DE370310C - Elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen

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DE370310C
DE370310C DEU6198D DEU0006198D DE370310C DE 370310 C DE370310 C DE 370310C DE U6198 D DEU6198 D DE U6198D DE U0006198 D DEU0006198 D DE U0006198D DE 370310 C DE370310 C DE 370310C
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DE
Germany
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generator
battery
batteries
ampere
belt
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Expired
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DEU6198D
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English (en)
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US Light and Heat Corp
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US Light and Heat Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/1469Regulation of the charging current or voltage otherwise than by variation of field
    • H02J7/1476Regulation of the charging current or voltage otherwise than by variation of field by mechanical action on the generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen mit einem mit einer Batterie zusammenarbeitenden Generator, der durch einen Riemen angetrieben und in seiner Leistung durch Änderung der Riemenspannung geregelt wird, s,ogenanntes Stonesystem. In Verbindung hiermit wird vorteilhaft ein Paar von Sammlerbatterien verwendet, die so angeordnet sind, daß unter gewissen Bedingungen der Generator eine der Batterien ladet, während die andere Batterie die Spannung am Verbrauchsstromkreis des Systems regelt. Beide Batterien werden, wenn der Zug angehalten wird, parallel geschaltet, um den Lampenstromkreis zu speisen. Die Erfindung ist aber nicht auf Systeme mit zwei Sammlerbatterien beschränkt, sondern sie ist in gleicher Weise bei Systemen mit nur einer einzigen Batterie benutzbar.
  • Bei Systemen dieser Art liegt ein sehr schwieriges Problem darin, eine Überladung der Sammlerbatterie zu verhindern und gleichzeitig übermäßig hohe Umlaufzahlen des Generators zu vermeiden.
  • Nach der Erfindung soll dieses Problem dadurch gelöst werden, daß durch einen in den Batteriestromkreis eingeschalteten Amperestundenzähler eine Hilfsbelastung an den Generator angelegt oder die Zugwirkung des Riemens verringert wird, wenn die Ladung der Batterie einen bestimmten Wert erreicht hat.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i und 2 zeigen ein System nach der Erfindung, bei welchem die Ladewirkung des Generators durch Anlegung einer künstlichen Belastung verringert wird, und zwar zeigt Abb. i die Art der Anbringung des Generators und Abb.2 ein Schaltschema; Abb.3 zeigt eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die Ladewirkung des Generators durch Veränderung der Zugwirkung des Treibgliedes abgeändert wird.
  • Gemäß Abb. i ist an dem Wagenkörper 1o der Generator i i exzentrisch derartig angehängt, daß sein Gewicht die Spannung des Riemens 12 regelt, welcher den Generator mit der Achsenrolle 13 verbindet. Die Gewichtskonrponente,welche die Riemenspannung bestimmt, ist mittels des Gewindebolzens 14 einstellbar. Bei einer gewissen Riemenspannung gewährleistet der entsprechende Riemenzug, daß der Generator einen bestimmten Wert von Wattleistung an den äußeren Stromkreis liefert. Der Betrag dieses Stromes kann nicht überschritten werden, da oberhalb dieses Wertes der Riemen einfach über die Generatorscheibe scblüpft. Selbstverständlich kann der Generator auch so entworfen. sein, daß er mit Eisensättigung arbeitet, so daß eine Verstärkung des Stromes in der Feldwicklung keine merkliche Verstärkung des Kraftflusses im Felde hervorruft. Da der Generator mit einer Sammlerbatterie verbunden ist, so wird ein wesentlich konstanter Strom durch den Generator geliefert. Dies ist allgemein l,ekannt und bedarf keiner Erläuterung.
