DE344256C - Raeumliches Messgeraet - Google Patents

Raeumliches Messgeraet

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DE344256C
DE344256C DE1920344256D DE344256DD DE344256C DE 344256 C DE344256 C DE 344256C DE 1920344256 D DE1920344256 D DE 1920344256D DE 344256D D DE344256D D DE 344256DD DE 344256 C DE344256 C DE 344256C
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DE
Germany
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measuring
scale
divided
tarpaulin
arms
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Expired
Application number
DE1920344256D
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English (en)
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MAX WUEHST
ROBERT HENGHERR
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MAX WUEHST
ROBERT HENGHERR
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Publication of DE344256C publication Critical patent/DE344256C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Räumliches Meßgerät. Optische Beobachtungs- und Meßgeräte, die mit Einrichtungen zum Ablesen zugehöriger Werte verbunden sind, wurden bereits zur Bestimmung des Ortes von Luftzielen vorgeschlagen. Diese Geräte gestatten wohl, bei genügender Tageshelligkeit die verschiedenen Messungen nacheinander vorzunehmen, versagen aber bei Dunkelheit oder Nebel. Da ferner die Beobachtungspunkte bei Geräten mit kurzer Grundlinie nur eine sehr kleine Entfernung vöneinander haben, ist der Zielwinkelunterschied sehr gering, und damit der gemessene Wert ungenau. Bei allen Vorrichtungen dieser Art erfordern die nacheinander vorzunehmenden Messungen geraume Zeit, während der das Luftziel seinen Ort bedeutend verändert hat. Die in der Vereinigung der beiden Beobachtungspunkte in einem Geräte begründete Ungenauigkeit der Messung suchte man durch die Verwendung von zwei getrennten Geräten zu beheben.
  • Ferner ist ein Kommändogerät bekanntgeworden, mit welchem auf mechanischem Wege die von einem bestimmten Zielpunkte abhängigen ballistischen Angaben ermittelt werden. Die Benutzung eines solchen Gerätes ist aber ebenfalls abhängig von den Werten, die mit den Geräten der erstgenannten Art auf optischem Wege ermittelt sind.
  • Die verschiedenen Mängel der bekannten Geräte werden beseitigt durch das räumliche Meßgerät nach der Erfindung, welches gestattet, mit einem Zeitaufwande von nur wenigen Sekunden die räumliche Lage eines Punktes (Luftzieles) in bezug auf den Meßplan auf Grund der in beliebig gewählten Geländepunkten gernessenen Werte ohne Tabelle oder graphische Rechnung unmittelbar zu bestimmen und für die Beschießung erforderliche Werte für die Batteriestellung festzustellen. Das Meßgerät kennzeichnet sich durch drei auf einem Meßplane in bestimmten, gewissen Geländepunkten entsprechenden Kartenpunkten zu befestigende, an sich bekannte Teilkreisscheiben, in deren zweien mit Längsnut versehene; im Kartenmaßstabe geteilte, auf dem Meßplane aufliegende Arme drehbar gelagert sind, und durch eine in 18o' geteilte, auf dem Meßplane senkrecht stehende Halbkreisscheibe, die an der dritten Teilkreisscheibe drehbar befestigt ist und einen um den Mittelpunkt der 18o'-Teilung drehbaren, im Kartenmaßstabe geteilten Maßstab trägt, dessen Schieber zugleich in senkrechter Richtung auf einem im Schnittpunkte der auf den Armen angebrachten Teilungen aufgerichteten, die Nuten der Arme durchdringenden und in ihnen verschiebbaren, auf dem Meßplane senkrechten, im Kartenmaßstabe geteilten, an sich bekannten Höhenmeßstabe verschiebbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Hauptbestandteil des räumlichen Meßgerätes in schaubildlicher Darstellung Abb. 2 stellt das Hilfsmeßgerät in der Draufsicht dar, in den Abb. 3 und q: ist ein Teil in Vorder- und Rückenansicht in größerem Maßstabe herausgezeichnet. Die Teilkreisscheibe a (Abb. i) trägt zwei Löcher, um mittels Schräubchen auf einem Meßplane befestigt werden zu können. Innerhalb des Teilkrises ist eine kreisförmige Scheibe drehbar angeordnet, welche einen Arm a trägt. Dieser ist mit einer Längsnut und einer Teilung versehen. In der gleichen Weise ist die Teilkreisscheibe b mit dem darin drehbaren Arme b' ausgebildet. Ein Höhenmeßstäbchen c' ist mit seinem Fuße c durch die Nuten der beiden Arme o' und b' hindurchgeführt. In der ebenfalls mit Schraublöchern versehenen Teilkreisscheibe g ist eine senkrecht darauf stehende, geteilte Halbkreisscheibe g' in gleicher Weise wie die Arme ä und b' drehbar angeordnet. Um den Mittelpunkt f der auf der senkrechten Scheibe g' angebrachten Winkelteilung ist ein geteilter Maßstab e drehbar. Auf diesem ist ein Schieber d verstellbar, dessen Vorderseite eine durchsichtige Scheibe mit einer Marke trägt (Abb.3). Auf der Rückseite des Schiebers (Abb. q.) ist eine Klemmhülse d' drehbar befestigt, die eine Marke rz trägt. Mittels dieser Hülse dl umfaßt der Schieber d den senkrechten Höhenmaßstab cl, um auf ihm auf und ab geführt werden zu können (Abb. i).
