DE70200C - Sicherheitshaken für Thüren - Google Patents
Sicherheitshaken für ThürenInfo
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- DE70200C DE70200C DENDAT70200D DE70200DA DE70200C DE 70200 C DE70200 C DE 70200C DE NDAT70200 D DENDAT70200 D DE NDAT70200D DE 70200D A DE70200D A DE 70200DA DE 70200 C DE70200 C DE 70200C
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- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/04—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT'
KLASSE 68: Schlosserei.
HUGO NAWRATH in BERLIN. Sicherheitshaken für Thüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1892 ab.
Der Sicherheitshaken ist in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Er bildet einen Winkelhebel b c, dessen langer Schenkel c bei d ein Gelenk hat und
bei e um seine Längenachse drehbar ist. Das unterste Ende des Schenkels c ist mit einem
Querstück g f versehen.
Der Winkelhebel b c ist bei α auf der Metallplatte A drehbar befestigt, welche von
innen an den feststehenden Thürflügel B angeschraubt wird.
Um den Drehpunkte des Winkelhebels b c,
Fig. ι und 2, ist eine Feder h gelegt, welche
auf b so wirkt, dafs der Winkelhebel immer das Bestreben hat, sich in der Richtung des
Pfeiles Fig. 1 zu drehen.
Um den Drehpunkt i, Fig. 1 und 2, ist der Sperrhaken k drehbar, welcher in der Stellung
Fig. ι auf einer Kappe / ruht, die an b c befestigt ist.
An der Seite der Platte A, Fig. 1 und 2, ist ein kleiner Winkelhebel m η um 0 drehbar
befestigt, welcher mit seinem Schenkel η unter den Schenkel b des Winkelhebels b c greift.
An der Schlagleiste C des anderen Thürflügels
(Fig. ι) ist das Metallstück ρ angeschraubt,
welches ein wenig über C herausragt.
Wird der Thürflügel C geschlossen, so drückt das Metallstück ρ gegen den Schenkel m
in der Richtung des Pfeiles s, Fig. 2.
Der Winkelhebel wird nun um ο gedreht und, da auf dem Schenkel η der Schenkel b
ruht, dieser von η mit in die Höhe gezogen.
Infolge dessen nimmt c eine senkrechte Stellung ein und der Sperrhaken k, Fig. 1,
greift bei r hinter die Kappe /, wenn die Thür C geschlossen ist, und hält b c in dieser
Stellung, fest.
Die Thür stöfst nun aber beim Oeifnen gegen das Querstück f g, Fig. 1, welches sich durch
das Herumgehen des Schenkels c vor die Thür C gelegt hat, und gestattet derselben, sich
nur so weit zu öffnen, als der Schenkel c vom Scharnier d bis Querstück f g lang ist, d. h.
bis dieses Stück eine horizontale Lage angenommen hat.
In diesem Falle bildet der Schenkel c des Winkelhebels b c den Sicherheitshaken (Fig. 3).
Der Haken t an f g greift hinter das Metallprisma M, welches an C befestigt ist.
Da sich c bei e auch um seine Längenachse dreht, macht der untere Theil von c auch die
Kreisbewegung der Thür mit.
In Fig. 3 und 4 stellt ν einen Schlofskasten dar, welcher den Sperrhaken k, den Drehpunkt
a, den Schenkel b u. s. w. verdeckt.
Um die Thür wieder frei zu machen, schliefst man dieselbe zuerst und löst dann den Sperrhaken
k bei r aus (Fig. 1).
Oeffnet man dann dieselbe wieder, so drückt die Feder h den Winkelhebel b c wieder in
die Lage zurück, wie Fig. 1 zeigt, und die Thür C wird frei.
Um nun aber das Querstück f g zugleich als Riegel wirken zu lassen, ist am unteren
Ende der Platte A, Fig. 4 und 5 (Fig. 5 ist. der Längenschnitt), der Metallblock w ange-'
schraubt. ...