  • Gemäß Abb. 2 kann der Generator i i durch die Schalter 15 und 16 an die Leitungen 17 und 18 Strom liefern. Zwischen diese sind die Batterien i9 und 2o und der Arbeitsstromkreis 21 zwischengeschaltet. Die gleichpoligen Enden der Batterien i9 und 2o sind miteinander und durch den Amperestundenmesser 22 mit der Hauptleitung 17 verbunden. Letzterer kann von beliebiger Art sein, sollte aber seinen Maßstab bei Entladung der Batterie automatisch ändern, um die Batterieverluste auszugleichen, so daß der Messer jederzeit die genaue Batterieladung richtig angibt. Die anderen Enden der Batterien 19 und 2o sind durch einen Widerstand 23 verbunden, der rrtittels eines Schalters 24 kurzgeschlossen werden kann. Die Feldwicklung 25 des Generators ist zwischen die Hauptleitung 18 und den Kontakt 26 eingeschaltet. Die Kontakte 26 und 28 liegen ein wenig vor dem Kontakt 27, damit die Feldwicklung 2,5 von der Batterie i c gespeist werden kann, bevor der Schalter 15 die Kontakte 27 und -28 überbrückt. Der Schalter 16 kann die Kontakte 29,3o überbrücken.
  • An den Generatorklemmen liegt ein Stromkreis, welcher den einstellbaren Widerstand 31 und den Schalter 32 enthält. Der Schalter 32 ist ein elektromagnetisch bewegter Schalter, welcher durch die Spule 33 von hohem Widerstand gesteuert wird. Die Spule liegt, wenn die Kontakte 34,35 des Amperestundenanessers in Eingriff sind, zwischen den Kontakten des Schalters 32. Wenn dieser Schalter geschlossen ist, so schließt er den Stromkreis- einer Haltespule 36.
  • Mittels eines Fliehkraftschalters auf der Generatorwelle werden die Batterien r9 und 2o jedesmal umgeschaltet, wenn der Zug anhält, so daß nach dem Wiederanfahren des Zuges, wenn der Generator eine wirksame Geschwindigkeit erreicht, die Batterie, welche kurz vorher an den Klemmen des Ladestromkreises lag, nun als sich ladende Batterie unmittelbar an den Klemmen des Generators liegt. Wenn der Zug stillsteht, so ist der Kurzschlußschalter 24 geschlossen, und die beiden Batterien werden unmittelbar parallel geschaltet. Sie liefern dann an die Lampenbelastung Strom im Verhältnis ihrer Kapazität. Der Schaltmechanismus, welcher die Batterien umschaltet und die Schalter 15, 16 und 24 bewegt, ist, weil bekannt, nicht dargestellt. Es genügt, zu sagen, daB die Schalter 15 und 16 geschlossen sind, wenn der Generator'inn Betriebe ist, und daß der Schalter 24 geschlossen -wird, wenn der Arbeitsstromkreis ausschließlich von den Batterien gespeist wird.
  • Die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende: Wenn der Betrieb bei ruhendem Generator beginnt, so wird der Schalter 24 geschlossen, und die Batterien werden parallel geschaltet, um den Arbeitsstromkreis zu speisen: Jede Batterie liefert ihren Anteil entsprechend ihrer Kapazität. Ferner entlädt sich die höher geladene Batterie in die andere, so daß die Ladungen der beiden Batterien sich ausgleichen. Der Amperestundenmesser registriert nur die genaue Entladung der beiden Batterien. Wenn der Zug anfährt, so wird der Feldstromkreis geschlossen, und die Hauptschalter 15 und 16 werden - darauf geschlossen, während der Schalter 24 geöffnet wird, Wird die Batterie so wie gezeichnet angeschlössen, so lädt der Generator die Batterie r9 und speist auch den Arbeitsstromkreis durch den Widerstand 23. Die Batterie 2o Wirkt als Reglerbatterie, um eine konstante Spannung im Arbeitsstromkreis aufrechtzuerhalten. Sie regelt, indem sie sich mehr oder weniger entladet, je nachdem die Spannung an den Klemmen des