DE366140C - Schuetzeneinstellvorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schussspulenauswechselung - Google Patents
Schuetzeneinstellvorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger SchussspulenauswechselungInfo
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- DE366140C DE366140C DEST35274D DEST035274D DE366140C DE 366140 C DE366140 C DE 366140C DE ST35274 D DEST35274 D DE ST35274D DE ST035274 D DEST035274 D DE ST035274D DE 366140 C DE366140 C DE 366140C
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- Expired
Links
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 claims 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims 1
- NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 2,4-dinitro-6-(octan-2-yl)phenyl (E)-but-2-enoate Chemical compound CCCCCCC(C)C1=CC([N+]([O-])=O)=CC([N+]([O-])=O)=C1OC(=O)\C=C\C NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
- D03D45/20—Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
- Schützeneinstellvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schußspulenauswechselung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schützeneinstellvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schußspulenauswechselung und bezweckt, diese Vorrichtung derart auszugestalten, daß der Schützen im Schützenkasten genau in der Stellung zur Ruhe kommt, in welcher er den Kötzer bzw. die Spule im Augenblick der Auswechselung aufnehmen kann.
- Beim Betriebe eines Webstuhls kann der Schützen in dem Schützenkasten an einer Stelle innerhalb eines Bereiches von mehreren Zoll zum Stillstand kommen. Es sind verschiedene Vorrichtungen benutzt worden, um den Schützen in einer bestimmten Lage im Augenblick der Schußspulenauswechselung zu sichern.
- Gemäß der Erfindung wird der Bereich, innerhalb dessen der Schützen zur Ruhe kämmen kann, begrenzt, und zwar durch Beschränkung der wirksamen Länge des Schützenkastens im Augenblick der Spulenauswechselung.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Abb. i in Vorderansicht des rechten Endes des Schützenkastens bei abgenommenem Vorderteil und in Abb. 2 in Seitenansicht einer Einzelheit (von der linken Seite der Abb. i gesehen).
- Auf der Zeichnung ist mit voll ausgezogenen Linien die normale Stellung der verschiedenen Teile veranschaulicht, in welcher also keine Spulenauswechselung stattfindet.
- i ist der Boden des Schützenkastens, 2 der Schützen, 3 der Treiber, q. das Ende des Schützenkastens und 5 ein Block, der an einer Welle 6 befestigt ist, die in einem an dem Schützenkasten befestigten Halter 7 schwingbar gelagert ist. Ein Arm 8 ist an der Welle 6 befestigt und durch einen Lenker 9 mit dem einen Arm io eines zweiarmigen Hebels i o, ii verbunden, der bei i2 an einem an dem Boden des Schützenkastens befestigten Halter 13 schwingbar gelagert ist. Bei 15 ist an dem Brustbaum oder einem festen Teil des Webstuhls eine Hubplatte 1q. drehbar gelagert, die mit einem Arm 16 versehen ist, welcher mit der Schützenstillsetzvorrichtung oder einem anderen Teil der Vorrichtung verbunden ist, welche die Spulenauswechselung steuert.
- In der gewöhnlichen Stellung, die mit ausgezogenen Linien angedeutet ist, befindet sich die Hubplatte 1d. nicht in Berührung mit dem Arm i i. Soll eine Spule ausgewechselt werden, so wird die Hubplatte 1q. in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung bewegt, und dann kommt der Arm i i bei der Rückwärtsbewegung des Blattes mit der Hubplatte i¢ zur Berührung, so daß der Arm ii mit dem Arm io, dem Lenker 9, dem Arm 8 und dem Block 5 in die in strichpunktierten Linien angedeutete Lage bewegt werden.
- Nun wird der Hub des Schützens gewöhnlich dadurch begrenzt, daß er an den Treiber 3 anschlägt, der seinerseits bzw. durch den Schützen gegen den Block 5 in der normalen Lage gehalten wird.
- Wird der Block 5 in die in strichpunktierten Linien angedeutete Lage bewegt, so werden der Treiber und der Schützen in den mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellungen, die mehr nach links liegen, stillgesetzt, d. h. der Weg des Schützens wird unmittelbar vor dem Auswechseln einer Spule verkürzt.
- Die mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage des Schützens ist diejenige Stellung, welche er einnehmen muß, um den genauen Übergang der Spule zu sichern. Sollte der Schützen diese Stellung verfehlen, so kann er in diese Stellung durch einen Schützenfänger bewegt, oder der Webstuhl kann durch einen Schußfühler stillgesetzt «-erden. Diese Vorrichtungen bilden aber keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es also, den Schützen genau in die für Auswechseln der Spule erforderliche Stellung zu bringen, während er bei dem gewöhnlichen Gang des Webstuhls einen beliebig langen Weg nehmen kann, der erwünscht ist, um ein zu plötzliches Stillsetzen am Ende seiner Bahn zu vermeiden.
- Die mechanischen Einzelheiten der Vorrichtung können geändert werden, ohne von den wesentlichen Merkmalen der Erfindung abzuweichen. So kann z. B. der Block, der in die Bahn des Treibers einzuschalten ist, auf einer zu dem Blatt parallelen Welle geschwungen oder durch eine Gleitbewegung eingesetzt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schützeneinstellvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schußspulenauswechselung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schützen in die für die Spulenauswechselung erforderliche Stellung dadurch gebracht wird, daß die wirksame Länge des Schützenkastens zeitweilig beschränkt wird, und zwar durch Einfügen eines Zwischenstückes (5) in die Treiberbahn unmittelbar vor dem Auswechseln der Spule und bevor der Treiber in seine normale Lage zurückgekehrt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück die Form eines Blocks (5) besitzt, der während der Rückwärtsbewegung der Weblade in die Treiberbahn durch eine schwingende oder gleitende Bewegung durch Vermittlung einer Hubplatte (i4) gebracht wird, die an dem Brustbaum angelenkt ist und in die wirksame Stellung während einer unmittelbar vorausgehenden Bewegung derSchützenstillsetzvorrichtung bewegt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (5) an einer Welle (6) fest ist und mit einem Hebel (io, ii) in zwangläufiger Verbindung steht, der ebenso wie die Welle (6) an dem Schützenkasten schwingbar gelagert und durch die Hubplatte (i4) so beeinflußt wird, daß der Block (5) in die Treiberbahn geschwenkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB366140X | 1920-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366140C true DE366140C (de) | 1922-12-30 |
Family
ID=10389717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST35274D Expired DE366140C (de) | 1920-12-30 | 1921-12-24 | Schuetzeneinstellvorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schussspulenauswechselung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366140C (de) |
-
1921
- 1921-12-24 DE DEST35274D patent/DE366140C/de not_active Expired
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