DE367303C - Geraet zum Messen der Hoehe von Gegenstaenden, Baeumen, Masten, Leitungen u. dgl. - Google Patents

Geraet zum Messen der Hoehe von Gegenstaenden, Baeumen, Masten, Leitungen u. dgl.

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DE367303C
DE367303C DEK80929D DEK0080929D DE367303C DE 367303 C DE367303 C DE 367303C DE K80929 D DEK80929 D DE K80929D DE K0080929 D DEK0080929 D DE K0080929D DE 367303 C DE367303 C DE 367303C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Gerät zum Messen der Höhe von Gegenständen, Bäumen, Masten; Leitungen u. dgl. Es sind bereits Meßgeräte zum Bestimmen der Höhe von Gegenständen (Bäumen, Masten, Leitungen u. dgl.) bekannt, die in der Hauptsache aus einem 45°-Meßdreieck bestehen, deren wagerechte Kathete und deren Hypotenuse als Ziellinien benutzt werden. Diese Meßgeräte sind nur rohe Behelfsmittel und für genaue Messungen ungeeignet. Es sind ferner Meßgeräte in verschiedenen Ausführungen bekannt, bei welchen ein aus der Wagerechten in verschiedene Winkellagen mittels Pendel einstellbares Zielliniengehäuse vorhanden ist. Diese bekannten Meßgeräte sind zumeist viel zu umständlich und verwickelt gebaut, um als einfache, schnelle und doch genügend genaue Messungen ergebende Hilfsgeräte verwendet werden zu können. Sie haben auch vielfach besondere, fernrohrartig wirkende Linsen notwendig, sind also an sich sehr teure Geräte, die nicht jedermann anvertraut werden können und eine besondere Schulung zu ihrer Handhabung bedürfen. Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein ganz einfaches, billiges, von jedem Hilfsarbeiter fehlerfrei zu handhabendes Meßgerät zur Höhenbestimmung, das durchaus genügend genaue Ergebnisse liefert, völlig unempfindlich ist und z. B. in der Rocktasche mitgenommen werden kann.
  • Die Neuerung besteht 'im wesentlichen darin, daß das an sich bekannte Zielliniengehäuse aus einer Trommel mit zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen besteht, daß der den Gehäusemantel- bildende Teil die Ziellinie enthält, und der andere Teil als verdrehbarer Deckel ausgestaltet ist, der ein als ein Pendel wirkendes Schwergewicht, enthält, das die Ziellinie in der jeweils eingestellten Lage erhält.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Abb.- r in Vorderansicht und in Abb.2 in einem Längsschnitt dargestellt. Abb. 3 zeigt zeichnerisch den Vorgang bei einer Höhenbestimmung. Bei der dargestellten Ausführungsform ist a eine mit Handgriff b versehene Gabel, in der oben eine wagerechte, geteilte Achse c feststehend gelagert, z. B. eingeschraubt ist. Um diese ist eine flache Trommel frei ausschwingbar angeordnet, die aus dem mit dem Mantel d versehenen Boden e und aus dem abnehmbar aufgesetzten, im Kreise verdrehbaren Deckel f besteht. Beide können auf irgendeine geeignete Weise lösbar miteinander verbunden sein, z. B., wie dargestellt, mit Hilfe eines Bajonettverschlusses, wozu der Deckelf auf zwei voneinander getrennten Vierteln seines Umfanges innen j e mit einer Bogennut g versehen ist, die durch Drehung des Deckels in am Mantel d vorgesehene Viertelbogenfedern h zum Eingriff gebracht werden können. Auf der unteren Hälfte ist der Deckel f mit einem Schwergewicht, z. B. mit einem Bleisegment i, versehen. Außen enthält der Deckel in der oberen Hälfte eine Einteilung o, % und i. Der Nullstrich befindet sich in der Senkrechten, also genau über der Mittelachse des Schwergewichtes i, die Marke i ist um 45° nach rechts verschoben. Die Zwischenmarke 11, befindet sich in einem Winkelabstande von a6° 35 Minuten (der Tangens dieses Winkels ist gleich o,5). Über der Marke o ist am Gehäusemantel d ein Zeiger h ortsfest angebracht. In der wagerechten Ebene enthält der Gehäusemantel d auf der rechten Seite ein kleines Schauloch L, dem auf der anderen Seite in gleicher Achse im Gehäusemantel ein durch ein Glas m verkleidetes Fenster gegenüberliegt, das ein Korn enthält.
