DE651290C - Kettenbaumbremse - Google Patents

Kettenbaumbremse

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DE651290C
DE651290C DES125260D DES0125260D DE651290C DE 651290 C DE651290 C DE 651290C DE S125260 D DES125260 D DE S125260D DE S0125260 D DES0125260 D DE S0125260D DE 651290 C DE651290 C DE 651290C
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Germany
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brake
during
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regulator
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Application number
DES125260D
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English (en)
Inventor
Jos Giesen
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • D03D49/08Warp beam brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kettenbaumbremse An Webstühlen mit negativen Warenabzugsregulatoren und mit Bremsung des Kettenbaumes ist die Schußdichtenregelung bekanntlich im wesentlichen abhängig von der Spannung der Webkette und von der -Stärke des eingetragenen Schusses. Bei der Herstellung von Webwaren mit geringer Schußdichte auf derartigen Webstühlen unterschreitet aus diesem Grunde die für die Schußdichtenregelung erforderliche Kettenspannung des öfteren die für den eigentlichen Webprozeß erforderliche Kettenspannung, woraus sich als Übelstand ergibt, daß der Kettenbaum während der Fachbildung und mitunter auch während aus irgendwelchen Gründen eintretender Arbeitspausen rutscht. Als Folge dieses Rutschens treten in der Ware Querstreifen - sogenannte Schußbanden - auf, die sich vor allem bei größerem Farb- oder Tonwertunterschied zwischen Kette und. Schuß unangenehm bemerkbar machen. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung und Anordnung der auf den Kettenbaum wirkenden Bremsmittel mit dem Ziele, die geschilderte Bandenbildung unter allen Umständen sicher zu vermeiden. Abweichend vom Bekannten ist nach der Erfindung für den in bekannter Weise ein- oder beidseitig gebremsten Kettenbaum ein zusätzliches Bremsmittel in Gestalt einer Bremse beliebiger Bauart vorgesehen, das während der Fachbildung und während des Stillstandes des Webstuhls zusätzlich hemmend auf den Kettenbaum wirkt, im Augenblick des Schußanschlags bzw. des Schaltens des Warenabzugsregulators aber unter Zuhilfenahme geeigneten Hebelwerks von schwingenden oder. umlaufenden Teilen des Webstuhls aus gelüftet wird.
  • Bisher sind lediglich Kettenbaumbremsv orrichtungen bekanntgeworden, bei denen der Kettenbaum mit einer auf einer besonderen Welle angeordneten Bremsscheibe verbunden ist, auf deren Rand während des Ladenanschlags ein mit der Weblade in Verbindung stehendes Bremsstück gepreßt wird;. während beim Zurückschwingen der Web:-:: lade diese Bremse gelöst wird, um die Web.-;, kette zur Fachöffnung nur leicht zu spaniirfi*";: Andere bdkannte Kettenbaumbremsvorricli-° tungen besitzen Mittel in Gestalt umlaufender Kreisexzenter oder Kurbeln, die durch geeignete Hebelgestänge den Kettenbaum im Takte der Fachbewegung in schwingende Bewegung versetzen, so daß derselbe für die Fachöffnung eine gewisse Kettenlänge hergibt und sie beim Ladenanschlag wieder aufnimmt. Die Wirkung ist in beiden Fällen gerade entgegengesetzt der durch die Vorrichtung nach der Erfindung beabsichtigten Wirkung.
  • Durch die Steuerung der Bremse gemäß der Erfindung wird die Bremsung im Augenblick der Fachbildung und während eintretender Stillstände groß genug gehalten, um ein nachteiliges, unbeabsichtigtes Rutschen des Kettenbaumes zu verhüten, in dem für die Schußdichtenregelung maßgeblichen Augenblick hingegen auf das hierfür erforderliche Maß verringert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist 'Abb. i eine Seitenansicht des Webstuhls im Schnitt und . Abb. 2 eine Rückansicht der Kettenbaumlagerung und Bremsung in vereinfachter Form.
  • Alle nicht unbedingt zum Verständnis der Vorrichtung erforderlichen Teile sind in beiden Ansichten weggelassen worden. .