In den Ausschnitt desselben ist um χ drehbar der Haken y eingesetzt, welcher durch die
Feder % stets gegen die Unterkante ι von w
gedrückt wird.
Auf die Schlagleiste C ist ein Greifer 2 geschraubt, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich.
Wenn der Winkelhebel b c als Sicherheitshaken gewirkt hat, wie Fig. 3 zeigt, gleitet das
Querstück 'f g beim Schliefsen der Thür in den Greifer 2.
Dieser drückt dasselbe (Fig. 5) mit seiner schrägen Bahn 3 gegen die schräge Bahn. 4
von y, dadurch wird der Haken y niedergedrückt und läfst f g in seine Biegung gleiten.
Die Feder \ drückt nun, wenn f g die schräge Bahn 4 passirt hat, den Haken y wieder in
die Stellung zurück, wie Fig. 4 und 5 zeigen.
Will man jetzt die Thür C öffnen, so stöfst diese gegen das Querstück f g, welches aber
nicht weichen kann, da es von dem Hakeny, Fig. 4 und 5, festgehalten wird, fg ist somit
zum Riegel geworden.
Will man aber c wieder als Sicherheitskette wirken lassen, so drückt man den Haken y
bei 5 gegen die Feder {, Fig. 4 und 5, welcher
dann f g freigiebt.
Um nun den Sperrhaken k, Fig. 1, auch
von aufsen auslösen und somit die Thür C öffnen zu können, ist mit vorstehenden Combinationen
ein selbstthätiges Combinationsschlofs in Verbindung gebracht.
Hinter die Kappe /, Fig. 4, greifen bei r zwei neben einander gelegte Sperrhaken k
und k ], welche in i und i1 ihre Drehpunkte
haben.
ν ist der Schlofskasten (s. Fig. 3 und 4).
Um nun die Sperrhaken k und k1, Fig. 4,
von aufsen auslösen zu können, sind die Platte A und die Thür B zweimal durchbohrt.
Diese Bohrungen dienen den Wellen 6 und 61 zum Lager. Nach aufsen laufen diese
Wellen in zwei Knöpfe 7 und 7 l aus, an
welchen die Zeiger 8 und 81 befestigt sind.
Diese Knöpfe mit ihren Zeigern laufen auf zwei runden Scheiben 9 und 91, von denen
jede in zehn Theile getheilt, mit laufenden Nummern von ο bis 9 versehen und an der
Thür B angeschraubt ist.
Auf dem inneren Ende der Wellen 6 und 61,
also im Schlofskasten, sind die runden Scheiben 10 und io1 befestigt, an welchen sich das
Gegengewicht 11 und 11 λ befindet.
Die Scheiben 10 und ro 1 sind genau wie
die aufsen befindlichen Zeigerscheiben in zehn Theile getheilt und ebenfalls mit Zahlen von ο
bis 9 versehen (Fig. 7). 10 ist die eingetheilte
Scheibe und der hineinpunktirte Keil ist ein hinter derselben befindliches Gegengewicht 11.
Gegen diese Scheibe ro und 101^ auf den
Wellen 6 und 61 drehbar, läuft je eine zweite Scheibe 12 und 121, Fig. 7 und 6, an welcher,
wie in Fig. 6 ersichtlich, ein Knie angebogen ist.
Die Scheiben 12 und 121 werden so eingestellt,
dafs das an ihnen befindliche Knie eine Zahl der Scheiben 10 und io1 verdeckt (in
Fig. 7 beispielsweise die 5).
Werden nun von aufsen die Knöpfe 7 und 71 gedreht, bis die Zeiger 8 und 81 auf
die Zahlen 5 der Zeigerscheiben 9 und 91 deuten, dann drückt das Knie an den Scheiben
12 und 121 auf die Sperrhaken k und Ä1,
löst diese aus und giebt die Kappe / und' zugleich damit die Thür frei.