Arbeiterstromkreises das Bestreben zu Schwankungen zeigt. In Fahrt sind unter der Voraussetzung, daß keine Lampen brennen, beide Batterien parallel geschaltet, so daß jede derselben eine Ladung vom Generator erhält. Der Gesamtstrom vom Generator verteilt sich auf die beiden Batteriesetze im Verhältnis ihres Ladungszustandes. In jedem Falle registriert der Amperestundenmesser 22 das genaue Maß der Batterieladungen. ' Wenn der Amperestundenmesser volle Ladung der Batterien anzeigt, werden die Kontakte 34,35 geschlossen. Sie schließen den Stromkreis durch die Spule 33 und schließen den Schalter 32. Hiermit wird der Widerstand 31 unmittelbar an die Generatorklemrnen angelegt. Der Strome durch den Widerstand 31 geht durch die Spule 36 von geringem Widerstande hindurch, welche den Schalter,32 in fest geschlossener Lage hält.. Die Spule 33 von hohem Widerstand ist jetzt kurzgeschlossen; so daß kein Strom durch sie hindurchgeht und demgemäß die Kontakte des Amperestundenmessers keinen unter Strom stehenden Kontakt zu, öffnen haben. her Wert des Widerstandes 31 kann so bemessen sein, daß der durch die Riemenspannung bedingte volle Strom des Generators durch den Widerstand hindurchfließt und praktisch die Volladespannung der Batterien entwickelt. Die in der Ladeschaltung befindliche Batterie liegt hierbei einfach ohne Arbeitsleistung im Stromkreis, während die andere Batterie fortfährt, den für die Lampen erforderlichen Strom zu liefern. Diese Zustände dauern so lange, bis der Zug zum Stillstand kommt. Alsdann schaltet der Schalter 32 aus, und alles kommt wieder in die normale Stellung zurück.
  • Was die Ausführungsform nach Abb.3 anbetrifft, so ist die Wagenachse mit 4o bezeichnet. Sie ist mit einer Riemenscheibe 41 versehen, welche durch einen Riemen 42 mit einer Scheibe 43 an dem Generator 44 verbunden ist. Auf der Welle 45 des letzteren ist ein durch Fliehkraft bewegliches Glied 46 verschiebbar angeordnet, das mit Schaltmessern 47 und 48 versehen ist. Diese können mit feststehenden Schaltkontakten 49, 50, 51, 52 und 53 zusammenwirken, die so, wie gezeichnet, verbunden sind.
  • In beliebiger geeigneter Weise ist mit dem Gestell des Generators ein mit Mutterge-,,vinde versehener Teil 54 verbunden. Mit diesem wirkt eine mit Gewinde versehene Welle 55 zusammen. Wenn letztere in der einen oder anderen Richtung gedreht wird, so wird das Glied 54 und damit auch der Generator 44 so bewegt, daß der Riemen 42 entweder angespannt oder schlaffer gemacht wird. Die Verbindung zwischen der Welle 55 und dem Generator 44 ist nur schematisch angedeutet. Die Darstellung genügt aber, um den Gedanken zu veranschaulichen, nach welchem die Vorrichtung arbeitet.
  • Auf der Welle 55 sind ein Paar Schalträder 56,57 gelagert, deren Zähne nach ent-
    gegengesetzten Richtungen weisen. In der
    "Zeichnung ist die Darstellung so gehalten, als
    ob die Achse der Schalträder 56 und ;7 recht-
    winklig zur Achse der Welle 55 stünde, was
    natürlich nicht der Fall sein kann, wenn
    diese Schalträder unmittelbar auf der Welle
    55 sitzen würden. Die Zeichnung soll aber
    nur zum Ausdruck bringen, daß, wenn die
    Schalträder 56 oder 57 in der einen oder
    anderen Richtung gedreht werden, die Welle
    55 entsprechend gedreht werden inuß. 11!t
    :!ein Schaltrad 56 wirkt eine Klinke ;8 zu-
    sanimen, während mit dem Schaltrad 5; die
    Klinke 59 zusammenwirkt. Die Klinken 58
    und 59 sind miteinander starr verbunden und
    sind an dem Kniehebel 6o gelenkig gelagert.
