DE368376C - Anlasser fuer Explosionsmotoren - Google Patents

Anlasser fuer Explosionsmotoren

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DE368376C
DE368376C DEC30430D DEC0030430D DE368376C DE 368376 C DE368376 C DE 368376C DE C30430 D DEC30430 D DE C30430D DE C0030430 D DEC0030430 D DE C0030430D DE 368376 C DE368376 C DE 368376C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • .Anlasser für Explosionsmotoren. Die Erfindung betrifft einen Anlasser für Explosionsmotoren mit Antrieb der Motorwelle durch ein nach Art einer Mutter ausgebildetes Zahn- oder Reibrad, das auf einem Gewindefortsatz der Anlasserwelle verschiebhar ist und in der Arbeitsstellung die Motorwelle mitnimmt, und besteht darin, daß das im Ruhezustande mit der Motorwelle außer Eingriff hefindliche Rad nach dem Lösen einer Bremse mittels einer auf einen Kegel der Radnabe wirkenden und unter der Wirkung einer Feder stehenden Rolle in achsialer Richtung auf dem Gewindefortsatz der Anlasserwelle zunächst etwas verschoben und durch deren Drehung zum völligen Eingriff mit der Motorwelle gebracht wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Anlassers in einem senkrechten, durch die Achse gelegten Schnitt dargestellt.
  • In der Mitte des Gehäuses a ist eine Welle b drehbar gelagert, auf der eine Hülse c mit einem Flansch cl drehbar sitzt. Der Umfang des Flansches ist als Bremstrommel d ausgebildet. Mit ihm wirken Bremsbacken d, oder Bremshänder zusammen, die durch einen Fußtritt e mittels des Gestänges e@ betätigt werden. Der Fußtritt e steht derart unter der Wirkung einer Feder e2, daß die Bremsbacken dl für gewöhnlich gegen die Bremstrommeldangelegt werden. An dem Flanschc, ist ferner eine Klinke f gelenkig angebracht, die in ein Sperrad f,. auf der Welle b eingreift. Die Zahnung des Sperrades f1 ist so ausgebildet, daß die Klinke f es beim Anlassen des Motors mitnimmt; dagegen -bei der Drehung in umgekehrtem Sinne über die Zähne hinweggleitet.
  • Im Innern des Gehäuses a und konzentrisch zu der Welle b ist eine Trommel g angeordnet, auf deren Außenseite Rollbahnen g, für Räder g2 vorgesehen sind. Die Lagerböcke g$ der letzteren sind in dem Gehäuse a befestigt. Die Außenseite der Trommel weist ferner eine Verzahnung h zum Eingriff einer Klinke 1a1 auf, die im Innern des Gehäuses a gelenkig befestigt ist. Diese Klinke hindert die Trommel g an der Drehung in dem Sinne, in welcher sich die Feder j zu entspannen sucht, dagegen läßt die Trommel sich in umgekehrtem Sinne frei drehen, um die Feder zu spannen. Die Trommel enthält endlich im Innern einen Zahnkranz i, auf welchen die Drehbewegung der Welle b durch ein auf ihr festgekeiltes Zahnrad il und zwei Zwischenrädern i2, i3 übertragen wird, deren Drehzapfen in dem Gehäuse a befestigt sind. Das eine Ende der Anlaßfeder j ist an der Hülse c und das andere an der Trommel ä befestigt.
  • Die Welle b ist außerhalb des Gehäuses a als Schraube k ausgebildet, auf der sich ein Zahnrad l nach Art einer Mutter verschieben kann, so daß es mit einem Zahnrad l" das z. B. auf der Schwungradwelle des Motors sitzt, in Eingriff kommt.
  • Das Zahnrad l besitzt eine zylindrische Nabel h, die in einen Kegel l, übergeht. Im Innern des Gehäuses a ist eine Tülle r angeordnet, in"der sich ein Gleitstück y, mit einer Roller, verschieben kann. Ihre Drehachse steht schräg zur Welle b, und zwar unter dem Winkel, den der Kegel 1s bildet. Das Gleitstück r1 steht unter der Wirkung einer Feder s, deren Spannung mittels einer Schraube s, geregelt werden kann. Letztere ist mittels einer, durch einen Stöpsel a1 verschraubten Öffnung in dem Gehäuse a zugänglich. Um den Hebel ei zwecks Lockerung der Bremsbackend, anzuheben, ist hier ein Handhebel e3 vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn die Feder j gespannt ist