DE364784C - Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl.Info
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- DE364784C DE364784C DEG51899D DEG0051899D DE364784C DE 364784 C DE364784 C DE 364784C DE G51899 D DEG51899 D DE G51899D DE G0051899 D DEG0051899 D DE G0051899D DE 364784 C DE364784 C DE 364784C
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Description
- Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl. Es sind bereits Vorrichtungen zum Gefrieren von Fischen u. dgl. bekannt, bei welchen das Gefriergut mit Hilfe einer durchlochten, in hin und her gehende Bewegung versetzten Platte in die Kühlflüssigkeit -bzw. die Gefrierlauge untergetaucht wird. Diese Vorrichtung besitzt für die Behandlung von Fischen den Nachteil, daß durch das Hin- und Herschütteln der mit mehr oder weniger scharfen Lochrändern versehenen Platte ein Abschaben der Fischschuppen und Verletzen des Fleisches stattfinden kann. Ferner ist es bekannt, die Fische in Körben, die an eine Förderanlage angeschlossen sind, durch die Kühlflüssigkeit hindurchzufüh ren, wobei die Körbe, damit der sämtliche Inhalt der Kältewirkung unterworfen werde, gänzlich untergetaucht sein müssen. Abgesehen davon, daß bei der Anwendung von offenen Körben ein Teil der Fische infolge der Auftriebskraft aus den Körben heraus auf die Oberfläche schwimmen und sich frei verstreuen würde, wodurch ein regelmäßiger und ununterbrochener Betrieb verhindert wird, ist das Einsenken und Herausheben der gefüllten Körbe mit Arbeitsaufwand und Zeitverlust verbunden. Ein ununterbrochener Betrieb liegt dann also eigentlich nicht vor.
- Der -Gegenstand vorliegender Erfindung ermöglicht im Gegensatz zu den genannten Vorrichtungen die Vorteile, daß der Betrieb in ununterbrochener Weise vor sich gehen kann und das Material möglichst geschont wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Reibung mit den Förderorganen, einem durchlässigen Transportband, auf das geringste Maß beschränkt wird, indem das gänzlich untergetauchte Material beim Hindurchführen durch die Gefrierflüssigkeit im wesentlichen die gleiche Geschwindigkeit erhält wie das Transportband selbst. Zu diesem Zweck ist das endlose Transportband mit Querschaufeln verseheri, so daß durch den unteren, in die Kühlflüssigkeit eingetauchten Gang des Transportbandes die Fische lose in gänzlich untergetauchtem Zustande durch die Kühlflüssigkeit hindurchgeführt werden.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der diesen Bedingungen entsprechenden Vorrichtung.
- Abb. i ist ein lotrechter Längsschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht.
- Die Vorrichtung besteht aus einem viereckigen Behälter aus Holz, Metall oder Zement für die Kühlflüssigkeit (Salzlauge). Der Behälter ist an den Enden mit Öffnungen zum Einlegen und Herausnehmen der Fische, oben mit einer Bedachung lt aus Holz und unten mit einem wärmeisolierenden Mittel versehen, um Wärmezufuhr durch Strahlung oder Dampfkondensation zu vermeiden. In der Nähe seiner beiden Enden sind zwei Trommeln b b1 angeordnet, auf welchen auf einer endlosen Förderkette d das endlose, wie üblich aus Metall-oder Baumwollgewebe bestehende Tuch c aufgerollt ist. Die Maschen des Gewebes müssen genügend groß sein, um den ungehinderten Durchfluß der Salzlauge zu gestatten, ohne daß jedoch kleine Fische hindurchschlüpfen können. Die parallelen Ketten werden von Strecke zu Strecke durch Rollen f gestützt.
- In Abständen, welche von der Größe der zu behandelnden Fische abhängen, sind an den Ketten d leichte, mit Metallgaze o. dgl. bespannte Metallrahmen g befestigt, welche eine geringe Neigung im Sinne der Vorwärtsbewegung der Kette besitzen. Die Rahmen bilden so Schaufeln oder Querwandungen, die sich mit dem Gewebe c bewegen und mit ihm in die Salzlauge eingetaucht werden.
