DE364620C - Hoehenmesser - Google Patents

Hoehenmesser

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DE364620C
DE364620C DEK78255D DEK0078255D DE364620C DE 364620 C DE364620 C DE 364620C DE K78255 D DEK78255 D DE K78255D DE K0078255 D DEK0078255 D DE K0078255D DE 364620 C DE364620 C DE 364620C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Höhenmesser. Die Erfindung betrifft einen. Höhenmesser, der zum Messen von beliebigen Höhen und auch zum Messen des Durchhanges elektrischer Leitungen verwendbar ist.
  • Die Vorrichtung ist so durchgebildet, daß die Feststellung des Maßes ohne umständliche Rechnung an einein, Meßstab abgelesen werden kann, so daß jedermann in der Lage ist, das Gerät zu handhaben.
  • Es sind schont Höhenmesser mit Gestell be- kannt, bei denen das Höhenmaß nach. Einstellung mehrerer gegeneinander beweglicher, mit Maßeinteilung versehener, zum Teil zu-einan-.der parallellaufender Stäbe ermittelt werden kann, unter Anschneiden der Zielpunkte mit einer Zielvorrichtung (Fernrohr, Kimme-, Kornvisier o. dgl.).
  • Diese Geräte sind, aber verhältnismäßig teuer, auch ist die Einstellung der verschiedenen M-aßeinteilung umständlich undi unhandlich.
  • Gegenüber den bekannte'n Geräten zeichnet sich. die neue Vorrichtung durch Einfachheit im Bau und in der Handhabung aus. Die Neuerung besteht darin, daß die parallellaufenden, Stäbe ein in sich. geschlossenes Viereck bilden, von dem zwei gegenüberliegende Seiten, deren eine die Höheneinteilunig trägt, senkrecht einstellbar sind und um dessen einen, über dem Gestell gelagerten Eckpunkt die Zielvorrichtung schwenkbar is.t.
  • In den Abb. i un.c1.2 sind zwei verschiedene Verwendungsaxten des neuen Höhenmessers schematisch. dargestellt.
  • Das, Gerät besteht im wesentlichen aus einem geschlossenen, in sich verschiebbaren Parallelogramm mit den Seiten- d, f, g, lb, die in den Eckpunkten gelenkig miteinander verbunden sind, so daß das Parallelogramm verstellt werden. kann. Die Seiten g und h sind senkrecht angeordnet und erstere in s drehbar. Um den abgestützten Eckpunkt ist die Zielvorrichtung c bewe-lich angeordnet.
  • Zum Gebrauch wird das Gestella mit dein darauf angebrachten Höhenmesser in eine bestimmte Entfernung von dem Fußpunkt b der zu messenden Höhe H gebracht. Die Entfernung kann, wie beim Baumhöhenmessen bekannt, vor der Messung mittels Bandmaß festgelegt werden. Sie beträgt beispielsweise 15 in. Dann legt man der Messung einen be- stimmten Maßstab zugrunde, in, Abb. i z. B. i : ioo, und stellt die Schenkel des Parallelo-Uamms entsprechen -d', hier also auf 15 cm, ein.
  • Die Zielvorrichtung, die in bekannter Weise aus einem einfachen Rohr c mit Fadenkreuz bestehen kann, richtet man alsdann auf den Fußpunkt b und bringt in dieselbe Richtung den Schenkel d. Da nun die Schenkel d und h gleiche 'Millimetereinteilung haben, so braucht man jetzt nur, nachdem der Schenkel d in der Richtung b eingestellt bleibt, das Rohr c so weit nach oben zu bewegen, bis irn Fadenkreuz der zu niessende Punkt 1 sichtbar ist.
  • Das Maß der Höhe kann, jetzt ohne weiteres an dem Schnittpunkt der Ziellinie c mit dem Schenkel h von der Maßeinteilung abgelesen werden. Das ergibt sich aus den Ähnlichkeitsgesetzen der Dreiecke.
