DE369192C - Getriebe zum Bewegen des Bodens von Selbstentladern - Google Patents

Getriebe zum Bewegen des Bodens von Selbstentladern

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Publication number
DE369192C
DE369192C DEK77849D DEK0077849D DE369192C DE 369192 C DE369192 C DE 369192C DE K77849 D DEK77849 D DE K77849D DE K0077849 D DEK0077849 D DE K0077849D DE 369192 C DE369192 C DE 369192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand lever
drive shaft
rotation
switching element
ratchet
Prior art date
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Expired
Application number
DEK77849D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Finckh
Dipl-Ing Paul Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings
    • B61D7/24Opening or closing means
    • B61D7/26Opening or closing means mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Betriebe. zum- Bewegen. des Badens: von Selbstentladern. Die Erfindung bezieht sich auf solche Getriebe zum Bewegen des schwingbar gelagerten. Bodens von Selbstentladern, auf deren Antriebswelle ein Handhebel `frei drehbar gelagert ist, der sich mit der Antriebswelle in jeder Drehrichtung kuppeln- kann. Die Erfindung bezweckt, den Hub des Handhebels durch eine hin und her- gehende Bewegung auf einen kleinen Weg zu beschränken, wodurch der Hebel eine günstige Bedienungslage erhalten und verhältnismäßig. lang gewählt werden kann; ohne- bei seiner Bewegung mit dem Wagenboden zusammenzustoßen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Getriebes in einer Stellung, die es in der Ladestellung des Wagens einnimmt, Abb. 2 einen Schnitt nach 2=2 der Abb. i, von links gesehen, Abb. 3 eine. der Abb. i entsprechende Darstellung des Getriebes in einer Zwischenstellung, Abb. 4 eine der Abb. 3 entsprechende Darstellung in einer weiteren Zwischenstellung, Abb. 5 eine der Abb. i entsprechende Darstellung des Getriebes in einer Lage; die es in der Entladestellüng des Wagens einnimmt, und Abb. 6 eine der Abb: 5@ entsprechende Darstellung in einer Zwischenstellung des Getriebes.
  • Auf der Verschlußwelle a sitzt ein Sperrad b, das hintereinander angeordnete Sperrzähne b" bis b¢ und b° bis b" von verschiedener Gestalt besitzt und das die Verschlußwelle a teils gegen die eine, teils. gegen die andere Drehrichtung zu. sperren vermag.
  • Auf der Verschlußwelle a ist ferner ein Handhebel c drehbar .angeordnet. An ihm ist drehbar ein Bolzen d gelagert, - auf dem eine doppelte Sperrklinke h durch einen Keil g (Abb. 2) befestigt,ist.. Die Sperrklinke h besitzt zwei Zinken e und f, die abwechselnd je nach der gewünschten Drehrichtung mit den Zähnen des Sperrades b in Eingriff treten können.
  • Das Umstellen der Klinke geschieht durch einen auf dem Bolzen d angeordneten Hebel i. Der.Bolzen d ist mit einer Nase k versehen, die mit Spiel in eine Nut p des Hebels i eingreift..
  • Der Hebel i ist so geformt, daß sein Eigengewicht, je nachdem der Schwerpunkt rechts oder links von der Achse des Bolzens d liegt, die richtige Eingriffsstellung zwischen Klinke h und Sperrad b in der einen oder anderen Drehrichtung in allen Stellungen des Handhebels c zwischen Anschlägen Z sichert.
  • Am Hebel i befindet sich ferner einHaken m, der hinter einen am Untergestelle festen Anschlag n greift; jedoch nur dann, wenn eine zwischen den Zähnen bB und b7 des Sperrrades b vorgesehene Rast o mit der einen Zinke f der Klinke in Eingriff steht.
