochenen Einstellbewegung des Wählers bewirken.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2 für Wähler, welche durch eine erste Bewegung zwangläufig auf eine gewünschte Gruppe von Kontakten und durch eine darauffolgende sell;sttätige Bewegung auf einen beliebigen freien Kontakt in der betreffenden Gruppe eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler bei Besetztsein sämtlicher Kontakte der Gruppe nach Beendigung der ersten Einstellbewegung in seiner weiteren Einstellbewegung zurückgehalten wird. d..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der mehreren gleichartigen Leitungen in an sich bekannter Weise ein Relais (a) zugeordnet ist, welches bei Besetztsein der zugehörigen Leitung beeinflußt wird, wodurch bei Besetztsein aller Leitungen der Gruppe ein Stromkreis für Schalteinrichtungen (117, iog) geschlossen wird, welche beim Freiwerden einer Leitung die Einstellung des Wählers auf ,diese oder eine andere frei werdendie Leitung veranlassen.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schalteinrichtungen ein Relais (117) enthalten, `welches den Erregerstromkreis für die Einstellvorrichtung (116) des Wählers beherrscht.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, in denen jedem Gruppenwähler ein Hilfsschalter (zog) zugeordnet ist, welcher für jede von mehreren Gruppen von Verbindungsleitungen, zu welchen - der Wähler Zugang hat, ein Kommutatorsegment besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen (a, a', a2 . . .) zur Erdung eines Segmentes (z. B. 123) des Hilfsschalters bei Besetztsein sämtlicher gleichartigen Leitungen der betreffenden Gruppe vorgesehen sind, wodurch die Antriebsvorrichtung des genannten Schalters beeinflußt wird, wenn dieser die Kontakte der betreffenden Gruppe von Leitungen erreicht. 7: Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signaleinrichtung vorgesehen ist, welche beim Zurückhalten der Einstellbewegung .des Wählers an die Sprechleitung angeschaltet und darauf erst wieder abgeschaltet wird, wenn der Besetztzustand der betreffenden Leitungsgruppe aufhört.
DEB94898D 1917-09-14 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen selbsttaetig ueber Gruppen- und Leitungswaehler erfolgt, an denen eine Mehrzahl gleichartiger Leitungen angeschlossen sind Expired DE373371C (de)

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DE (1) DE373371C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869503C (de) * 1949-09-19 1953-03-05 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei welchen hoch- und niederwertige Verbindungen zu Einzel- und Sammelanschluessen hergestellt werden
DE940838C (de) * 1948-10-12 1956-03-29 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Mehrfachanschluesse in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb
DE1045468B (de) * 1956-11-06 1958-12-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Mehrfachanschluessen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE940838C (de) * 1948-10-12 1956-03-29 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Mehrfachanschluesse in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb
DE869503C (de) * 1949-09-19 1953-03-05 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei welchen hoch- und niederwertige Verbindungen zu Einzel- und Sammelanschluessen hergestellt werden
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