DE36732C - Neuerung an Dreifach-Expansions-Maschinen - Google Patents

Neuerung an Dreifach-Expansions-Maschinen

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DE36732C
DE36732C DENDAT36732D DE36732DA DE36732C DE 36732 C DE36732 C DE 36732C DE NDAT36732 D DENDAT36732 D DE NDAT36732D DE 36732D A DE36732D A DE 36732DA DE 36732 C DE36732 C DE 36732C
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DE
Germany
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iii
cylinders
cylinder
expansion machines
new
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36732D
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Original Assignee
C. OERTLING in Hamburg, Carolinenpassage 3 II
Publication of DE36732C publication Critical patent/DE36732C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0435Compound machines with double or plural expansion; Auxiliaries driven by main engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1886 ab.
Der allgemeineren Verbreitung der Dreifach-Expansions - Maschinen steht namentlich die durch Anwendung dreier Cylinder hervorgerufene gröfsere Länge der Maschine in der Richtung der Kurbelwelle hindernd im Wege, und zwar allgemein des höheren Preises wegen, speciell für Schiffsmaschinen des gröfseren Gewichtes und Platzes wegen.
Bei der vorliegenden Neuerung ist der kleinste Cylinder I zwischen dem mittleren II und dem gröfsten III angeordnet, so dafs die Radien von I und III sammt den Wandstärken beider das kürzeste Mafs zwischen I und III bestimmen.
Die Anwendung der nöthigen Sammler oder Receiver (in Fig. 2 α und ß) ergiebt die Entfernung zwischen I und III ebenfalls nicht kürzer. Es gehört dies indefs nur insoweit in den Rahmen der Erfindung, als auch hier die Tendenz vorliegt, durch Fortschaffen aller anderen Theile, aufser Cylinder und Sammler, die genannte Entfernung auf das möglichst geringste Mafs zu bringen.
Für diese in der Anordnung der Cylinder ausführbare kürzeste Entfernung wird aber (die Kurbelwelle mag aus einem oder mehreren Theilen bestehen) die Bedingung nothwendig, dafs sämmtliche Steuerungstheile von der Welle fortfallen, um die gegebene Länge lediglich für die notwendigsten Dimensionen der Welle selbst verwenden zu können. Dies ist folgendermafsen bewerkstelligt:
Die zum Antriebe der Pumpen von den Kreuzköpfen der Maschine aus bewegten Doppelhebel h h, (bezw. noch ein dritter vom Cylinder I aus bewegter Hülfshebel) treiben eine parallel der Hauptwelle gelagerte Steuerungswelle α durch Pleuelstangen b, welche zu denen der Kurbelwelle in dem Verhältnifs der betreffenden Hebellängen stehen. Der endlichen Länge der Pleuelstangen wegen mufs die getriebene Welle α auf derselben Seite des Hebels liegen wie die Hauptwelle. Die Einschaltung einer Lenkstange wie bei c erscheint bei Gestattung eines geringen todten Ganges nicht nothwendig. Von der Welle α werden die seitlich liegenden Schieber in gebräuchlicher Weise angetrieben.
Für sehr grofse Maschinen, bei welchen die Herstellung des Cylinders III aus einem Stück nicht mehr thunlich ist, gilt die Variante Fig. 4 und 5. Cylinder III besteht hier aus zwei über einander befindlichen Cylindern IIIO und IIIU, deren Kolben an gemeinsamer Kolbenstange arbeiten, und die durch den Sammler ßln getrennt sind.
Die Cylinder I und II haben ebenfalls jeder einen Sammler α und ßn, welche als Untersätze, d. h. als Träger der Cylinder dienen und derart bemessen sind, dafs die Oberkante von I, II, IIIO und die Unterkante von α ßn und ßm in derselben Horizontalen liegen, α bildet den Sammler für II, β J1 und ßUI sammt dem Rohr d den Sammfer' für HI0 und IIIU.
Da in dieser Variante die drei Cylinder I, II, IH0 bereits den disponiblen Grundrifs bestimmen, würde ohne" die eben beschriebene Anordnung eine Verlängerung der Construction
eintreten müssen; so aber wird der Grundrifs im Verhältnifs noch kleiner als bei der erstbeschriebenen Anordnung.
Um den getheilten Cylinder III ohne Demontage untersuchen zu können, ist IIIU. unten offen und schwingt dessen Pleuelstange frei in demselben; durch die beiden seitlichen Kolbenstangen ff wird die Geradführung bewirkt.
Hierdurch ergiebt sich zugleich der günstige Umstand, dafs die bewegten Theile fast entlastet sind, wie folgende Rechnung zeigt.
Der mittlere absolute Dampfdruck ist:
für den Niedergang in IH0 und IIIU etwa ι at,
- Aufgang in HI0 - 1,2 -
der Gegendruck des Condensators - 0,2 -
das reducirte Gewicht "des Gestänges - 0,4 -.
Hieraus folgt:
a) für den Niedergang:
Ueberdruck am Oberkolben 1 — 0,2 = -f- 0,8 at,
Unterkolben 1 — 1 = 0,0 -
Gestängegewicht = + 0,4 - .
b) für den Aufgang: ,
Ueberdruck am Oberkolben 1,2-— 0,2 = + 1,0 at,
- Unterkolben 1 — 0,2 = -f- 0,8 -
Gestängegewicht . . . . = — 0,4 - ,
Da die drei Kurbeln unter 1200 zu einander stehen, so wird also nicht allein der gröfste Cylinder, sondern auch die beiden kleineren durch ihn fast entlastet.
Durch die gleichzeitige Anwendung beider Neuerungen (Cylinder- bezw. Sammleranordnung und Beseitigung aller Steuerungstheile von der Kurbelwelle) ist die mit den erwähnten Vortheilen verbundene Möglichkeit gegeben, Dreifach-Expansions-Maschinen bis zu den bedeutendsten Gröfsen in derselben relativen Stärke mit wesentlicher Ersparnifs an Gewicht und Platz herstellen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Dreifach-Expansions-Maschinen die Anordnung des kleinsten Cylinders I zwischen den beiden gröfseren II und III, wobei auch der gröfste Cylinder III durch zwei über einander befindliche Cylinder (HI0 und IIIU) mit gemeinsamer Kolbenstange, von denen IIIU unten offen ist, ersetzt werden kann, und wobei die Sammler (Receiver) α und β als Untersätze der drei Cylinder dienen, in Verbindung mit der Anordnung einer der Kurbelwelle parallelen und gleich schnell rotirenden Steuerwelle a, welche von den Kreuzköpfen der Maschine aus durch Hebel h und Schubstangen b ihren Antrieb erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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