  • Zum Entladen des Wagens wird der Hebel i aus der Schließstellung (Abb.1) von Hand zunächst so weit gehoben, bis der Haken in außer Eingriff mit dem Anschlag n gelangt (Abb. 3). Hierbei muß wegen der Unterschneidung der Rast o und der Zinke f der Handhebel c um einen kleinen Betrag angehoben werden; beim völligen Umlegen des Hebels i (Abb. 4) fällt er dann in seine Anfangslage zurück. Hierdurch wird erreicht, daß der Haken ni nicht wieder hinter den Anschlag n fallen kann, falls sich der Hebel i aus irgendeinem Grunde, z. B. infolge eines heftigen Stoßes beim Auftreffen auf den Handhebel c, wieder zurückbewegen sollte.
  • Die Klinke h wird durch das Umlegen des Hebels i mitgenommen, bis sich die untere Zinke e gegen den Sperrzahn b4 legt (Abb. 4).
  • Nunmehr kann durch wiederholtes Anheben des Handhebels c in die in den Abb. 3 bis 6 wiedergegebene strichpunktierte Stellung, wo-1-ei die Zinke e der Sperrklinke h nacheinander mit den Zähnen b4, b3, b2, bl, b8 und b° in Eingriff `elangt, das öffnen des Wagens erfolgen. Ein Voreilen der Verschlußwelle d im Sinne des in Abb. 4 gezeichneten Pfeiles bleibt hierbei ohne Rückwirkung auf den Handhebel. In der Entladestellung (Abb. 5) ist die Verschlußwelle a und damit der Boden gegen selbsttätiges Zurückschlagen gesichert.
  • Zum Schließen des Wagens wird der Hebel i, wie Abb. 6 zeigt, zurückgelegt. Durch Hubbewegung am Handhebel schließt sich der Wagen. Ein Voreilen der Verschlußwelleca, die sich jetzt im Sinne des in Abb. 6 gezeichneten Pfeiles dreht, ist auch in dieser Drehrichtung ohne Rückwirkung auf den Handhebel möglich. Die Verschlußwelle gelangt schließlich wieder in die Stellung nach Abb, 1, bei der die obere Zinke f in die Rast o gefallen ist und der Haken m von selbst hinter den Anschlag -,n greift.
  • Der Wagen ist dann gegen unbeabsichtigtes öffnen gesichert.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCI1E: 1. Getriebe zum Bewegen des, Bodens von Selbstentladern, auf deren Antriebswelle ein Handhebel frei drehbar gelagert ist, der sich mit der Antriebswelle in jeder Drehrichtung kuppeln kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Handhebel (c) ein Schaltorgan (i) schwingbar gelagert ist, das den Handhebel (c) in einer Grenzstellung (Abb. 4) unter Vermittlung eines an diesem drehbar gelagerten Kupplungsgliedes (h) im Sinne der öffnungsbewegung und in einer zweiten Grenzstellung (Abb.6) im Sinne der Schließbewegung mit der Antriebswelle (a) zu kuppeln vermag, während es in einer dritten Grenzstellung (Abb. 1) den Handhebel (c) und die Antriebswelle gegen eine Verdrehung im Sinne der öffnungsbewegung sichert.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan (i) mit dem Kupplungsglied (h) durch eine Kupplung (p, k) verbunden ist, die eine geringe gegenseitige Winkeldrehung der beiden Teile (i und h) zuläßt.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1, bei dem das Kupplungsglied aus einer doppelten Sperrklinke besteht, die den Handhebel in jeder Drehrichtung mit einem undrehbar mit der Antriebswelle verbundenen Sperrrade zu kuppeln vermag, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die für das Kuppeln des Handhebels (c) mit dem Sperrade (b) in 'verschiedenen Drehrichtungen bestimmten, auf dem Umfang des Sperrades#(b) hintereinander angeordneten Sperrzähne (bl bis b$) so ausgebildet sind, daß sie dem Sperrade (b) in der jeweiligen Kupplungsrichtung ein Voreilen gegenüber dem Handhebel (c) gestaten.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Sperräde eine Rast (o) vorgesehen ist, die' der mit ihr in Eingriff stehenden Sperrklinke-(h) und dem Schaltorgan (i) eine Lage gestattet, bei der ein Sperrglied (m) des Schaltorgans :mit einem am Untergestelle des Selbstentladers vorgesehenen Anschlage (x) in Eingriff steht.
DEK77849D 1921-06-02 1921-06-02 Getriebe zum Bewegen des Bodens von Selbstentladern Expired DE369192C (de)

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