    Die Stellung der Klinken 58 und ;9 wird
    durch den Arm 61 bestimmt. Wenn dieser
    herabgedrückt wird, so greift die Klinke 58
    in das Schaltrad 56. und Klinke 5d geht von
    dem Rad 57 frei. Wenn aber die Stange 6i
    in gehobener Stellung ist, dann ist Klinke 58
    frei von dein Schaltrad 56, lind die Klinke
    59 steht dann in Eingriff mit dem Schalt-
    rad 57. Die Lage des Armes 61 wird durch
    die Stellung des Hebelarmes 62 bestimmt,
    welcher bei 62a gelenkig gelagert ist und wie
    folgt wirkt.
    Der Kniehebel 6o kann schwingbar auf
    derselben Welle wie die Schalträder 56 und 57
    sitzen. Erbes itzt einen Schlitz63,
    welcher
    einen Kurbelzapfen 64 aufnimmt. Dieser
    ragt aus einem Schraubenrad 6 5 hervor.
    Wenn letzteres gedreht wird, so schwingt der
    Zapfen 64 den Kniehebel 6o hin und hei-.
    Wenn entweder Klinke 58 oder Klinke 59 in
    Eingriff mit denn zugehörigen Schaltrad ist,
    so ergibt sich hieraus eine Drehung der
    Welle 55. Das Schraubenrad 65 wird mit-
    tels einer Schnecke 66 gedreht, welche von
    einem Hilfsmotor 6; gedreht werden kann.
    Der Hebelarm 62, welcher die Stellung der
    Stange 61 steuert, besitzt einen Bügel 68, der
    die genannte Stange umfaßt. Der Hebelarm
    62 wird durch den Kern 69 einer Span-
    nungssPule 70 und Hauptstromspllle 71 ge-
    steuert, wie nachstehend erläutert.
    Bei dein gezeichneten System sind zwei
    Sammlerbatterien 72 und ;., vorhanden, die
    finit gleichen Polen. beispielsweise den nega-
    tiven Polen. miteinander verbunden sind.
    Die anderen Pole der Batterien sind initein-
    ander durch einen Widerstand 74 verbunden.
    Die negativen Klemmen sind an einen Arn-
    perestundenmesser 7; angeschlossen. dessen
    andere Seite mit einem der stromführenden
    Leiter des Systems verbunden ist. Der Arn-
    perestundenmesser kann von beliebiger Aus-
    führung sein, sollte aber vorzugsweise der-
    j enigen Art angehören, welche ihr Registrier-
    Verhältnis bei Umkehr des hindurchfließenden
    Strc.ines selbsttätig ändert. Ein solcher
    Amperestundenmesser kann so kalibriert sein,
    (laß die Batterieverluste ausgeglichen werden
    und demgemäß jederzeit der verfügbare La-
    litillgSbetrag der Sammlerbatterien angegeben
    wird. Der Amperestundenmesser ist mit
    einem feststehenden Kontakt 76 und einem
    beweglichen Kontakt 77 versehen. Wird der
    Stromkreis durch diese Kontakte geschlossen,
    so wird dadurch der Stromkreis der Span-
    nungsspule 7o geschlossen. Der Generator 44
    ist mit einer \ ebenschlußfeldwicklung 78 Ver-
    sehen. Der Stromkreis zu dieser ist offen,
    wenn der Generator außer Wirksamkeit ist.