  • Die Gebrauchsweise des Höhenmessers ist folgende: Soll z. B. die Höhe des Isolators n eines elektrischen Leitungsmastes oder die Höhe der an diesem verlegten Freileitung festgestellt werden, so wird zunächst der Deckel des Höhenmessers auf die Marke o eingestellt, wie in Abb. i angegeben. Man stellt sich nun geeignet weit vom Maß auf und zielt durch das vor das Auge gehaltene Schauloch l auf den Mast und merkt auf diesem den Augenhöhenpunkt p an. Dann dreht man den Deckel f so weit nach links, bis die Marke i auf den Zeiger trifft, wodurch sich die Achse des Schauloches und des Fensterkornes auf 45'> (tg 450 = i) einstellt, wie in Abb. 3 angegeben. Sie kehrt zufolge des Schwergewichtes immer in diese Lage von selbst zurück, sobald sie aus der 45°-Lage gebracht wurde. Nun zielt man durch Vor-oder Rückwärtsgehen so lange, bis Schauloch, Korn und Isolator in einer Linie liegen. Ist dies der Fall, so merkt man den Beobachtungspunkt q am Boden mit Hilfe eines Steines, Holzes, Striches o. dgl. an. Nun mißt man die Entfernungen A von q bis zum Punkt y am Mastfuße und von diesem die Beobachtungshöhe B bis zum Augenhöhenpunkt p, zählt beide Entfernungsmaße zusammen und hat damit bereits die Höhe C des Isolators n.
  • Mit Hilfe der Marke 1/2 kann zur Überprüfung eine zweite Messung vorgenommen werden. Hierbei wird jedoch die Entfernung A, d. h. von q nach r, doppelt so groß wie bei der vorherigen Messung und darf daher beim Zusammenzählen nur halb gerechnet werden.
  • Die bei der Ausführungsform gewählten Winkelstellungen entsprechen den Tangentenfunktionen. Der Höhenmesser kann auch für Sinusfunktionen eingerichtet und geeicht werden.
  • Erwähnt sei noch, daß an Stelle der durch das Schwergewicht i herbeigeführten Pendelselbsteinstellung des Gehäuses auch eine geeignete mechanische Feststellung vorgesehen sein kann, durch die die Winkelstellungen des Zielliniengehäuses gesichert werden. Es können auch Kerben an der Trommel vorgesehen sein, in die eine Kugel o. dgl. einschnappt, um die Winkeleinstellungen ganz genau vornehmen zu können.
  • Der Höhenmesser, den auch weniger geschulte Hilfskräfte rasch zu benutzen lernen, kann sehr mannigfache Verwendung finden. Er eignet sich insbesondere für elektrotechnische Zwecke, für Geometer, Forstleute, für Telegraphen- und Telephonarbeiter usw. Die Anschaffungskosten des nahezu unbegrenzt haltbaren Höhenmessers sind sehr gering, so daß er ein wirklich praktisches und brauchbares Gerät darstellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspiiucIi: Gerät zum Messen der Höhe von Gegenständen (Bäumen, Masten, Leitungen u. dgl.) mit einem aus der Wagerechten in verschiedenen Winkellagen, z. B. auf 45°, mittels Pendel einstellbaren, in einer Gabel ausschwingbaren Zielliniengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Zielliniengehäuse aus einer Trommel mit zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen (e und f) besteht, und daß der den Gehäusemantel (d) bildende Teil die Ziellinie (l, m) enthält und der andere als verdrehbarer Deckel (f) aufgesetzte Teil mit einem als Pendel wirkenden Schwergewicht (i) versehen ist, das die Ziellinie in der jeweils eingestellten Lage erhält.
DEK80929D 1922-02-23 1922-02-23 Geraet zum Messen der Hoehe von Gegenstaenden, Baeumen, Masten, Leitungen u. dgl. Expired DE367303C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2686153A1 (fr) * 1992-01-13 1993-07-16 Dupart Jean Appareil portatif pour mesurer la hauteur, au-dessus du sol, des objets de taille elevee.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2686153A1 (fr) * 1992-01-13 1993-07-16 Dupart Jean Appareil portatif pour mesurer la hauteur, au-dessus du sol, des objets de taille elevee.

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