DE364783C - Raeuchervorrichtung - Google Patents
RaeuchervorrichtungInfo
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- DE364783C DE364783C DEM70206D DEM0070206D DE364783C DE 364783 C DE364783 C DE 364783C DE M70206 D DEM70206 D DE M70206D DE M0070206 D DEM0070206 D DE M0070206D DE 364783 C DE364783 C DE 364783C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
- A23B4/044—Smoking; Smoking devices
- A23B4/052—Smoke generators ; Smoking apparatus
- A23B4/0523—Smoke generators using wood-pyrolysis or wood-friction
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Description
- Räuchervorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Räuchervorrichtung, in deren Feuerkasten in bekannter Weise in gewissem Abstand über dem Rost ein Dach angebracht ist, das den zum Räuchern dienenden Brennstoff (Sägespäne o. dgl.) beim Einschütten durch eine in der Kastendecke befindliche Öffnung in Räume beiderseits des Rostes und des Daches leitet und ihn beim. Verbrennen allmählich auf den Rost gleiten läßt, während es über =diesem einen genügenden Raum zur Entwicklung und zum Abzug des Rauches frei hält.
- Um die Räuchervorrichtung auch zum Dörren benutzen zu können, ist gemäß der Erfindung das Dach durch die Einschüttöffnung aushebbar, so daß der ganze Raum des Feuerkastens dann als Feuerraum dient, in dem sich die zum Dörren nötigen Heizgase entwickeln können.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar durch Abb. i im Querschnitt, durch Abb. 2 im Längsschnitt und durch Abb. 3 im wagerechten Schnitt.
- Der Feuerkasten besitzt zwei in geringem Abstand übereinanderliegende Böden ei und b (Abb. i und 2) und zwei in geringem Abstand hintereinanderstehende Rückwände c und d (Abb. 2 und 3). In den inneren Boden b, der sich ebenso wie der äußere Boden a von der einen bis zur anderen der beiden Seitenwände e und von der äußeren Rückwand c bis zur Vorderwand f erstreckt, ist der schmälere und kürzere Rost g so eingesetzt, daß dieser zu beiden Seiten und hinten von undurchbrochenen Flächen des Bodens b umgeben ist. In gewissem Abstand über dem Rost g liegt lose auf Rippen h an den Wänden d und f das Dach i (Abb. i und 2). Dieses erstreckt sich parallel zum Rost von der Wand d bis zur Wand f, aber nicht über die ganze Breite des Bodens b, sondern nur über die Breite des Rostes g. Der Raum zwischen den Wänden d, e und f wird so in zwei seitliche Räume k (Abb. i) über den undurchbrochenen Flächen des Bodens b zu beiden Seiten des Rostes g und einen mittleren Raum l über dem letzteren geteilt. Die Räume k stehen unten durch Öffnungen zwischen den senkrechten Seitenteilen des Daches i und dem Boden b mit dem Raum l in Verbindung, während dieser durch eine sich an das Dach i anschließende und bis zum Boden b herabreichende Öffnung der Wand d mit dem Raum zwischen letzterer und der Wand c verbunden ist. Die Vorderwand f besitzt eine mit der Öffnung der Wand d übereinstimmende Feueröffnung, die durch eine Tür na (Abb. 2 und 3) verschlossen ist. Die Räume k stehen ferner mit dem über dem Dach i an der Kastendecke fz (Abb. i) sitzenden Einfüllschacht o in Verbindung, der durch einen Deckel p verschlossen werden kann und so groß ist, daß durch ihn nach Abheben des Deckels auch das Dach i herausgehoben werden kann. Das Dach und der Deckel sind zu diesem Zwecke je mit einem Handgriff q versehen. Die Seitenwände des Schachtes o besitzen seitwärtsragende Flanschen r, mittels deren der Kasten an Schienen s am Boden der Räuchervorrichtung aufgehängt werden kann.
- Zwecks Gebrauchs der Vorrichtung zum Räuchern schüttet man, nachdem man den Feuerkasten vorgezogen und den Deckel P vom Schacht o abgehoben hat, durch letzteren das zur Rauchentwicklung im Kasten zu verbrennende Sägemehl ein, wobei dieses durch das Dach i in die beiden Räume k geleitet wird. Nachdem man den Deckel p wieder aufgesetzt und den Kasten zurückgeschoben hat, steckt man durch Feuer, das man durch die Türm einbringt, das Sägemehl, das beim Füllen des Kastens aus den Räumen k durch die Öffnungen unter den Seitenteilen des Daches i auf den Rost g gerutscht ist, in Brand. Beim Verbrennen dieses Sägemehls rutscht dann weiteres aus den Räumen k nach, während der dabei im Raum l sich entwickelnde Rauch durch die Öffnung der Wand d, den Raum zwischen dieser und der Wand c und durch eine über dem Deckel P im Boden der Vorrichtung befindliche Öffnung abzieht. Damit das Sägemehl aus den Räumen k leicht und restlos herausgleitet, können die zu beiden Seiten des Rostes g befindlichen Flächen des Bodens b nach dem Rost zu geneigt sein. Zwecks Verwendung der Vorrichtung zum Dörren wird nach Abheben des Deckels P das Dach i durch den Schacht o herausgehoben, so daß der ganze Raum des Feuerkastens zur Entwicklung der zum Dörren nötigen Feuergase ausgenutzt werden kann.
Claims (1)
- PATENT-AiV spRUcI3: Räuchervorrichtung, in deren Feuerkasten in gewissem Abstand über dem Rost ein Dach angebracht ist, das den zum Räuchern dienenden Brennstoff beim Einschütten durch eine in der Kastendecke befindliche Öffnung in Räume beiderseits des Rostes und des Daches leitet und ihn beim Verbrennen allmählich auf den Rost gleiten läßt, während es über diesem einen genügenden Raum zur Entwicklung und zum Abzug des Rauches frei hält, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Dach (i) durch die Einschüttöffnung (o) aushebbar ist, so daß der ganze Raum (k, l) dann als Feuerraum dient, die Räuchervorrichtung also zum Dörren benutzt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70206D DE364783C (de) | 1920-07-23 | 1920-07-23 | Raeuchervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70206D DE364783C (de) | 1920-07-23 | 1920-07-23 | Raeuchervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE364783C true DE364783C (de) | 1922-12-01 |
Family
ID=7313344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM70206D Expired DE364783C (de) | 1920-07-23 | 1920-07-23 | Raeuchervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE364783C (de) |
-
1920
- 1920-07-23 DE DEM70206D patent/DE364783C/de not_active Expired
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