- Die Trommeln b b1 tauchen in die Salzlauge bis zur Höhe der Achsen ein und werden durch geeignetes Vorgelege angetrieben, so daß die Ketten d und das Tuch c mit den Rahmen g ununterbrochen mit einer Geschwindigkeit bewegt werden, die von der Größe der Fische und der Temperatur der Salzlauge abhängt. An dem einen Ende des Behälters ist eine geneigte Ebene i angeordnet, auf welche die Fische aus den Körben, von der Fischerbarke kommend, ausgeschüttet werden, so daß sie in die Salzlauge herabfallen, auf welcher sie zunächst oben herumschwimmen.
- Im Maße, wie die Querwandungen g zum Eintauchen kommen, nehmen sie die auf der Oberfläche der Salzlauge schwimmenden Fische mit, und zwar bis zur Stelle, wo die Rahmen g eine annähernd lotrechte Lage einnehmen. Hier werden die Fische gegen den unteren Gang des Tuches c aufgetrieben und mit ihm bis zur Stelle mitgenommen, wo sie am anderen Ende des Behälters frei auf die Oberfläche schwimmen können und hier infolge der geringen Geschwindigkeit der Querwandungen g bequem gesammelt werden können.
- Innerhalb des von dem endlosen Tuch c eingeschlosseilen Raumes sind in. Abständen Rohre j angeordnet, welche mit Stutzen k versehen sind, deren nach unten gerichtete Öffnung in die Salzlauge mündet. Durch die Rohre j wird unter Druck die aus der Kältemaschine kommende Gefriersalzlauge zugeführt.
- Die Ausflußgeschwindigkeit der Salzlauge verursacht in der Nähe des unteren Ganges des Tuches c Wirbelungen, durch welche die Fische in gelinder Weise ihre Lage zu ändern gezwungen sind, so daß eine Ansammlung derselben und ein erschwerter Wärmeaustausch vermieden werden.
- Die Geschwindigkeit des Tuches c ist eine solche, daß die Fische während des Durchgangs durch den Behälter vollständig zum Gefrieren gebracht werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl., bei welcher die Fische durch die Gefrierlauge hindurchgeführt werden, gekennzeichnet durch ein in dem Gefrierbehälter angeordnetes endloses, mit Querschaufeln (g) versehenes Transportband, welches ebenso wie die Querschaufeln in bekannter Weise aus durchlässigem Material, wie Metallgaze, Gewebe o. dgl., bestehen kann, so daß die Fische lose in untergetauchtem Zustande durch die Kühlflüssigkeit hindurchgeführt werden können.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über dem in die Flüssigkeit eintauchenden Teil des durchlässigen Transportbandes nach unten geöffnete Rohre (j) vorgesehen sind, um Strahlen der Kühlflüssigkeit auf die unter dem Transportband schwimmenden Fische richten zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51899D DE364784C (de) | 1920-09-14 | 1920-09-14 | Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51899D DE364784C (de) | 1920-09-14 | 1920-09-14 | Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE364784C true DE364784C (de) | 1922-12-02 |
Family
ID=7129979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG51899D Expired DE364784C (de) | 1920-09-14 | 1920-09-14 | Vorrichtung zum Gefrieren von Fischen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE364784C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE761017C (de) * | 1941-10-15 | 1954-06-28 | Emil Busch A G Optische Ind | Prismenfernrohr mit auf den Kathetenflaechen ruhenden Prismen |
| DE10156492A1 (de) * | 2001-11-16 | 2003-05-28 | Cds Crailsheimer Darmsortierbe | Vorrichtung und Verfahren zum Abkühlen von tierischen Fett, Fettgewebe oder fetthaltigem Gewebe |
-
1920
- 1920-09-14 DE DEG51899D patent/DE364784C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE761017C (de) * | 1941-10-15 | 1954-06-28 | Emil Busch A G Optische Ind | Prismenfernrohr mit auf den Kathetenflaechen ruhenden Prismen |
| DE10156492A1 (de) * | 2001-11-16 | 2003-05-28 | Cds Crailsheimer Darmsortierbe | Vorrichtung und Verfahren zum Abkühlen von tierischen Fett, Fettgewebe oder fetthaltigem Gewebe |
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