und man den Fußtritte niederdrückt, löst man die Bremse d" so daß sich die Welle b dreht. Das Zahnrad i wird infolge seiner Trägheit auf der Schraube k etwas verschoben. Diese Verschiebung wird durch die Roller. fortgesetzt, die mit dem Kegel 13 in Berührung kommt, und nimmt ein Ende, wenn das Zahnrad in Eingriff mit dem Zahnrad 1i auf der Schwungradwelle des Motors gekommen ist. Die Feder j entspannt sich und läßt den Motor an. Nachdem dieser in Drehung gekommen ist, überwiegt seine Wirkung die der Feder. Der Motor sucht also das Zahnrad l nach rechts zu verschiehen, woran es al:er durch den Druck der Rolle r. auf den Kegel 13 gehindert wird. Da jedoch der Widerstand gegen die Spannung der Feder zunimmt, so tritt ein Zeitpunkt ein, wo die Wirkung der Schraube stärker ist als die der Rolle r", so daß sich das Zahnrad l von links nach rechts verschiebt und die Rolle r2 in die gezeichnete Stellung zurückdrängt.
  • Will man den Motor von Hand anlassen, nachdem die Feder j entspannt ist, so hebt man den Handhel:el e3 an, löst dadurch die Bremse d1 und dreht die Welle b mittels einer Handkurbel, die auf das freie Ende bi aufgesetzt wird. Damit hierbei die Zahnräder-i., i3 nicht mitgenommen werden, lassen sie sich so anordnen, daß man sie entkuppeln kann, indem man sie z. B. auf verschiebbare Zapfen setzt, damit sie nur bei Bedarf in Eingriff kommen.
  • Da die Drehung der Welle b nach dem Anlassen des Motors stets zugleich eine Drehung der Trommel g zur Folge hat, so entspannt sich die Feder j an ihrem inneren Ende, während sie an ihrem äußeren Ende gespannt wird. Infolgedessen kann man durch einfache Vergrößerung des Durchmessers des Zahnrades i1 die Übersetzung zwischen der Welle b und der Trommel g und damit die Zahl der Umdrehungen vergrößern, die der Anlasser auszuführen vermag.
  • Man kann die neue Vorrichtung mit dem anzulassenden Motor durch eine Reihe von Übersetzungszahnrädern, wie gezeichnet, oder unmittelbar ver!_ finden, indem man sie auf das Ende der :Motorwelle aufsetzt. In dem letzteren Falle wird das Zahnrad 1 z. B. durch eine Kläuenkupplung ersetzt, deren andere Hälfte auf die Welle des anzulassenden Motors aufgekeilt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Anlasser für Explosionsmotoren mit Antrieb der Motorwelle durch ein nach Art einer Mutter ausgebildetes Zahn- oder Reibrad, das auf einem Gewindefortsatz der Anlasserwelle verschiebbar ist und in der Arceitsstellung die Motorwelle mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das im Ruhezustande mit der Motorwelle außer Eingriff tefindliche Rad (l) nach dein Lösen einer Bremse (d1) mittels einer auf einen Kegel (l3) der Radnabe (h) wirkenden und unter der Wirkung einer Feder (s) stehenden Rolle (r2) in achsialer Richtung auf dem Gewindefortsatz (k) der Anlasserwelle (b) zunächst etwas verscho'=en und durch deren Drehung zum völligen Eingriff mit der Motorwelle gebracht wird.
DEC30430D 1920-03-24 1921-03-31 Anlasser fuer Explosionsmotoren Expired DE368376C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR368376X 1920-03-24

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DE368376C true DE368376C (de) 1923-02-02

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ID=8894469

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC30430D Expired DE368376C (de) 1920-03-24 1921-03-31 Anlasser fuer Explosionsmotoren

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DE (1) DE368376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038836B (de) * 1956-08-16 1958-09-11 Motoren Werke Mannheim Ag Schaltvorrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038836B (de) * 1956-08-16 1958-09-11 Motoren Werke Mannheim Ag Schaltvorrichtung an Federkraftanlassern fuer Brennkraftmaschinen

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