  • Statt der Parallelführung kann man an dein Arm d auch Gradbögen ut anbringen und die Schenkel g und h mit Hilfe dieser Einrich#tung parallel zu sich und senkrecht einstellen. Diese Einstellung ist bei der Messung der Höhe von Bergen erforderlich-, bei der die Gradbögen entsprechend dem Böschungswinkel ein-estellt werden.
  • Da nun- nach der Einstellung die Schenkel- g und li. schräg liegen, so ergibt sich die Höhe aus der Länge des Lotes vom Schnittpunkt der Ziellinie c und; dem Schenkel h bis zu der durch den Schnittpunkt der Schenkel d und h laufenden Wagerechten.
  • Beim Messen des Durchhanges, elektrischer Leitiingen kann man auch in folgender, in Abb. 2 schaubildlich dargestellter Weise vorehen.
  • Der Aufstellungsort wird beliebig gewählt und zunächst das Zielrohr c auf den Aufhängungspunkt k eingerichtet. In dieser Einstellung schwenkt man vom Aufhängungspunkt k aus zum Aufhängungspunkt 1 und stellt das Zielrohr des Meßgerätes so ein, daß cs in der Ebene k, 1, q liegt, die durch die beiden Aufhängungspunkte k und 1 und den Drehpunkt q des Zielrohres c läuft. Da-mit das Zielrohr leicht geschwenkt werden kann, ist die Einschaltung eines Drehpunktes s zweckmäßig.
  • Ist nun das Meßgerät senkrecht eingestellt, so wird, mit Hilfe des Zielrohres c der tiefste Punkt der Leitung gefunden, indem man mit Hilfe des Zielrohres die Ebene k-l. so -weit nach unten verlegt, bis diese die gebogene Linie dier elektrischen Leitung schneidet: Punkt p. Von diesem gefundenen Punkte p aus bewegt man das Zielrohr c weiter um seinen Drehpunkt nachunten und errichtet senkrecht unter p in Punkt ii len Maßstab in, dessen Länge genau bekannt ist. Der Schenkel d, der nicht eingestellt zu werden braucht, wird ebenfalls auf den Punkt n, eingestellt.
  • Bei der nun folgenden Messung bleibt das Meßparallelogranim stets in der auf den Fuß-12unkt n ödes Maßstabes in eingerichteten Lage stehen. Richtet man nun das Zielrohr c auf ,Jen Punkt o ein, so kann man, da die Höhe des A 'laßstal, -es ni bekannt ist, das Verhältnis des Stabes in zu dem Maßstabe der Einteilung auf zi dem Schenkel h feststellen. Beträgt die Länge des Alaßstabes in beispielsweise i in und zeigt das auf den Punkt o gerichtete Zielrohr c an dem Maßstab li 5o, mm an, so stellt in diesem Meßfa,lle der Abstand von je i o mm an dein Schenkel lb 2-o cm von der zu messenden Höhe dar.
  • Zeigt,das auf den Punktp gerichtete Zielrohr c an der Maßeinteilung nun 27o nim, an, so beträgt die Höhe so, viel Meter, als 5o in 27o enthalten ist, also mithin 5,40 in. In gleicher Weise werden auch die anderen Maße bestimmt. Ebenso kann, man auch eine Proportion zur Feststellung der Entfernung des Höhenmessers von dem Fußpunkt it aufstellen, danach die Schenkel d und f einstellen und das soeben gefundene Maß nach einer neuen Messung wie in Abb. i Überprüfen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-Höhenmesser mit Gestell, Ziel'vorrichtung und parallel zueinander laufenden Stangen, dadurchgekennzeichnet, daßdas verstellbare Parallelogrammgestänge (g, f, h, d) ein in sich geschlossenes Viereck bildet, von dem zwei gegenüberliegende Seiten (g und h), ideren eine (h) die Höheneinteilung trägt, senkrecht einstellbar sind und um dessen einen über dem Gestell (a) gelagerten Eckpunkt (q) die Zielvorrichtung (c) schwenkbar ist. -
DEK78255D 1921-07-02 1921-07-02 Hoehenmesser Expired DE364620C (de)

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DE364620C true DE364620C (de) 1922-11-28

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