DE264222C - - Google Patents

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DE264222C
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door
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F13/00Mechanisms operated by the movement or weight of a person or vehicle
    • E05F13/04Mechanisms operated by the movement or weight of a person or vehicle by platforms lowered by the weight of the user

Landscapes

  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264222 KLASSE 68 d. GRUPPE
ERNEST JOLY in CLÄREN, Schweiz.
Die Erfindung betrifft eine beim Betreten einer beweglichen Türschwelle selbsttätig wirkende Rolltür, die mittels Rollen auf einer schwingenden Schiene aufgehängt ist und durch ihr Eigengewicht in ihre Verschlußlage zurückkehrt.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß an einer durch die Türschwelle wie auch durch einen Drücker zu bewegenden Zugstange ein Hebel angelenkt ist, auf dessen einen Arm, welcher mittels seines hakenförmigen Endes in eine Ausnehmung der sich in der Verschlußlage befindlichen Tür eingreift, sich die Schiene auflegt, während nach der Entriegelung der Tür und dem Anheben der Schiene durch den erwähnten Arm der andere Arm des Hebels gegen die vordere Kante der Tür stößt und diese dadurch in Bewegung setzt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Tür in geschlossenem,
Fig. 2 eine Ansicht in geöffnetem Zustande, während
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι zeigt.
Die Tür α ist an ihrem oberen Teile mit zwei Rollen b versehen, die mittels nicht dargestellter Puffer auf Achsen befestigt sind, welche sich in den Führungen c vor- oder rückwärts bewegen können. Diese Führungen sind an den Platten d befestigt, die mit der Tür verbunden sind. Die Rollen b gleiten auf einer schwingenden Schiene e, welche in e1 ihren Drehpunkt hat. Die mit einem geeigneten Besatz, z. B. Kautschuk o. dgl., versehenen Rollen f dienen dazu, ein Abgleiten der Rollen 5 von der schwingenden Schiene β zu verhindern. Die Schiene e selbst trägt an ihrem einen Ende eine Rolle e1, die sich auf einen Hebel g auflegt, der seinen Drehpunkt in g1 hat. Dieser Hebel besitzt mehrere Arme, und zwar ist der Arm g2 mit einem Haken versehen, der in eine entsprechende Ausnehmung der Tür eingreift, wenn diese sich in der Verschlußlage befindet. Der Arm g3 dient lediglich dazu, beim Bewegen des Mechanismus ein Öffnen der Tür zu bedingen, da derselbe sich gegen die Vorderkante der Rolltür legt und diese in Bewegung setzt. Der dritte Arm des Hebels g ist mit einer Schubstange h verbunden, die andererseits mit dem Hebel i in Verbindung steht, der um i1 drehbar ist. Dieser Hebel kann durch einen Hebel k beeinflußt werden, der um k1 drehbar ist und die sich in bekannter Weise bei derartigen Anordnungen senkende Schwelle darstellt. Die Tür α ist mit einem Haken a1 versehen, der in eine besondere Ausnehmung der Schwelle k eingreift, sobald sich die Tür in der Schlußlage befindet (Fig. 1). Des weiteren ist eine Rolle α2 vorgesehen, die lediglich zur Führung während des Öffnens oder Verschließen der Tür dient.
Die den Hebel g mit dem Hebel i verbindende Schubstange h ist außerdem an einem Handgriff I angelenkt, und zwar durch Vermittelung des Armes I1, durch welchen ein Heben oder Senken der Zugstange bedingt wird. Unterhalb des Drückers ist eine Sperr-
vorrichtung, und zwar ein Schloß m vorgesehen, dessen Sperriegel sich in die verschiedenen Ausnehmungen der Schubstange h einlegen kann, und zwar würde durch das Verschließen der Schubstange h mittels Eingriffs des Sperriegels in die Ausnehmung A1 ein dauerndes öffnen der Tür bedingt werden, wogegen, falls der Riegel in die Ausnehmung A2 geschlossen wird, ein unbeabsichtigtes öffnen
ίο vermieden werden würde.
Des weiteren ist noch ein Hebel η vorgesehen, der um n1 drehbar ist, und dessen Nase n2 sich über das Ende der schwingenden Schiene legt und von dieser beeinflußt wird, was später näher beschrieben werden wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Angenommen, die Tür α befindet sich in der in Fig. 1 dargestellten Lage, d. h. Schlußlage, so ist es nur notwendig, den eine Schwelle darstellenden Hebel k zu belasten, was durch Betreten der Schwelle erreicht wird. Hierdurch senkt sich der Hebel k (s. Fig. 2), gibt den Ansatz a1 frei und zieht durch Vermittelung des Hebels i die Schubstange h nach unten, was naturgemäß ein Heben des mit der Nase g2 versehenen Armes des Hebels g und somit eine Lageveränderung der schwingenden Schiene bedingt, so daß dieselbe in die Lage nach Fig. 2 gelangt und eine schiefe Ebene bildet. Dies hat zur Folge, daß die Tür α auf ihren Rollen b in die Offenstellung gleitet, bis sich die Tür gegen den Hebel η legt, so daß derselbe in die in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht wird.
Hebt sich nun der Hebel k unter der Entlastung der Schwelle, so tritt die entgegengesetzte Wirkung ein, und die Schiene e senkt sich infolge der Schwere der Tür. Hierbei drückt die Schiene gegen die Nase w2 des Hebels n, der seinerseits die Tür in Bewegung setzt, so daß dieselbe in die Schlußlage rollt.
Eine ähnliche Beeinflussung erleidet die Tür α auch beim Vorgang des Öffnens, denn durch das Anheben des mit der Nase g2 versehenen ' Armes des Hebels g legt sich auch der Arm g3 gegen die Vorderkante der Tür. Durch den Druck des Armes g3 gegen die Tür wird ein unbedingtes öffnen der Tür erreicht.
Durch Vorschieben des Riegels des Schlosses m in die Ausnehmung h1 würde der mit der Nase g2 versehene Arm des Hebels g in seiner Höchstlage verriegelt sein, was ein dauerndes Öffnen der Tür α zur Folge hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beim Betreten einer beweglichen Türschwelle selbsttätig wirkende Rolltür, die mittels Rollen auf einer schwingenden Schiene aufgehängt ist und durch ihr Eigengewicht in ihre Verschlußlage zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet, daß an einer durch die Türschwelle (k) wie auch durch einen Drücker (I) zu bewegenden Zugstange (h) ein Hebel (g) angelenkt ist, auf dessen einen Arm (g2), welcher mittels seines hakenförmigen Endes in eine Ausnehmung der sich in der Verschlußlage befindlichen Tür eingreift, sich die Schiene (e) auflegt, während nach der Entriegelung der Tür und dem Anheben der Schiene (e) durch den Arm (g'j sein anderer Arm (gz) gegen die vordere Kante der Tür stößt und diese dadurch in Bewegung setzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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