    Zwei Sammlerbatterien sind dargestellt,
    weil bei dem Stonesvstein meist zwei Bat-
    terien Verwendung finden. Bei der prak-
    tischen Ausführung sind Schalter vorgesehen,
    um die #',am,inlerbatterien in gewissen Zeit-
    abständen umzuschalten und den Widerstand
    ;.4 kurzzuschließen, wenn man die Batterien
    72 und 7 3 vollständig parallel zu schalten
    wünscht. Diese Schalter sind als nicht zur
    Erfindung gehörig auf der Zeichnung nicht
    dargestellt. 'Man ersieht ohne weiteres, daß
    eine der Batterien 72 oder 73 in der Lage ist,
    durch den Generator 4.1. geladen zu werden,
    während' die andere dahin wirkt, die Span-
    nung im Arbeitsstromkreis zu regeln. Statt
    zwei Batterien braucht man auch nur eine
    Batterie zu benutzen. In diesem Falle
    kommt natürlich der Widerstand 74 in Fort-
    fall und irgendein anderes bekanntes Mittel
    ist zur Konstanthaltung der Lampenspannung
    zu benutzen.
    Die verschiedenen Verbindungen sind aus
    der Zeichnung ersichtlich und ergeben sich
    aus nachstehender Beschreibung einer Wir-
    kungsweise des Systems. Wenn man den
    Betrieb bei bewegungsloser Wagenachse be-
    ginnt, so befindet sich das Glied 46 in der
    durch die Zeichnung veranschaulichten Stel-
    lung. Wenn die Wagenachse gedreht wird,
    so treibt der Riemen .I2 die Welle 45. Dreht
    die Welle 45 sich mit genügender Geschwin-
    digkeit, so wird der Fliehkraftregler 46 nach
    rechts bewegt und bringt das Schaltmesser 47
    zum Eingriff mit den Kontakten 49 und 50.
    Dann fließt Strom von der positiven Seite der
    Batterie 72 durch Kontakt 47, Generatorfeld-
    stromkreis 78, Hauptstromspule 71, Ampere-
    stundenmesser 75 zurück zur negativen Seite
    der Batterie. Der Generator 44 wird so erregt
    und erzeugt Strom, der vor. der positiven
    Seite des Generators durch den Hilfsmotor 67
    zur negativen Seite des Generators fließt. Der
    Hilfsmotor 67 wird in Drehung versetzt, um
    das Schraubenrad 65 und dadurch den Knie-
    hebel 6o zu drehen. Zu dieser Zeit steht,
    da die elektromagnetische Kraft der Haupt-
    stroinsPule 71 nur gering ist, der Kern 69 in
    seiner tiefsten Lage, so daß die Klinke 59 mit dein Schaltrade 57 in Eingriff steht. Die Schwingbewegung des Hebels 6o bewegt da- her durch die Klinke 59 das Schaltrad 57 und die Gewindespindel 55 den Generator 44 in solche Lage, d aß der Riemen q.2 gespannt wird. Hierdurch ergibt sich eine Geschwindigkeitssteigerung der Generatorwelle 45. Das durch Fliehkraft bewegliche Glied 46 wird in die äußerste Rechtslage bewegt und bringt den Kontakt 47 zur Berührung mit den Kontaliten 49, 5o ,und 5i. Ferner wird Kontakt 48 zur Berührung mit den Kontakten 52 und 53 gebracht. Der von dem. Generator 44 erzeugte Strom fließt nun von der positiven Klemme des Generators durch die Kontakte 5 i, 47 und So zu den Sammlerbatterien, von da durch den Amperestundenmesser 75, durch die Spule 71 und die Kontakte 53, 48 und 52 zurück zur negativen Klemme des Generators. Wenn der Lampenstromkreis geschlossen ist, fließt ein Teil des Generatorstromes durch durch die Lampen. Dieser Lampenstrom wird durch den Amperestundenmesser 75 nicht gemessen, da der Messer im Batteriezweig liegt. Ebensowenig wird irgendwelcher örtliche Strom zwischen den Batterien 72 und 73 durch den Amperestundenmesser gemessen. Letzterer registriert nur die genaue Ladung und Entladung der Sammlerbatterien, indem der bewegliche Kontakt des, Messers durch den in die Batterien fließenden Ladestrom in der einen Richtung und durch den aus den Batterien fließenden Entladestrom in der anderen Richtung gedreht wird. Der SchaltradmechaniSmuS 59, 57 fährt fort, die Gewindespindel' 55 zu drehen, bis der Riemen 42 unter die richtige Spannung gebracht ist, um die gewünschte Stromleistung des Generators hervorzurufen, die durch die Hauptstromspule 71 gemessen wird. Bei jedem Anwachsen des Stromes über einen bestimmten Wert wird der Kern 69 gehoben, um die Klinke 59 außer Eingriff .mit dem Sch-altrade 57 zu bringen. Wenn der Strom das Bestreben zeigt, stark anzuwachsen, so wird. die Klinke 58 zum Eingriff mit dem Schaltrad 56 gebracht und dreht die Gewindespindel 55 in der gewünschten, Richtung, so daß der Riemen 42 entspann wird und schlüpfen kann. Die Stromlieferung wird so auf dem bestimmten Wert gehalten.