  • Das Hilfsmeßgerät (Abb.a) besteht wie für andere Zwecke bekannte Abgreifgeräte, aus zwei durch ein Gelenk k miteinander verbundenen Maßstäben i und 1. Der Maßstab i trägt einen Teilkreissektor i'. Der Maßstab 1 ist ebenfalls über seinen Drehpunkt hinaus verlängert und hier als Zeiger l' ausgebildet, der auf der Teilung des Sektors l' spielt. Der Zeiger kann zweckmäßig eine Noniuseinrichtung tragen. Auf dem Maßstabe i ist mittels des Schiebers m ein senkrecht zu i stehender Maßstab W verschiebbar angeordnet. Alle drei Maßstäbe sind mit beliebiger, aber unter sich gleicher Teilung versehen.
  • Die Benutzung des Meßgerätes ist beispielsweise folgende Auf dem bei der Abwehrbatterie befindlichen Meßplane da werden die Teilkreisscheiben a, b und g mit ihren Mittelpunkten auf die den im Gelände gewählten Beobachtungspunkten A und G sowie der Batteriestellung B entsprechenden Kartenpunkte gelegt und ebenso wie die Beobachtungsgeräte nach Norden ausgerichtet. Sie werden darauf mittels der beigefügten Schräubchen auf dem Meßplane- befestigt. Die Beobachter in den Punkten A und G richten ihre Beobachtungsgeräte auf das Luftziel C und melden die abgelesenen Werte zur Batteriestellung B. Hier werden diese Werte mit Hilfe des räumlichen Meßgerätes ohne jede Rechnung innerhalb weniger Sekunden für die Batteriestellung umgewertet. Zu diesem Zwecke wird der Fuß c des Höhenmeßstäbchens c' so geführt, daß die.Meßkante a" des Armes a' auf dem vom Beobachtungspunkte A gemeldeten Grade der 'Teilung a steht. Darauf stellt man die senkrechte Scheibe g' auf dem vom Beobachter im Punkte G gemeldeten Grad der Teilung g. Hierbei gleitet das durch den Maßstab c mitgenommene Höhenmeßstäbchen c' in der Nut des Armes.a' und nimmt zugleich den Arm b' mit, da der Fuß c auch durch die Nut dieses Armes hindurchgeführt ist. Damit ist die Projektion des Zielpunktes C auf dem Meßplan gegeben, aNunmehr wird der Maßstab e so weit angehoben, da.ß seine Meßkante den vom Beobachter in G gemeldeten Höhenwinkel deckt. Hierbei gleitet der Schieber d sowohl auf dem Maßstabe e als auch auf dem Höhenmeßstäbchen c'. Während der Schieber d festgehalten wird, wird mit Hilfe der Marke ia auf der Hülse d' am Höhenmeßstäbchen c' die Zielhöhe und an der Teilung des Armes b' die Kartenentfernung in Bezug auf die Batteriestellung B abgelesen. Diese Werte werden auf das Hilfsmeßgerät übernommen, und zwar wird der Schieber m auf die gefundene Kartenentfernung eingestellt und der Arm l so weit gedreht, bis eine Meßkante die auf m' abgelesene Zielhöhe deckt. Hierbei ergibt sich unmittelbar sowohl die Zielentfernung auf dem Maßstabe 1, wie der Höhenwinkel auf dem Teilkreissektor i'.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsrRUc1I: Räumliches Meßgerät, gekennzeichnet durch drei auf einem Meßplane (da) in bestimmten, gewissen Geländepunkten entsprechenden Kartenpunkten (A, B, G) zu befestigende, an sich bekannte Teilkreisscheiben (a, b, g), in deren zweien (a, b) mit Längsnut versehene, im Kartenmaßstabe geteilte, auf dem Meßplane aufliegende Arme (a', b') drehbar gelagert sind und durch eine in 18o' geteilte, auf dem Meßplan (la) senkrecht stehende, an der dritten Teilkreisscheibe (g) drehbar befestigte Halbkreisscheibe (g'), die einen um den Mittelpunkt der 18o'-Teilung drohbaren, im Kartenmaßstabe geteilten Maßstab (e) trägt, dessen Schieber (d) zugleich in senkrechter Richtung auf einem im Schnittpunkte der auf den Armen (a', b') angebrachten Teilungen aufgerichteten, die Nuten der Arme durchdringenden und in ihnen verschiebbaren, auf dem Meßplane (Ja) senkrechten, im Kartenmaßstabe geteilten, an sich bekannten Höhenmaßstabe (c') verschiebbar ist.
DE1920344256D 1920-05-08 1920-05-08 Raeumliches Messgeraet Expired DE344256C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2582080A (en) * 1950-02-07 1952-01-08 Chase Aircraft Company Inc Space vector analyzer
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US2930133A (en) * 1957-07-08 1960-03-29 Thompson Joseph Clay Apparatus to aid in determining abnormal positions of spinal vertebrae
US3387372A (en) * 1965-07-19 1968-06-11 Sabadishin Steve Pictorial plotting board and related plotting device
US3690009A (en) * 1970-06-08 1972-09-12 John C Henley Position locator

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