DE371201C - Verfahren zum Herstellen von farbigem Licht zum Vorfuehren sich bewegender Bilder innatuerlichen Farben - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von farbigem Licht zum Vorfuehren sich bewegender Bilder innatuerlichen Farben

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DE371201C
DE371201C DES54899D DES0054899D DE371201C DE 371201 C DE371201 C DE 371201C DE S54899 D DES54899 D DE S54899D DE S0054899 D DES0054899 D DE S0054899D DE 371201 C DE371201 C DE 371201C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/28Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 for polarising
    • G02B27/288Filters employing polarising elements, e.g. Lyot or Solc filters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von farbigem Licht zum Vorführen sich bewegender Bilder in natürlichen Farben. Bei der Vorführung von kinematographischen Bildern in natürlichen Farben werden im allgemeinen Farbfilter benutzt, die gestatten, zwei oder mehrere Bilder gleichzeitig oder nacheinander in den zugehörigen Grundfarben zu projizieren, so daß die -in geeigneten Grundfarben übereinandergelagerten bz«. nacheinander projizierten Einzelbilder sich für das Auge zu einem farbigen Bild zusammensetzen. Als Farbfilter werden für die Aufnahme sowohl wie für die Projektion in der Regel gefärbte Gläser angewandt, die einen bestimmten Spektralbereich durchlassen. Abweichend hiervon hat D r a c vorgeschlagen, die Teilbilder eines Objekts mit Hilfe von Prismen und Linsen herzustellen (Patente 18i919 und 191737).
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht nun darin, .die Zerlegung des weißen Lichts in die notwendigen Farblichtbündel durch die an sich bekannten Mittel der Lichtpolarisation herbeizuführen. Es sei bemerkt, daß O. W i e n e r die Polarisationserscheinungen zur Herstellung. von weißem Licht verschiedener spektraler Zusammensetzung zur stereoskopischen Projektion von an sich farbigen Bildern vorgeschlagen hat. (über die Möglichkeit einer stereoskopischen Projektion ohne Ablenkungsprismen mit weißen Teilbildern, Zeitschrift für wissenschaftliche Photographie, Bd. XI, 191z, S. 13.) Seine Angaben wurden dann von F o r c h auf die Kinematographie übertragen (F o r c h, Der Kinematograph und das sich bewegende Bild. Leipzig 1913, S. 142 und 1d.3). Im Gegensatz zur Anordnung von O. W i e n e r dienen gemäß der Erfindung die Polarisationserscheinungen zur farbigen Projektion eines an sich farblosen Filmbandes, während O. W i e n e r in dem angeführten Aufsatz die gleichen optischen Erscheinungen zur farbigen stereoskopischen Projektion von an sich farbigen Doppelbildern benutzt hat.
  • Die Polarisationserscheinungen gestatten auf einfache Weise beliebige, sehr reine. leuchtende Farben von genau komplementärem Charakter zu erzeugen. Für das Wesen der Erfindung sind die optischen Hilfsmittel, mit denen die Polarisationserscheinungen hervorgebracht werden, ohne Belang. Im allgemeinen wird man als Polarisatoren Polarisationsprismen oder Glas.-plattensätze verwenden, doch kann der Projektionsschirm selbst nach bekannten physikalischen Gesetzen als Polarisator ausgebildet werden. Der doppelbrechende bzw. optisch aktive Bestandteil der Anordnung kann in Form der bekannten Kristallpräparate bestehen, deren Funktion kann jedoch auch dein Material des Films selbst übertragen werden.
  • Die Ausführung des Grundgedankens ist in mannigfaltigen Ausführungsformen möglich, von denen im folgenden einige angegeben werden.
  • Abb. i stellt beispielsweise die Anordnung unter Benutzung der chromatischen Polarisation dar.
  • Abb. 2 zeigt eine Modifikation von Abb. i unter Vene endeng von Kalkspatprismen als Polarisatoren.
  • Abb. 3 ist eine weitere Konstruktion unter Verwendung der Rotationsdispersion und von Glasplattensätzen als Polarisatoren.
