DE174C - Rotirende Pumpe mit geradliniger Kolbenbe- j wegung. ' ! - Google Patents

Rotirende Pumpe mit geradliniger Kolbenbe- j wegung. ' !

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DE174C
DE174C DE000000000174DA DE174DA DE174C DE 174 C DE174 C DE 174C DE 000000000174D A DE000000000174D A DE 000000000174DA DE 174D A DE174D A DE 174DA DE 174 C DE174 C DE 174C
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PATENTSCHRIFT
Klasse 59.
J. SLAVIK in RHEYDT.
Pumpe mit gradliniger Kolbenbewegung.
HfiJDeutschen Reiche vom 25. Juli 1877 ab. L&fH Dauer: 27. April 1892.
Die Erwägung, dafs die bis jetzt im Gebrauch stehenden, rotirenden Pumpen in Bezug auf Dauerhaftigkeit noch sehr viele Nachtheile haben und hierin mit anderen Pumpen, welche mit Kolben versehen sind, nicht concurriren können, hat den Erfinder auf die Idee gebracht, eine Pumpe zu construiren, die nicht nur die Vortheile der einen, sowie der anderen Gattung von Pumpen vereinigt, sondern sich zugleich auch als Wassermesser und Dampfmaschine anwenden läfst. ■
Die auf diese Weise vervollkommnete Pumpe ist nach beiliegender Zeichnung folgendermafsen construirt:
Die Pumpe besteht aus dem viercylindrigen Pumpenkörper a, a, a, welcher auf dem Kegel c nach Art eines Vierwegehahnes aufgeschliffen, sich leicht drehen läfst. Der Pumpenkörper ist mit vier Kanälen, der Kegel mit zwei versehen. Durch die Drehung des Pumpenkörpers a, a, a, welche durch den Ring d, an welchem alle vier Kolben b, b, b der Pumpe befestigt sind, geschieht, werden die Kanäle auf jedem der zwei todten Punkte geschlossen, dagegen aber bei der kleinsten Drehung geöffnet und lassen das Wasser einmal einströmen bezw. einsaugen, das andere mal ausströmen bezw. herausdrücken. Durch diese Vorrichtung erspart man die Ventile und das lästige Versagen der Pumpe. Der Ring d, welcher sich auf den vier Rollen e,f,g,h dreht, ist excentrisch zu der Axe des Pumpenkörpers α,α,α, wodurch eine hin- und hergehende Bewegung der Kolben b, b, b bewirkt wird, da die Excentricität den' halben Hub der Pumpe beträgt. Läfst man dagegen in den Saugstutzen i Wasser mit Druck eintreten, so wird die Pumpe dadurch bewegt, wodurch dieselbe sich zum Wassermesser eignet; denn man braucht nur die Pumpe zwischen die Druckleitung der Kesselspeisepumpe oder einer jeden' anderen Wasserleitung einzuschalten, von welcher man durch einen angebrachten Rotationszähler durch die Umdrehungszahl leicht genau das Quantum Wasser ermitteln kann, welches durch die Leitung geflossen ist.
Der auf diese Art construirte Wassermesser ist insofern einfach, dauerhaft und genau herzustellen, weil man das Wasserquantum, welches bei jeder Umdrehung denselben passirt, empirisch bestimmen kann, indem man der Pumpe durch Verschieben des Kegels an dem Flantsch i kleineren oder gröfseren-Hub giebt und hierdurch das Wasserquantum übereinstimmend mit der Rotationszahl verringern oder vergröfsern kann, was bei den jetzt existirenden Wassermessern nicht der Fall, die genau nach Berechnung ausgeführt, nicht verstellbar sind und sehr selten genau das Wasserquantum anzeigen, welches sie durchlassen.
Leitet man anstatt Wasser Dampf in den Saugstutzen 2, so verwandelt sich die Pumpe in eine Dampfmaschine, welche vor allem sehr •einfach ist und nebenbei einige Vortheile vor den anderen Dampfmaschinen besitzt; denn es ist?·hiermit der todte Punkt beseitigt; ferner ist kein Dampfverlust durch das Undichtwerden des Kolbens zu befürchten und schliefslich kann kein Unglück entstehen, welches bei anderen Dampfmaschinen durch das Brechen der Keile in der Pleuelstange oder des Kurbelzapfens möglich ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE000000000174DA 1877-07-24 1877-07-24 Rotirende Pumpe mit geradliniger Kolbenbe- j wegung. ' ! Expired - Lifetime DE174C (de)

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  • 1877

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