Es ist nun hierzu jedoch nothwendig, dafs die Scheiben 12 und 121, wenn sie eingestellt
sind, auch diese Stellung beibehalten.
Dies wird dadurch bewirkt, dafs die Scheiben 12 und 121 auf den Wellen 6 und 61,
Fig. 6, so schwer gehen, dafs sie von den Wellen beim Drehen mitgenommen werden und auch den Widerstand leisten , der nöthig
ist, die Sperrhaken k und k1 auszulösen.
Läfst man dann die Knöpfe 7 und 71 los,
so ziehen die Gegengewichte 11 und 11 \
welche, wie in Fig. 7 ersichtlich, mit ihrem Schwerpunkt niemals lothrecht über die Achse
der Wellen 6 und 6' zu stehen kommen, diese 61 herum und bringen zugleich die Zeiger
aufsen in eine andere Stellung.
Die Sperrhaken k und k1 legen sich wieder,
wie in Fig. 1, auf die Kappe /, um beim Schliefsen der Thür wieder bei r hinter die
Kappe / zu greifen.
Da man die Scheiben 12 und 121 auf jede
Zahl der Scheiben 10 und io1 stellen kann,
so ergiebt sich bei beschriebener Combination, dafs man die Thür von aufsen nur öffnen
kann, wenn man von den Zahlen von r bis 100 die richtige kennt.
Will man nun die Sicherheit des Schlosses noch vergröfsern, so legt man noch mehr
Sperrhaken wie k und k\ Fig. 6, in den entsprechend vergröfserten Schlofskasten und
bringt diese mit entsprechend vermehrten Scheiben 10 und io1 in Verbindung, so dafs beispielsweise
bei einer Zusammenwirkung von vier Sperrhaken und Scheiben man das Schlofs nur auf eine von 10 000 Zahlen von aufsen
öffnen kann.
Um nun aber die einzelnen Knöpfe 7 und 71 nicht so lange festhalten zu müssen,
bis man die Thür geöffnet, wie es bei der Construction in Fig. 6 nöthig ist, drückt auf
die Scheiben 10 und io1 stets eine Feder 13,
wie Fig. 8 zeigt.
Hinter dieser Feder liegt eine Welle 14, an welcher eine Platte 15 befestigt ist, welche von
der Feder 13 mit zurückgedrückt wird.
An der Welle 14 ist nun bei 16 ein kleiner
horizontaler Hebel 17 angebracht, welcher durch die Verbindungsstange 18 mit dem
Schenkel b des Winkelhebels b c verbunden ist..
In Fig. 8 ist das Combinationsschlofs und die Thür geschlossen, die Feder 13 drückt
gegen die Scheiben 10 und io1 und hält dieselben
in jeder beliebigen Stellung fest, also auch, wenn die Kniee an den Scheiben 12
und 121 die Sperrhaken k und A:1 auslösen.
Oeffnet man nun die Thür, so zieht der
heruntergehende Schenkel b mittelst der Verbindungsstange 18 durch den Hebel 17 die
Welle 14 mit herum und die kleine Platte 15 drückt die Feder 13 von den Scheiben 10
und ιo1 ab, welche dadurch frei und durch
die Gegengewichte 11 und 11 1 dazu veranlafst
werden, ihre Stellung selbsttätig zu verändern.
Die Schenkel der Sperrhaken k und k\ auf
welche die Scheiben 12 und 121 wirken, sind
. aus Federblech hergestellt.
19 ist eine Auslösung, welche gestattet, von innen die Sperrhaken k und k1 auf einmal
auszulösen.
Man drückt 19 durch den Knopf in die Höhe, löst dadurch die Sperrhaken k und A:1
aus und öffnet dann die Thür.
■Durch seine eigene Schwere fällt dann 19
beim Loslassen wieder in seine vorige Lage zurück.