  • In Abb. i stellt a die- Beleuchtungsquelle dar, h und c sind die Linsen des Kondensors, d ist eine Konkavlinse, die das Licht von a parallel durch den Polarisator e wirft, f ist eine doppelbrechende Platte, g und lr sind Sammellinsen, i ist der Analysator. Mit Hilfe der Linse k wird ein Bild in die Eintrittspupille des Objektivs L geworfen, in bedeutet das Filmband. Bei einer bestimmten Dicke der Platte f und beispielsweise gekreuzter Stellung der Schwingungsrichtungen von Polarisator e und Analysator i wird eine ganz bestimmte Farbe projiziert. Um die gewünschten Farben herzustellen, sind mehrere Lösungen möglich. Werden nur zwei Farben gewünscht, so wird entweder Polarisator e oder Analysator i für i edes folgende Filmbild um 90° fortlaufend, ruckweise gedreht. Dies ist leicht möglich durch Verbindung eines nockentragenden Rades mit dem Mechanismus des Apparates. Bei jeder Drehung um 9o° erscheint automatisch die komplementäre Farbe. Werden mehr ais zwei Grundfarben verlangt, so wird die Platte f auf einer Scheibe drehbar angeordnet, angedeutet in Abb. i durch die Achse ii-Auf der Scheibe werden entsprechend der Anzahl der gewünschten Farben «eitere Platten von geeigneter Dicke angeordnet. I'olarisator c und Analysator i stehen hierbei fest, entweder finit parallelen oder mit gekreuzten Schwingungsrichtungen. Die erste Lösung hat den Vorteil, daß die Farben ineinander übergehen, sozusagen auseinander entstehen, so daß also beim Erscheinen der folgenden Farbe keine Begrenzungslinie der verschiedenen Farbfelder erscheint. Diese Eigenschaft macht die erste Einrichtung für Apparate finit stetig bewegtem Bildband und optischem Ausgleich der Bildwanderung besonders geeignet.
  • Abb. z zeigt eine Lösung des Problems mit einem Paar achromatischer Kalkspatprismen o nach D u 1) o s c q als Polarisator.
  • In Abb. 3 wird die Rotationsdispersion zur Farbenerzeugung angewandt. Als Polarisator und Analysator sind hier beispielsweise Glasplattensätze, angedeutet durch q und r, benutzt. Die `Zelle s trägt ein Rad t, auf dein verschiedene Platten eines optischaktiven Körpers von verschiedener Dicke angeordnet sind. jeder Dicke entspricht eine bestimmte Farbe. Werden bei dieser Anordnung statt der Glasplattensätze Prismen als Polarisatoren benutzt, so lassen sich bei konstanter Dicke der Plattet durch Drehen des einen der beiden Prismen beliebige Farben erzeugen.
  • Die einfache Herstellung der verschiedensten Farben durch Drehbewegungen macht das Verfahren besonders geeignet für Versuche zur Auffindung der für die Wiedergabe farbiger Filmbilder verschiedenen Charakters (Landschaften, Straßenbilder, Innenaufnahmen) am besten geeigneten Farbtöne. Es können auch die zur Herstellung der verschiedenen Farbtöne nötigen Rotationen in beliebiger Weise kombiniert werden.

Claims (1)

  1. PATEXT-ANSPRUcH: Verfahren zum Herstellen von farbigem Licht zum Vorführen sich bewegetider Bilder in natürlichen Farben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerlegung des weißen Lichts in die notwendigen Farblichtbündel durch die an sich bekannten 2 ittel der Polarisation erfolgt.
DES54899D 1920-12-02 1920-12-02 Verfahren zum Herstellen von farbigem Licht zum Vorfuehren sich bewegender Bilder innatuerlichen Farben Expired DE371201C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746757C (de) * 1938-10-04 1944-08-23 Zeiss Ikon Ag Vorrichtung zur Beeinflussung der Farbwirdung eines Farbenfilms
DE3142912A1 (de) * 1981-02-02 1982-09-09 Jenoptik Jena Gmbh, Ddr 6900 Jena "polarisationsmikroskop"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746757C (de) * 1938-10-04 1944-08-23 Zeiss Ikon Ag Vorrichtung zur Beeinflussung der Farbwirdung eines Farbenfilms
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