  • Wenn eine genügende Anzahl von Amperestunden den Batterien zwecks Ladung derselben geliefert worden ist, so kommt der bewegliche Kontakt 77 zur Berührung mit dem festen Kontakt 76 des Amperestundenmessers und schließt einen Stromkreis von der positiven Seite der Batterie 72 zu den Kontakten 50, 47, 54 Spannungsspule 70, Kontakt 77, Kontakt 76 zur negativen Seite der Batterie. Die Spulen 70 und 71 sind so getvunden, daß sie sich verstärken, und üben eine Zusammenwirkung aul, den Kern 69 aus, .um die Klinke 58 zum Eingriff mit dein Schaltrad 56 zu bringen und die Welle 55 so zu drehen, daß der Riemen entspannt wird. Die Wirkung der Spule 70 zusätzlich zu derjenigen der Spule 71 ist vorzugsweise genügend groß, um die Zugwirkung des Riemens 42 auf die Scheibe 43 so weit zu verringern, daß die Generatorspannung auf die Spannung der vollgeladenen Batterie sinkt. Dann fließt kein Strom in der Spule 71, und die Spule 7o steuert die Schaltvorrichtung so-, daß der Riemen die richtige Zugwirkung beibehält. Daher besteht trotz abgeworfener Generatorbelastung kein Bestreben des Generators zu übermäßiger Geschwindigkeitssteigerung.

Claims (3)

  1. PATE\TT-AISPRL:CHE: i. Elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen, mit einem mit einer oder zwei Batterien zusammenarbeitendenGerneratar, der durch einen Riemen angetrieben und in seiner Leistung durch Änderung der Riemenspannung geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen in den Batteriestromkreis eingeschaltetenAmperestundenzähler eine Hilfsbelastung an den Generator angelegt oder die Zugwirkung des Riemens verringert wird,, wenn die Ladung der Batterie einen bestimmten Wert erreicht hat, um die Lade-#virlcung zu. verringern bzw. auf Null zu bringen.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator als körperliches Ganzes eingestellt wird, um die auf ihn aausgeülbte Zugwirkung durch Vermittlung -des Amperestundenmessers zu regeln, der auf den Ladungszustand einer von dem Generator geladenen Sammlerbatterie anspricht.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Generators durch einen Mechanismus bewirkt wird, der für den steuernden Einfluß der Stromlieferung des Generators empfindlich ist, und durch den Amperestundenmesser, der auf den Ladungszustand' der von dem Generator geladenen Batterie anspricht.
DEU6198D Elektrische Anlage, insbesondere zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen Expired DE370310C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745325C (de) * 1941-02-26 1944-03-02 Ostmarkwerke G M B H Werk Prag Schaltanordnung zur Vermeidung von unzulaessig grossen Stromstoessen beim Einschalten der zu ladenden Batterie an eine Dynamomaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745325C (de) * 1941-02-26 1944-03-02 Ostmarkwerke G M B H Werk Prag Schaltanordnung zur Vermeidung von unzulaessig grossen Stromstoessen beim Einschalten der zu ladenden Batterie an eine Dynamomaschine

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