DE364486C - Aluminothermisches Gussverfahren - Google Patents

Aluminothermisches Gussverfahren

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DE364486C DEN20746D DEN0020746D DE364486C DE 364486 C DE364486 C DE 364486C DE N20746 D DEN20746 D DE N20746D DE N0020746 D DEN0020746 D DE N0020746D DE 364486 C DE364486 C DE 364486C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K23/00Alumino-thermic welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
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Description

Bei aluminothermischen Schweißungen durch Zwischenguß von Thermiteisen zwischen die Werkstücke ist es wie bei jedem Eisenguß nötig, an den höchsten Stellen der Gußform Steiger anzubringen; in diesen soll das überschüssige Eisen beim Guß hochsteigen, während später beim Erstarren des Eisens das durch Schrumpfung zurückgehende Volumen des Gusses eine Nachfüllung vom Steiger aus
to erfahren soll. Dieses sogenannte „Nachlunkern" des Steigers kann sich nur dann wirklich vollziehen, wenn der Guß im Steiger so lange flüssig bleibt, bis das Eisen in der Form erstarrt. Ist es umgekehrt und erstarrt das Eisen im Steiger zuerst, so erzeugt die Schrumpfung des Gußkörpers Hohlräume im Guß, die naturgemäß die Festigkeit des Stückes stark beeinträchtigen. Man ist daher gezwungen, die Steiger verhältnismäßig stark auszubilden, damit sie lange flüssig bleiben. Bei Thermitgüssen, besonders bei Schienenschweißungen, bedingt das einen kostspieligen Mehrverbrauch an Thermit.
Nach der Erfindung wird die bei Ausführung aluminothermischer Zwischengußschweißungen bisher unwirksam abfließende Thermitschlacke dazu benutzt, durch die in ihr aufgespeicherte Wärmeenergie die Steiger länger warm zu erhalten. Zu diesem Zweck wird im oberen Teil der Gußform um den Steiger oder ihm hinreichend nahe ein Raum zur Aufnahme der flüssigen Schlacke geschaffen, in dem diese nach Füllung der eigentlichen Form mit Eisen sich sammelt. Bei hinreichend dünner Zwischenwand zwischen Steiger und Schlacke wird so viel Wärme von der Schlacke an den Steiger abgegeben bzw. wird die Wärmeabgabe vom Steiger an die umgebende Form so weit verzögert, daß der Steiger erheblich länger flüssig bleibt als das Eisen in der Gußform. Dadurch tritt ein vollkommenes Nachlunkern im Steiger ein, und der Eisenguß in der Form bleibt im seltenen Maße frei von Lunkerblasen.
Die Abb. 1 bis 4 zeigen an Schienenschweißungen zwei Ausführungsbeispiele des Verfahrens. In Abb. 1 ist die Aufsicht, in Abb. 2 ein Schnitt der Form dargestellt, wenn über der Schienenmitte ein Steiger angeordnet ist. Abb. 3 und 4 zeigen in gleicher Weise die Form, wenn zwei Steiger seitwärts der Schiene hergestellt werden. In den Abbildungen ist A die Schiene, B die Form, C der Thermiteisenguß; E ist der Schlackenraum, der in Abb. ι und 2 den Steiger D vollkommen umgibt, in Abb. 3 und 4 die beiden Steiger D halbseitig umfaßt. F ist die Eingußöffnung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aluminothermisches Gußverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schlacke aufgespeicherte Wärmeenergie zu längerer Wärmehaltung der Steiger ausgenutzt wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlacke in einem den Steiger umgebenden oder ihm nahe benachbarten Raum gesammelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN20746D Aluminothermisches Gussverfahren Expired DE364486C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947434C (de) * 1954-03-12 1956-08-16 Elektro Thermit Gmbh Giessform fuer die aluminothermische Schienenschweissung nach dem Schmelzgussverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947434C (de) * 1954-03-12 1956-08-16 Elektro Thermit Gmbh Giessform fuer die aluminothermische Schienenschweissung nach dem Schmelzgussverfahren

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