DE36737C - Thürhemmung, bei welcher der Reibungswiderstand eines Gleitstückes wirksam ist - Google Patents
Thürhemmung, bei welcher der Reibungswiderstand eines Gleitstückes wirksam istInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F5/00—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
- E05F5/06—Buffers or stops limiting opening of swinging wings, e.g. floor or wall stops
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1886 ab.
Die Construction der vorliegenden Thürhemmung ist in Fig. 1 im Verticalschnitt mit
theilweiser Ansicht und in Fig. 2 im Horizontalschnitt dargestellt.
A und B sind zwei kräftige Metallhebel oder Arme, die in einem starken Metallkasten D
untergebracht sind, welcher in die Thürzarge J eingelassen und durch eine Deckplatte E fest-,
gehalten wird. Die Drehpunkte für die Hebel A und B liegen bezw. bei J und H. Der
Hebel A trägt einen knopfartigen Vorsprung F, welcher durch ein Loch in der Platte E reicht.
Der Hebel B steht unter dem Einflufs einer Feder G, welche constant in Richtung des
Pfeiles gegen das freie Ende des Hebels B drückt, so dafs dieser gegen den Anschlag K
anliegt. Die Hebel A und B bilden einen "Winkel mit einander, und zwischen die inneren
geneigten Seiten der Hebel wird ein Gleitstück C gelegt, das zweckmäfsig aus hartem
Holz, Metall oder sonstigem geeigneten Material besteht.
Wird die Thür L geschlossen, so trifft der Thürrahmen bezw. die in denselben eingelassene
Platte M gegen den Knopf F; dadurch wird der Hebel A nach innen gedrückt,
preist gegen das Gleitstück C, das wiederum auf den Hebel B wirkt, so dafs dieser sich
um seinen Aufhängepunkt H dreht und die Feder G zusammendrückt. Auf diese Weise
wird jedes heftige Zuschlagen der Thür verhindert; ist jedoch die den Thürschlufs bewirkende
Kraft aufgebraucht, so drückt die Feder G den Hebel B wieder in seine normale
Lage zurück, bis er gegen den Anschlag K stöfst.
Infolge der winkligen Lage der Hebel A und B gegen einander und der dadurch bedingten
keilartigen Form des Stückes C veranlafst die Bewegung des Hebels A um den
Zapfen J ein Aufwärtsgleiten des Stückes C zwischen den beiden Hebeln.
Es findet dabei jedoch so viel Reibung statt, dafs das Schliefsen der Thür bis zu einem
gewissen Grade verzögert wird. Das Stück C gleitet so lange nach oben, bis die Thür durch
die Wirkung des Thürschliefsers vollkommen geschlossen ist. Wird die Thür wieder geöffnet,
so kehren der Hebel A und das Stück C infolge der Schwere in die in Fig. r gezeigte
Lage zurück.
Fig. 3 und 4 stellen im Vertical- und Horizontalschnitt eine Modification der ersten Anordnung
dar. Der Hebel B ist hiernach in dem Kasten D befestigt und kann keine
schwingende Bewegung ausführen. Der Schlag der Thür beim Schliefsen wird allein durch
die Reibung des gleitenden Stückes C aufgehoben, welches zwischen dem Hebel A und
der festen Stange B nach oben gedräng't wird. Die Feder G der ersten Modification ist hier
entbehrlich. N ist ein Stück Leder oder anderes weiches Material, welches auf dem
Stück C befestigt ist und gegen die Stangen A und B mit leichtem Druck anliegt; dadurch
wird bewirkt, dafs die Gleitflächen für das Stück C nicht vollstauben können. Wird der
Apparat in dem Thürrahmen befestigt, so wird der Knopf F durch die Zarge eingedrückt,
sobald die Thür geschlossen wird; die Wirkung der einzelnen Theile ist im übrigen dieselbe.
Man kann die beschriebene Thürhemmung auch mit einer Thürangel combiniren, und
zwar derart, dafs die Platte E das eine Blatt der Angel bildet.
Claims (1)
- Patent-An spruch:
Eine Thürhemmung, bestehend aus den unter einem Winkel gegen einander gerichteten Hebeln AB, zwischen denen das keilförmige Gleitstück C liegt, welches beim Eindrücken des Hebels A zwischen den Hebeln AB (von denen letzterer fest ist oder unter dem Einflufs der Feder G steht) hochgeschoben .wird und durch die Reibung den Schlag der Thür aufhebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36737C true DE36737C (de) |
Family
ID=312533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36737D Expired - Lifetime DE36737C (de) | Thürhemmung, bei welcher der Reibungswiderstand eines Gleitstückes wirksam ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36737C (de) |
-
0
- DE DENDAT36737D patent/DE36737C/de not_active Expired - Lifetime
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