In Fig. 9 und 10 ist eine andere Construction des Sicherheitshakens und des Riegels
dargestellt. Hier ist der Schenkel c nicht mit einem Scharnier d und das Querstück f g
nicht mit dem Haken t versehen.
Auch ist im Gegensatz zu Fig. 1 das Schlofs mit dem Winkelhebel b c nicht an den feststehenden
Flügel, sondern an den sich öffnenden Flügel angeschraubt.
Das Querstück / g läuft nicht mehr in der Biegung des Hakens j-, Fig. 4, sondern in den
zwei Oesen 20 und 21, Fig. 9, in welchen es beständig läuft.
Beim Schliefsen der Thür und beim Herumgehen des Schenkels c greift das Querstück/g·
in die Oese 22, Fig. 9 und 10, welche sich an dem feststehenden Flügel befindet, und
Fig. 10 zeigt, dafs, wenn die Thür geöffnet wird, f g gegen den Bogen 24 stöfst und,
weil die Oese 22 von dem Haken y, welcher hier umgekehrt angeschraubt ist, festgehalten
wird, als Riegel wirkt.
Soll nun die Sicherheitskette in Function treten, so drückt man bei 5 auf den Hakeny,
Fig. 9 und 10, die Oese 22, welche mit ihrem Sperrhaken 25 in der Biegung des Hakens y,
Fig. 10, lag, wird frei und die beiden Stangen 26 und 27, welche durch die Scharniere 28
und 29 beweglich sind, werden durch f g, Fig. 9 und 10, horizontal ausgezogen und
wirken als Sicherheitskette.
Schliefst man die Thür, so legen sich die Stangen 26 und 27 wieder zusammen, das
Querstück f g, Fig. 10, drückt den Sperrhaken
25 wieder in die Biegung von y und liegt wieder als Riegel in der Oese 22 vor der
Thür.
Claims (5)
1. Ein Sicherheitshaken für Thüren, dessen
Selbstthätigkeit durch das Schliefsen der Thür bewirkt wird, dargestellt durch einen
Winkelhebel (b c), dessen langer Schenkel (c) bei d beweglich und mit einem Querstück
(f g) versehen ist, welches der Thür beim Oeffnen Widerstand leistet, an derselben
hinaufgleitet und nun in Verbindung mit dem Schenkel (c) als Sicherheitshaken wirkt.
2. Eine Ausführungsform des durch Anspruch i. geschützten Sicherheitshakens, bei
welcher das Querstück f g als Riegel wirkt, so lange f g nicht freigegeben ist.
3. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1. geschützten Sicherheitshäkens, bei welcher
ein Greifer 2, Fig. 3, das Querstück f g wieder selbsttätig zum Riegel macht,
wenn f g in Verbindung mit b c vorher als Scherheitshaken thätig war.
4. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1. geschützten Sicherheitshakens, bei welcher
das Oeffnen desselben auch von aufsen dadurch geschehen kann, dafs die Scheiben 10
und ι ο \ Fig. 6 und 7, durch die Knöpfe 7
und 71 gedreht werden, bis die Kniee der Scheiben 12 und 121 die Sperrhaken k
und k1 auslösen, während die Scheiben 10
und ι o1 sich selbstthätig wieder verstellen.
5. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1. geschützten Sicherheitshakens, bei welcher
als Sicherheitshaken der Winkelhebel b c durch die durch Scharniere beweglichen
Stangen 26 und 27, Fig. 9 und 10, ersetzt ist, von denen die Stange 26 an ihrem
oberen Ende in eine Oese 22 mit einem Sperrhaken 25 ausläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70200C true DE70200C (de) |
Family
ID=343597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70200D Expired - Lifetime DE70200C (de) | Sicherheitshaken für Thüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70200C (de) |
-
0
- DE DENDAT70200D patent/DE70200C/de not_active Expired - Lifetime
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