DE36876C - LAMB'sche Strickmaschine zur Herstellung plattirter Fangwaare - Google Patents
LAMB'sche Strickmaschine zur Herstellung plattirter FangwaareInfo
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- DE36876C DE36876C DENDAT36876D DE36876DA DE36876C DE 36876 C DE36876 C DE 36876C DE NDAT36876 D DENDAT36876 D DE NDAT36876D DE 36876D A DE36876D A DE 36876DA DE 36876 C DE36876 C DE 36876C
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- Germany
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- needles
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 title claims description 5
- 201000005947 Carney Complex Diseases 0.000 title 1
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- 238000007747 plating Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
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- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. December 1885 ab.
Fangwaare hat die in Fig. 1 gezeichnete Fadenverbindung, nach welcher alle Maschen M
(Maschinenmaschen) und S (Stuhlmaschen) Doppelmaschen bilden, also aus Masche m
und Henkel I bestehen. Zu ihrer Herstellung an der Strickmaschine ist bekanntlich erforderlich,
dafs in den Schlössern der vorderen und hinteren Seite ν und h die entgegengesetzt
liegenden Seitendreiecke ey und c, Fig. 2, so
hoch stehen, dafs sie ihre Nadeln nicht bis zum Abschlagen herabziehen.
Werden z. B. in Fig. 2 die Schlösser nach links geschoben, so läfst das tief stehende
Dreieck C1 der hinteren Seite seine Nadeln b abschlagen und Maschen bilden x wie b in
Fig. 14, das hoch stehende c der. Vorderseite aber zieht seine Nadeln a, Fig. 14, nur so
weit herab, dafs die alte Masche sr auf der Zunge der Nadel hängen bleibt und später mit
dem neuen Henkel S2 r2 zusammenkommt und
die! Doppelmasche bildet. Beim Schub nach rechts wirken die Dreiecke e und e1 in der
gleichen Weise auf die Nadeln α und b.
Soll die Fangwaare plattirt werden, so mufs der Fadenführer / zwei Fäden s und r getrennt
von einander den Nadeln zuführen, die Doppelmaschen erhalten dann je vier Fäden,
Fig. 8, und wenn dabei, wie Fig. 8 zeigt, der Faden r in der Masche immer oben auf, also
von ν (vorn) oder h (hinten) angesehen, immer vor oder auf dem Faden S1 liegen soll, so ist
es nothwendig, beide in ganz bestimmt gegenseitiger Lage auf die Nadeln zu bringen. Wie
die Waare in Fig. 8 und ihre Entstehung in Fig. 14 zeigt, mufs der Faden r, welcher oben
aufliegen soll, immer auf den Nadeln der untere sein, wie denn Fig. 14 zeigt, dafs immer
von zwei zusammengehörigen Fäden s und r der letztere r unter s liegt.
Hätte nun der Führer /, wie in Fig. 2, 3 und 11, die beiden Oeffnungen i und η für
s und r hinter einander, so würden die Fäden s und r, in einer Ebene neben einander
liegend (s, T1 in Fig. 11), auf die Nadeln kommen,
und es wäre zweifelhaft, welcher von beiden sich nach unten zieht, je nach der
Spannung oder sonstigen Zufälligkeiten würde s oder r auf α und b unten und in der
Waare oben aufliegen. Wollte man die Oeffnungen i und n, wie in Fig. 4 und 5, neben
einander anbringen, so würde beim Schub nach rechts r unten, Fig. 5, aber beim Schub
nach links s unten liegen (s3 in Fig. 5).
Der neue Fadenführer f, Fig. 9, 10 und 12,
welcher r immer nach unten hin legt, ist nun so eingerichtet ^ dafs die Oeffnungen η und i
wohl hinter einander liegen, aber der Führer bei der Bohrung i kurzer als bei η ist, so
dafs der Faden s ihn an einer höheren Sfelle 0 als der Faden r (bei u) verläfst, Fig. 10 und 12.
Nun ist aus Fig. 6 und 7 zunächst zu sehen, dafs s zwar wenig hinter r liegt, aber vor
allen Dingen über r liegt (wie S1 und rx in
Fig. 12), und es ist aus Fig. ι ο deutlich, dafs
r bei jedem Schub, rechts oder links, unter s bleibt (r3 in Fig. 10).
Dieser Führer legt nun die Plattirungsfäden S1 T1, Fig. 12, zunächst ganz sicher auf
a; würde aber α ohne Weiteres die Fäden s, rl
mit dem Haken erfassen, so liegt die Gefahr sehr nahe, dafs dieselben sich überstürzen, also
nicht wie in Fig. 13 a, sondern wie in Fig. 13b
zu liegen kommen.
Es ist deshalb nöthig, dafs die Nadeln, b
den Nadeln α so weit vpraneilen, dafs sie die Fäden, wie in Fig. 15, fest auf α drücken.
Sollen aber die Nadeln b voraneilen, so darf das Fangdreieck eu Fig. 2, nicht in der höchsten
Fangstellung, sondern es mufs ein wenig tiefer stehen, so zwar, dafs es die Nadeln b nicht
zum Abschlagen herabzieht, aber doch tiefer bringt als a, wie Fig. 15 zeigt, um, die Fiiden ■
rs, wie oben gesagt, anzuspannen. Ist !der Fadenführer mit 0 nicht nach hinten, sondern
nach vorn gewendet, so mufs das vordere Fangdreieck c ein wenig tiefer gestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: . ;Eine Lamb'sehe Strickmaschine für plattirte Fangwaare, bei welcher die Austrittsstellen der beiden Strickfa'den aus dem Fadenführer j in einer zur Schlittenbewegung normalen Ebene und in ungleicher Höhe liegen. iHierzu 1 Blatt Zeichnungen.BSRLlN,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36876C true DE36876C (de) |
Family
ID=312664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36876D Expired - Lifetime DE36876C (de) | LAMB'sche Strickmaschine zur Herstellung plattirter Fangwaare |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36876C (de) |
-
0
- DE DENDAT36876D patent/DE36876C/de not_active Expired - Lifetime
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