DE256102C - - Google Patents

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DE256102C
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edge
door
bolt
roller
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B53/00Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C3/00Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
    • E05C3/12Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 256102 KLASSE 686. GRUPPE
GEORGE JOHN MONEY in LONDON.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Kantenriegel für nach einer oder beiden Seiten öffnende Türen, welche beim Schließen der letzteren durch das Zusammenarbeiten einer an dem Kantenriegel vorgesehenen Rolle mit einer an dem Türflügel angebrachten geneigten Gleitfläche in die Verschlußstellung und durch Anheben mittels einer in geeigneter Weise bewegten Stange in die Außerdienststellung gebracht werden.
Der Zweck der Erfindung ist; einen dauerhaften und billig herzustellenden Kantenriegel zu schaffen, zu dessen Bewegung keine Federn oder ähnliche Mittel erforderlich sind.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Kantenriegel lose mittels einer Messerkante in einer Pfanne gelagert und so ausgebildet ist, daß sein Schwerpunkt zwischen der Messerkante und der Rolle liegt, wodurch, wenn beim Öffnen der Tür der Riegel angehoben wird, das Gleichgewicht desselben gestört und die Vorrichtung in die Außerdienststellung gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-, 25 spiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es ist:
Fig. ι eine teilweise geschnittene, abgebrochene Ansicht einer Ausführungsform des Kantenriegels gemäß der Erfindung in Verbindung mit einer Tür, wobei der Riegel in der Lage angedeutet ist, welche er bei verschlossener Tür einnimmt,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei welcher der Kantenriegel zwecks öffnens der Tür angehoben worden ist,
Fig. 3 die Gesamtansicht einer mit einem Kantenriegel gemäß der Erfindung ausgerüsteten Tür.
Der Kantenriegel d ist mit einer geeigneten Nase e ausgerüstet und in einer Ausnehmung des Gehäuses α in dem Querholz b über der Tür c drehbar angeordnet. Der Kantenriegel ist mit einer Messerkante f derart in einer Pfanne g gelagert, daß die Nase e bei unbeeinflußtem Kantenriegel in der angehobenen Stellung gehalten wird. Um den Kantenriegel innerhalb des Gehäuses in Stellung zu halten, wird zweckmäßig eine Führung h vorgesehen, welche gegebenenfalls die Gestalt eines einseitigen Bockes haben kann, in dessen senkrechtem Schlitz der Kantenriegel d arbeitet. Ein Bolzen oder eine andere geeignete Vorrichtung dient dazu, das Herauskommen des Kantenriegels aus dem Schlitz zu vermeiden. An dem hinteren Ende ist der Kantenriegel mit einem Paar Ansätze i ausgerüstet, zwischen welchen ein kleinerer leichter Schieber, eine Scheibe oder Rolle j oder ähnliche, nur eine geringe Reibung erzeugende Vorrichtung angeordnet ist. Der Kantenriegel ist derart gelagert und ausbalanciert, daß die Scheibe oder Rolle sich gewöhnlich in ihrer tiefsten Stellung befindet. Auf der oberen Kante der Tür und bündig mit derselben ist in irgend geeigneter Weise eine geneigte Gleitfläche k angeordnet. Auf dieser kann die Scheibe oder Rolle j sich bewegen. Für eine nach beiden Richtungen öffnende Tür müssen zwei derartige geneigte Gleitflächen vorgesehen sein, und es erhellt, daß, obgleich die geneig-
ten Flächen einfach aus dem Material der Tür geschnitten werden können, dieselben zweckmäßig aus Metall, vulkanisiertem oder anderem dauerhaften Material hergestellt werden, um ein Abnutzen zu verhindern. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn die Tür geschlossen wird, die Rolle / über die geneigte Fläche gleitet und die Nase auf der Türkante ruht, wodurch der Kantenriegel die
ίο in Fig. ι veranschaulichte Stellung einnehmen und das Eintreten der Nase e in die entsprechende Ausnehmung / in der Oberkante der Tür verursacht wird, sobald die Nase e über diese Ausnehmung I zu liegen kommt.
Auf diese Weise wird die Tür in sicherer Weise in der geschlossenen Stellung gehalten. Zum Ausheben der Nase β aus der Ausnehmung in der Tür können irgend geeignete Mittel vorgesehen werden. Z. B. kann die Nase unmittelbar durch eine mittels eines Hebels, eines sich drehenden Daumens oder einer ähnlichen Vorrichtung aufwärts bewegten Stange o. dgl. ausgehoben werden.
Es erhellt, daß, wenn der Kantenriegel durch die in Fig. 3 veranschaulichte Stange m in die in der Fig. 2 veranschaulichte Lage gebracht wird, die Rolle / sich beim öffnen der Tür entlang der geneigten Fläche bewegt und die besondere Lagerung des Kantenriegels d das Halten der Nase e beim öffnen der Tür in ihrer oberen Lage gewährleistet.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann auch in Verbindung mit Fenstern, Schubladen oder anderen drehbar miteinander verbundenen oder befestigten Teilen benutzt werden, wobei die verschiedenen Einzelheiten entsprechend den Zwecken, für welche die Erfindung verwendet wird, ausgebildet sein müssen. So kann gemäß einer Abänderungsform ein hohler, teilweise mit Kugeln, Quecksilber o. dgl. gefüllter Kantenriegel verwendet werden, so daß, während derselbe für gewöhnlich mit der Nase in der angehobenen Stellung gehalten wird, er in der Schließlage die Stellung entsprechend der Fig. 1 einnimmt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Kantenriegel unten an der Tür angebracht oder aber gewünschtenfalls ein Riegel unten und ein Riegel oben vorgesehen werden. Befindet sich der Kantenriegel unten an der Tür, so können die geneigten Flächen aus irgend geeignetem, in den Boden eingelassenen nachgiebigem Material gebildet oder von solchem getragen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätiger Kantenriegel für nach einer oder beiden Seiten öffnende Türen, der beim Schließen der letzteren durch das Zusammenarbeiten einer an ihm vorgesehenen Rolle mit einer an dem Türflügel angebrachten geneigten Gleitfläche in die Verschlußstellung und durch Anheben mittels einer in geeigneter Weise bewegten Stange in die Außerdienststellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenriegel (d) lose mittels einer Messerkante (f) in einer Pfanne (g) gelagert und so ausgebildet ist, daß sein Schwerpunkt zwischen der Messerkante (f) und der Rolle (j) liegt, wodurch, wenn beim öffnen der Tür der Riegel (d) angehoben wird, das Gleichgewicht desselben gestört und die Vorrichtung in die Außerdienststellung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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