  • Der Kettenbaum i ist in üblicher Weise mit Bremsscheiben 2.und 3 versehen und beispielsweise in Zapfenlagern 4 und 5 drehbar gelagert. Für den Fall besonders geringer Dichte erhält- er die für die Schußdichtenregelung erforderliche Bremsung nur einseitig, z. B. rechts in Abb. 2 durch eine gewichtsbelastete Strickbremse 6, 7, 8, 9. Diese geringe Bremsurig würde allein nicht verhindern können, daß der Kettenbaum i beim öffnen des Faches durch das dabei verlangte Mehr an Kettenlänge rutscht. Das zu verhindern, ist über der linken. Bremsscheibe 3 des Kettenbaumes i (Abb. i und 2) beispielsweise ein Bremsbacken io an einem Hebel ii angebracht, welcher unter dem Einflusse einer Feder 12 oder gleichwertiger Mittel steht. Ein zweiter Hebelarm 13, mit i i starr, ver= ;bunden und um den Bolzen 14 verschwenkbar, steht unter dem Einflusse der Schlitzzugstange, die am 1,adenarm i6 der Ladenstelze 17 bei 18 angelenkt ist. In ähhl,icher Weise kann auch eine Verbindung der Bremse mit irgendeinem anderen schwingenden Glied des Webstuhls geschaffen werden.
  • Es kann aber auch auf der Kurbelwelle i9 -oder einer anderen umlaufenden oder schwin-Alden Welle des Webstuhls eine Kurven : sc, #`h - e ibe 2o oder ein dieser gleichwertiges Mit-`. fel angeordnet sein, welches dem Bremshebelgestänge i i beispielsweise unter Zuhilfenahme eines rollenbewehrten Hebelarmes einen Hub zu erteilen imstande ist.
  • Die geschilderten Mittel zur Betätigung des Bremsbackens io werden so eingestellt, daß sie denselben im Augenblicke des Schußanschlags bzw. des Weiterschaltens des Warenabzugsregulators von der Bremsscheibe 3 abheben. Auf diese Weise steht der Kettenbaum in diesem Augenblicke nur unter dem Einflusse der gewöhnlichen Bremsmittel 6, 7, 8, 9, die der Kette die für die Schußdichtenregelung richtige Spannung erteilen. Die Spannung der Feder 12 ist so einzustellen, daß der Bremsbacken io den Kettenbaum gegen jede Drehung außerhalb der Regulatorschaltzeit festhält.
  • Die Art des gewöhnlichen Bremsmittels 6 bis 9 ist, für die Erfindung ebensowenig von ausschlaggebender Bedeutung wie die Art des zusätzlichen Bremsmittels io, 11, 12. An beider Stelle kann jedes beliebige Mittel treten, wenn nur das beschriebene angestrebte Ziel erreicht wird.
  • Die Art des verwendeten Warenabzugsregulators, ob positiv oder negativ, ist ebenfalls für die Erfindung ohne Belang. Von besonderer Bedeutung ist die Erfindung jedoch bei negativer Warenregelung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenbaumbremse für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, däß der in, bekannter Weise gebremste Kettenbaum (i) während. der Fachbewegung durch zusätzliche Bremsmittel beliebiger Bauart (io, 11, 12) stärker gebremst wird und daß diese Bremsung während des Schußanschlags bzw, während des Schalteis des Warenabzugsregulators unter Zuhilfenahme schwingender oder umlaufender Teile des Webstuhls (16 bis 18 oder i9, 2o) wieder aufgehoben wird.
  2. 2. Kettenbaumbremse für Webstühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenbaum (i) während der Fachbewegung unter dem Einflusse einer zusätzlich wirkenden Bremse beliebiger Bauart (io, 11, 12) steht, deren Wirkung während des Schußanschlags bzw. während des Schalteis des Warenabzugsregulators durch Lüften mittels eitles geeigneten Hebelgestänges (14, 15) aufgehoben wird, das seinen Antrieb von der schwingenden Weblade (i6, 17, 18) erhält.
  3. 3. Kettenbaum für Webstühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüften der zusätzlichen Bremse (r o, 1i, 12) unter Zuhilfenahme geeigneten Hebelgestänges-(2i) von einer auf einer umlaufenden oder schwingenden Welle befestigten Kurvenscheibe (2o) aus erfolgt.
DES125260D 1936-12-09 1936-12-09 Kettenbaumbremse Expired DE651290C (de)

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DE651290C true DE651290C (de) 1937-10-11

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